{"id":804,"date":"2009-05-27T06:23:02","date_gmt":"2009-05-27T05:23:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=804"},"modified":"2009-05-29T23:37:38","modified_gmt":"2009-05-29T22:37:38","slug":"sportstattenbau-ist-notig-aber-nicht-vorrangig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/05\/sportstattenbau-ist-notig-aber-nicht-vorrangig\/","title":{"rendered":"Sportst\u00e4ttenbau ist n\u00f6tig, aber nicht vorrangig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"Fellbacher-Zeitung\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 27.05.2009<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kernener Gemeinder\u00e4te und Kandidaten wollen zuerst in B\u00fcrgerhaus und Hallenbadsanierung investieren &#8211; Zentraler Standort umstritten<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/fz20090527.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-808 alignleft\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Florian Michalke, Jochen Alber, Ulrike Ebeling-Silber, Birgit Bregenzer-Krauss, Hans Peter Kirgis, Ingrid M\u00f6hrle, Hans Dietzel und Christl Kiechel (v.li) im Gespr\u00e4ch mit Hans-Dietern Wolz (3.v.li)\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/fz20090527-300x119.jpg\" alt=\"fz20090527\" width=\"300\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/fz20090527-300x119.jpg 300w, https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/fz20090527.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Bevor sich die Gemeinde bewegt, m\u00fcssen sich erst die Vereine bewegen &#8211; m\u00f6glichst gemeinsam. Das setzen die Gemeinder\u00e4te und Kandidaten bei einem Gespr\u00e4ch mit unserer Zeitung voraus, wenn der Wunsch nach Geld aus dem Rathaus f\u00fcr neue Sportst\u00e4tten erhoben wird. Eilig haben es die Kernener Gemeinderatsfraktionen nach den Worten von je einem amtierenden Gemeinderat und je einem Kandidaten f\u00fcr die Kommunalwahl am 7. Juni nicht mit dem Bau neuer Sportst\u00e4tten. Bei einer Diskussionsrunde in der Redaktion unserer Zeitung zeigen sich CDU-, UFW- SPD- und OGL-Vertreter weitgehend einig: Bevor der Gemeinderat die 700 000 Euro, die in der Finanzplanung bereitstehen, oder noch mehr Geld locker macht, ist noch viel zu kl\u00e4ren. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Beispiel die Frage, ob die Hallenkapazit\u00e4ten der Sportst\u00e4tten optimal verteilt sind. &#8222;Speziell bei den Senioren trifft das nicht zu. Oftmals werden die vorhandenen Kapazit\u00e4ten \u00fcberhaupt nicht genutzt&#8220;, sagt Hans Dietzel, der UFW-Fraktionsvorsitzende. Der Bedarf an Neuerungen, Sanierungen oder gar an einem zentralen Sportzentrum m\u00fcsse noch von den Sportvereinen aus beiden Ortsteilen klar belegt werden. &#8222;Freie Gruppen oder kleinere Vereine d\u00fcrften dabei keinesfalls au\u00dfer Acht gelassen werden&#8220;, erg\u00e4nzt die OGL-Fraktionsvorsitzende Ulrike Ebeling-Silber und gibt zu bedenken: &#8222;Dass die Halle der Sportvereinigung in Rommelshausen nicht mehr tragbar ist, ist allerdings klar.&#8220; Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Kirgis ist sich sicher: &#8222;Wir haben einen dringenden Bedarf an einer weiteren Sporthalle. Die Halle der Sportvereinigung wurde von der Zeit \u00fcberholt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage wird allerdings aufgeworfen, ob ein eventueller Neubau am gewohnten Standort am St.-Rambert-Stadion entstehen soll, oder &#8211; leichter auch f\u00fcr Stettener zu erreichen &#8211; am Bike-Park in der Stettener Stra\u00dfe. W\u00e4hrend die Idee wenigstens f\u00fcr Ulrike Ebeling-Silber durchaus Charme hat, sehen andere Sprecher den Bau einer gemeinsamen Sportst\u00e4tte als schwierig an: &#8222;Ein Sportzentrum f\u00fcr Stetten und Rommelshausen w\u00fcrde den Tod f\u00fcr einen der beiden Vereine bedeuten&#8220;, warnt Jochen Alber, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat. Er bef\u00fcrchtet, die Identifikation vieler Sportler mit ihrem angestammten Verein k\u00f6nnte in einem gemeinsamen Sportzentrum leiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florian Michalke, ein Kandidat auf der Liste der Christdemokraten, teilt diese Meinung &#8211; er spricht als ortsans\u00e4ssiger Sportler von seinen Erfahrungen aus den Ballsportarten: &#8222;Bisher ist noch nie eine Spielgemeinschaft zwischen Stetten und ,Rom&#8220; zustande gekommen&#8220;, sagt er und findet, dass sich das \u00e4ndern m\u00fcsse. Kandidaten, die sich selbst als &#8222;Zugezogene&#8220; sehen, verstehen diese althergebrachten Teilorts-Rivalit\u00e4ten nicht: &#8222;Ich wohne in Stetten und habe drei Kinder&#8220;, sagt Christl Kiechel, eine UFW-Kandidatin, &#8222;sie sind alle im Rommelshausener Sportverein und es gab nie Probleme. Einem 13-J\u00e4hrigen ist so etwas v\u00f6llig egal.