Okt.
07
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 07.10.2017 / Text: Hans-Joachim Schechinger
Das Kernener Mobile Jugendreferat plant in diesem Jahr ein kleines und großes Jugendforum als „niederschwelliges“ Angebot
Für Mark Gutwinksi, der nach Stuttgart wechselt, war es der krönende Abschluss seiner Zeit im Mobilen Jugendreferat: Im Verwaltungsausschuss präsentierte er den Ratsmitgliedern das Konzept für ein kleines und großes Jugendforum, die für Ende Oktober und Mitte November geplant sind. Ein Marktplatz der Ideen, auf dem Teenager ihre Wünsche vortragen dürfen.
Das Tor zum Kernener Jugendgemeinderat ist nicht zugeschlagen, auf diese Botschaft legt Stefan Altenberger wert: „Für einen Jugendgemeinderat wären wir offen, aber das muss von den Jugendlichen kommen.“ Die für Oktober und November geplanten Jugendforen könnten helfen, für Teenager die Schwelle zu senken, um sich in den kommunalen Willensbildungsprozess einzuklinken. Schon jetzt sind mit der geplanten neuen BMX-Bahn, der beschlossenen Bowl beim Sportvereinszentrum und der Bowlderwand im Haldenbachtal einige Wünsche erfüllt worden. Neue Themen, ob auf Seiten der Jugendlichen oder der Verwaltung, stehen aber auf der Tagesordnung. „Wir würden uns wünschen, dass die Jugendlichen bei der Gartenschau aktiv dabei sind“, sagte BM Stefan Altenberger im Verwaltungsausschuss. Einmal pro Jahr sollte es nach dem Wunsch des Mobilen Jugendreferats Jugendforen in Kernen geben. Altenberger bremst und spricht sich für eher flexible, bedarfsorientierte Veranstaltungen aus, aber spätestens alle zwei Jahre. weiterlesen »
Sep.
18
2017
Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 18.09.2017 / Text: Martin Winterling
Bundestagswahl am 24. September: Oettinger in Kernen
„Der Binnenmarkt Europas ist der Ast, auf dem die baden-württembergische Wirtschaft sitzt“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, am Samstagmittag in Rommelshausen. Der CDU-Ortsverband und der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer hatten vor dem Bürgerhaus zu einer Gesprächsrunde bei Maultaschen und Kartoffelsalat eingeladen. Als ihm ein Glas Wasser auf das Pult gestellt wurde, meinte Oettinger trocken: „Mir wäre eine Schorle lieber.“ weiterlesen »
Sep.
02
2017
Fellbacher Zeitung vom 01.09.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Auszeichnung Das Land fördert Digitalisierungsprojekte in Kommunen – die Gemeinde erhält einen Zuschuss von fast 3000 Euro
Die Landesregierung fördert 98 kommunale Digitalisierungsprojekte mit insgesamt 800 000 Euro. Mit dem Programm „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ werden ganz gezielt auch erste digitale Schritte von Kommunen unterstützt. Die Gemeinde Kernen erhält für das Projekt „Einführung einer Bürger-App“ eine Förderung in Höhe von 2950 Euro. Bürgermeister Stefan Altenberger freut sich über diese Auszeichnung. „Unsere Bürger-App soll im Jahr 2018 starten. Ich sehe es als Motivation und Anerkennung, dass auch kleinere Digitalisierungsprojekte gefördert werden und nicht nur Großprojekte“, sagt der Schultes Computer sind im Rathaus nicht mehr wegzudenken und die Digitalisierung bringt in vielen Bereichen unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Derzeit stehen große Projekte bevor, wie die Einführung eines neuen Dokumentenmanagementsystems und einer Software für die Ratsverwaltung. weiterlesen »
Aug.
