Archiv für die Kategorie 'Pressespiegel'

Jul 17 2020

Gartenschau war viel teurer als geplant

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 16.07.2020 / Lynn Bareth

Da hat sich Kernen saftig verschätzt: Die Schlussabrechnung legt ein Defizit von über einer Million Euro dar / Wie kam es dazu?

Die Schlussabrechnung der Remstal-Gartenschau liegt nun endlich vor. Sie bestätigt, was viele vielleicht schon befürchtet hatten: Die Gartenschau kommt die Gemeinde Kernen um einiges teurer zu stehen, als eigentlich vorgesehen. Ende 2017 hatte der Gemeinderat einem Budget von gut sechs Millionen Euro für die zahlreichen Bauprojekte sowie zusätzlichen 550 000 Euro für den Veranstaltungsbereich zugestimmt. Im Nachhinein zeigt sich nun: Realistisch war zumindest die Einschätzung des zweiten Postens nicht.

Bei der Sitzung des Gemeinderats Kernen am vergangenen Dienstag musste die Verwaltung den Bürgervertretern eine ganze Menge rote Zahlen präsentieren. Wenig erfreulich fällt der Bericht über die Veranstaltungsreihe der Remstal-Gartenschau aus: 579 000 Euro mehr als geplant sind in diesem Bereich ausgegeben worden – das ist mehr als doppelt so viel, wie der Gemeinderat ursprünglich genehmigt hatte. weiterlesen »

Jun 10 2020

Bürgerhaus: So viel zahlt Kernen drauf

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.06.2020 / Sebastian Striebich

Der 2015 eröffnete Millionenbau erfreut sich immer größerer Beliebtheit, schreibt aber weiter rote Zahlen

Wer glaubt, dass die Gemeinde Kernen an ihrem Bürgerhaus Geld verdient, liegt falsch. Ähnlich wie das Hallenbad, das die Gemeinde inklusive Abschreibung und Verzinsung jährlich rund eine halbe Million Euro kostet, ist das vor fünf Jahren fertiggestellte Bürgerhaus ein Luxus, den sich die Gemeinde leistet. In Verwaltungen spricht man von einem „Zuschussbetrieb“, der mehr kostet, als er einbringt. Im Jahr 2018 betrug die Deckungslücke satte 383 000 Euro, im Gartenschau-Jahr 2019, als durch Veranstaltungen mehr Geld eingenommen wurde, waren es noch immer 357 000 Euro. weiterlesen »

Jun 10 2020

Entlastung von Geringverdienern bei den Betreuungsgebühren

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Die Betreuungsgebühren für Kinder sind derzeit ein großes Thema, nicht nur zu Corona-Zeiten. Hier haben Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung übrigens vorbildlich reagiert und Gebühren teilweise erlassen.

Dass der von der Landes-SPD angestrebte „Bürgerentscheid“ für eine grundsätzliche Gebührenfreiheit vor dem Verwaltungsgericht unlängst gescheitert ist, war zu erwarten. Dass sich aber SPD-regierte Pleite-Bundesländer wie Berlin, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, die am Tropf des hauptsächlich von Baden-Württemberg und Bayern finanzierten Bund-Länder-Finanzausgleichs hängen, so etwas leisten, ist für uns nahezu eine Frechheit.

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat bereits vor der Corona-Krise einen Haushaltsantrag gestellt, um Familien und Alleinerziehende in unserer Gemeinde bei den Betreuungsgebühren zu entlasten. weiterlesen »

Mai 06 2020

Gasversorgung in Kernen: Es ist kompliziert

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 05.05.2020 / Sebastian Striebich

Die Netze BW versorgt Kernen noch immer mit Gas, dabei besteht längst kein Vertrag mehr – jetzt wird das Netz neu vergeben