&#8220; OGL-Kandidatin Birgit Bregenzer-Kraus pflichtet ihr bei: &#8222;Als Zugezogene empfinde ich es auch so.&#8220; Auch Ulrike Ebeling-Silber stellt die sportliche Trennung der beiden Stadtteile durchaus in Frage: &#8222;Warum gibt es eigentlich keine Fu\u00dfballmannschaft Kernen?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fu\u00dfballer in beiden Ortsteilen haben andere Sorgen als einen aus Mangel an Zulauf geborenen Zusammenschluss, um Hallenkapazit\u00e4ten besser zu nutzen. &#8222;Ich erwarte einen gro\u00dfen Schrei der Abteilung Fu\u00dfball in Stetten, die brauchen einen Platz und keine Halle,&#8220; sagt Florian Michalke. &#8222;Beim Bau einer neuen Sporthalle werden sie auf die Barrikaden gehen.&#8220; Dass die Fu\u00dfballer mangels ihnen zugewiesener Hallenbenutzungszeiten bei Wind und Wetter und, abgesehen von einer einmonatigen Trainingsunterbrechung, auch im Winter im Freien trainieren, scheinen sie bisher eher in Kauf zu nehmen als den Mangel an Spielfeldern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So dringend den zahlreichen Sportlern die eingeschr\u00e4nkten Trainingsm\u00f6glichkeiten &#8211; ganz besonders in der Runde geschildert f\u00fcr die Handball-Abteilung in Stetten &#8211; und die fehlenden Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Gr\u00fcndung neuer Abteilungen erscheinen m\u00f6gen &#8211; in einer Sache herrscht unter den Fraktionen \u00dcbereinstimmung. Das geplante B\u00fcrgerhaus nimmt den ersten Platz auf der Priorit\u00e4tenliste des Gemeinderats ein: &#8220; Wir d\u00fcrfen andere Vereine wie den Musikverein oder auch die Kirchengemeinde nicht aus den Augen verlieren&#8220;, sagt Jochen Alber, &#8222;das B\u00fcrgerhaus, welches eine eigene sportliche Ausrichtung erhalten soll, muss zuerst realisiert werden.&#8220; Im B\u00fcrgerhaus soll es allerdings nur \u00dcbungsr\u00e4ume f\u00fcr Tanz, Yoga oder Gymnastik geben, f\u00fcr die keine Ger\u00e4te ben\u00f6tigt werden. Hans Dietzel pflichtet dem bei: &#8222;Die Sportst\u00e4tte kann parallel zum B\u00fcrgerhaus geplant werden, jedoch erst durchgesetzt werden, wenn dieses realisert ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Sanierung des Hallenbads in Rommelshausen hat f\u00fcr die Kandidaten Vorrang: &#8222;Da regnet&#8220;s ja schon rein&#8220;, sagt Florian Michalke. Au\u00dfer zu einer vielleicht einj\u00e4hrigen Schlie\u00dfungszeit w\u00e4hrend der Totalsanierung soll es nicht dicht gemacht werden. Ingrid M\u00f6hrle, die SPD-Kreisr\u00e4tin und nun auch Gemeinderatskandidatin, sagt: &#8222;Das Hallenbad ist absolut wichtig&#8220;. So sieht es auch OGL-Kandidatin Birgit Bregenzer-Kraus: &#8222;Gerade Kinder, Jugendliche und Senioren gehen gerne und oft ins Hallenbad&#8220;. Die Fraktionen neigen allerdings zu unterschiedlichen L\u00f6sungen. Ulrike Ebeling-Silber gibt der 2,5 Millionen Euro teuren Totalsanierung mit Teilabriss und Innenausbau, nach der das Hallenbad wie neu dastehen w\u00fcrde, den Vorrang. Jochen Alber vermutet bei diesem Verfahren allerdings immer noch Risiken, weil die Au\u00dfenhaut stehen bleiben w\u00fcrde, und dr\u00e4ngt deshalb auf einen Neubau, der etwas mehr als 3 Millionen Euro kosten w\u00fcrde: &#8222;Man sieht bei einer Sanierung nicht in den Beton rein, wir k\u00f6nnen die wahren Kosten also nicht absch\u00e4tzen.&#8220; Hans Peter Kirgis, SPD-Gemeinderat, unterstreicht die Dringlichkeit der Entscheidung f\u00fcr ein neues Hallenbad, die auf jeden Fall vor einem Beschluss \u00fcber eine Sporthalle fallen soll: &#8222;Nach den Kommunalwahlen m\u00fcssen wir das konkret entscheiden&#8220;, sagte er.<\/p>\n<address style=\"text-align: justify;\">Quelle: Fellbacher Zeitung vom 27.05.2009 \/ Text: Kristin M\u00fcller<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 27.05.2009 Kernener Gemeinder\u00e4te und Kandidaten wollen zuerst in B\u00fcrgerhaus und Hallenbadsanierung investieren &#8211; Zentraler Standort umstritten Kernen. 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