Feb 19 2017

Sanierung des Milchhäusles wird zu teuer

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz

Der Gemeinderat will die Seestraße sanieren und für die Feuerwehr Parkplätze schaffen

Die Seestraße zwischen der Haupt- und der Haldenstraße in Rommelshausen ist marode, und darunter gibt es auch noch einen zu klein dimensionierten und daher überlasteten Kanal. In seiner Sitzung an diesem Donnerstag hat der Gemeinderat Kernen einen Grundsatzbeschluss gefällt, die Seestraße mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Sanierungstopf für etwa 555 000 Euro herzurichten,. Dieser Preis versteht sich einschließlich sieben neuer Stellplätze anstelle des zum Abbruch bestimmten Milchhäusles. Der Kanal wird für 155 000 Euro ausgewechselt.

Feuerwehrleuten, die bei Alarm ins Gerätehaus eilen, sollen laut der Pläne fünf weitere Stellflächen zur Verfügung stehen, die allerdings die übrigen Parkplätze versperren würden. Damit dies funktioniert, forderte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Pfänder, alle Stellplätze beim Gerätehaus für die Brandbekämpfer zu reservieren. weiterlesen »

Feb 19 2017

Neue Bürgermeister-Stellvertreterin: Caren Lederer gewählt

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz

Ratsnotizen aus Kernen

Neue Bürgermeister-Stellvertreterin: Caren Lederer gewählt

Dass der frühere UFW-Gemeinderat Ernst Maile zur CDU gewechselt ist, bringt die Besetzung und Reihenfolge der ehrenamtlichen Bürgermeister – das sind aus der Mitte des Gemeinderats gewählte Stellvertreter von Bürgermeister Stefan Altenberger – durcheinander. Ernst Maile war vor seinem Austritt aus der UFW-Fraktion als zweiter ehrenamtlicher Bürgermeister tätig gewesen. Zur Nachfolgerin hat der Gemeinderat jetzt auf Antrag der UFW-Fraktion Caren Lederer bestimmt. Aufgrund der geänderten Sitzverhältnisse wird allerdings Ingrid Möhrle (SPD) zur zweiten Stellvertreterin aufsteigen und Caren Lederer als dritte Stellvertreterin eingesetzt. Da die SPD-Fraktion mit fünf Gemeinderäten nun stärker im Rat vertreten ist als die geschrumpfte UFW, wird die Reihe der Stellvertreter entsprechend angepasst. Erster ehrenamtlicher Bürgermeister ist Helmut Heissenberger (CDU), an vierter Stelle in der Reihe steht Matthias Kramer (OGL). Die ehrenamtlichen Bürgermeister nehmen meist repräsentative Aufgaben war. Vertreter von Stefan Altenberger im Amt ist der Beigeordnete und Bauamtsleiter Horst Schaal. weiterlesen »

Feb 17 2017

Mr. Gartenschau unterstützt – aber Kritik am Verfahren

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 16.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz

Fast alle Räte freuen sich, dass mit Wolf Grünenwald ein Veranstaltungsprofi beauftragt wurde

Mancher Gemeinderäte ist wohl etwas schockiert gewesen angesichts des Honorars für den neu beauftragten „Mr. Gartenschau“, Wolf Grünenwald mit seiner Agentur Wolfevent. Über die drei Jahre, in denen der erfahrene Veranstalter die Kernener Termine der Remstal-Gartenschau vorbereiten und organisieren soll, wird er etwa 250 000 Euro für seine Arbeit bekommen. Allein im ersten Jahr 2017 wird von 70 000 Euro gesprochen. „Das ist eine stolze Summe“, sagt Matthias Kramer, der OGL-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat.

