Dez.
09
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.12.2017 / Text: Sebastian Striebich
Expertenbericht: Kernener Feuerwehr ist auch für größere Einsätze gewappnet / Gerätehäuser weisen einige Mängel auf
Noch ist es kein Problem, dass Kernen zwei Feuerwehrgerätehäuser hat, eines in Rommelshausen und eines in Stetten. Die Gemeinde verfügt über ausreichend Einsatzkräfte und Führungspersonal. Dennoch gibt es Überlegungen, die Abteilungen zusammenzuführen. Ein möglicher gemeinsamer Standort: die Hangweide. Vorerst wird es jedoch bei zwei Standorten bleiben. „Im Sinne der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr sind die derzeit vorhandenen Standorte gut aufgestellt und aus sachverständiger Sicht aufrechtzuerhalten.“ So heißt es im Feuerwehrbedarfsplan, der am Donnerstagabend ohne Gegenstimme den Verwaltungsausschuss passierte. Erstellt hat ihn der Brandschutzsachverständige Christof Backes im Auftrag der Gemeinde. Backes hält in seinem Bericht fest, ob die Feuerwehr den Ansprüchen genügt, ausreichend Personal und eine zeitgemäße Ausrüstung vorhanden sind, und bescheinigt der Feuerwehr einen ordentlichen Zustand. weiterlesen »
Dez.
07
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 06.12.2017 / Hans-Dieter Wolz
Ein Feuerwehrbedarfsplan wird im Verwaltungsausschuss in dieser Woche diskutiert
Ein neuer Feuerwehrbedarfsplan kommt im Gemeinderat Kernen mit gemischten Gefühlen auf den Tisch. Meistens ziehen solche gutachterlichen Untersuchungen Kosten fürs Gemeindesäckel nach sich. Andererseits können die Bürgervertreter, wenn sie die Vorschläge umgesetzt haben, ruhig schlafen: Die Schlagkraft der einheimischen Brandbekämpfer ist gesichert. Im Verwaltungsausschuss am Donnerstag, 7. Dezember, 18 Uhr, im Bürgerhaus geht das Ringen um die richtige Ausstattung der Feuerwehr in die nächste Runde. Am teuersten käme es den Steuerzahler, wenn eines Tages tatsächlich wegen zu geringer Personalstärke oder anderer Mängel aus den zwei Abteilungen eine einzige zusammengestellt werden müsste. Der Bau eines Feuerwehrgerätehauses auf halbem Weg zwischen Rommelshausen und Stetten mit Investitionskosten in siebenstelliger Höhe könnte die Konsequenz sein. weiterlesen »
Dez.
06
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 05.12.2017 / Hans-Dieter Wolz
Der Gemeinderat beauftragt Bürgermeister Altenberger, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen
Illegale Hütten, größer als erlaubt oder überhaupt ohne Genehmigung errichtet, zusätzliche Verschläge und Zäune, dazu das wilde Ablagern von Schrott und Müll, auch Fahrzeuge ohne Zulassung – die Fraktionen des Gemeinderats haben das unschöne Bild auf manchen Außenbereichsgrundstücken genauso satt wie die wuchernden Dornenhecken auf ungepflegten Grundstücken. Durch ein einstimmiges Votum haben CDU, UFW, SPD und OGL die Verwaltung beauftragt, endlich Abhilfe zu schaffen. Sie fordern, dass die Rathausbeamten Möglichkeiten aufzeigen, gegen die zunehmende Verbreitung solcher Schandflecke in der Kulturlandschaft nachhaltig vorzugehen und anschließend auch zu handeln. „Wir fangen an“, verspricht Bürgermeister Stefan Altenberger. weiterlesen »
Dez.
02
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 01.12.2017 / Hans-Dieter Wolz
Aber die Firmenchefs in den drei geförderten Gebieten Lange Äcker/Lange Furchäcker, Frauenländerstraße und beim Sandwerk Bayer zögern offenbar. Bürgermeister Altenberger gibt Aussicht auf hohen Zuschuss und zeigt sich enttäuscht
Es droht, dass eine große Zahl von Gewerbetreibenden aus Kernen eine einmalige Chance liegen lässt, zu günstigen Kosten einen zukunftssicheren Anschluss ans Breitbandnetz zu erhalten. Bürgermeister Stefan Altenberger will eine Förderung der Bundesregierung in Höhe von 800 000 Euro nach Kernen lenken, damit drei bisher nicht mit schnellem Internet versorgte Gewerbegebiete relativ kurzfristig die schnellste Technik erhalten, die es derzeit gibt: Glasfaserkabel bis zum Hausanschluss. weiterlesen »
Nov.
26
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 25.11.2017 / Hans-Joachim Schechinger
Der neue Kernener Technische Beigeordnete Peter Mauch ist erfahrener Stadtplaner, ab Februar amtiert er als Bauamtschef
Der Leonberger Planungsamtschef Peter Mauch wird neuer Technischer Beigeordneter in Kernen. Zwölf zu zehn Stimmen: Die Wahl endete im zweiten Durchgang denkbar knapp. Sogar ein Losentscheid schien möglich, als Mauch wegen eines ungültigen Stimmzettels im ersten Wahlgang mit nur einer Stimme vor Helga Lambart führte. Der Kandidat betonte im Gemeinderat: „Ich möchte wieder zurück ins Remstal.“ weiterlesen »
Nov.
