Archiv für die Kategorie 'Pressespiegel'

Dez. 23 2010

Brennholz ist heiß begehrt

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vom 23.12.2010

Kernen erhöht jetzt den Preis für langes Buchenholz auf 50 Euro/Raummeter – Gewinn im Gemeindewald 2010: 17 478 Euro

Kernen. „Wenn kein Sturm kommt, werden die Preise steigen“, prophezeit Revierförster Stefan Baranek. Dann ließe sich 2011 der Gewinn von 17 478 Euro, den Kernen 2010 aus dem kommunalen Forstbetrieb einfuhr, wiederholen. Die Nachfrage im Energieholzsektor hält an. Für langes Buchenbrennholz wird Kernen den Preis pro Festmeter sogar erhöhen: um über zehn Prozent. weiterlesen »

Dez. 18 2010

„Auf der Insel der Glückseligen“

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vom 18.12.2010

Bürgermeister Altenberger: Die Wirtschaftskrise ist an Kernen fast spurlos vorbeigezogen

„In Bezug auf die Haushaltssituation leben wir in Kernen fast schon auf der Insel der Glückseligen“, sagte Schultes Stefan Altenberger bei der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2011 im Gemeinderat. Wobei sich Kernen dieses Inseldasein redlich erarbeitet habe. Auch diese Kommune habe in der Krise mit sich rapide verschlechternden Rahmenbedingungen und den damit einhergehenden Einnahmeausfällen zu kämpfen gehabt, so Altenberger. weiterlesen »

Dez. 18 2010

Es geht aufwärts – auf hohem Niveau

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vom 18.12.2010

2011 schrumpft die Rücklage auf 6,36 Millionen, bis 2014 soll sich der Sparstrumpf schon wieder füllen – auf 9,3 Millionen

Kernen scheint glimpflich durch die Stürme der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kommen. Sein Rücklagepolster schmilzt zwar 2011 auf 6,36 Millionen Euro wegen des stattlichen Investitions-Programms, das vom Haldenschulanbau, dem Stettener Kinderhaus bis zur Tiefgarage des Bürgerhauses reicht. Geht das Kalkül auf, füllt sich das Sparkässle aber schon 2012 wieder. weiterlesen »

Dez. 18 2010

Defizit im Verwaltungshaushalt 2011 fällt geringer aus als befürchtet

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vom 18.12.2010

Die Gemeinde muss die Investitionen in den nächsten Jahren schrittweise wieder zurückfahren.

Aufgrund der Systematik des Finanzausgleichs ist eigentlich erwartet worden, dass das Jahr 2011 für die Gemeinde eher schwierig wird. 2009 hatte sie hohe Gewerbesteuereinnahmen, die 2011 wiederum für hohe Umlagenzahlungen sorgt: 5,7 Millionen Euro gehen an den Landkreis, der davon hauptsächlich Sozialausgaben meistert. 4,1 Millionen Euro werden für den Finanzausgleich bereitgestellt. Die genaue Berechnung bei der Haushaltsplanung für 2011 zeigt jetzt aber: „Es sieht gar nicht so schlecht aus“, sagt Kämmerer Achim Heberle. Denn die Steuerkraft als Berechnungsgrundlage der Umlagen ist etwas gefallen. Zwar hat Heberle eine Unterdeckung der Ausgaben durch die Einnahmen im Verwaltungshaushalt von 857 000 Euro vorhergesagt, doch dieses Defizit muss bei guten Steuereinnahmen in Kernen so nicht eintreten. weiterlesen »

Nov. 28 2010

Tauziehen um das lukrative Netz

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vom 27.11.2010

Der Gemeinderat lässt vertieft prüfen, ob gemeinsame Remstalstadtwerke den Strom liefern sollen

Um viel Geld wird verhandelt, wenn Remstalgemeinden unter dem Schlagwort „Rekommunalisierung“ den Strommarkt aufmischen. Der Begriff bedeutet, dass Städte und Gemeinden die Stromversorgung als eine Daseinsvorsorge in die eigenen Hände nehmen, statt einem regionalen Industriemonopolisten wie der EnBW in einem Konzessionsvertrag die Rechte dazu einzuräumen. Offenbar kann auch eine Kommune in dieser Branche zum Vorteil ihrer Bürger Geld verdienen. Stadtwerke in Fellbach und Waiblingen sind bereits vor Jahren mit Erfolg in die Stromversorgung eingestiegen. weiterlesen »

Okt. 24 2010

Viele Projekte – und Geld ist da

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vom 23.10.2010

Kernen nimmt 2010 mindestens 1,8 Millionen über Plan ein / 90 Prozent der 5,8 Millionen für Bauvorhaben fließen ab

Kernen. Der Kernener Gemeindehaushalt profitiert vom Aufschwung: Überplanmäßige Einnahmen beim Einkommensteueranteil, der Gewerbesteuer und dem Familienleistungsausgleich werden mit dazu beitragen, dass das Rathaus ein Minus von 2,8 Millionen auf voraussichtlich eine Million drücken kann. Das Defizit ist SPD-Gemeinderätin Ingrid Möhrle aber immer noch viel zu hoch.