Abgesehen von der sehr kritischen Stellungnahme des PFB-Gemeinderats Eberhard Kögel wählten die Fraktionen allerdings nur leise Kritik am Schritt des Bürgermeisters, denn im Gemeinderat ist ebenso wie bei Altenberger die Erkenntnis gereift, dass die Remstal-Gartenschau vor Ort einen Fachmann braucht, der weiß, wie ein solches Festival umzutreiben ist und die Besucher anzulocken sind. „Abzuwarten“, so sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch, „wäre blauäugig gewesen. Dass die Gemeinde jemanden braucht, der die Trommel rührt, ist selbstredend.“ Der Zeitpunkt der Auftragserteilung an Grünenwald war demnach geschickt, nachdem die anfänglichen Bedenken wegen der Kosten im Gemeinderat sich verflüchtigen: „Vor einem Jahr hätte jeder gesagt, da braucht man nicht drüber reden“, erinnert sich Kramer zurück. weiterlesen »

Feb 15 2017

„Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“

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Dieses Zitat des Sozialdemokraten Kurt Schumacher steht für einen Politikstil, der unser Land über viele Jahrzehnte geprägt hat. Ein Politikstil, der anhand belegbarer Fakten um die richtige Lösung konkreter Probleme ringt – gerade auch in der Landes- und in der Kommunalpolitik. Das hat Deutschland und Baden-Württemberg und letztendlich auch unserer Gemeinde politische und wirtschaftliche Stabilität gebracht.

Demgegenüber setzen Populisten – national wie kommunal – auf eine Politik, die als „postfaktisch“ zu bezeichnen ist. Beweise, Logik, wissenschaftliche Erkenntnisse – all das spielt dabei keine Rolle. Was zählt, ist ein Verständnis von Politik, das Empfindungen über Fakten stellt.

Und genau darauf kommt es dem Populisten an:
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Feb 02 2017

Ernst Maile wechselt von der UFW zur CDU

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Fellbacher Zeitung vom 02.02.2017 / Text: Eva Herschmann

Beide Fraktionen betonen, dass durch die Personalie die gute Zusammenarbeit nicht belastet werden soll

In einer gemeinsamen Presseerklärung teilen die Kernener Gemeinderatsfraktionen der Unabhängigen Freien Wähler (UFW) und der Christlich Demokratischen Union (CDU) mit, dass Ernst Maile, der seit 20ß04 für die UFW im Gemeinderat saß, mit sofortiger Wirkung in die CDU-Fraktion wechselt. „Es ist meine persönliche Entscheidung. Zu den Gründen will ich mich nicht näher äußern. Es hat einfach nicht mehr gepasst“, sagte der Betroffene auf Nachfrage unserer Zeitung. weiterlesen »

Jan 27 2017

Grundschulen brauchen Sozialarbeiter

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 17.01.2017 / Text: Christiane Widmann

CDU, UFW und SPD beantragen gemeinsam eine 50-Prozent-Stelle / Grund: Mehr verhaltensauffällige Kinder auch in Kernen

Eine steigende Zahl von Grundschulkindern zeigt sich aggressiv oder will nicht lernen – auch in Kernen. Um Problemen im Unterricht entgegenzuwirken, soll deshalb der Halden- und Karl-Mauch-Schule vom Schuljahr 2017/18 an ein Schulsozialarbeiter zugeteilt werden: Das beantragten die CDU-, UFW- und SPD-Fraktion in einem gemeinsamen Haushaltsantrag.

Formal noch im Antragsstatus, ist es eigentlich schon beschlossene Sache: Vom kommenden Schuljahr 2017/18 an wird den Kernener Grundschulen – der Stettener Karl-Mauch- sowie der Rommelshausener Haldenschule – ein Schulsozialarbeiter zugewiesen. In einem gemeinsamen Vorstoß stellten die CDU-, UFW- und SPD-Fraktion einen Haushaltsantrag für eine halbe Stelle. Die Gemeindeverwaltung signalisierte Verständnis und schlug die Einrichtung einer 30-Prozent-Stelle vor. Welchen Umfang das Deputat haben wird, muss der Gemeinderat entscheiden. Bleiben die drei Antragsteller bei ihrer Forderung, ist ihnen Erfolg garantiert: Zusammen stellen sie 17 der Kernener 22 Gemeinderäte.
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Jan 05 2017

Begrüßungsfest für Kernener Babys

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 04.01.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger

Der erste Begrüßungsbaum für Kernener Neugeborene wird im Frühjahr an der verlängerten Friedrichstraße gepflanzt

Dieses Begrüßungszeremoniell lässt sich sehen: Für die 115 Neugeborenen des Jahrgangs 2016 wird es im Frühjahr das erste Kernener Begrüßungsfest an einem Geburtsbaum geben. Der erste der ohnehin neu gepflanzten Bäume entlang der verlängerten Friedrichstraße bekommt eine Jahrgangstafel: Ein Haltepunkt an der künftigen Spaziermeile, wie Schultes Stefan Altenberger den neuen Abschnitt sieht.

