{"id":4901,"date":"2017-12-09T08:35:02","date_gmt":"2017-12-09T06:35:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4901"},"modified":"2017-12-18T07:54:51","modified_gmt":"2017-12-18T05:54:51","slug":"daimler-kommt-nach-rommelshausen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2017\/12\/daimler-kommt-nach-rommelshausen\/","title":{"rendered":"Daimler kommt nach Rommelshausen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 08.12.2017 \/ Michael K\u00e4fer<\/em><\/p>\n<p><b>Nach einer Nutzungs\u00e4nderung sollen in der ehemaligen Lagerhalle der Firma R\u00fcsch 190 Menschen an Werkzeugmaschinen arbeiten. Auch das Verwaltungsgeb\u00e4ude soll hergerichtet werden. Eine Best\u00e4tigung des Autobauers steht noch aus<br \/>\n<\/b><br \/>\nEine deutliche Aufwertung als Wirtschaftsstandort d\u00fcrfte Kernen in naher Zukunft erfahren. Aus der ehemaligen Lagerhalle der Firma R\u00fcsch auf der S\u00fcdseite der Willy-R\u00fcsch-Stra\u00dfe soll eine Produktionshalle und das angegliederte B\u00fcrogeb\u00e4ude saniert werden. Damit entstehen in Rommelshausen Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr 190 Mitarbeiter.<!--more--><\/p>\n<p>Neuer Mieter des im Eigentum der Bauknecht-Verm\u00f6gensverwaltung befindlichen Komplexes Willy-R\u00fcsch-Stra\u00dfe 9 ist laut gut unterrichteter Kreise der Autobauer Daimler. \u201eAus meiner Sicht ist das eine erfreuliche Entwicklung\u201c, sagte Bauamtsleiter Horst Schaal, der jedoch auch auf Nachfrage von Gemeinder\u00e4ten in der \u00f6ffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses den k\u00fcnftigen Nutzer nicht verraten mochte.<\/p>\n<p>Als \u201eganz erfreuliche Nachricht\u201c bezeichnete Schaal nicht nur den Inhalt, sondern auch die \u00e4u\u00dfere Gestaltung des umgewidmeten Ensembles. Bis auf zwei verbleibende Sektionaltore werden alle Tore an der Ostseite des Geb\u00e4udes, also der bisherigen Anlieferungszone, geschlossen. An ihrer Stelle werden Fensterb\u00e4nder eingezogen. Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite entsteht neben einer Rampe eine Einhausung f\u00fcr haustechnische Anlagen. Diese bestehen aus Containern f\u00fcr die Raumlufttechnik, die K\u00e4ltetechnik und die Drucklufterzeugung sowie einem Heizmobil.<\/p>\n<p>Etwas abgesetzt an der Westgrenze des fast quadratischen Grundst\u00fccks wird ein sogenanntes Abfallwirtschaftszentrum errichtet. Im fast 1200 Quadratmeter Grundfl\u00e4che umfassenden B\u00fcrotrakt sollen die gesamten Sanit\u00e4rr\u00e4ume neu angeordnet und erweitert werden. Zudem wird ein Aufzug eingebaut. Alle Geb\u00e4udeteile erhalten eine neue Fassade mit einem W\u00e4rmed\u00e4mm-Verbundsystem.<\/p>\n<p>Davon werden insgesamt 190 Mitarbeiter profitieren. 90 von ihnen sind Angestellte. Hinzu kommen 100 Produktionsmitarbeiter, die \u2013 wie Horst Schaal betonte \u2013 in einem Zwei-Schicht-System arbeiten sollen. Damit trat der Bauamtsleiter offenbar kursierenden Ger\u00fcchten entgegen, nach denen ein Drei-Schicht-Betrieb geplant sein soll. In einer zerspanenden Metallbearbeitung bedienen 55 Mitarbeiter etwa 45 Werkzeugmaschinen. Davon arbeiten 35 in der Fr\u00fchschicht und 20 in der Sp\u00e4tschicht. Weitere zehn Mitarbeiter sind hier f\u00fcr die Arbeitsvorbereitung eingeplant. Sie arbeiten in der Normalschicht.<\/p>\n<p>Wie es hei\u00dft, sollen die Mitarbeiter aus dem Werk Untert\u00fcrkheim nach Kernen wechseln. Dort werden Motoren, Getriebe, Achsen und Komponenten in hoher St\u00fcckzahl und Top-Qualit\u00e4t gefertigt und weltweit ausgeliefert. Gleichzeitig ist Untert\u00fcrkheim das Kompetenzzentrum f\u00fcr die Integration des gesamten elektrischen Antriebsstrangs in die Produktion. Ganz sicher ist die Neuansiedlung offenbar noch nicht. Die Kommunikationsabteilung der Daimler AG erkl\u00e4rte am Donnerstagnachmittag in einer Stellungnahme auf Anfrage unserer Redaktion, es sei \u201erichtig, dass wir kontinuierlich den Bedarf an zus\u00e4tzlichen Fl\u00e4chen pr\u00fcfen. Es gibt allerdings keine Entscheidung \u00fcber eine Anmietung eines Grundst\u00fccks in Kernen-Rommelshausen\u201c.<\/p>\n<p>Angesichts der zahlreichen erwarteten neuen Arbeitnehmer in Rommelshausen warf der SPD-Gemeinderat Christoph Sch\u00f6nleber die Frage auf, ob die vorgesehenen Stellpl\u00e4tze f\u00fcr die Autos ausreichend seien. Auch sein Fraktionskollege Andreas Pf\u00e4nder bef\u00fcrchtet zumindest beim Schichtwechsel eine Belastung f\u00fcr die Umgebung. Horst Schaal verwies auf den zu den 44 bestehenden Stellpl\u00e4tzen hinzukommenden Parkplatz mit 50 neuen Abstellm\u00f6glichkeiten. Entlastend k\u00f6nnten auch die 35 Fahrradparkpl\u00e4tze neben dem B\u00fcrotrakt sowie die N\u00e4he zur S-Bahn-Haltestelle Rommelshausen wirken.<\/p>\n<p>Christof Leibbrand (Offene Gr\u00fcne Liste) fragte nach einer m\u00f6glichen energetischen Nutzung des Flachdachs. Nach Ansicht von Bauamtsleiter Horst Schaal ist angesichts einer Vielzahl an Oberlichtern der Aufbau einer Fotovoltaikanlage nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Der Bebauungsplan \u00e4lteren Datums verlange auch keine Dachbegr\u00fcnung. Horst Schaal deutete jedoch an, Gespr\u00e4che mit dem Eigent\u00fcmer f\u00fchren zu wollen. Alle elf Gemeinder\u00e4te im Ausschuss stimmten f\u00fcr die Nutzungs-\u00e4nderung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 08.12.2017 \/ Michael K\u00e4fer Nach einer Nutzungs\u00e4nderung sollen in der ehemaligen Lagerhalle der Firma R\u00fcsch 190 Menschen an Werkzeugmaschinen arbeiten. 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