März
25
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 25.03.2017 / Text: Steffen Rommel
Gedenktafel – Die Gemeinde Kernen feiert ihre Neugeborenen
Das Wetter passt nicht zur guten Stimmung. „Als ich heute Morgen in den Wetterbericht geschaut habe, hieß es: 15 Grad und Sonnenschein“, sagt der Bürgermeister Stefan Altenberger aus Kernen. Die Realität sieht leider anders aus. Es ist kalt, windig und bewölkt auf der Wiese an der Kreisstraße. Doch vom Wetter lässt sich die Laune der zahlreich erschienenen Familien nicht trüben. Sie sind alle gekommen, um mit dem Bürgermeister eine Namenstafel zu enthüllen. weiterlesen »
März
19
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 18.03.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Am Tag und nachts übersteigt dort und in der Fortsetzung der Waiblinger Straße der Verkehrslärm das Limit 70 bzw. 60 dB(A)
„Vordringlicher Handlungsbedarf“ steht hinter der Zahl 70 dB(A). Sie entspricht an Ortsdurchfahrten dem Lärmpegel, der bei Überschreitung tagsüber das Risiko einer Gesundheitsgefährdung stark erhöht. Nachts liegt das Limit bei 60 dB(A). Am Adlerkreisel und angrenzenden Häusern in der Waiblinger – und Karlstraße wird diese Marke überschritten. Wegen der nur vereinzelten Ausreißer kommt jedoch ein Tempolimit nicht in Frage. weiterlesen »
März
14
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 11.03.2017 / Text: Michael Käfer
Der Technische Ausschuss bringt die Pläne zur Umgestaltung des Platzes vor dem Gerätehaus voran
Dass der nordöstliche Teil der Seestraße hergerichtet, das Milchhäusle abgerissen wird und neben dem Gerätehaus weitere Stellplätze für Feuerwehrleute im Einsatz geschaffen werden, ist sich der Gemeinderat mit Bürgermeister Stefan Altenberger einig. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschuss setzten die Räte aber das Ringen mit dem Beigeordneten Horst Schaal um Details fort. Hauptdiskussionspunkt am Mittwochabend war die Gestaltung des 675 Quadratmeter großen Platzes um das Feuerwehrgerätehaus. weiterlesen »
Feb.
21
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21.02.2017 / Text: Christiane Widmann
Ein Parkturm für Fahrräder könnte den geplanten Mobilitätspunkt erweitern – der Gemeinderat ist skeptisch
Einen vollautomatischen Parkturm für Fahrräder am Rommelshausener S-Bahnhof hat das Rathaus dem Gemeinderat vorgeschlagen. Er könnte den geplanten Verkehrsknotenpunkt erweitern. Die Nettokosten wurden mit etwa 353 000 Euro veranschlagt. Die Räte reagierten skeptisch – vor allem die Bedarfsfrage wie auch die Sorge vor technischen Störungen schürten Zweifel. weiterlesen »
Feb.
19
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Der Gemeinderat will die Seestraße sanieren und für die Feuerwehr Parkplätze schaffen
Die Seestraße zwischen der Haupt- und der Haldenstraße in Rommelshausen ist marode, und darunter gibt es auch noch einen zu klein dimensionierten und daher überlasteten Kanal. In seiner Sitzung an diesem Donnerstag hat der Gemeinderat Kernen einen Grundsatzbeschluss gefällt, die Seestraße mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Sanierungstopf für etwa 555 000 Euro herzurichten,. Dieser Preis versteht sich einschließlich sieben neuer Stellplätze anstelle des zum Abbruch bestimmten Milchhäusles. Der Kanal wird für 155 000 Euro ausgewechselt.
Feuerwehrleuten, die bei Alarm ins Gerätehaus eilen, sollen laut der Pläne fünf weitere Stellflächen zur Verfügung stehen, die allerdings die übrigen Parkplätze versperren würden. Damit dies funktioniert, forderte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Pfänder, alle Stellplätze beim Gerätehaus für die Brandbekämpfer zu reservieren. weiterlesen »
Feb.
19
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Ratsnotizen aus Kernen
Neue Bürgermeister-Stellvertreterin: Caren Lederer gewählt
Dass der frühere UFW-Gemeinderat Ernst Maile zur CDU gewechselt ist, bringt die Besetzung und Reihenfolge der ehrenamtlichen Bürgermeister – das sind aus der Mitte des Gemeinderats gewählte Stellvertreter von Bürgermeister Stefan Altenberger – durcheinander. Ernst Maile war vor seinem Austritt aus der UFW-Fraktion als zweiter ehrenamtlicher Bürgermeister tätig gewesen. Zur Nachfolgerin hat der Gemeinderat jetzt auf Antrag der UFW-Fraktion Caren Lederer bestimmt. Aufgrund der geänderten Sitzverhältnisse wird allerdings Ingrid Möhrle (SPD) zur zweiten Stellvertreterin aufsteigen und Caren Lederer als dritte Stellvertreterin eingesetzt. Da die SPD-Fraktion mit fünf Gemeinderäten nun stärker im Rat vertreten ist als die geschrumpfte UFW, wird die Reihe der Stellvertreter entsprechend angepasst. Erster ehrenamtlicher Bürgermeister ist Helmut Heissenberger (CDU), an vierter Stelle in der Reihe steht Matthias Kramer (OGL). Die ehrenamtlichen Bürgermeister nehmen meist repräsentative Aufgaben war. Vertreter von Stefan Altenberger im Amt ist der Beigeordnete und Bauamtsleiter Horst Schaal. weiterlesen »
Feb.
