Archiv für die Kategorie 'Pressespiegel'

Jul 03 2019

Billiger Bus dank „Stadt-Ticket“

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 29.06.2019 / Hans-Dieter Wolz

Die neue Fahrkarte ermöglicht es ab nächstem Jahr, einen Tag lang im Gemeindegebiet vergünstigt unterwegs zu sein. Sie ist deutlich billiger als eine Hin- und Rückfahrt

Wer mit dem Bus von Stetten nach Rommelshausen aufs Rathaus oder vielleicht zum Einkaufen fährt, ist bisher für Hin- und Rückfahrt mit fünf Euro belastet. Künftig soll es ein „Stadt-Ticket“ – wie in Herrenberg, Ludwigsburg und Esslingen – für drei Euro geben, das den ganzen Tag, aber nur im Gemeindegebiet, gültig ist. Kernens „Stadt-Ticket“ wird nach dem Willen des Gemeinderats ab Januar erhältlich sein.

Innerörtliches Busfahren könnte sogar noch günstiger werden. Bürgermeister Stefan Altenberger hat am Donnerstag zugesagt, mit dem Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) erneut zu verhandeln, ob von allen Haltestellen in Rommelshausen und Stetten zu einem Ziel im Gemeindegebiet der Kurzstreckentarif gelten kann. Dabei greift der Schultes einen Vorschlag von PFB-Gemeinderat Eberhard Kögel auf. weiterlesen »

Jun 02 2019

Die Post in Stetten ist jetzt geschlossen

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 01.06.2019 / Laura Steinke

Einen konkreten Plan für die Zukunft gibt es nicht: Weder einen neuen Betreiber noch freie Räume hat die Post gefunden

In Stetten gibt es von diesem Samstag an keine Möglichkeit mehr, Pakete zu verschicken. Irmgard Möhlmann hat in ihrem Gardinengeschäft viereinhalb Jahre lang Postdienstleistungen angeboten – jetzt ist damit Schluss. Die Post ist verpflichtet, in Stetten Dienstleistungen anzubieten, hat bis jetzt aber kein freies Lokal gefunden. „Irgendwann ist Schluss“, sagt Irmgard Möhlmann. Sie steht hinter der gelben Theke in der Ecke ihres Gardinenladens in der Hindenburgstraße. Zum letzten Mal gibt sie Briefmarken aus, nimmt Retouren an und sucht Päckchen aus dem Lager. Lange habe sie versucht, mit der Deutschen Post zu verhandeln, damit es weiterhin eine Poststelle in Stetten geben wird. Jedoch ohne Erfolg: Nach viereinhalb Jahren beendet Möhlmann die Zusammenarbeit. „Mir tut’s sehr leid für die Stettener Bürger“, sagt sie. Doch: „Fast alle haben mich verstanden.“ In den vergangenen Tagen seien viele Kunden in das Gardinengeschäft gekommen, haben ihr die Hand gegeben und sich bei ihr bedankt. Diese müssen sich nun auf den Weg nach Endersbach oder Rommelshausen machen, um Pakete abzugeben. weiterlesen »

Mai 29 2019

Freud und Leid am Tag danach

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 29.05.2019 / Sebastian Striebich

Stimmen aus den Fraktionen zur Gemeinderatswahl: Glückliche Grüne, gefrustete Genossen

Bei der SPD herrscht nach der Niederlage bei der Kommunalwahl großer Frust. Wie die CDU hadern die Genossen mit dem Bundestrend. Drei Kernener Ratsfraktionen fühlen sich hingegen als Gewinner: UFW, OGL und PFB. Eine Gewinnerin der Gemeinderatswahl steht eindeutig fest: die Demokratie. Deutlich mehr Kernener als noch vor fünf Jahren haben am Sonntag ihre Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung kletterte von 52,9 Prozent um 8,5 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent. Insgesamt 7701 Wähler gingen zur Urne, sie verteilten 153 416 gültige Stimmen auf die Kandidaten. Ein kleiner Wermutstropfen: 194 ungültige Stimmzettel sortierten die Wahlhelfer aus. weiterlesen »

Mai 29 2019

Zweifel am Bedarf für einen neuen Supermarkt

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 25.05.2019 / Hans-Dieter Wolz

