{"id":830,"date":"2009-06-10T21:22:18","date_gmt":"2009-06-10T20:22:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=830"},"modified":"2009-06-10T21:33:29","modified_gmt":"2009-06-10T20:33:29","slug":"wersch-wir-verbiegen-uns-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/06\/wersch-wir-verbiegen-uns-nicht\/","title":{"rendered":"Wersch: Wir verbiegen uns nicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"Waiblinger Kreiszeitung\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 09.06.2009<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kernener CDU sieht die Wahlschlappe dem Bundestrend geschuldet <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Die Sieger der Kernener Gemeinderatswahl \u2013 SPD, UFW und OGL \u2013 deuten die CDU-Schlappe vom Sonntag als Abstrafung f\u00fcr deren Politikstil. \u201eDas wiederholte Kritisieren ist nicht gew\u00fcnscht\u201c, sagt UFW-Chef Dietzel. Andreas Wersch widerspricht: \u201eNein, wir mussten dem Bundestrend Tribut zollen. Die CDU bleibt ihrer Linie treu.\u201c<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">81 Stimmen trennen die Kernener UFW-Liste bei insgesamt 37 136 f\u00fcr die UFW von einem siebten Sitz im Gemeinderat. Dann h\u00e4tten nicht die Kernener Genossen, sondern des neuen Stimmenk\u00f6nigs Hans Dietzel der Mannschaft der CDU ein Mandat abgeluchst. \u201eDas D\u2019Hondtsche Wahlverfahren ist halt so, ich empfinde das als ungerecht\u201c, sagt Fraktionschef Dietzel. Ungerecht sei es, dass der SPD-Bewerber mit etwas mehr als 1600 Stimmen in den Rat einziehe, w\u00e4hrend die UFW-Konkurrentin Caren Brazel, die es auf 2224 bringe, hinten runter f\u00e4llt. Der Abstand der UFW bei der Stimmenbilanz zur SPD ist enorm: 10 809 Kreuzchen, w\u00e4hrend der Abstand zur CDU 2987 betr\u00e4gt.<br \/>\n<strong><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kirgis: Der W\u00e4hler hat honoriert, dass die SPD in der Stille schafft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem neuen UFW-Ratsherrn Reiner Batsch zieht ein bekennender Altenberger-Kumpel in den Gemeinderat ein. Auch Ernst Maile jun. wird eine N\u00e4he zum Schultes nachgesagt. Wird das die UFW, in der bisher auch die scheidende Karoline Gappa-Winkelmann der Verwaltungsspitze mutig und kompetent Paroli bot, die UFW auf Altenberger-Linie bringen? Nein, sagt Dietzel. \u201eIch f\u00fcr meine Person kann sagen: Wir werden kritisch sein. Ich w\u00fcrde da nicht zu nah an Altenberger ranr\u00fccken. Ich w\u00fcrde drauf gucken, dass wir eine eigene Linie fahren.\u201c Batsch sei mit dem B\u00fcrgermeister zwar befreundet. \u201eAber Schnaps ist Schnaps und Dienst ist Dienst.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass nun Ernst Maile jun . Kommunalpolitik im Rathaus mitbestimmt, wirft die Frage auf, ob da ein UFW-Kurswechsel bei der Bebauung der Hegnacher Stra\u00dfe ansteht. Wieder sagt Hans Dietzel: Nein. \u201eWir brauchen in dieser Wahlperiode in Rommelshausen kein Baugebiet in der Hegnacher Stra\u00dfe. Allenfalls in der Tulpenstra\u00dfe.\u201c Mailes pers\u00f6nliche Situation sei im Wahlkampf nie ein Thema gewesen.<br \/>\n<strong><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch: Emil Knoll \u2013 gro\u00dfer Verlust f\u00fcr den Gemeinderat<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Hans Dietzel und Martin Wei\u00df brachten es zwei UFW-Bewerber auf je \u00fcber 4000 Stimmen. Das macht ihr sonst keine Wahlliste nach. Der Fraktionschef ist h\u00f6chst zufrieden. \u201eDas ist toll. Es zeigt: Das ist keine Ein-Mann-Show.\u201c<br \/>\nDas f\u00fcnfte Mandat f\u00fcr die SPD: Rein wahlarithmetisch eine Gemeinschaftsleistung von UFW und SPD, so erkl\u00e4rt es jedenfalls ein \u00fcbergl\u00fccklicher SPD-Fraktionschef Hans-Peter Kirgis. \u201eDer UFW ist es jetzt so ergangen wie der SPD f\u00fcnf Jahre zuvor. Im Grunde hat aber die SPD davon profitiert, dass die UFW eine so ordentliche Zahl erzielt hat. Das hat der CDU den einen Sitz gekostet.