17
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 16.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Fast alle Räte freuen sich, dass mit Wolf Grünenwald ein Veranstaltungsprofi beauftragt wurde
Mancher Gemeinderäte ist wohl etwas schockiert gewesen angesichts des Honorars für den neu beauftragten „Mr. Gartenschau“, Wolf Grünenwald mit seiner Agentur Wolfevent. Über die drei Jahre, in denen der erfahrene Veranstalter die Kernener Termine der Remstal-Gartenschau vorbereiten und organisieren soll, wird er etwa 250 000 Euro für seine Arbeit bekommen. Allein im ersten Jahr 2017 wird von 70 000 Euro gesprochen. „Das ist eine stolze Summe“, sagt Matthias Kramer, der OGL-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat.
Abgesehen von der sehr kritischen Stellungnahme des PFB-Gemeinderats Eberhard Kögel wählten die Fraktionen allerdings nur leise Kritik am Schritt des Bürgermeisters, denn im Gemeinderat ist ebenso wie bei Altenberger die Erkenntnis gereift, dass die Remstal-Gartenschau vor Ort einen Fachmann braucht, der weiß, wie ein solches Festival umzutreiben ist und die Besucher anzulocken sind. „Abzuwarten“, so sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch, „wäre blauäugig gewesen. Dass die Gemeinde jemanden braucht, der die Trommel rührt, ist selbstredend.“ Der Zeitpunkt der Auftragserteilung an Grünenwald war demnach geschickt, nachdem die anfänglichen Bedenken wegen der Kosten im Gemeinderat sich verflüchtigen: „Vor einem Jahr hätte jeder gesagt, da braucht man nicht drüber reden“, erinnert sich Kramer zurück. weiterlesen »
Feb.
02
2017
Fellbacher Zeitung vom 02.02.2017 / Text: Eva Herschmann
Beide Fraktionen betonen, dass durch die Personalie die gute Zusammenarbeit nicht belastet werden soll
In einer gemeinsamen Presseerklärung teilen die Kernener Gemeinderatsfraktionen der Unabhängigen Freien Wähler (UFW) und der Christlich Demokratischen Union (CDU) mit, dass Ernst Maile, der seit 20ß04 für die UFW im Gemeinderat saß, mit sofortiger Wirkung in die CDU-Fraktion wechselt. „Es ist meine persönliche Entscheidung. Zu den Gründen will ich mich nicht näher äußern. Es hat einfach nicht mehr gepasst“, sagte der Betroffene auf Nachfrage unserer Zeitung. weiterlesen »
Jan.
27
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 17.01.2017 / Text: Christiane Widmann
CDU, UFW und SPD beantragen gemeinsam eine 50-Prozent-Stelle / Grund: Mehr verhaltensauffällige Kinder auch in Kernen
Eine steigende Zahl von Grundschulkindern zeigt sich aggressiv oder will nicht lernen – auch in Kernen. Um Problemen im Unterricht entgegenzuwirken, soll deshalb der Halden- und Karl-Mauch-Schule vom Schuljahr 2017/18 an ein Schulsozialarbeiter zugeteilt werden: Das beantragten die CDU-, UFW- und SPD-Fraktion in einem gemeinsamen Haushaltsantrag.
Formal noch im Antragsstatus, ist es eigentlich schon beschlossene Sache: Vom kommenden Schuljahr 2017/18 an wird den Kernener Grundschulen – der Stettener Karl-Mauch- sowie der Rommelshausener Haldenschule – ein Schulsozialarbeiter zugewiesen. In einem gemeinsamen Vorstoß stellten die CDU-, UFW- und SPD-Fraktion einen Haushaltsantrag für eine halbe Stelle. Die Gemeindeverwaltung signalisierte Verständnis und schlug die Einrichtung einer 30-Prozent-Stelle vor. Welchen Umfang das Deputat haben wird, muss der Gemeinderat entscheiden. Bleiben die drei Antragsteller bei ihrer Forderung, ist ihnen Erfolg garantiert: Zusammen stellen sie 17 der Kernener 22 Gemeinderäte.
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Jan.
05
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 04.01.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Der erste Begrüßungsbaum für Kernener Neugeborene wird im Frühjahr an der verlängerten Friedrichstraße gepflanzt
Dieses Begrüßungszeremoniell lässt sich sehen: Für die 115 Neugeborenen des Jahrgangs 2016 wird es im Frühjahr das erste Kernener Begrüßungsfest an einem Geburtsbaum geben. Der erste der ohnehin neu gepflanzten Bäume entlang der verlängerten Friedrichstraße bekommt eine Jahrgangstafel: Ein Haltepunkt an der künftigen Spaziermeile, wie Schultes Stefan Altenberger den neuen Abschnitt sieht.
Die Idee der CDU-Fraktion, auf deren Antrag die Geburtsbäume für neugeborene Kinder in Kernen zurückgeht, zielte eigentlich auf den Masvingopark. Dort wäre genügend Platz für neue Bäume, an denen sich je eine Tafel für einen Geburtsjahrgang aufstellen ließe, sagte Fraktionschef Andreas Wersch gestern. Das Rathaus hat den Vorschlag pragmatisch umgemodelt und die geplante, bis zur Kreisstraße verlängerte Friedrichstraße, an der alleenartig Bäume gepflanzt werden sollen, zur Jahrgangsallee erkoren. Die Bäume kommen als Begleitgrün ohnehin und sollen nach Abschluss der Baumaßnahme zeitgleich gepflanzt werden. Jedes Frühjahr kann im Rahmen eines Begrüßungsfestes, zu dem die Familien eingeladen sind, bei einem Baumstamm die Jahrgangstafel mit den gravierten Vornamen und den Geburtstagen der Kinder angebracht werden. Laut Hauptamtsleiter Bernhard Bühler ist erster Pflanztag mit Fest für den 115 Kinder starken 2016er-Jahrgang im kommenden Frühjahr. weiterlesen »