März
29
2017
Mitglieder wählen Vorstand und diskutieren über aktuelle politische Themen – Vorsitzender Andreas Niederle im Amt bestätigt

Vorstand der CDU Kernen im Remstal
Der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes, Andreas Niederle, wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Benjamin Treiber, Christian Gehring und René Marek gewählt. Volker Simon hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert .
In seinem Rechenschaftsbericht dankte Andreas Niederle den Mitgliedern für ihre Arbeit und verwies in seinem Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen des sehr aktiven Gemeindeverbandes. „Eine Partei lebt nicht nur von den Inhalten der Parteiprogramme. Eine lebendige Partei braucht vor allem aktive Mitglieder, die sich in die Diskussionen ihrer Gemeinde mit einbringen und zum Wohle des Gemeindelebens einen Beitrag leisten“. Niederle weiter: „Dass der CDU-Gemeindeverband ein Erfolgsmodell ist, wird auch durch die Tatsache belegt, dass es entgegen dem Bundestrend einen erneuten Mitgliederzuwachs gibt und eine deutliche Verjüngung zu verzeichnen ist“. weiterlesen »
März
25
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 25.03.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Gestern Nachmittag wurde in Rommelshausen der erste Geburtsbaum mit den Namen von 58 Kindern eingeweiht
Warum lassen Eltern den Namen ihres Neugeborenen auf eine öffentliche Geburtstafel stanzen? Die Antworten sind so verschieden wie die Familien. Eine hörte man gestern bei der Einweihung des ersten Kernener Geburtsbaumes aber immer wieder: „Wir wollten, dass unser Mädchen nicht eines Tages fragt: Warum bin ich nicht drauf?“ 58 Vornamen prangen auf der Edelstahltafel in der Friedrichstraße.
Eine Bergulme, die heute noch Baumstützen braucht, um gut zu wurzeln, wird in 20 Jahren auf der Wiese beim Kindergarten Friedrichstraße die daneben stehende Namenstafel fürsorglich beschatten. 58 Kernener Babys, die 2016 geboren wurden und gestern auf den Armen ihrer Eltern bei der Einweihungsfeier mit dabei sein durften, sind auf der resistenten Edelstahlplatte mit ihren Namen verewigt. Das ist bei 118 Jahrgangskindern zwar nur gut die Hälfte, aber andererseits ein stolzer Anfang. Eine Premiere für Kernen, der auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurückgeht. „So ein Baum ist etwas Kleines, aber es hat Symbolkraft“, findet Benjamin Treiber, der den Geburtsbaum in Fellbach zum Modell nahm. An diesen Ort könnten Kernener, die es im Laufe ihres Lebens anderswohin verschlägt, immer wieder zurückkehren. weiterlesen »
März
25
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 25.03.2017 / Text: Steffen Rommel
Gedenktafel – Die Gemeinde Kernen feiert ihre Neugeborenen
Das Wetter passt nicht zur guten Stimmung. „Als ich heute Morgen in den Wetterbericht geschaut habe, hieß es: 15 Grad und Sonnenschein“, sagt der Bürgermeister Stefan Altenberger aus Kernen. Die Realität sieht leider anders aus. Es ist kalt, windig und bewölkt auf der Wiese an der Kreisstraße. Doch vom Wetter lässt sich die Laune der zahlreich erschienenen Familien nicht trüben. Sie sind alle gekommen, um mit dem Bürgermeister eine Namenstafel zu enthüllen. weiterlesen »
März
19
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 18.03.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Am Tag und nachts übersteigt dort und in der Fortsetzung der Waiblinger Straße der Verkehrslärm das Limit 70 bzw. 60 dB(A)
„Vordringlicher Handlungsbedarf“ steht hinter der Zahl 70 dB(A). Sie entspricht an Ortsdurchfahrten dem Lärmpegel, der bei Überschreitung tagsüber das Risiko einer Gesundheitsgefährdung stark erhöht. Nachts liegt das Limit bei 60 dB(A). Am Adlerkreisel und angrenzenden Häusern in der Waiblinger – und Karlstraße wird diese Marke überschritten. Wegen der nur vereinzelten Ausreißer kommt jedoch ein Tempolimit nicht in Frage. weiterlesen »
März
14
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 11.03.2017 / Text: Michael Käfer
Der Technische Ausschuss bringt die Pläne zur Umgestaltung des Platzes vor dem Gerätehaus voran
Dass der nordöstliche Teil der Seestraße hergerichtet, das Milchhäusle abgerissen wird und neben dem Gerätehaus weitere Stellplätze für Feuerwehrleute im Einsatz geschaffen werden, ist sich der Gemeinderat mit Bürgermeister Stefan Altenberger einig. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschuss setzten die Räte aber das Ringen mit dem Beigeordneten Horst Schaal um Details fort. Hauptdiskussionspunkt am Mittwochabend war die Gestaltung des 675 Quadratmeter großen Platzes um das Feuerwehrgerätehaus. weiterlesen »
Feb.
21
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21.02.2017 / Text: Christiane Widmann
Ein Parkturm für Fahrräder könnte den geplanten Mobilitätspunkt erweitern – der Gemeinderat ist skeptisch
Einen vollautomatischen Parkturm für Fahrräder am Rommelshausener S-Bahnhof hat das Rathaus dem Gemeinderat vorgeschlagen. Er könnte den geplanten Verkehrsknotenpunkt erweitern. Die Nettokosten wurden mit etwa 353 000 Euro veranschlagt. Die Räte reagierten skeptisch – vor allem die Bedarfsfrage wie auch die Sorge vor technischen Störungen schürten Zweifel. weiterlesen »
Feb.
