Jan. 03 2009

Größeres Parkplatzangebot für Trauergäste

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fellbacher-zeitung vom 02.01.2009

Altenberger will am Weihergraben und bei den Gewächshäusern, aber nicht bei der Haldenschule bauen

Rommelshausen. Dem Antragspaket der CDU-Gemeinderäte für den Friedhof Rommelshausen ist die Verwaltung ein Stück weit entgegengekommen. Der Gemeinderat Kernen beschloss, die südliche Glasfront der Aussegnungshalle zu verschönern und Parkplätze neu anzulegen.

Von Hans-Dieter Wolz

Trotz der ersten Einigung ist es zwischen Bürgermeister Stefan Altenberger und der CDU-Fraktion weiterhin umstritten, ob auch noch in der Friedhofstraße bei der Haldenschule Parkplätze für die Besucher von Trauerfeiern angelegt werden sollen. Von Friedhofsbesuchern geparkte Autos versperren dort regelmäßig Landwirten und deren Traktoren den Weg aufs Feld. „Die Autos werden dort abgestellt. Wir müssen handeln, damit die Straße befahrbar bleibt“, so appellierte Emil Knoll (CDU) kürzlich im Gemeinderat an den Bürgermeister. weiterlesen »

Dez. 24 2008

Mittagstisch für alle: „Toll, einmalig, sehr gut“

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waiblingerzeitung

23.12.2008

Kernener Gemeinderat genehmigt 6500 Euro für 2009

Kernen-Romemlshausen (schi). Mit dickem Lob genehmigte der Kernener Gemeinderat einen Kostenzuschuss über 6500 Euro für den „Mittagstisch für alle“. Das Projekt sei „toll“, sagte CDU-Gemeinderat Dr. Volker Borck.

Nachdem der Landkreis seinen Beitrag bereits zugesagt hat, ist die Finanzierung des Kernener Projekts „Mittagstisch für alle“ gesichert. 13 000 Euro Zuschuss braucht die Erlacher Höhe wie berichtet für den Einsatz einer Sozialarbeiterin und zweier festangestellter Helfer, die bislang als Ein-Euro-Kräfte für Kasse und Essensausgabe zuständig waren. Der Kostenaufwand für das Mittagsgericht trägt sich weitgehend selber durch eine Mischfinanzierung, bei der ein subventionierter Preis für Bedürftige (1,40 Euro) von der Mehrzahl der Gäste, die vier Euro zahlen, gedeckt wird. weiterlesen »

Dez. 17 2008

Kernen plant weiter, beste Böden zu versiegeln

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fellbacher-zeitung 17.12.2008

In den Langen Äckern entsteht ein Gewerbegebiet – Die Landwirtschaft verliert Flächen

Rommelshausen. Die Gemeinde Kernen will weitere Äcker mit wertvollen Böden beim Gewerbegebiet Lange Furchäcker für Betriebsansiedlungen opfern. Der Planungsverband Unteres Remstal und sein Gutachter erwarten aber keine erheblichen Umweltbeeinträchtigungen. weiterlesen »

Dez. 10 2008

Hoppla, wo geht’s lang?

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waiblingerzeitung vom 09.12.2008
Umleitung nach Stetten
Kernen-Rommelshausen (schi). CDU-Gemeinderat Jochen Alber leuchtet die Ausschilderung der Verkehrsumleitung Richtung Stetten am äußeren Römer Kreisel überhaupt nicht ein. Anderen gehe es genauso. „Die Leute fahren zurück über den Kreisel und dann bei der Realschule nach Stetten.“ Es fehle das Hinweisschild schon in der Karlstraße auf diese naheliegende Möglichkeit.

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Nov. 30 2008

CDU-Anträge im Gemeinderat erfolgreich

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mitteilungsb vom 30.11.2008

Aufhebung der Parkgebühren an der Karlstraße

Immer wieder beklagt der Einzelhandel im Ortsteil Rommelshausen zu Recht die begrenzte Parkplatzkapazität in der Ortsmitte. Die CDU-Fraktion beantragte daher, die Gebührenpflicht für den öffentlichen Parkplatz an der Karlstraße (neben der „Römer Apotheke“ bzw. dem EDEKA Aktiv-Markt) „mit sofortiger Wirkung abzuschaffen“. Dem Antrag folgte nun eine deutliche Mehrheit im Gemeinderat. weiterlesen »

Nov. 28 2008

Kompromisse wie im richtigen Leben

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waiblingerzeitungvom 27.11.2008