19
2017
Fellbacher Zeitung vom 18.08.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Kampagne Gestohlen und veralbert – aber Kandidat Joachim Pfeiffer freut sich über Aufmerksamkeit: „Ziel erreicht“
Soll mal einer sagen, Zeitungen würden nicht mehr gelesen. Sie werden nicht nur gelesen, sie regen sogar zu Handlungen an. Leider waren es in diesem Fall verbotene. So schreibt Andreas Wersch auf Facebook: Nach der Berichterstattung „sind die originellen #jopf-Plakate offenbar zu beliebten Sammlerstücken geworden. In Kernen wurden bereits mehrere Plakate entwendet…“ und fügt hinzu: „Herzlichen Glückwunsch, lieber Joachim Pfeiffer zu dieser erfolgreichen Plakatkampagne…“ Da es sich bei Andreas Wersch um den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Kernen handelt, ist anzunehmen, dass dies nicht ironisch gemeint war. Anderes schon: „Gut zu wissen, dass die Plakate jetzt schon Sammlerstücke sind, dann fange ich in Rudersberg das Plakatieren gar nicht an, sondern setz meine bei Ebay rein“, schreibt Lion Jeutter auf Facebook. Andreas Niederle, immerhin der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands in Kernen, ergänzt: „Stelle doch wenigstens eins davon in einer verschlossenen Vitrine aus!“ weiterlesen »
Aug.
16
2017
Der CDU Gemeindeverband und die CDU Gemeinderatsfraktion trauern um
Herbert Nittel
Gemeinderat von 1951 bis 1975
Träger der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg
In der schwierigen Nachkriegszeit setzte er sich als Gemeinderat insbesondere für die Belange der Heimatvertriebenen ein. Auch in den Jahren danach wirkte er maßgeblich an der Entwicklung von Rommelshausen und später, nach der Gemeindegebietsreform bis Ende 1975 an der Gestaltung der Gemeinde Kernen im Remstal mit.
Nach seinem Ausscheiden als Gemeinderat war Herbert Nittel auf Grund seiner hohen Sachkenntnis in kommunalpolitischen Belangen bis zuletzt ein gefragter Gesprächspartner der CDU Gemeinderatsfraktion und des CDU Gemeindeverbandes. Bis vor wenigen Jahren war der ehemalige Finanzbeamte noch als Steuerberater aktiv. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde ihm im Jahr 2004 vom damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.
Herbert Nittel hat sich um die Gemeinde Kernen im Remstal in besonderem Maße verdient gemacht. Sein Wirken ist uns Vorbild.
Andreas Wersch
Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat
Andreas Niederle
Vorsitzender CDU Gemeindeverband
Aug.
15
2017
Fellbacher Zeitung vom 14.08.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Gemeinderat lässt eine Erweiterung des Kindergartens Blumenstraße auf fünf Gruppen planen
Der Gemeinderat hat sich für eine große Lösung entschieden: Der Kindergarten Blumenstraße in Rommelshausen soll bei der seit langem fälligen Grundsanierung von drei auf fünf Gruppen ausgebaut werden. Eine Machbarkeitsstudie des Fellbacher Architekturbüros D’Inka-Scheible-Hoffmann hat ergeben, dass dies möglich ist. Die Räte favorisieren die Entwurfsvariante, die den Abriss der ehemaligen Wohnungen sowie des Zwischenbaus und an deren Stelle einen zweistöckigen Neubau vorsieht. Die beiden ebenerdigen Gruppenräume bleiben erhalten. Diese Lösung kostet fast vier Millionen Euro. Ein kompletter Neubau hätte laut Architektin Bärbel Hoffmann gut eine Million Euro mehr gekostet. weiterlesen »
Aug.
04
2017
Mitteilungsblatt vom 09.08.2017
Der Gemeinderat hat sich mit großer Mehrheit für die Errichtung einer sogenannten „Kugelbahn“ ausgesprochen, die schon bei der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd eine Attraktion war und die ab 2019 sicher auch zur Attraktion am Stettener Waldrand werden kann. Über den Preis und den pädagogischen Nutzen kann man sicher streiten. Einige wenige Gemeinderäte stimmten dagegen und PFB-Gemeinderat Ebbe Kögel nutzte die Gelegenheit, dem Gremium lautstark die (eigene) Meinung vorzugeigen.