Noch immer werden die Kernener Bürger von der Netze BW mit Gas versorgt, dabei hat die Gemeinde die Konzession bereits vor sieben Jahren an das Remstalwerk vergeben. Wobei das Remstalwerk mit der Übernahme des Netzes von der Netze BW scheiterte und die Gemeinde dem kommunalen Energieversorger vor etwa einem halben Jahr ebenfalls gekündigt hat. Das heißt: Es besteht momentan kein gültiger Konzessionsvertrag für das Kernener Gasnetz. Oder, wie es die Verwaltung formuliert: Die Gemeinde befindet sich im „vertragslosen Zustand“. Dieser ist auf Dauer natürlich nicht zu halten, auch aus rechtlicher Sicht nicht: Spätestens alle 20 Jahre muss die Konzession neu ausgeschrieben werden. Das geschieht jetzt. Es ist kompliziert. weiterlesen »

Mai 05 2020

Debatte um Bewässerung von Biotop

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 04.05.2020 / Laura Steinke

Weil die Tümpel in den Stettener Seewiesen austrocknen, werden sie künstlich nass gehalten – das gefällt nicht allen

Ein Kleinod, das Einblicke in die Flora und Fauna eines ökologischen Lebensraumes bietet – so ist das Biotop „Seewiesen“ auf der Internetseite der Gemeinde Kernen beschrieben. Die Meinungen, wie natürlich dieses Biotop an der Frauenländerstraße allerdings ist, gehen auseinander. Jüngst mussten die Seewiesen wieder einmal von Menschenhand bewässert werden, da sie ausgetrocknet waren. Das gab Anlass, eine alte Diskussion neu aufzurollen. weiterlesen »

Mrz 23 2020

Vorstöße für Klimaschutz auf dem Dorf

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21.03.2020 / Sebastian Striebich

In Kernen werden Stimmen für ein kommunales Klimaschutzkonzept laut – und nach einer zusätzlichen Stelle im Rathaus

Wie sieht eigentlich die CO2-Bilanz der Gemeinde Kernen aus? Was muss in Stetten und Rommelshausen fürs Klima getan werden? Diese Fragen hätten die Gemeinderäte des Parteifreien Bündnisses (PFB) gerne im Rahmen eines umfassenden Konzepts beantwortet. Die Ratskollegen von der Offenen Grünen Liste unterstützen das. Geht es nach ihnen, wird im Rathaus sogar eine eigene Personalstelle für „Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ eingerichtet. weiterlesen »

Mrz 13 2020

Gefährliches Eck an der Stettener Ortsdurchfahrt

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung v. 12.03.2020 / Sebastian Striebich

Wer aus der Rotenbergstraße kommt, sieht Autos aus Esslingen erst sehr spät: Räte fordern Maßnahmen

Die Sicht für Autofahrer, die sich aus der Rotenbergstraße in die Ortsdurchfahrt von Stetten vortasten, ist schwer eingeschränkt. Das galt bislang vor allem für den Blick nach links. Doch die Situation hat sich noch verschärft, seit an der Langen Straße, rechts von den Autofahrern, die die Rotenbergstraße hinabkommen, ein neues Wohnhaus gebaut wurde. Stettener, die hier häufiger unterwegs sind, berichten von gefährlichen Situationen und befürchten, dass es bald zu Unfällen kommt. Die CDU-Fraktion im Kerner Gemeinderat fordert die Verwaltung jetzt zum Handeln auf. weiterlesen »

Feb 21 2020

Digitale Hinweise sollen Motorradraser sensibilisieren

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 20.02.2020 / Roland Böckeler

Ein Lärmdisplay an der Landesstraße von Stetten nach Esslingen zeigt Lob und Tadel. Ob es hilft?

Liebhaber von Motorrädern schätzen landschaftlich reizvolle Strecken. Je kurvenreicher umso besser, und wenn sich ein Panorama eröffnet, ist das Glück auf zwei Rädern perfekt. Von dem her ist die Landesstraße von Stetten nach Esslingen nahezu perfekt. Entlang von Weinbergen geht es serpentinenartig zum Schurwald hinauf.