Wenn ein Verkehrsgutachten eine Lösung für die Einfahrt in die Karlstraße in Rommelshausen findet, sind auch Ladenflächen auf einem Gemeindegrundstück denkbar. Umzugswünsche bestehen. Die Gemeinderäte reagieren aber zurückhaltend

Es kann heikel sein, im Berufsverkehr aus der Günter-Haußmann-Straße in Rommelshausen auf die Karlstraße auszubiegen. Die Lücken in der Schlange sind kurz – manchmal wird es eng für Autofahrer. Doch die Gemeinde besitzt noch ein großes Grundstück hinter der Drogerie Rossmann – und will es auch bebauen lassen. Deshalb lässt sie jetzt durch Verkehrsexperten klären, wie die Kreuzung entschärft und das Ausfahren erleichtert werden kann. Das ließ Bürgermeister Stefan Altenberger kürzlich im Gemeinderat durchblicken. weiterlesen »

Mai 29 2019

Die Jugend will mitgestalten

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 23.05.2019 / Brigitte Hess

Das größte Interesse einiger Jungwähler in Fellbach betrifft Umweltthemen und den Klimaschutz

Den „Friday for Future“ findet Annalena Volk sehr wichtig: „Bei den Demonstrationen ist solch eine Energie spürbar – diese Jugendlichen haben Visionen“, sagt die 21-Jährige, die sich auf der Liste des Parteifreien Bündnisses für die Gemeinderatswahl in Kernen aufstellen ließ. Zum „Speed Dating“ sind am Dienstagabend gerade mal vier Mädchen ins Jugendhaus K7 nach Rommelshausen gekommen. Ihnen sitzen von der CDU, der SPD und der Unabhängigen Grünen Liste jeweils ein gestandener Kommunalpolitiker und ein „Neuling“ auf der Liste zur Gemeinderatswahl gegenüber. Fürs Parteifreie Bündnis sind zwei Kandidaten gekommen. weiterlesen »

Mai 17 2019

Was Greta Thunberg auch zu Kernen sagt

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Quelle: Fellbacher Zweitung vom 11.05.2019 / Hans-Dieter Wolz

Neben der Umweltproblematik bekümmert die Fraktionen im Gemeinderat die grassierende Wohnungsnot. Umstritten ist weiterhin die Höhe der Sozialquote für den Wohnungsbau im Gebiet Hangweide

Jung-Klimaschützerin und Freitags-Schulstreikerin Greta Thunberg aus Schweden hat ihre Fans im Gemeinderat Kernen. Einen der flammenden Appelle der 16-Jährigen an die Erwachsenen, umzusteuern anstatt die Lebensgrundlagen der kommenden Generation durch den Verlust der Artenvielfalt und durch die drohende Klimakatastrophe zu durchlöchern, verlas der Fraktionsvorsitzende der OGL, Matthias Kramer, am Beginn seiner Haushaltsrede. Auch seinerseits verlangte der Vormann der Offenen Grünen Liste viel mehr Konsequenz beim Umweltschutz. „Auch bei uns laufen genau die Mechanismen ab, die Greta meint: Ausflüchte, Verdrängung, Beschwichtigung, Angst vor unpopulären Entscheidungen, Tatenlosigkeit. Man verschließt die Augen, wenn es um das Thema Umwelt- und Artenschutz oder Klimawandel geht“, sagte Kramer und rechnete den Ratskollegen vor, dass sie von 13 Umweltschutzanträgen aus seiner Fraktion gerade drei passieren ließen. weiterlesen »

Mai 02 2019

Kernen will den Motorradlärm selbst messen

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 24.04.2019 / Hans-Dieter Wolz

Eine Mehrheit der Räte votiert für den Kauf eines Geräts zur Überwachung des Geräuschpegels

Die Chancen, dass die Gemeinde Kernen ein mobiles Lärmmessgerät anschafft, sind gestiegen. Die CDU-Fraktion hat im Gemeinderat Kernen mit 13 Stimmen bei drei Enthaltungen durchgesetzt, dass die Gemeindeverwaltung den Kauf prüft und Kosten benennt. CDU-Rat Benjamin Treiber beruft sich auf einen Modellversuch der Landesregierung, laut dem die Erfahrungen mit den Anzeigegeräten gut sind und kein Gewöhnungseffekt bei den Motorradfahrern eintritt. weiterlesen »

