{"id":790,"date":"2009-05-23T23:20:27","date_gmt":"2009-05-23T22:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=790"},"modified":"2009-05-29T15:38:03","modified_gmt":"2009-05-29T14:38:03","slug":"sie-wollen-hier-rein-ins-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/05\/sie-wollen-hier-rein-ins-rathaus\/","title":{"rendered":"Sie wollen hier rein: Ins Rathaus"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"Waiblinger Kreiszeitung\" width=\"100\" height=\"22\" \/> vom 23.05.2009<\/p>\n<p><strong>Neue K\u00f6pfe mit ganz eigenen Ansichten und Forderungen bewerben sich um einen der 22 Sitze im Kernener Gemeinderat<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/wkz20090523.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-811 alignleft\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Neue Gesichter: Sie bewerben sich um einen Sitz im Kernener Gemeinderat. Von links in der hinteren Reihe: Paul Alexander Ei\u00dfele, Claudia Kilgus, Werner Bader, Sonja Winkelmann, J\u00f6rg Lederer. Vordere Reihe: Christian Fleischer, Dalma Noemi-Veltan und Anette H\u00e4cker. Bild: Schneider\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/wkz20090523-300x228.jpg\" alt=\"wkz20090523\" width=\"300\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/wkz20090523-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/wkz20090523.jpg 758w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Acht Kandidaten, die als Neulinge auf dem kommunalpolitischen Parkett noch nicht fraktionsdiszipliniert sind. Ihren \u00c4rger, ihre W\u00fcnsche und Ideen tragen sie forsch hinein in den Kommunalwahlkampf. Sie formulieren erfrischend abweichende Meinungen zu dem, was im Gemeinderat en vogue ist. Etwa zur Kernener Kinderbetreuung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gelegentlich loben sich die Kernener Gemeinder\u00e4te in der \u00dcberzeugung, mit flexiblen Betreuungsstrukturen von Kleinkind- bis Ganztagesbetreuung im Ort \u00fcber eine kinder- und familienfreundliche Infrastruktur zu verf\u00fcgen. Die 33-j\u00e4hrige Mutter und CDU-Gemeinderatskandidatin Claudia Kilgus sch\u00fcttelt dazu nur ungl\u00e4ubig den Kopf. 2005 zog die Realschullehrerin mit ihrem Mann nach Kernen, sie ist heute Mutter zweier T\u00f6chter im Kindergartenalter. Nach der Geburt ihrer ersten Tochter sei sie vor einem Berg von Problemen gestanden, erz\u00e4hlt sie. \u201eIch hab seit der Geburt meiner ersten Tochter in Kernen miterlebt, was an Betreuungsm\u00f6glichkeiten angeboten wird, wie man damit arbeiten kann und, und, und. Ich hatte es teilweise wirklich sehr schwer.\u201c Sie h\u00f6re heute im Kindergarten die M\u00fctter fluchen, h\u00f6re sie schimpfen. Sie wolle diese Kritik aufnehmen und sich als Gemeinder\u00e4tin daf\u00fcr starkmachen, dass ihren Bed\u00fcrfnissen entsprochen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPD-Bewerberin Anette H\u00e4cker teilt dieses Urteil vollauf. \u201eKernen wird zwar als Modellgemeinde dargestellt. Aber was ich auch von anderen M\u00fcttern so mitkriege und bei den Erfahrungen, die ich in der Kinderbetreuung selber gemacht hab, gibt\u2019s noch sehr, sehr viel zu tun. Zum Beispiel f\u00fcr Kinder unter drei Jahren.\u201c Anette H\u00e4cker \u00e4rgert, dass das Rathaus immer noch einen Bedarfsnachweis verlangt. \u201eMan kriegt ein Formblatt und die Verwaltung pr\u00fcft dann, mal weniger, mal mehr wohlwollend, ob denn jemand Bedarf hat.\u201c Sie habe davon einem Freund erz\u00e4hlt, der als Rathaus-K\u00e4mmerer in Ellwangen arbeitet. \u201eDer hat blo\u00df gelacht. Der hat gesagt: Bedarfsnachweis haben wir schon vor Jahren abgeschafft. Wenn\u2019s Platz gibt, kriegt das Kind einen Platz.\u201c Sie pers\u00f6nlich glaube, dass keine Mutter, die keinen Bedarf hat, ihr einj\u00e4hriges Kind freiwillig in die kommunale Betreuung gebe, sagt Anette H\u00e4cker. \u201eUnd wenn das drei sind im Jahr, macht das die Gemeinde auch nicht arm.\u201c F\u00fcr die Ganztagesbetreuung verlange sie endlich auch ein Ferienangebot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Thema Einzelhandelsf\u00f6rderung gehen die kommunalpolitischen Neulinge ganz eigene Wege. Claudia Kilgus fordert einen attraktiveren Ortskern. \u201eIch f\u00fcr meinen Teil fahr raus nach Endersbach. Wenn ich die Familien um mich rum h\u00f6re: Die fahren alle raus.\u201c Attraktiv bedeute einmal ein umfassendes Sortiment wie das im Endersbacher Edeka. Dann aber auch eine gestaltete Ortsmitte, eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, die einlade zum Flanieren und Einkaufen. Dass in Rommelshausen der Marktplatz fehlt, best\u00e4tigen auch Christian Fleischers Beobachtungen zum Wochenmarkt. \u201eWenn ich da \u00fcber den Markt gehe \u2013 das ist nicht attraktiv. Da geht doch keiner einkaufen. Wenn ich nach Waiblingen r\u00fcberfahre, da ist es anders: eben ein Fu\u00dfg\u00e4ngerzone.\u201c Das B\u00fcrgerhaus mit schmuckem Caf davor k\u00f6nne die darbende Ortsmitte beleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anette H\u00e4cker, die es im Stettener Rewe wegen des eingeschr\u00e4nkten Sortiments nie schafft, ihren Einkaufszettel abzuarbeiten, ist auf den Einkauf in Endersbach angewiesen. Selbst wenn Rommelshausen einen \u00fcppig sortierten Vollsortimenter h\u00e4tte, bliebe f\u00fcr Stettener bei gleicher Entfernung die Endersbacher Einkaufsstra\u00dfe interessanter, sagt sie. Dort gebe es weitere attraktive L\u00e4den, etwa f\u00fcr Oberbekleidung oder einen dm-Markt, den Familien brauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Discounter auf der gr\u00fcnen Wiese bringe f\u00fcr den Ortskern wenig, urteilen die Kandidaten. Wer in die Spitz\u00e4cker fahre, kaufe nicht noch beim B\u00e4cker in Rom ein. Und wer sich ins Auto setze, ziehe den attraktiven Standort Endersbach gewiss vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 23.05.2009 Neue K\u00f6pfe mit ganz eigenen Ansichten und Forderungen bewerben sich um einen der 22 Sitze im Kernener Gemeinderat Kernen. Acht Kandidaten, die als Neulinge auf dem kommunalpolitischen Parkett noch nicht fraktionsdiszipliniert sind. Ihren \u00c4rger, ihre W\u00fcnsche und Ideen tragen sie forsch hinein in den Kommunalwahlkampf. 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