Juli 26 2015

Feiern bis in die Nacht auch im Brautkleid

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vom 25.07.2015

Der Gemeinderat ändert die Benutzungsordnung der Versammlungsstätte, die Hochzeitsfeiern nur vor 20 Uhr zuließ, gegen den Willen des Bürgermeisters. Dieser hegt Sorgen über Lärmbelästigungen für die Nachbarn

Die kleine Kraftprobe zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat hat letzterer gewonnen. Dessen Mehrheit setzte in der Sitzung am Donnerstag bei nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen gegen den Willen von Bürgermeister Stefan Altenberger durch, dass künftig in der Alten Kelter in Rommelshausen Hochzeitsfeiern stattfinden dürfen. Das Angebot richtet sich nur an Paare, von denen Braut oder Bräutigam in Rommelshausen oder Stetten wohnen müssen und ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Bereits nach einem Jahr sollen die Erfahrungen bewertet werden. Auswärtigen bleibt die Hochzeitfeier, jedenfalls nach 20 Uhr, in der Alten Kelter verwehrt. Der Mietpreis wurde auf 350 Euro festgelegt, was Bürgermeister Stefan Altenberger für „viel zu niedrig“ hält. Er hatte auf 450 Euro plädiert angesichts von Saalmieten im Bereich von 1000 Euro, die ansonsten verlangt werden. „Schon für ein Gewächshaus sind 1500 Euro fällig“, sagte der Schultes. Bisher waren Hochzeitfeiern praktisch unmöglich, weil sie um 20 Uhr hätten enden müssen. Trauungen fanden aber statt. weiterlesen »

Juli 26 2015

350 Euro für eine Hochzeitsfeier

Veröffentlicht von unter Pressespiegel

vom 25.07.2015

In der Alten Römer Kelter sollen Hochzeitsfeste nun geduldet werden – wenn Braut oder Bräutigam aus Kernen stammen

Mit einer Miete von 450 Euro als „Regulativ“, so Hauptamtsleiter Bühler, hätte die Gemeindeverwaltung die Entscheidung, Hochzeitsfeiern in der alten Rommelshausener Kelter zuzulassen, gerne gekontert. CDU, SPD und UFW, die sich für Hochzeiten in dem sanierten Gebäude starkmachen, ist das zu teuer. Ein Kompromiss erlaubt nun Feten bis Ende 2017 zu einem Preis von 350 Euro. Zur Halbzeit Ende 2016 werden die Zahlen ausgewertet. weiterlesen »

Juli 17 2015

Mit der CDU die Natur erleben

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CDU-Sommerwanderung-2015Nach der großen Resonanz in den vergangenen Jahren lädt der CDU-Gemeindeverband Kernen im Remstal Sie auch in diesem Jahr wieder zu einer Sommerwanderung für Familien ein. Am Samstag, 1. August, führt der Weg durch die Natur von Kernen-Rommelshausen nach Fellbach. Treffpunkt ist um 13 Uhr am neuen Bürgerhaus in Kernen-Rommelshausen. Unterwegs erklärt Michael Käfer Wissenswertes über die Arbeit des Imkers und die Bedeutung der Bienen für Mensch und Natur. Bei den Aquarien- und Vogelfreunden Fellbach besteht die Gelegenheit, bei einer Führung mehr über die Tiere zu erfahren und zu einer kleinen Pause bei Kaffee, Kuchen und Eis. Vorbei an Streuobstwiesen und Wengerten führt der Weg zur Rieger & Hofmeister Destillerie & Genussmanufaktur in Fellbach. Marcus Hofmeister wird in die Geheimnisse der Brennerei einführen. Zudem besteht die Gelegenheit, die feinen Tropfen zu verkosten. Der Rückweg führt zu Fuß oder mit dem Linienbus nach Rommelshausen. Der Tag klingt ab etwa 18 Uhr gemütlich in der Gartenwirtschaft der Sportgaststätte Fairplay in Rommelshausen aus.

Gäste sind zu dieser Familienwanderung herzlich willkommen. Um die Planung zu erleichtern, wird um Anmeldung bis 30. Juli gebeten: Volker Simon, Telefon 07151/994567-11, E-Mail: volker.simon@cdu-kernen.de. Die Wanderung findet bei Regen nicht statt.

