{"id":5029,"date":"2018-12-02T16:08:28","date_gmt":"2018-12-02T14:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=5029"},"modified":"2018-12-03T16:18:12","modified_gmt":"2018-12-03T14:18:12","slug":"netzausbau-mit-telekom-keine-liebeshochzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2018\/12\/netzausbau-mit-telekom-keine-liebeshochzeit\/","title":{"rendered":"Netzausbau mit Telekom: \u201eKeine Liebeshochzeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung v. 01.12.2018 \/ Text: Sebastian Striebich<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kernen wird dem Zweckverband \u201eBreitbandausbau Rems-Murr\u201c beitreten \/ Weichen gestellt f\u00fcr Kooperation mit der Telekom<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen wird beim Breitbandausbau mit der Telekom zusammenarbeiten. Die Weichen daf\u00fcr hat der Gemeinderat am Donnerstagabend mit gro\u00dfer Mehrheit gestellt. Der Tenor lautete: Es bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit 17:3 Stimmen hat sich der Kernener Gemeinderat dazu entschlossen, dem Zweckverband Breitbandausbau Rems-Murr beizutreten. Damit sind die Weichen f\u00fcr eine Kernener Kooperation mit der Telekom gestellt. Der Zweckverband wird den Rems-Murr-Kreis in einer regionalen GmbH vertreten, die wiederum mit der Telekom einen Kooperationsvertrag f\u00fcr den Ausbau des Breitbandnetzes in der Region abschlie\u00dfen wird. Ist dieser Kooperationsvertrag gefasst, soll mit der Telekom auch f\u00fcr Kernen ein Ausbauplan festgelegt werden, in dem beschrieben wird, wann und wo welcher Abschnitt des inner\u00f6rtlichen Glasfasernetzes bis zum Jahr 2030 ausgebaut wird. Denn so lautet das Ziel: Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Privathaushalte ans Glasfasernetz angeschlossen sein.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den bereits beschlossenen Ausbau des Glasfasernetzes in unterversorgten Kernener Gewerbegebieten bis 2020 werde die Gemeinde allerdings auch weiterhin selbst in die Hand nehmen, sagte B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger. Entsprechende F\u00f6rdergelder seien zugesagt, erste Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden derzeit ausgeschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vorfeld der Sitzung am Donnerstagabend hatten die PFB-R\u00e4te Bettina Futschik und Ebbe K\u00f6gel heftige Kritik an den Ausbaupl\u00e4nen mit der Telekom ge\u00fcbt (wir berichteten). In der Sitzung zeigte sich: Skepsis herrscht bei allen Entscheidungstr\u00e4gern \u2013 allein, es fehlt ihnen an einer realistischen Alternative. Stefan Altenberger sagte: \u201eAlleine k\u00f6nnen wir es nicht machen, auch nicht \u00fcber das Remstalwerk. Auch wir haben nicht immer gute Erfahrungen mit der Telekom gemacht, aber es ist das Unternehmen.\u201c CDU-Fraktionschef Andreas Wersch sagte: \u201eEntweder wir machen es mit der Telekom wie alle anderen \u2013 oder wir bleiben ein gallisches Dorf und schicken in Zukunft Rauchzeichen \u00fcber den \u00c4ther.\u201c Michael Burger (OGL) begr\u00fc\u00dfte die Pl\u00e4ne, den Breitbandausbau interkommunal anzugehen. Das Netz in Eigenregie auszubauen und in Konkurrenz mit der Telekom zu treten, hielte er f\u00fcr eine schlechte Idee \u2013 trotz oder gerade wegen der Skepsis dem Telekommunikationsriesen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wieder werden Stra\u00dfen aufgerissen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Breitbandkoordinator des Landratsamts Rems-Murr, Michael Murer, zeigte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bedenken der R\u00e4te: \u201eEine Liebeshochzeit wird das sicher nicht werden, das ist auch klar\u201c, sagte er. Allerdings stellte Murer dem Gremium auch die Vorteile der Organisation im Zweckverband und der Zusammenarbeit mit dem Marktf\u00fchrer Telekom dar, die allein im Kreis circa 180 Millionen Euro investieren will. Au\u00dferdem machte er deutlich: Der Beitritt in den Zweckverband verpflichtet nicht zur Kooperation. Geht es an den Ausbau in Kernen, bestimmt der Gemeinderat mit. Christoph Sch\u00f6nleber (SPD), der neben den beiden PFB-R\u00e4ten als Einziger gegen den Beitritt zum Zweckverband stimmte, graust es vor den vielen Baustellen in den kommenden Jahren, wenn die neue Technologie verlegt wird: \u201eWir m\u00fcssen die Lange Stra\u00dfe wieder aufrei\u00dfen, die Steigstra\u00dfe, den Drosselweg &#8230;\u201c \u2013 alles Stra\u00dfen, die erst einen neuen Belag bekommen haben. Stefan Altenberger nickte: \u201eDa kann man sich dr\u00fcber aufregen. Deswegen h\u00e4tten wir aber nicht die Stra\u00dfensanierungen aufschieben k\u00f6nnen.\u201c Bei allen Stra\u00dfenarbeiten habe die Gemeinde Leerrohre f\u00fcr die Leitungen verlegt. Altenberger: \u201eNat\u00fcrlich w\u00e4re es sch\u00f6n gewesen, sie h\u00e4tten es gleich reingelegt, dann h\u00e4tten wir unsere Ruhe gehabt.\u201c Allerdings geht Altenberger davon aus, dass die Arbeiten erst in drei, vier Jahren beginnen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung v. 01.12.2018 \/ Text: Sebastian Striebich Kernen wird dem Zweckverband \u201eBreitbandausbau Rems-Murr\u201c beitreten \/ Weichen gestellt f\u00fcr Kooperation mit der Telekom Kernen wird beim Breitbandausbau mit der Telekom zusammenarbeiten. Die Weichen daf\u00fcr hat der Gemeinderat am Donnerstagabend mit gro\u00dfer Mehrheit gestellt. Der Tenor lautete: Es bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig. 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