Mai 02 2019

Absage für letzte Ruhe unter Reben

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02Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 20.04.2019 / Sebastian Striebich

Die CDU-Fraktion kann für ihre Idee eines Friedweinbergs in Stetten keine Mehrheit begeistern

Begraben unter Weinreben – wo fände die Seele eines dahingeschiedenen Weinliebhabers oder Wengerters wohl besser ihre letzte Ruhe? Die CDU

hat bei ihren Anträgen zum Kernener Haushalt einen Friedweinberg als neue Bestattungsform ins Spiel gebracht. Doch die Verwaltung wird sich vorerst nicht weiter damit befassen.

„Eine blühende Fantasie“ bescheinigte Walter Zimmer (CDU) seinem Gegenüber Ebbe Kögel (PFB) in der Glockenkelter. Das war in der jüngsten Gemeinderatssitzung vergangene Woche, als das Gremium die Haushaltsanträge der Fraktionen diskutierte. Kögel hatte Bedenken zur Idee der CDU geäußert, einen Friedweinberg beim Neuen Friedhof in Stetten zu errichten: Ob es nicht pietätlos sei, den Wein eines tiefwurzelnden Rieslings zu trinken, wenn doch unter den Trauben Menschen begraben lägen? Wengerter Walter Zimmer erklärte geduldig: „Es gibt keine Frucht, keinen Ertrag, keinen Herbst. Die Rebe ist symbolisch. Eigentlich ist es nichts anderes als ein Friedwald.“ Sprich: Es würde kein Friedhofswein gekeltert. Die Trauben würden abgeerntet, bevor sie reif wären. weiterlesen »

Apr 15 2019

Hangweide überraschend teuer verkauft

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Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 15.04.2019 + Fellbacher Zeitung vom 13.04.2019 / Hans-Dieter Wolz

Die Diakonie Stetten veräußert das Quartier für 16,5 Millionen Euro an die Gemeinde Kernen und ihre Projektpartner. Das sind vier Millionen Euro mehr, als nach ersten Gutachten-Entwürfen zu erwarten war. Das hat Folgen für die Bebauung.

Der Jubel über den endlich abgeschlossenen Deal bleibt aus. Peter Mauch, der Beigeordnete und Bauamtsleiter in Kernen, spricht zwar von einer „Riesenchance, 7,7 Hektar ungenutzte Brachfläche entwickeln zu können“. Aber der Kaufpreis von 16,5 Millionen Euro für die ehemalige Behindertensiedlung Hangweide haben Bürgermeister Stefan Altenberger und Teile des Gemeinderats ernüchtert.

Erst in drei oder vier Jahren können die Bagger anrücken Fast mehr als über die Chancen eines neuen Wohngebiets sprechen Altenberger und Mauch über weitere Risiken des Kaufs: mögliches Hochwasser in der Beibachaue, ein Restrisiko von Altlasten trotz erfolgter Untersuchung des Grundstücks, Lärm von der Kreisstraße. Der Schutz davor könnte viel Geld kosten. Auch ein mögliches Ende des Immobilienbooms mit bröckelnden Preisen könnte der Gemeindeverwaltung einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Erst in drei oder vier Jahren können nach einer langen zu erwartenden Planungsphase die Bagger anrücken. In acht Jahren sollen die Bauten stehen und das Wohneigentum verkauft sein. weiterlesen »

Apr 14 2019

Grünes Licht fürs Millionenprojekt Hangweide

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 13.04.2019 / Sebastian Striebich

16,5 Millionen Euro zahlen die Gemeinde und ihre Partner für die rund acht Hektar große Fläche / Wegen Preissteigerung: CDU-Räte verweigern Zustimmung

Der Entwicklung des teuersten Wohnbaugebiets in der Geschichte von Kernen steht nichts mehr im Wege: Die Gemeinde und ihre beiden Partner werden der Diakonie die acht Hektar große Hangweide im Südwesten von Rommelshausen für 16,5 Millionen Euro abkaufen. Das hat der Gemeinderat am Donnerstagabend mehrheitlich beschlossen. Weil der Preis viel höher ist als gedacht, verweigerten vier von fünf CDU-Räten die Zustimmung. weiterlesen »

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