17
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 16.11.2017 / Hans-Dieter Wolz
Landesregierung stellt Geld im Rahmen der Denkmalförderung zur Verfügung
Die Gemeinde Kernen erhält jetzt zur Unterstützung der Yburg-Sanierung einen sechsstelligen Geldbetrag aus der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms der Landesregierung. 122 260 Euro fließen nach Kernen, berichten die Abgeordneten Petra Häffner (Grüne) und Claus Paal (CDU).
„Denkmäler sind Felsen der Geschichte. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Erinnerung an unsere Kultur und Vergangenheit künftig erhalten bleibt“, sagt Claus Paal, CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Schorndorf. „Für viele sind diese Gebäude und ihre Geschichte ein Stück Heimat“, ergänzt Petra Häffner mit Blick auf die geförderte Yburg und die ebenfalls bedachte Wendelinskirche in Schorndorf-Haubersbronn. weiterlesen »
Nov.
16
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 15.11.2017 / Hans-Dieter Wolz
Kernen Gemeinderat beschäftigt sich in seiner Klausurtagung mit neuen Wegen im Wohnungsbau
In seiner Klausurtagung hat der Gemeinderat Kernen die Weichen gestellt, um einmal im Wohnungsbau Neuland zu betreten. Das noch nicht vergebene große Grundstück für ein Mehrfamilienhaus im Baugebiet Tulpenstraße soll nicht meistbietend an einen Bauträger verkauft werden, sondern an den Investor, der die vom Gemeinderat gesetzten Rahmenbedingungen am besten umsetzt: „Wir haben uns über eine sogenannte Konzept-Vergabe informieren lassen. Wir wollen, dass unter den Interessenten am Grundstück ein Wettbewerb um die beste Lösung entsteht.“ weiterlesen »
Nov.
12
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 11.11.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Das Kernener Rathaus muss nach einem Ratsbeschluss den Einnahmeausfall für ein gebührenfreies Kitajahr ermitteln
Die CDU-Fraktion machte es per Stimmenthaltung möglich: Der Antrag von SPD und OGL, das Rathaus solle den möglichen Einnahmeausfall bei einem gebührenfreien Kindergartenjahr berechnen, wird umgesetzt. Dies, obwohl das Kernener Sozialamt klarstellt, dass die Entscheidung über den kostenfreien Kitabesuch nicht auf kommunaler Ebene, sondern auf Bundes- und Landesebene zu treffen sei.
Bundesländer wie Berlin und Rheinland-Pfalz machen es vor. Dort ist der Anspruch auf einen kostenfreien Kindergartenplatz verbrieftes Recht. In Baden-Württemberg empfehlen die kommunalen Spitzenverbände für den Anteil der Elternbeiträge an den Betriebskosten einen Höchstsatz in Höhe von 20 Prozent. Dieser Kostendeckungsgrad wird in Kernen nicht erreicht, er dürfte bei 14 Prozent liegen. Für die SPD-Fraktion, die bei jeder Gebührenanpassung im zweijährigen Rhythmus einen Anspruch auf den komplett beitragsfreien Kitabesuch fordert, ist es eine Grundsatzfrage: „Schon seit vielen Jahren ist es unser großes Ziel, dass man das irgendwann mal erreicht“, bekräftigte Fraktionschef Hans-Peter Kirgis gestern. „Eigentlich wollen wir gar keine Gebühren. Das eine gebührenfreie Jahr ist nur der Einstieg.“ Dafür soll das Rathaus nun den finanziellen Aufwand erheben. Die Kernener SPD favorisiert ein gebührenfreies letztes Kita-Jahr weiterlesen »
Nov.
11
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 10.11.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Der Kernener Gemeinderat fordert ein Konzept gegen illegal errichtete Hütten, Verschläge, Einfriedungen und Schrott
Die Gemeinde Kernen soll endlich gegen Schwarzbauten, diese dreiste Form der Landschaftsverschandelung vorgehen: In diesem Punkt sind sich CDU, SPD, UFW und OGL einig. Ein gemeinsamer Haushaltsantrag unter dem Titel „Erhalt der Kulturlandschaft“ fordert das Rathaus dazu auf, ein Konzept vorzulegen. Bislang kümmerte sich das Bauamt vorwiegend um illegale Hütten und wildes Ablagern am Haldenbach. weiterlesen »
Nov.
11
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 10.11.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Haushaltsberatungen Bürgermeister sucht Grundstücke: „Es wird schwierig. Was wir hatten, haben wir verkauft“
Erst in der Sitzung des Technischen Ausschusses am Mittwoch haben Kernens Gemeinderäte wieder grünes Licht für zwei größere Wohnungsbauvorhaben gegeben. Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen erstellt in der Mozartstraße 43 ein zweigeschossiges Haus mit fünf Wohnungen zwischen 73 und 153 Quadratmetern Wohnfläche und in der Mozartstraße 30, 32 und 32/1 ein langgestrecktes Haus mit zehn Wohnungen zwischen 50 und 143 Quadratmetern Wohnfläche.
Trotz dieser und anderer intensiver Neubautätigkeit sind die vier Fraktionen des Gemeinderats überzeugt, dass der Wohnungsmarkt in Kernen nach wie vor angespannt ist. „Die Preise für Wohneigentum und Mieten steigen ständig an. Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist selbst für Mitbürgerinnen und Mitbürger mit mittlerem Einkommen fast unmöglich“, schreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch in einem gemeinsamen Haushaltsantrag von CDU, SPD, UFW und OGL. Ziel des Antrags ist es, die Verwaltung in Kernen zu beauftragen, zeitnah eine Konzeption und einen Zeitplan vorzulegen, um zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum für Mitbürger mit geringem Einkommen zu erstellen und dem Gemeinderat zu weiteren Beratungen vorzulegen. weiterlesen »