Juni
01
2017
Die CDU Gemeinderatsfraktion und der CDU Gemeindeverband trauern um
Hermann Bader
Hermann Bader war von 1980 bis 1989 Mitglied des Gemeinderats und von 1984 bis 1989 stellvertretender Bürgermeister. Der Verstorbene hat sich in besonderem Maße um die Gemeinde verdient gemacht. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat stand er uns mit Rat und Tat zur Seite. Wir sind dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet; unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Andreas Wersch
Fraktionsvorsitzender
Andreas Niederle
Vorsitzender CDU Gemeindeverband
Mai
25
2017
Fellbacher Zeitung vom 24.05.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Eine Mehrheit für mietfreie Abende in den Gemeindehallen ist aber weiterhin nicht absehbar
Die für manche überraschend gute Auslastung des Bürgerhauses in allen vier unterschiedlich großen Sälen hat wenig vermocht, um den Zank im Kernener Gemeinderat um die Mietkonditionen zu beruhigen. Kritik brandet trotz der jüngsten Halbierung der Mietkosten für Vereine zu einem Pauschalpreis von 250 Euro noch immer an Bürgermeister Stefan Altenberger auf. Der von OGL und PFB beantragte kostenlose Abend für Vereine wird weiterhin kontrovers diskutiert. weiterlesen »
Mai
22
2017
Waiblinger Kreiszeitung vom 20.05.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Kommentar von Hajo Schechinger
Wäre die Debatte um die Saalmiete für Vereine nicht zum Schlachtfeld ausgeartet, hätte es vielleicht einen Kompromiss gegeben. Aber wie so oft in letzter Zeit, eskalierte die Wortwahl. Gemessen daran, was Kernen kulturtreibenden Vereinen bietet, ist Ebbe Kögels Begriff „Kriegszug“ ein Hohn. Für wie viele Vereine spricht der Allmende-Chef? Dass Vereine ihren Beitrag leisten müssen, war beim Bürgerhaus einkalkuliert.Ihn festzulegen, ist eine Frage des Maßes, das Kompromissbereitschaft verlangt – wie beim Argumentieren.
Mai
22
2017
Waiblinger Kreiszeitung vom 20.05.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Verwaltung, Fraktionen und Vereine fordern für Vereinsveranstaltungen im Kernener Bürgerhaus Sätze von 250 bis null Euro
Beim Thema Miete für Vereine im Kernener Bürgerhaus zieht sich ein Graben durch den Gemeinderat. Eine Art Schützengraben. PFB-Gemeinderat Ebbe Kögel schoss auf Bürgermeister Altenberger an der Front der Argumente. Seine Verwaltung führe mit ihrem Tarif „einen Kriegszug gegen die kulturtreibenden Vereine“. Worauf Altenberger empört zurückkeifte: „Unglaublich. Sind Sie noch ganz bacha?“ Die erregte Debatte endete mit einem Sieg des Verwaltungsantrags: künftig pauschal 250 Euro für die Nutzung des Bürgersaals. weiterlesen »
Mai
22
2017
Fellbacher Zeitung vom 20.05.2017 / Text: Hans –Dieter Wolz
Vereine dürfen künftig für 250 Euro pro Abend pauschal das Bürgerhaus mieten. Dies beschloss der Gemeinderat Kernen mit großer Mehrheit
Um die Attraktivität des Bürgerhauses für Vereine zu erhöhen, sollen diese den großen Saal – rückwirkend vom 1. Januar an – für ein pauschales Nutzungsentgelt in Höhe von 250 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer belegen können. Dies hat der Gemeinderat Kernen in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen. Ein weitergehender Antrag von OGL und PFB, der jedem Verein eine Veranstaltung ohne Mietkosten ermöglichen sollte, erhielt fünf Stimmen.
Die verbissen geführte Diskussion hatte ihren Höhepunkt in einem Ordnungsruf des Bürgermeisters an die Adresse von PFB-Gemeinderat Eberhard Kögel. Dieser hatte Stefan Altenberger vorgeworfen: „Sie führen einen Kriegszug gegen die kulturtreibenden Vereine.“ Altenberger reagierte empört: Kögel habe sich mit dieser Bemerkung völlig vergaloppiert. „Wir sind sehr großzügig , was die Vereine angeht. Ich finde keine Kommune im Rems-Murr-Kreis, die so großzügig Investitionszuschüsse gibt“, sagte Altenberger. weiterlesen »
Mai
11
2017
Waiblinger Kreiszeitung vom 11.05.2017
Kernens Beigeordneter Horst Schaal strebt keine zweite Amtszeit an
Die Entscheidung ist getroffen, das Bedauern allseits groß: „Nach dieser Amtsperiode höre ich auf“, teilte Kernens Beigeordneter und Bauamtsleiter Horst Schaal am 10. Mai bei einem Treffen mit Bürgermeister Stefan Altenberger und den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen mit. 2009 von den Räten gewählt, endet seine Amtszeit Ende Januar 2018. Leicht ist dem gelernten Architekten und engagierten Planer, der in Kernen viele Projekte umgesetzt hat, dieser Entschluss nicht gefallen: „Viele Monate bin ich damit schwanger gegangen“, gibt er zu. Es stand noch die Alternative im Raum, eventuell bis zum Ende der Gartenschau weiterzumachen: „Doch nächstes Jahr werde ich 65 – da sind zwei Jahre viel wertvolle Zeit.“ weiterlesen »
Apr.