Nun mag den engagierten Hobby-Historiker vermutlich weniger die Holzbahn selbst gestört haben, sondern mehr die Bezeichnung „Herzogliche Kugelbahn“, mit der die Gemeinde Kernen i.R. die jahrhundertelange Beziehung des Herzoghauses insbesondere zum Ortsteil Stetten hervorheben möchte. Noch heute besitzt das Weingut des Hauses Württemberg (die ehemalige Hofkammer) Weinberge in der Lage „Brotwasser“ rund um die Yburg und weitere Flächen auf der Gemarkung. Ebbe Kögel aber bezeichnete die Württemberger in der Gemeinderatssitzung öffentlich als „Verbrecher und Mörder“ und schoss mit seinen Vergleichen wieder einmal über das Ziel hinaus. weiterlesen »
Juli
29
2017
Fellbacher Zeitung v. 28.07.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Remstal-Gartenschau Kernens Gemeinderat gibt eine Bahn mit Waldpädagogik und royalem Flair in Auftrag
Noch immer zaubert Bürgermeister Stefan Altenberger neue Gartenschau-Attraktionen aus dem Hut. 800 Meter lang soll die „Herzogliche Kugelbahn“ werden, auf der die Besucher rollende Holzkugeln vom Sängerheim in Stetten bis zum Klettergarten begleiten können. Dazu gibt es Wissen über den Wein und die örtliche Geschichte: Die besondere Beziehung Kernens zum Haus Württemberg soll veranschaulicht werden. „Herzog Michael ist begeistert“, sagt der Bürgermeister.
Ein bisschen vom Glanz der einstigen Königsdynastie, die bis heute in Stetten Reben anbaut und Grundbesitz hält, soll wohl mit der „Herzoglichen Kugelbahn“ auf Kernen abstrahlen. Die Attraktion nach einem Vorbild aus Schwäbisch Gmünd wird aber auch ohne dies Jung und Alt anzuziehen. Überzeugt vom Erfolg ist der Mr. Gartenschau in Kernen, Wolf Grünenwald: „Sie werden sich in den Armen liegen vor lauter Glück“, sagt er zu den Gemeinderäten. Die gaben in ihrer jüngsten Sitzung trotz Kosten von bis zu 200 000 Euro und einigen Bedenken bei einer Gegenstimme grünes Licht. weiterlesen »
Juli
28
2017
Fellbacher Zeitung v. 27.07.2017 / Text: Hans-Dieter Wolz
Gemeinderat setzt für die Sportanlage auf der Hangweide südlich des Sportvereinszentrums einen Kostendeckel von 200 000 Euro
Das gibt’s in der näheren Gegend noch nicht – und erst in Stuttgart wieder: Eine Bowl kriegen Kernens jugendliche Skater im nächsten Jahr. Das englische Wort bezeichnet eigentlich eine Schüssel und nimmt Bezug auf die Form dieses Skateparks. Geizig sind die Gemeindeväter nicht: Auf 200 000 Euro lautet die Kostenschätzung. Der Gemeinderat billigte den ungewöhnlichen Entwurf in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag. weiterlesen »
Juli
11
2017
Quelle: Fellbacher Zeitung 10.07.2017 Michael Käfer
In der Stettener Klosterstraße soll die Bebauung mit einem Einfamilienhaus verdichtet werden
Die nachträglichen Anbauten an dem prominent gelegenen Haus in der Stettener Klosterstraße 16 sind längst abgerissen. Die historische Grundform ist wieder erkennbar und nach Jahren des Leerstands soll bald wieder neues Leben in das Baudenkmal einziehen.
Neuen Wohnraum will der Gebäudeinhaber auch direkt hinter dem ortsbildprägenden Ensemble schaffen. Zwischen dem Altbau und der Mauer um den Schlosspark soll ein Einfamilienhaus mit Carport und einem offenen Stellplatz errichtet werden. Ganz neu sind diese Pläne für die Mitglieder des Technischen Ausschusses nicht, denn spätestens Mitte September vergangenen Jahres wurden die Pläne anlässlich der Diskussion über das zu renovierende Denkmal bekannt. Damals stieß der Neubau hinter dem Altbau noch nicht auf einhellige Zustimmung. „Ich sehe dieses Gebäude nicht“, hatte beispielsweise der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Volker Borck gesagt. weiterlesen »