Juli 12 2015

Stettener Hochwasserdamm vertagt

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vom 11.07.2015

Zu viele offene Fragen lassen den Kernener Gemeinderat zaudern / Dammhöhe könnte sich um 2,60 Meter vermindern

Eine Entscheidung zum geplanten Hochwasserrückhaltebecken hinterm Stettener Krebenweg hat der Gemeinderat vertagt. Vor allem die Diakoniequellen in den Brunnenwiesen und die frühere Hausmülldeponie, die im künftigen Rückhaltebecken liegt, bereiten den Räten Sorgen. Dabei zeigen neue Berechnungen, dass sich die ursprüngliche Dammhöhe ohne Qualitätsverlust um bis 2,60 mindern ließe. weiterlesen »

Juli 10 2015

Zwischen Glanz und Gedenken

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CDU Kernen auf viertägiger Politikreise in Bundeshauptstadt

Regierungsviertel, der Kreuzberger Kiez oder die Gedenkstätte Hohenschönhausen: Mitglieder und Gäste des CDU-Gemeindeverbandes Kernen im Remstal besuchten auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Joachim Pfeiffer die Bundeshauptstadt Berlin. Dank des intensiven und facettenreichen Programms erlebte die Gruppe nicht nur unmittelbar den Glanz des Politikgeschehens, sondern auch die vielschichtigen Facetten der Metropole. Höhepunkt der viertägigen Politikreise war der Besuch des Deutschen Bundestages und der Reichstagskuppel. Trotz des wegen der Griechenland-Debatte eng getakteten Terminkalenders von Dr. Joachim Pfeiffer blieb die Gelegenheit zu einem kurzen politischen Austausch.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der ungarischen Botschaft. Hier gab es die sehr seltene Möglichkeit, sich mit dem Botschafter Dr. Jószef Czukor persönlich über das Wertefundament der Europäischen Union auszutauschen. Im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit erläuterte Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel die politische Agenda des Ministeriums. Darauf steht derzeit vor allem die Arbeit am Weltzukunftsvertrag 2015 und nachhaltiges Wirtschaften. In der Landesvertretung Baden-Württemberg wurde die Gruppe von Dr. Claus-Peter Clostermeyer empfangen. Der Dienststellenleiter der Landesvertretung informierte über die Aufgaben und verwöhnte die Gäste mit schwäbischen Spezialitäten

Juli 03 2015

Die Lärm- und Abgasplage

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vom 02.07.2015

Sobald ein paar Autos mehr unterwegs sind, ist in der Langen Straße kaum ein Durchkommen möglich. Das Ergebnis: Hupkonzerte und Abgasgestank. Den Anwohnern stinkt es. Den Geschäftstreibenden ebenso. Sie bemängeln, dass Kunden keine Parkplätze finden. Gemeinderat Benjamin Treiber fragte bei der Verwaltung an, ob man nicht etwas verändern könnte. weiterlesen »

Juni 25 2015

Was wird aus dem Römer Milchhäusle?

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vom 24.06.2014

Verwaltung spricht sich weiterhin für einen Abriss aus / Grüne, SPD und Freies Bündnis wollen es erhalten

Wie es um die Zukunft des Rommelshausener Milchhäusle bestellt ist, ist nach wie vor unklar. Und so bald will man dabei auch zu keinem Ergebnis kommen. Denn ganz gleich, ob man sich für den Erhalt oder einen Abriss ausspricht, steht eines fest: Es muss ein Batzen Geld in die Hand genommen werden. Doch die Gemeinde will haushalten mit ihrem Haushalt. weiterlesen »

Juni 15 2015

Bauherr Gönnenwein beißt auf Granit

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vom 12.06.2015

Zumindest im Kernener Bauausschuss fällt sein Baugesuch durch, obwohl er für seinen Aussiedlerhof im Gewann Schafäcker eine neue Planung vorlegte

Zwar hat Bauherr Gönnenwein sein strittiges Aussiedlerprojekt in den Römer Schafäckern modifiziert, so dass der Außenbereich etwas stärker geschont wird. Doch der Bauausschuss verwirft auch diese Planung. Aus Kernener Sicht ist noch zu vieles ungeklärt. „So, jetzt warten wir die nächsten Schritte des Landwirtschaftsamtes ab“, sagt Beigeordneter Schaal.