08
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 07.04.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Bebauungsplan ist fast fertig, aber Gärtnerei-Ausfahrt ist blockiert
Bereits vor mehr als einem Jahr hat der Gemeinderat Kernen nach einer umfassenden Bürgerbeteiligung beschlossen, die Friedrichstraße von ihrem derzeitigen Ausbauende beim Rommelshauser Hochhaus bis zur Kreisstraße nach Stetten zu verlängern. Doch die etwa 160 Meter lange Fahrbahn lässt auf sich warten. Zuletzt hat das Straßenbauamt eine Linksabbiegerspur für bis zu vier Autos verlangt, wo der Bebauungsplan bisher nur eine kurze Aufstellfläche für zwei Fahrzeuge vorgesehen hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass die 20 Meter lange Linksabbiegerspur die Ein- und Ausfahrt für die Gärtnerei der Diakonie Stetten blockiert. Die Gemeindeverwaltung muss eine neue Zufahrt schaffen, was sich als schwierig herausstellt. Der Knotenpunkt kostet nun 335 000 Euro statt 300 000 Euro wie bisher gedacht. weiterlesen »
März
30
2017
Der Kernener Benjamin Treiber lernte Land und Leute mit seiner Freundin Jasmine Kiening auf unkonventionelle Art kennen
Dass Israelis, deren Städte unter Raketenbeschuss aus Gaza stehen und für die Terroranschläge zum Alltag gehören, sich trotz allem ihre Lebensfreude nicht nehmen lassen, hat den Stettener CDU-Gemeinderat Benjamin Treiber bei einer Rundreise stark beeindruckt. Er und seine Freundin waren mit dem Leihauto auf eigene Faust unterwegs, sie übernachteten in einfachen Hostels. Kontakt mit Israelis: kein Problem, vor allem, wenn’s um Fußball ging. weiterlesen »
März
29
2017
Mitglieder wählen Vorstand und diskutieren über aktuelle politische Themen – Vorsitzender Andreas Niederle im Amt bestätigt

Vorstand der CDU Kernen im Remstal
Der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes, Andreas Niederle, wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Benjamin Treiber, Christian Gehring und René Marek gewählt. Volker Simon hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert .
In seinem Rechenschaftsbericht dankte Andreas Niederle den Mitgliedern für ihre Arbeit und verwies in seinem Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen des sehr aktiven Gemeindeverbandes. „Eine Partei lebt nicht nur von den Inhalten der Parteiprogramme. Eine lebendige Partei braucht vor allem aktive Mitglieder, die sich in die Diskussionen ihrer Gemeinde mit einbringen und zum Wohle des Gemeindelebens einen Beitrag leisten“. Niederle weiter: „Dass der CDU-Gemeindeverband ein Erfolgsmodell ist, wird auch durch die Tatsache belegt, dass es entgegen dem Bundestrend einen erneuten Mitgliederzuwachs gibt und eine deutliche Verjüngung zu verzeichnen ist“. weiterlesen »
März
25
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 25.03.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Gestern Nachmittag wurde in Rommelshausen der erste Geburtsbaum mit den Namen von 58 Kindern eingeweiht
Warum lassen Eltern den Namen ihres Neugeborenen auf eine öffentliche Geburtstafel stanzen? Die Antworten sind so verschieden wie die Familien. Eine hörte man gestern bei der Einweihung des ersten Kernener Geburtsbaumes aber immer wieder: „Wir wollten, dass unser Mädchen nicht eines Tages fragt: Warum bin ich nicht drauf?“ 58 Vornamen prangen auf der Edelstahltafel in der Friedrichstraße.
Eine Bergulme, die heute noch Baumstützen braucht, um gut zu wurzeln, wird in 20 Jahren auf der Wiese beim Kindergarten Friedrichstraße die daneben stehende Namenstafel fürsorglich beschatten. 58 Kernener Babys, die 2016 geboren wurden und gestern auf den Armen ihrer Eltern bei der Einweihungsfeier mit dabei sein durften, sind auf der resistenten Edelstahlplatte mit ihren Namen verewigt. Das ist bei 118 Jahrgangskindern zwar nur gut die Hälfte, aber andererseits ein stolzer Anfang. Eine Premiere für Kernen, der auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurückgeht. „So ein Baum ist etwas Kleines, aber es hat Symbolkraft“, findet Benjamin Treiber, der den Geburtsbaum in Fellbach zum Modell nahm. An diesen Ort könnten Kernener, die es im Laufe ihres Lebens anderswohin verschlägt, immer wieder zurückkehren. weiterlesen »