Die Idee der CDU-Fraktion, auf deren Antrag die Geburtsbäume für neugeborene Kinder in Kernen zurückgeht, zielte eigentlich auf den Masvingopark. Dort wäre genügend Platz für neue Bäume, an denen sich je eine Tafel für einen Geburtsjahrgang aufstellen ließe, sagte Fraktionschef Andreas Wersch gestern. Das Rathaus hat den Vorschlag pragmatisch umgemodelt und die geplante, bis zur Kreisstraße verlängerte Friedrichstraße, an der alleenartig Bäume gepflanzt werden sollen, zur Jahrgangsallee erkoren. Die Bäume kommen als Begleitgrün ohnehin und sollen nach Abschluss der Baumaßnahme zeitgleich gepflanzt werden. Jedes Frühjahr kann im Rahmen eines Begrüßungsfestes, zu dem die Familien eingeladen sind, bei einem Baumstamm die Jahrgangstafel mit den gravierten Vornamen und den Geburtstagen der Kinder angebracht werden. Laut Hauptamtsleiter Bernhard Bühler ist erster Pflanztag mit Fest für den 115 Kinder starken 2016er-Jahrgang im kommenden Frühjahr. weiterlesen »

Dez 15 2016

Was tun bei Stromausfall?

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 15.12.2016 / Text:  Hans-Joachim Schechinger

Die Gemeinde Kernen will auf Antrag von CDU, UFW und SPD ein Konzept erstellen lassen / Beispiel Donzdorf

Wenn, wie in Donzdorf Anfang November, ein Stromausfall einige Tausend Haushalte lahmlegt, ist guter Rat teuer. Geschäfte müssen wegen des Notfalls vorübergehend schließen. Betriebe stellen die Produktion ein. Aber auch die kommunale Infrastruktur ist gefährdet. So halten die privaten Meldeempfänger der Feuerwehr nur wenige Stunden. Drei Ratsfraktionen fordern jetzt, das Rathaus möge für Kernen ein Notfallkonzept erstellen. weiterlesen »

Dez 15 2016

CDU-Fraktion auf „Jungfernfahrt“ mit dem Relex-Bus

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Schon lange geplant, lange bevor andere Gruppen und auch die Verwaltung ihrerseits zu einer „Jungfernfahrt“ mit dem neuen Express-Bus (Relex) einluden, entstand in der CDU-Fraktion die Idee, gleich am ersten Fahrtentag, also am vergangenen Sonntag, frühmorgens zum gemeinsamen Frühstück nach Esslingen zu fahren. Im Anschluss ging es mit der 15 Personen starken Gruppe (mehr Platz gab es leider nicht im Café) zu Fuß weiter in die historische Innenstadt ins „Café Emil“, wo noch einmal intensiv die aktuellen Haushaltsvorberatungen und die Entstehungsgeschichte des Relexbusses diskutiert wurden. weiterlesen »

Dez 07 2016

Sozialarbeiter kommen bald auch zu den Kleinen

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Quelle: Fellbacher Zeitung vom 06.12.2016 / Text: Hans-Dieter Wolz

CDU, UFW und SPD fordern, dass das Mobile Jugendreferat auch an der Grundschule tätig wird

Die Mehrheit im Gemeinderat aus CDU, UFW, SPD hat seit einigen Jahren begonnen, einen Teil der Haushaltsberatungen durch Absprachen vorwegzunehmen. Die Fraktionen stellen dann gemeinsame Haushaltsanträge, die aufgrund der Mehrheitsverhältnisse den Beschluss schon praktisch sicherstellen. Traditionsgemäß gibt die größte Fraktion im Gemeinderat Kernen, die CDU, die gemeinsamen Anträge auch der Verwaltung und der Presse bekannt. weiterlesen »

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