19
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Der Gemeinderat will die Seestraße sanieren und für die Feuerwehr Parkplätze schaffen
Die Seestraße zwischen der Haupt- und der Haldenstraße in Rommelshausen ist marode, und darunter gibt es auch noch einen zu klein dimensionierten und daher überlasteten Kanal. In seiner Sitzung an diesem Donnerstag hat der Gemeinderat Kernen einen Grundsatzbeschluss gefällt, die Seestraße mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Sanierungstopf für etwa 555 000 Euro herzurichten,. Dieser Preis versteht sich einschließlich sieben neuer Stellplätze anstelle des zum Abbruch bestimmten Milchhäusles. Der Kanal wird für 155 000 Euro ausgewechselt.
Feuerwehrleuten, die bei Alarm ins Gerätehaus eilen, sollen laut der Pläne fünf weitere Stellflächen zur Verfügung stehen, die allerdings die übrigen Parkplätze versperren würden. Damit dies funktioniert, forderte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Pfänder, alle Stellplätze beim Gerätehaus für die Brandbekämpfer zu reservieren. weiterlesen »
Feb.
19
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Ratsnotizen aus Kernen
Neue Bürgermeister-Stellvertreterin: Caren Lederer gewählt
Dass der frühere UFW-Gemeinderat Ernst Maile zur CDU gewechselt ist, bringt die Besetzung und Reihenfolge der ehrenamtlichen Bürgermeister – das sind aus der Mitte des Gemeinderats gewählte Stellvertreter von Bürgermeister Stefan Altenberger – durcheinander. Ernst Maile war vor seinem Austritt aus der UFW-Fraktion als zweiter ehrenamtlicher Bürgermeister tätig gewesen. Zur Nachfolgerin hat der Gemeinderat jetzt auf Antrag der UFW-Fraktion Caren Lederer bestimmt. Aufgrund der geänderten Sitzverhältnisse wird allerdings Ingrid Möhrle (SPD) zur zweiten Stellvertreterin aufsteigen und Caren Lederer als dritte Stellvertreterin eingesetzt. Da die SPD-Fraktion mit fünf Gemeinderäten nun stärker im Rat vertreten ist als die geschrumpfte UFW, wird die Reihe der Stellvertreter entsprechend angepasst. Erster ehrenamtlicher Bürgermeister ist Helmut Heissenberger (CDU), an vierter Stelle in der Reihe steht Matthias Kramer (OGL). Die ehrenamtlichen Bürgermeister nehmen meist repräsentative Aufgaben war. Vertreter von Stefan Altenberger im Amt ist der Beigeordnete und Bauamtsleiter Horst Schaal. weiterlesen »
Feb.
17
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung vom 16.02.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Fast alle Räte freuen sich, dass mit Wolf Grünenwald ein Veranstaltungsprofi beauftragt wurde
Mancher Gemeinderäte ist wohl etwas schockiert gewesen angesichts des Honorars für den neu beauftragten „Mr. Gartenschau“, Wolf Grünenwald mit seiner Agentur Wolfevent. Über die drei Jahre, in denen der erfahrene Veranstalter die Kernener Termine der Remstal-Gartenschau vorbereiten und organisieren soll, wird er etwa 250 000 Euro für seine Arbeit bekommen. Allein im ersten Jahr 2017 wird von 70 000 Euro gesprochen. „Das ist eine stolze Summe“, sagt Matthias Kramer, der OGL-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat.
Abgesehen von der sehr kritischen Stellungnahme des PFB-Gemeinderats Eberhard Kögel wählten die Fraktionen allerdings nur leise Kritik am Schritt des Bürgermeisters, denn im Gemeinderat ist ebenso wie bei Altenberger die Erkenntnis gereift, dass die Remstal-Gartenschau vor Ort einen Fachmann braucht, der weiß, wie ein solches Festival umzutreiben ist und die Besucher anzulocken sind. „Abzuwarten“, so sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch, „wäre blauäugig gewesen. Dass die Gemeinde jemanden braucht, der die Trommel rührt, ist selbstredend.“ Der Zeitpunkt der Auftragserteilung an Grünenwald war demnach geschickt, nachdem die anfänglichen Bedenken wegen der Kosten im Gemeinderat sich verflüchtigen: „Vor einem Jahr hätte jeder gesagt, da braucht man nicht drüber reden“, erinnert sich Kramer zurück. weiterlesen »
Feb.
15
2017
Dieses Zitat des Sozialdemokraten Kurt Schumacher steht für einen Politikstil, der unser Land über viele Jahrzehnte geprägt hat. Ein Politikstil, der anhand belegbarer Fakten um die richtige Lösung konkreter Probleme ringt – gerade auch in der Landes- und in der Kommunalpolitik. Das hat Deutschland und Baden-Württemberg und letztendlich auch unserer Gemeinde politische und wirtschaftliche Stabilität gebracht.
Demgegenüber setzen Populisten – national wie kommunal – auf eine Politik, die als „postfaktisch“ zu bezeichnen ist. Beweise, Logik, wissenschaftliche Erkenntnisse – all das spielt dabei keine Rolle. Was zählt, ist ein Verständnis von Politik, das Empfindungen über Fakten stellt.
Und genau darauf kommt es dem Populisten an: weiterlesen »