Die Zahlen zum jüngsten Finanzzwischenbericht, die Gemeindekämmerer Achim Heberle dem Gemeinderat vorlegte, stimmten fast alle zuversichtlich. Heberle hatte sehr vorsichtig geplant, so dass ihm der Konjunkturschub der letzten Monate nun stattliche Mehreinnahmen zutreibt. Dabei bewege sich der kommunale Finanzierungssaldo in Baden-Württemberg immer noch auf dem Niveau von 2006, so der Kämmerer im Gremium. „Wir werden, Stand Oktober, allein 706 000 Euro mehr beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erhalten, weil die Wirtschaft besser läuft.“ Die Kernener Gewerbesteuereinnahmen 2010, die Heberle Anfang des Jahres auf 3,2 Millionen ansetzte, stiegen zum 30. September hochgerechnet auf 3,5 Millionen. Auch der Mittelzufluss aus dem Umlagetopf Familienlastenausgleich belegt, dass wieder mehr Geld sprudelt: Schon Ende des dritten Quartals war das Plansoll fürs gesamte Jahr 2010 überschritten. weiterlesen »

Juli 30 2010

Discounter: Kein Sieg der Argumente

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vom 30.07.2010

Eine absehbare, dünne Kernener Ratsmehrheit verhalf dem umstrittenen Billigmarkt in den Spitzäckern zum Durchbruch

Die Schlacht um einen Discounter in den Römer Spitzäckern ist geschlagen. Neue Argumente kamen vor der Ratsentscheidung am Mittwochabend nicht auf den Tisch. Und für jedes der vorgetragenen, ob Pro oder Contra, gab es ein Gegenargument. „Ob mit dem Discounter eine Kaufkraftbindung stattfindet, wissen wir erst in ein paar Jahren“, sagte Walter Rall von der OGL.

So voll waren Zuhörerränge in Kernener Gemeinderatssitzungen selten. CDU-Fraktionschef Andreas Wersch erntete wiederholt Beifall. Gekommen waren vorwiegend Discounter-Gegner. Bild: Schechinger

In der Tat: „Die Würfel sind gefallen“, wie CDU-Fraktionschef Andreas Wersch die schiere Macht der Mehrheitsverhältnisse im Kernener Gemeinderat umschrieb. 12 stimmten für, 10 gegen Aldi. Das Risiko für den örtlichen Einzelhandel, das diese Mehrheit einschließlich Bürgermeister Altenberger aus Sicht der Kernener CDU heraufbeschwöre, passt nicht schlecht zu Caesars Rubikon-Zitat. Das Flüsschen sei überschritten. Vom ursprünglichen Ziel, dass nur ein Discounter in der Tulpenstraße den gewünschten und für das Überleben des örtlichen Einzelhandels notwendigen Synergieeffekt erzielen kann, habe man sich still und heimlich verabschiedet. An einen Discounter als Segensbringer für das Ortszentrum glaube ohnehin niemand mehr. Weshalb sonst schiebe man noch schnell ein Marketingkonzept für den Einzelhandel in Rom und Stetten hinterher, fragte Wersch. weiterlesen »

Juli 30 2010

Discounter kommt in die Spitzäcker

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vom 30.07.2010

Eine 12:10-Mehrheit des Gemeinderats zieht den ortsfernen Standort der Tulpenstraße vor

Über Mangel an Zeugen der Discounterentscheidung im Feuerwehrgerätehaus konnte sich der Gemeinderat am Donnerstag nicht beklagen: Etwa 150 Menschen verfolgten die vor einigen Monaten noch brandheiß umstrittene Abstimmung, die eigens im Feuerwehrgerätehaus einen Stock tiefer in die Fahrzeughalle verlegt worden war. Die Feuerwehrspritzen, die sonst dort auf ihren Einsatz warten, wurden nicht zur Abkühlung der Gemüter benötigt: Ruhig und sachlich trat der Gemeinderat den einstigen kommunalpolitischen Brandherd aus.

Das Ergebnis folgte den Erwartungen: Der Bürgermeister, die UFW und die SPD stimmten geschlossen für die Spitzäcker, die CDU- und OGL-Fraktion gaben zu Protokoll, dass sie den ortsnäheren Standort Tulpenstraße trotz des erwarteten Autoverkehrs an der Kreuzung mit der Karlstraße bevorzugen. Ohne Einfluss auf das Ergebnis blieb das Fehlen von OGL-Rätin Bettina Futschik. weiterlesen »

Juli 30 2010

Versäumnis (Kommentar)

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vom 30.07.2010

Die Gemeindeverwaltung hat für Discounter keine wirklich passenden Grundstücke gefunden

So lautet nun also der Gemeinderatsbeschluss, dass die Einkaufswelt in Rommelshausen sich ändern muss. Nach bald 20-jähriger Diskussion und mindestens zehn Jahren Gemeinderatsberatungen ist die Kommunalpolitik aber doch nur wieder am Ausgangspunkt angelangt: beim Billigmarkt mit dem Schnäppchen verheißenden Vier-Buchstaben-Namen auf den Spitzäckern am östlichen Ortsrand. weiterlesen »

Juli 28 2010

„Aldi verschandelt den Ortseingang“

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vom 28.07.2010

Anwohner protestieren gegen den geplanten Discounter in den Römer Spitzäckern / „Die Leute fahren nicht in den Ort“

Kernen-Rommelshausen. Heute entscheidet der Kernener Gemeinderat über einen Discounter vor den Toren Rommelshausens. Für die Nachbarn in der Kolbenhalde ist der Standort auf der grünen Wiese mehr als ein städtebauliches Desaster. „Die Aldis sind ja alle im Industriegebiet“, sagt Sabine Porst. „Und zum Aldi geht man in der Regel mit dem Auto. Da fahre ich nicht mehr runter in den Ort.“   weiterlesen »

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