Okt.
28
2016
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 28.10.2016 / Text: Hans-Dieter Wolz
Die amtlich bekannt gegebene Formulierung der Frage für den Bürgerentscheid in Kernen um eine Aussichtsplattform in einem Naturdenkmal irritiert die Wähler. Wer nicht nachdenkt, wählt falsch
Mitunter wird das politische Leben komplex: Wer am Sonntag, 27. November, beim Bürgerentscheid in Kernen über den Aussichtssteg im Naturdenkmal „Sieben Linden“ abstimmen will, sieht sich mit einer verwirrenden Fragestellung konfrontiert. Ein Ja heißt, er will den Steg nicht. Und, schlimmer noch, ein Nein heißt, er will nicht, dass kein Steg gebaut wird. Die doppelte Verneinung bedeutet wieder Zustimmung zur neuen Plattform. Im Original heißt die Frage, die mit Ja oder Nein zu beantworten ist, tatsächlich: „Sind Sie dafür, dass kein Aussichtssteg auf dem Naturdenkmal ,Sieben Linden’ gebaut wird?“ weiterlesen »
Okt.
28
2016
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 27.10.2016 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Die Kernener CDU will mit mehr Begeisterung für die Remstalgartenschau 2019 Zeichen setzen und für den Skywalk werben
„Man hat gute Aussichten von da oben, das möchte ich auch für die Gartenschau sagen“, rühmt Beigeordneter Horst Schaal das Projekt Schlaich-Steg. Bei einer Veranstaltung der CDU Kernen mit Öhringer Stadträten, die über das begeisterte ehrenamtliche Engagement ihrer Mitbürger berichteten, führte Schaal die bekannten Pro-Argumente ins Feld. Die Gegner dürfte das nicht überzeugt haben. weiterlesen »
Sep.
14
2016
Waiblinger Kreiszeitung vom 15.09.2016 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Gemeindekämmerer Bernd Hoppe geht für 2016 von mehr Gewerbesteuer in Höhe von 1,3 Millionen Euro aus
Das macht Freude: Die von Kämmerer Bernd Hoppe vorgelegte Jahresrechnung 2015 für den Gemeindeetat schließt um über eine Million Euro besser ab als erhofft: Überplanmäßig nahm Kernen 1,17 Millionen Euro mehr ein, Geld, das investiert wurde. Auch 2016 läuft es gut. Bis zur Jahreshälfte waren 75 Prozent der geplanten Gewerbesteuern eingegangen. Hoppe rechnet mit 1,3 Millionen Euro über Plan. Der Kernener Finanzzwischenbericht 2016, der mit den Zahlen zur Jahresmitte abschließt, klingt in vielerlei Hinsicht erfreulich. Zum einen bleibt das Rathaus schuldenfrei. Denn die drei Millionen Euro, die als Darlehen im Haushaltsplan für die Erschließung der Tulpenstraße vorgesehen waren, sind Makulatur. Seit 2011 hat die Gemeinde keine Schulden mehr. weiterlesen »
Aug.
10
2016
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 09.08.2016
Im Schmidener Feld bauten sie ein Insektenhotel / Auch eine Futterstation für Rebhühner steht jetzt dort
Die CDU Kernen engagiert sich für Insekten und Rebhühner. Die, so Fraktionschef Andreas Wersch, „handwerklich nicht unbegabte CDU-Fraktion“ habe zur „Selbsthilfe“ gegriffen und ein „Insektenhotel“ gebaut, das schon nach sehr kurzer Zeit erste Bewohner gefunden hat. Aufgestellt wurde das aus Massivholz erbaute und auch optisch sehr gelungene Objekt im Schmidener Feld, auf dem Grundstück, das die Gemeinde als Rückzugsraum für Rebhühner erworben und gestaltet hat, so eine Pressemitteilung der CDU. Gleichzeitig wurde im Zusammenwirken mit örtlichen Jägern auch eine „Futterstation“ für die Rebhühner gebaut und in unmittelbarer Nähe des Hotelbaus ihrer Bestimmung übergeben. weiterlesen »
Juli
31
2016
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 30.07.2016 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Gemeinderat beschließt, die Kernener am 27. November über den Stettener Aussichtssteg abstimmen zu lassen
Die Würfel sind gefallen: Über den geplanten Aussichtssteg bei den Stettener Sieben Linden werden am 27. November die Bürger entscheiden. Der Kernener Gemeinderat stimmte dem Verfahren bei drei Enthaltungen zu. Von den 1699 Unterschriften, die für das Bürgerbegehren gesammelt wurden, waren 1643 gültig. Die Fragestellung erinnert an Stuttgart 21: Wer gegen den Steg ist, muss mit Ja stimmen.