Der Neubau von Pferdeboxen, einer Sattelkammer, zweier Hallen sowie eines zweigeschossigen Wohnhauses beim bestehenden Schafhof ist für die Kernener Gemeinderäte auch in der neuen Variante nicht akzeptabel. weiterlesen »

Juni 15 2015

Der Schultes widerspricht nicht mehr

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vom 12.06.2015

Die Räte lehnen ein Baugesuch im Außenbereich erneut ab

Zum dritten Mal haben die Kernener Bürgervertreter das Baugesuch eines Antragstellers im Außenbereich abgelehnt. Am Mittwoch fiel die Entscheidung einstimmig. Dabei hatten nicht nur das Baurechtsamt des Landratsamtes Rems-Murr, sondern sogar dessen oberster Chef, der Erste Landesbeamte Bernd Friedrich, im Vorfeld unmissverständlich erklärt, zum Teil sogar in schriftlicher Form, die Oberbehörde werden das fehlende Einvernehmen aus Kernen ignorieren und für die Baugenehmigung ersetzen. weiterlesen »

Juni 15 2015

Bei Bedarf geht die Lampe an

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vom 02.06.2015

Der Parkplatz in der Stettener Weinstraße erhält nach seiner Sanierung sechs Leuchten mit Bewegungsmelder und Schaltuhr

Die öffentlichen Parkplätze an der Weinstraße werden befestigt, neu angeordnet und zum Haldenbach hin, der einen renaturierten Zugang erhält, um 4,70 Meter zurückgesetzt. Der Gemeinderat billigte jetzt die Entwurfsplanung. Auf Tore und Ballfanggitter für dort fußballspielende Kinder wird zwar verzichtet. Aber bei geringer Auslastung bleibt der Platz bespielbar.

Eine breite Mehrheit im Kernener Gemeinderat winkte die bereits im Vorentwurf im Großen und Ganzen gutgeheißene Planung ohne Korrekturwünsche durch, wobei Wohnmobilstellplätze mit Strom- und Frischwasseranschluss gar nicht mehr zur Diskussion standen. Der Parkplatz mit seinen Schlaglöchern und unebenen Partien hat eine neue Decke dringend nötig. Nur das Thema Beleuchtungsanlage war mit dem Planer noch einmal eingehend zu diskutieren. Gemeinderat Benjamin Treiber (CDU) hatte angeregt, für die sechs Lampen Bewegungsmelder zu installieren, „damit die nicht die ganze Nacht brennen“. Die Technik ist umstritten. „Jede Katz führt dazu, dass die leuchten“, wandte Beigeordneter Horst Schaal ein. Die Alternative wäre: „Wir steuern aktiv mit einer Zeitschaltuhr. Nachts braucht man gescheites Licht, das muss man einstellen.“

Keine Tore, aber Kicken ist möglich

Die Straßenlampen in der Weinstraße brennen die ganze Nacht über. Laut Hauptamtsleiter Bernhard Bühler wird es für die Parkfläche, die 35 reguläre und zwei Behindertenparkplätze umfasst, nun ein Kompromisspaket geben, das Schaltuhr und Bewegungsmelder kombiniert. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, eventuell Mitternacht, ist der Bewegungsmelder in Betrieb: Ein einfahrendes Auto schaltet die Lampen automatisch an. Danach bis in die frühen Morgenstunden schaltet eine Zeituhr die Parkplatzbeleuchtung komplett ab, so dass Bewegung nicht mehr den Schaltkreis auslöst und Licht anknipst. Ein Kompromiss, der Anwohner in der Weinstraße und in der Quartierzufahrt „An der Glockenkelter“ vor Lichtattacken bewahren soll.

Geplant ist, die Stellplätze im Randbereich zum Haldenbach und zum Wohnquartier hin mit wasserdurchlässigem Betonpflaster zu versehen. In der Mitte des Platzes entstehen zwei Parkreihen auf einer Asphaltdecke, die auch zum Kicken geeignet ist. Zwar wird auf Tore und Ballfanggitter nun verzichtet, weil der Planer die Kombination von Parken und Ballspiel ablehnt. Doch das Rathaus hält den befestigten Platz nach der Sanierung bei geringer Auslastung für Kinder der angrenzenden Wohnhäuser durchaus für bespielbar. Die Anlage, die für Gäste der Glockenkelter zum Parken ideal ist, soll durch Grünflächen eingefasst werden, wobei die Böschungsflächen am Haldenbach einen grünen Akzent setzen.

Gegenüberliegend der Westseite wird vor der Haldenbach-Brücke der bestehende Grünstreifen am Bach erheblich erweitert werden, und zwar mit wechselnden Böschungswinkeln. So lässt sich dort eine von der Weinstraße her zugängliche Sitzgelegenheit schaffen, eine Wohlfühlstation. Die Sohlschalen im Haldenbach sollen wie in der Kirchstraße entfernt, das Gewässer renaturiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Mangels Raum wird auf eine Bachaufweitung aber verzichtet.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 02.06.2015 / Text: Hans-Joachim Schechinger

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