Viele Anwohner am Ortsende von Stetten freuen sich nur bedingt darauf, bis die Temperaturen frühlingshaft werden und die motorisierten Zweiräder aus dem Winterschlaf geweckt werden. Denn wenn die Fahrer zuvor den ganzen Ort hindurch brav mit Tempo 30 gezuckelt sind, geben nicht wenige richtig Gas, wenn es langsam, aber stetig bergauf gen Esslingen geht. Und das ist dann gerne eines: richtig laut. Das Tal bringt es mit sich, dass jedes Beschleunigen unmittelbar in den Gehörgang der Anwohner dringt.

Das alles ist nicht neu, neu ist aber ein Weg, die Motorradfahrer zu sensibilisieren – mit einem elektronischen Display, auf dem sich ein Mädchen neben den Worten „Pssst… Rücksicht“ die Ohren zuhält. Wer nach dem Ortsende zu stark beschleunigt, bekommt in roten Lettern die Aufforderung „Langsam“ präsentiert. Ist die Maschine lauter als die 78 Dezibel, was dem EU-Grenzwert entspricht, taucht die Bitte „Leiser“ auf. Ein leuchtend grünes „Danke“ bekommen alle anderen, die moderat an der Messstelle vorbeifahren. Ursprünglich wurden die Geräte zur Prävention auf Motorradstrecken konzipiert. Stolze 13 000 Euro gibt die Gemeinde Kernen für die fest installierte Anlage aus, die ihren Strom aus Solarzellen bezieht. Vom baden-württembergischen Verkehrsministerium kommt ein Zuschuss in Höhe von 4000 Euro. weiterlesen »

Feb 19 2020

Post öffnet nur zwei Stunden täglich

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung v. 18.02.2020 / Sebastian Striebich

Mit einer regulären Filiale ist der Stettener Container, der in drei Wochen aufmacht, nicht zu vergleichen

Die gute Nachricht zuerst: In drei Wochen wird es in Stetten nach neun Monaten endlich wieder eine Postfiliale geben. Am Freitag, 6. März, will die Deutsche Post in einem blauen Container am Sportplatz erstmals wieder „alltägliche Postgeschäfte“ anbieten. In einer Pressemitteilung vom Montagmittag schreibt das Unternehmen: „Auch Briefe und Pakete, die der Zusteller nicht ausliefern konnte und bei denen er eine Benachrichtigung hinterlassen hat, können künftig hier binnen sieben Werktagen abgeholt werden.“ Auch könnten sich die Stettener ihre Pakete direkt in die Behelfsfiliale schicken lassen und diese dann bei Gelegenheit abholen. „Damit verfügt die Gemeinde Kernen wieder über zwei Postfilialen und zwei DHL-Paketshops“, heißt es in der Pressemitteilung. Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht. weiterlesen »

Feb 17 2020

Hilfe für die lärmgeplagten Anwohner

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Quelle: Pressemitteilung der Gemeinde Kernen im Remstal v. 17.02.2020

Kernen tritt „Initiative Motorradlärm“ bei / Lärmdisplay an der L 1199 installiert

Gemeinsam aktiv werden gegen Motorradlärm: 74 Kommunen und sieben Landkreise in Baden-Württemberg fordern von Bund und EU, unterstützt vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg, wirksame Maßnahmen gegen Motorradlärm. Auch die Gemeinde Kernen ist der Initiative beigetreten. Als Direktmaßnahme vor Ort installierte Kernen zudem eine Motorradlärm-Displayanlage an der L 1199.

Displayanlage an der L1199

Genervte Anwohner beschweren sich regelmäßig über den dröhnenden Lärm schwerer Motorräder. In Kernen betroffen ist die L 1199 zwischen dem Ortsteil Stetten und der Stadt Esslingen. Viele Motorräder sind nicht lauter als 78 Dezibel, was dem EU-Grenzwert entspricht. Die Maschinen, gegen die sich die „Initiative Motorradlärm“ in Baden-Württemberg richtet, erreichen dagegen nicht selten mehr als 100 Dezibel. weiterlesen »

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