„Ja, schweren Herzens“ stimme er zu, sagte Schultes Stefan Altenberger, als nach geraffter Beratung im Gemeinderat die Abstimmung über den Bürgerentscheid anstand. Drei Gemeinderäte machten ihre Bedenken durch Stimmenthaltung geltend. CDU-Gemeinderat Walter Zimmer hätte über die vier Punkte des Beschlussantrags am liebsten einzeln abgestimmt, um so seine Kritik an den 20 000 Euro, die der Bürgerentscheid kosten wird, zu bekunden. weiterlesen »
Juli
31
2016
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 30.07.2016 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Die Kernener OGL-Fraktion wirbelt es kräftig durcheinander / Michael Burger rückt für Andreas Stiene nach
Die Überraschung war groß, als die Bombe in nichtöffentlicher Runde platzte: OGL-Fraktionschef Andreas Stiene will nach zehn Jahren kommunalpolitischer Arbeit zum Jahresende aufhören. „Ich bedaure es, aber ich muss es akzeptieren“, sagte Schultes Altenberger gestern. Zudem wird sich Stienes Stellvertreterin Bettina Futschik Ebbe Kögels PFB anschließen. Die OGL schrumpft auf drei Ratssitze. weiterlesen »
Juli
09
2016
Höhere Hundsteuer vom Tisch
Als Bürgermeister Stefan Altenberger sich den Widerstand gegen die geplante Hundesteuererhöhung im Gemeinderat angehört hatte und mit Anträgen auf Steuerbefreiungen konfrontiert wurde, hat er seinen Vorstoß zurückgezogen. Hundebesitzer in Kernen können aufatmen. Bürgermeister Stefan Altenberger hat in der Sitzung des Gemeinderats Kernen am Donnerstag in der Glockenkelter einen Antrag zurückgezogen, die Hundesteuer zu erhöhen. Der Kämmerer im Kernener Rathaus, Bernd Hoppe, hatte gehofft, jährlich 6600 Euro mehr einzunehmen. Nach mehreren Änderungsanträgen zur Hundesteuer sagte Altenberger: „Dann ziehen wir die Vorlage lieber zurück. Sonst geht der Schuss nach hinten los.“ weiterlesen »
Juli
03
2016
Rund 2200 Kubikmeter im Rückhaltebecken Katzen
Die Ausgleichsmaßnahme „Katzen“ ist nicht als Hochwasserschutz gedacht, sondern als Überbückungshilfe für Stettener Bauwillige, die im HQ 100-Überschwemmungsgebiet am Haldenbach bauen wollen. Die neue Hochwassergefahrenkarte des Landes weist in Stetten bekanntlich Überschwemmungsflächen aus, die der beschlossene Bau des Rückhaltebeckens am Krebenweg weitgehend beseitigen wird – bis auf Restflächen rund ums TV-Sportgelände. Solange aber der HQ 100-Damm, der Schutz für ein sogenanntes Jahrhunderthochwaser bieten soll, nicht gebaut ist, drohen Hochbauten wie dem Mehrfamilienhaus auf dem Schlegel-Gelände Restriktionen bis hin zum Bauverbot. Tiefbauer Ralf Bulling sagte im Gemeinderat, „auf HQ 100-Flächen droht ein Bauverbot, außer ich mache einen Objektschutz“, sprich bauliche Vorkehrungen, die vor überlaufenden Kellern schützen. weiterlesen »
Juni
23
2016
Mehrheit entscheidet sich für eine Erhöhung am Stettener Krebenweg um 1,60 Meter/ Betroffen sind 250 Grundstücke
Ein Restrisiko fürs TV-Gelände und angrenzende Gebäude bleibt. Doch der vom Gemeinderat jetzt beschlossene 3,9 Millionen Euro teure überströmende Damm, gut 20 Meter südlich des Krebenwegs, wird Überschwemmungen der Stettener Wohnbebauung bei einem sogenannten Jahrhunderthochwasser (HQ 100) verhindern. Das neue Einlaufbauwerk des Hardtwiesenbachs trägt seinen Teil mit dazu bei. weiterlesen »
Juni
23
2016
Nicht nur aus denkmalschützerischer Sicht sind die 330 000 Euro, die Kernen außerplanmäßig investieren muss, gut angelegt
Schalenbildung, Risse, Ausbrüche, bröckelnde Bruchsteine: Was der erfahrene Restaurator Albert Kieferle bei der Untersuchung der Sandsteinmauern der Yburg sehen musste, hat ihn erschreckt. Die Ruine sei trotz des positiven Eindrucks als „sehr stark geschädigtes Bauwerk“ einzustufen, schreibt er in seiner Schadensanalyse. Die Nitratbelastung sei „das höchste, was ich bisher erlebt habe“. Für den Gemeinderat Grund genug, rasch zu handeln. weiterlesen »