Zwölftklässler des Waiblinger Staufer-Gymnasiums lernten im Kernener Gemeinderat, wie Kommunalpolitik funktioniert

Kernen-Stetten (schi). Selten, dass so viele gebannt einer Gemeinderatssitzung in Kernen lauschen. Für die 35 Gymnasiasten, die sich von Gemeinderäten und Hauptamtsleiter Bühler in Zuständigkeiten, Haushaltsplan und andere Rathaus-Spezialitäten einweihen ließen, war es Neuland. Kommunalpolitik, lernten sie, sei Prioritäten setzen. „Das ist wie im richtigen Leben auch“, sagt Andreas Wersch. weiterlesen »

März 11 2006

Der Mann mit gespaltener Zunge

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Waiblinger Kreiszeitungvom 11.03.2006

Es kommentiert: Hans-Joachim Schechinger

Vorsicht: Stefan Altenberger, der Doppelzüngige. CDU-Mann Jochen Alber hat dem Kernener Rathauschef im Gemeinderat – ohne es zu wissen – die Maske der verführten Unschuld geraubt.

Dem Artikelschreiber, der auch diese Zeilen hier verantwortet, gab der Kernener Bürgermeister am Dienstag detailliert Auskunft über die Vision Altenheim in Stetten. Altenberger selbst hatte die Anfrage der WKZ provoziert – bei einem Lokaltermin vor Wochen im Stettener Kindergarten Kirchstraße. Da waren bei einem Pressetermin Risse im Mauerwerk zu besichtigen. Falls das Gebäude eines Tages baufällig würde und die Kinderzahlen es zuließen, könne er sich hier ein Altenheim vorstellen, gab Altenberger zu Protokoll. Das Baufenster werde aber vermutlich nicht ausreichen. Auf diese Bemerkung am Dienstag angesprochen, sprudelte es aus dem Schultes förmlich hervor. Der Mann gab all die Details preis, die tags darauf in der Zeitung standen.

Zu lesen stand dort auch, dass die Vision Stettener Altenheim Gegenstand einer nichtöffentlichen Ältestenratssitzung gewesen war. Diese Information, die von einem Außenstehenden stammte, als Indiskretion zu geißeln, wäre schon deshalb falsch, weil der Hinweis auf eine nichtöffentliche Sitzung kein Geheimnisverrat ist. Was hinter verschlossener Tür aber verhandelt wurde, die nichtöffentliche Substanz, plauderte der Schultes höchstpersönlich aus – im sicheren Wissen, dass ein Zeitungsbericht folgen würde. Altenberger verriet den zweiten denkbaren Standort fürs Altenheim: Frauenländerstraße. Schuld haben nun aber andere – meint der Rathauschef.

CDU-Mann Jochen Alber zeigte sich in der Ratssitzung am Donnerstag „irritiert“, dass da „Internes aus dem Ältestenrat in der WKZ zu lesen war“. Verabredet sei doch gewesen, zuerst das Gremium zu informieren. „Sie wurden da mit Details zitiert . . .“ Altenberger, in Verlegenheit: „Wenn ich mit bestimmten Dingen konfrontiert werde, dann kann ich nicht anders. Ich war selber überrascht: Wo kommt das schon wieder her?“ Konfrontiert worden ist Altenberger in Wahrheit mit seinen eigenen Worten, weil der Redakteur, der dafür bezahlt wird, nachzuhaken, Altenbergers Visionen zum Stettener Kindergarten nicht vergessen hatte. Abgesehen von legitimen Meinungsäußerungen Stettener Gemeinderäte zu einem Thema, das Altenberger erst publik gemacht hatte, wusste der Redakteur über den Stand nichtöffentlicher Beratung bis dato gar nichts. Beim Schultes freilich brachen publikumswirksam die Dämme.

Er könne, gab Altenberger im Gemeinderat seinem Dauer-Kontrahenten Alber nun zu verstehen, dessen Kritik nur teilen. „Das muss vorher schon an die Presse weitergeleitet worden sein. . . . Es wäre schön, wenn man ein Thema intern weiterverfolgen könnte.“ So wälzt man Verantwortung ab und schiebt scheinheilig anderen die Schuld in die Schuhe. Altenberger, von der WKZ auf seine vor Wochen leichthin hingeworfene Vision angesprochen, sprudelte am Telefon wie ein warmer Quell. Und wirft nun einen Schatten auf andere. Kein guter Stil.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 11.03.2006 / Text: Hans-Joachim Schechinger

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