{"id":5020,"date":"2018-10-27T09:59:19","date_gmt":"2018-10-27T07:59:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=5020"},"modified":"2018-10-31T09:59:47","modified_gmt":"2018-10-31T07:59:47","slug":"bank-patin-wuenscht-sich-mitstreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2018\/10\/bank-patin-wuenscht-sich-mitstreiter\/","title":{"rendered":"Bank-Patin w\u00fcnscht sich Mitstreiter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 26.10.2018 \/ Text: Laura Steinke<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seit drei Jahren k\u00fcmmert Irmgard M\u00f6hlmann sich um den Spielplatz an der Kirchstra\u00dfe \/ Jetzt hat sie ein zus\u00e4tzliches Projekt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gummib\u00e4rchen- und Schokoladen-Verpackungen, Sektflaschen, ob ganz oder zerbrochen \u2013 das alles findet Irmgard M\u00f6hlmann mehrmals in der Woche bei den B\u00e4nken gegen\u00fcber vom Rewe. Damit die Verm\u00fcllung ein Ende nimmt, hat die 67-J\u00e4hrige die Patenschaft f\u00fcr die Sitzgelegenheiten \u00fcbernommen. Sie wird sich ehrenamtlich um deren Sauberkeit k\u00fcmmern. \u201eSchon so oft habe ich hier gro\u00dfen Unrat gesehen\u201c, sagt Irmgard M\u00f6hlmann best\u00fcrzt und zeigt dabei auf Hunderte Zigarettenstummel auf dem Boden. Sie kann nicht fassen, dass Leute ihren M\u00fcll auf den Boden schmei\u00dfen, obwohl weniger als einen Meter davon entfernt ein M\u00fclleimer steht.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehrfach hat die CDU-Gemeinder\u00e4tin die Zust\u00e4nde vorm Rewe im Gremium angesprochen. Jemand m\u00fcsse sich doch darum k\u00fcmmern! Es geschah genau das Gegenteil: M\u00f6hlmann kam zu Ohren, dass die B\u00e4nke wegen des M\u00fclls entfernt werden sollten. F\u00fcr die 67-J\u00e4hrige konnte das nicht die L\u00f6sung sein. Sie gab nicht klein bei und \u00fcbernahm stattdessen eine Patenschaft f\u00fcr beide B\u00e4nke. Ihr Ziel ist es, dass der Platz sp\u00e4testens zur Remstal-Gartenschau in neuem Glanz erstrahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeinder\u00e4tin appelliert an das Wir-Gef\u00fchl der Stettener<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eZweimal in der Woche werde ich nun brav und treu hier sein\u201c, sagt sie. Und sie hat viel vor: Einen Aschenbecher will sie als Erstes beantragen. \u201eDer kommt dann in die Mitte der beiden B\u00e4nke\u201c, beschreibt sie ihren Plan. Den M\u00fcllcontainer, der neben dem Tor zum Spielplatz steht, kann sie auch nicht mehr sehen. \u201eDas sieht doch nicht sch\u00f6n aus\u201c, mokiert sie sich. Mit einem Kehrblech hat sie schon \u00f6fters Scherben und M\u00fcll weggemacht. \u201eIch bin entt\u00e4uscht, dass scheinbar viele Leute kein Interesse daran haben, unseren Ort sch\u00f6n zu halten\u201c, sagt die 67-J\u00e4hrige. \u201eIch verlasse einen Ort so, wie ich ihn vorgefunden habe\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Einsatz zeigt Wirkung. Die M\u00fclleimer, die vor einigen Wochen noch oft \u00fcberquollen, werden nun h\u00e4ufiger geleert. Sie w\u00fcnscht sich, dass noch mehr Leute sich f\u00fcr Stetten einsetzen. \u201eDas ist doch mein Ort, da will ich mich doch wohlf\u00fchlen\u201c, appelliert sie an das Wir-Gef\u00fchl der Stettener. Wenn es nach ihr geht, k\u00f6nnte jeder \u00f6ffentliche Platz einen Paten gebrauchen, denn sie kennt viele Pl\u00e4tze, die es n\u00f6tig h\u00e4tten. \u201eVor und hinter der Yburg, sogar innendrin habe ich schon so viel M\u00fcll gesehen\u201c, sagt Irmgard M\u00f6hlmann. Auch auf verschiedensten Spielpl\u00e4tzen sei ihr die Verschmutzung aufgefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn jeder Spielplatz einen Paten h\u00e4tte, w\u00e4re schon viel getan\u201c, so die 67-J\u00e4hrige. Sie selbst ist seit drei Jahren Patin des Spielplatzes neben dem Kindergarten \u201eAlte Schule\u201c. Jeden Samstag und Sonntag schlie\u00dft sie den Spielplatz auf und ab. Schon oft hat sie auch dort bereits Scherben weggefegt. Sie \u00fcbernimmt aber auch Gartenarbeiten wie das Str\u00e4ucherschneiden. \u201eWenn Str\u00e4ucher wild wachsen, dann nehm\u2019 ich die Heckenschere und schneid\u2019 die \u00c4ste einfach ab.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihrem Alltag l\u00e4sst sich das Ehrenamt gut verbinden, da sie oft in der Fr\u00fch vor der Arbeit eine Runde dreht und abends noch einmal. Sie verbindet das Angenehme mit dem N\u00fctzlichen: \u201eMal fahre ich Fahrrad, mal komm ich mit den Enkeln her.\u201c F\u00fcr sie f\u00fchlen sich das Ehrenamt und die Verantwortung gut an. \u201eIch liebe Harmonie und ich liebe Sauberkeit. Doch das hier, das regt mich auf\u201c, sagt die Gemeinder\u00e4tin und zeigt auf den Dreck unter den B\u00e4nken. Sie hofft, als ein gutes Beispiel voranzugehen, und w\u00fcnscht sich Mitstreiter im Kampf gegen den M\u00fcll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 26.10.2018 \/ Text: Laura Steinke Seit drei Jahren k\u00fcmmert Irmgard M\u00f6hlmann sich um den Spielplatz an der Kirchstra\u00dfe \/ Jetzt hat sie ein zus\u00e4tzliches Projekt Gummib\u00e4rchen- und Schokoladen-Verpackungen, Sektflaschen, ob ganz oder zerbrochen \u2013 das alles findet Irmgard M\u00f6hlmann mehrmals in der Woche bei den B\u00e4nken gegen\u00fcber vom Rewe. 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