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirgis macht das gute Abschneiden der SPD an den Personen fest. \u201eDer W\u00e4hler hat honoriert, dass die SPD in der Stille geschafft hat. Und der Einsatz der Kandidaten war wichtig. Die haben geackert.\u201c Freilich: Ortsmarketingchef Ralf Lang, der viele Stimmen fischen sollte, zog mit 1162 Stimmen nur ganz wenige an Land. Politikstil: Den Einbruch der CDU erkl\u00e4rt sich Kirgis genau damit. \u201eSo vieles in der \u00d6ffentlichkeit austragen zu m\u00fcssen, honoriert der W\u00e4hler nicht. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es ins Gegenteil ausschl\u00e4gt.\u201c Jetzt genie\u00dfe die SPD erst mal ihren f\u00fcnften Sitz. \u201eDas hat uns unheimlich gefreut.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir bleiben st\u00e4rkste Kraft\u201c, gibt ihm der CDU-Fraktionschef Andreas Wersch zur\u00fcck. \u201eDer Verlust des achten Sitzes wird keinen gro\u00dfen Einfluss auf die CDU haben.\u201c Ihre kritisch-konstruktive Distanz zu Schultes Altenberger wolle die Fraktion in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren nicht aufgeben. In Anspielung auf Vorg\u00e4nge der letzten Monate: \u201eIch erwarte vom Gemeinderat, dass man dann kritisch ist, wenn bestimmte Dinge auftauchen. So kann\u2019s nicht laufen mit Steuergeldern. Wir werden uns weiterhin nicht verbiegen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00dcbrigen sieht Wersch die Wahlschlappe vom Sonntag dem Bundestrend geschuldet. \u201eDem haben wir Tribut zollen m\u00fcssen und Federn gelassen. Vor Jahren haben wir von der Anti-Schr\u00f6der-Stimmung profitiert, auch das war dem Bundestrend geschuldet. Wenn man nichts dagegen hat, vom Bundestrend zu profitieren, dann muss man auch akzeptieren, mit dem Bundestrend zu verlieren.\u201c Dass Emil Knoll, der sich auf einen hinteren Listenplatz der CDU habe setzen lassen, von diesem Trend nun kalt erwischt wurde, bedauert Wersch zutiefst. \u201eDas ist ein Verlust f\u00fcr den ganzen Gemeinderat. Dinge wie die Ortskernsanierung wurden von ihm angesto\u00dfen. Von seinem Erinnerungsverm\u00f6gen hat der Gemeinderat, haben die Jungen profitiert.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gr\u00fcnen von der Kernener OGL besitzen weiterhin vier Mandate. \u201eWir freuen uns, dass wir unser Ergebnis halten konnten\u201c, kommentiert Fraktionschefin Ulrike Ebeling-Silber das Ergebnis mit einem leichten Zuwachs. \u201eWas mich nicht so freut, dass es so wenig Frauen sind. Wir haben ja eine Menge guter Kandidatinnen gehabt.\u201c Auch wenn die OGL mit Umweltschutzthemen gepunktet habe, seien Kommunalwahlen eben doch Pers\u00f6nlichkeitswahlen. \u201eWer bekannt und Sympathietr\u00e4ger ist, wird gew\u00e4hlt. Das Ergebnis zeigt, etwa bei dem, was mit Herrn Knoll passiert ist, dass die Leute von den<br \/>\nst\u00e4ndigen Querelen im Gemeinderat die Nase voll haben.\u201c<\/p>\n<address>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 10. Juni 2009 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/address><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 09.06.2009 Die Kernener CDU sieht die Wahlschlappe dem Bundestrend geschuldet Kernen. Die Sieger der Kernener Gemeinderatswahl \u2013 SPD, UFW und OGL \u2013 deuten die CDU-Schlappe vom Sonntag als Abstrafung f\u00fcr deren Politikstil. \u201eDas wiederholte Kritisieren ist nicht gew\u00fcnscht\u201c, sagt UFW-Chef Dietzel. Andreas Wersch widerspricht: \u201eNein, wir mussten dem Bundestrend Tribut zollen. 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