{"id":827,"date":"2009-06-09T22:14:22","date_gmt":"2009-06-09T21:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=827"},"modified":"2009-06-09T22:14:22","modified_gmt":"2009-06-09T21:14:22","slug":"die-spd-schnappt-der-cdu-einen-sitz-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/06\/die-spd-schnappt-der-cdu-einen-sitz-weg\/","title":{"rendered":"Die SPD schnappt der CDU einen Sitz weg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"Fellbacher-Zeitung\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 09.06.2009<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In Kernen sind die Sozialdemokraten die Gewinner auf kommunaler Ebene &#8211; CDU immer noch st\u00e4rkste Fraktion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Die Kommunalwahlen in Kernen haben ein \u00fcberraschendes Ergebnis gebracht. Die SPD hat sich einen Sitz dazugeholt und stellt k\u00fcnftig f\u00fcnf Gemeinder\u00e4te. Die CDU verliert einen Sitz und ist nur noch mit sieben Vertretern im Gremium. UFW und OGL halten ihre Pl\u00e4tze. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Super-Wahlsonntag sind 53,76 Prozent der Kernener zur Urne gegangen. Damit liegt die Gemeinde im Trend. Die CDU, bislang mit acht Vertretern im Kernener Gemeinderat, hat einen Sitz verloren. Emil Knoll, der seit 25 Jahren Mitglied des Gemeinderats ist, hat es nicht geschafft. Die SPD hingegen hat einen Sitz dazugewonnen. Und das liegt so gar nicht im Trend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts des Ausscheidens des fr\u00fcheren langj\u00e4hrigen CDU-Fraktionsvorsitzenden vergisst Hans Peter Kirgis von der SPD kurz sogar das Jubeln. &#8222;Das hat er nicht verdient, der Emil hat viel f\u00fcr Kernen getan. Das ist ein deprimierender Abgang.&#8220; Die Wahlergebnisse seiner eigenen Partei stimmen Kirgis hingegen froh. &#8222;Ich habe immer gesagt, Kernen ist anders als der Trend, das hat sich best\u00e4tigt.&#8220; Er freue sich &#8222;saum\u00e4\u00dfig&#8220;, sagte der Fraktionsvorsitzende der Kernener Sozialdemokraten. Ausschlaggebend f\u00fcr die Wahl seien auf kommunaler Ebene eben die Personen, sagt Hans Peter Kirgis. &#8222;Die Leute wollen vielleicht doch nicht das gro\u00dfe Geschrei, sondern das stille Schaffen.&#8220; Die j\u00fcngste bisherige Gemeinder\u00e4tin Anneke-Susan Hackenbroich ist allerings nur noch Nachr\u00fcckerin mit Aussicht auf R\u00fcckkehr in den Gemeinderat. Ingrid M\u00f6hrle und Paul Alexander Ei\u00dfele ziehen neu ins h\u00f6chste Kernener Gremium ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andreas Wersch, der Fraktionsvorsitzende der CDU, tr\u00e4gt den Verlust mit Fassung. &#8222;Wir haben bei den vergangenen Kommunalwahlen vom bundesweiten Trend gegen Gerhard Schr\u00f6der und die SPD profitiert, also m\u00fcssen wir damit leben, wenn der Trend gegen uns ist, so wie jetzt.&#8220; Ihm sei klar gewesen, dass der achte Sitz im Gemeinderat nur ausgeliehen war: &#8222;Aber wir sind immer noch die st\u00e4rkste Fraktion, und das b\u00fcrgerliche Lager liegt in Kernen ganz klar vorne. Damit sind wir im Landestrend.&#8220; Dass der Stimmenverlust ausgerechnet den Routinier der CDU traf, war vorprogrammiert, sagt Wersch. Emil Knoll habe nicht mehr antreten wollen, sich aber bereiterkl\u00e4rt, auf einem hinteren Platz zu kandidieren. &#8222;Ich h\u00e4tte den Mut nicht gehabt, und er h\u00e4tte mit Sicherheit einen anderen Abgang verdient.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das b\u00fcrgerliche Lager bildet die CDU in Kernen zusammen mit den Unabh\u00e4ngigen Freien W\u00e4hlern, die sich im Vergleich zur Kommunalwahl vor f\u00fcnf Jahren stark behauptet. Mit sechs Sitzen sind sie wie bisher die zweitst\u00e4rkste Fraktion hinter der CDU und verpassten nur um 80 Stimmen einen weiteren Sitz. &#8222;Ein wenig wurmt es mich schon, der siebte Sitz war in greifbarer N\u00e4he,&#8220; sagt Hans Dietzel, der Fraktionsvorsitzende der UFW &#8211; mit 4400 Kreuzchen Kernener Stimmenk\u00f6nig. Stolz macht ihn zudem, dass die W\u00e4hlervereinigung um 3500 Stimmen zugelegt hat, sagt Dietzel. &#8222;Wir werden versuchen, das gute Wahlergebnis in gute Kommunalpolitik umzuwandeln.&#8220; Statt Karoline Gappa-Winkelmann, die auf eine Kandidatur verzichtet hatte, und Hans-Joachim Krauss, der nicht wiedergew\u00e4hlt wurde, ziehen f\u00fcr die UFW Reiner Batsch und Ernst Maile jun. in den Gemeinderat ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ulrike Ebeling-Silber, die Fraktionsvorsitzende der Offenen Gr\u00fcnen Liste, ist gl\u00fccklich und zufrieden: &#8222;Unser Ziel war, dass wir von unseren vier Sitzen keinen verlieren.&#8220; Die Themen &#8211; Erziehung, Bildung, Umwelt und Naturschutz &#8211; seien richtig gew\u00e4hlt worden, ebenso der Weg der sachlichen Auseinandersetzung. Vielleicht, gibt Ulrike Ebeling-Silber zu bedenken, h\u00e4tten die W\u00e4hler von den st\u00e4ndigen Streitereien im Gemeinderat genug gehabt. Sie freue sich f\u00fcr die SPD. &#8222;Ich g\u00f6nne denen einen Sitz mehr, solange sie ihn nicht von uns holen. Gut ist, dass sich nun ein st\u00e4rkeres Gegengewicht zu den gr\u00f6\u00dferen Parteien gebildet hat.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Regionalwahlen behauptete sich die CDU in Kernen mit 30,41 Prozent der Stimmen. Die SPD errang 17,4 Prozent, die Freien W\u00e4hler 11,4 Prozent, die Gr\u00fcnen 16,13 Prozent, die FDP 17,69 Prozent. F\u00fcr die Europawahl erhielt die CDU 35,29 Prozent, die SPD 19,31, die Gr\u00fcnen 15,83, die FDP 16,18.<\/p>\n<address style=\"text-align: justify;\">Quelle: Fellbacher Zeitung vom 09.06.2009 \/ Text: Eva Herschmann<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 09.06.2009 In Kernen sind die Sozialdemokraten die Gewinner auf kommunaler Ebene &#8211; CDU immer noch st\u00e4rkste Fraktion Kernen. Die Kommunalwahlen in Kernen haben ein \u00fcberraschendes Ergebnis gebracht. 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