{"id":4898,"date":"2017-12-09T08:33:55","date_gmt":"2017-12-09T06:33:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4898"},"modified":"2017-12-18T07:54:45","modified_gmt":"2017-12-18T05:54:45","slug":"feuerwehr-es-bleibt-zunaechst-bei-zwei-standorten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2017\/12\/feuerwehr-es-bleibt-zunaechst-bei-zwei-standorten\/","title":{"rendered":"Feuerwehr: Es bleibt zun\u00e4chst bei zwei Standorten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.12.2017 \/ Text: Sebastian Striebich<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Expertenbericht: Kernener Feuerwehr ist auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Eins\u00e4tze gewappnet \/ Ger\u00e4teh\u00e4user weisen einige M\u00e4ngel auf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch ist es kein Problem, dass Kernen zwei Feuerwehrger\u00e4teh\u00e4user hat, eines in Rommelshausen und eines in Stetten. Die Gemeinde verf\u00fcgt \u00fcber ausreichend Einsatzkr\u00e4fte und F\u00fchrungspersonal. Dennoch gibt es \u00dcberlegungen, die Abteilungen zusammenzuf\u00fchren. Ein m\u00f6glicher gemeinsamer Standort: die Hangweide. Vorerst wird es jedoch bei zwei Standorten bleiben. \u201eIm Sinne der Leistungsf\u00e4higkeit der Feuerwehr sind die derzeit vorhandenen Standorte gut aufgestellt und aus sachverst\u00e4ndiger Sicht aufrechtzuerhalten.\u201c So hei\u00dft es im Feuerwehrbedarfsplan, der am Donnerstagabend ohne Gegenstimme den Verwaltungsausschuss passierte. Erstellt hat ihn der Brandschutzsachverst\u00e4ndige Christof Backes im Auftrag der Gemeinde. Backes h\u00e4lt in seinem Bericht fest, ob die Feuerwehr den Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt, ausreichend Personal und eine zeitgem\u00e4\u00dfe Ausr\u00fcstung vorhanden sind, und bescheinigt der Feuerwehr einen ordentlichen Zustand.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sieht Backes in den 111 Mitgliedern der Aktiven Abteilung (56 in Rommelshausen, 55 in Stetten) eine gute Personaldecke. \u201eDer derzeitige Personalstand erf\u00fcllt die Mindestanforderungen.\u201c Das biete auch bei Paralleleins\u00e4tzen und gr\u00f6\u00dferen Schadensereignissen Sicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Backes stellt in seinem Bericht allerdings auch einige M\u00e4ngel fest. Unter anderem nahm der Experte die beiden Feuerwehrger\u00e4teh\u00e4user unter die Lupe \u2013 die sowohl in Sachen Komfort als auch beim Arbeitsschutz nicht mit modernen H\u00e4usern mithalten k\u00f6nnen. Das beginnt schon mit der Umgebung: In Rommelshausen soll die Fl\u00e4che des abgerissenen Milchh\u00e4usles endlich f\u00fcr Entlastung bei der Parkplatzsuche der Einsatzkr\u00e4fte sorgen. In Stetten wird\u2019s gef\u00e4hrlich wenn sich die Wege der eintreffenden und ausr\u00fcckenden Feuerwehrleute kreuzen. \u201eDie Situation der Pkw-Stellpl\u00e4tze rund um das Ger\u00e4tehaus ist zwingend so zu organisieren, dass bestm\u00f6glich keine Kreuzungen der Wege anr\u00fcckender und ausr\u00fcckender Einsatzkr\u00e4fte entstehen\u201c, schreibt Backes. Und auch im Innern der Geb\u00e4ude herrscht Handlungsbedarf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Rommelshausen herrscht Enge, Regale und Ger\u00e4te versperren Wege, Abgasschl\u00e4uche werden zu Stolperfallen. Unfallgefahr herrscht auch in Stetten: Hier ist der Bodenbelag der Fahrzeughalle \u201edringend sanierungsbed\u00fcrftig\u201c. Laut Backes herrscht \u201eUnfallgefahr durch Stolperstellen\u201c, au\u00dferdem wird\u2019s auch hier eng, weil Regale die Laufwege behindern. Die R\u00f6mer Abteilung k\u00e4mpft zudem mit Feuchtigkeit im Untergeschoss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem sind in beiden H\u00e4usern die Sozialr\u00e4ume wenig komfortabel: Geschlechtertrennung? Ein abgegrenzter Stauraum f\u00fcr Privatkleidung? Extra-Bereiche f\u00fcr die L\u00fcftung und Trocknung der Einsatzkleidung? Fromme W\u00fcnsche der Wehrleute. In Rommelshausen wie in Stetten, wo es nicht einmal Duschen gibt, regt der Fachmann an, Umkleiden in separaten R\u00e4umen unterzubringen \u2013 in Stetten zum Beispiel in der Fahrzeugbox, die momentan vom DRK genutzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese M\u00e4ngel, die teilweise schwer zu beseitigen sind, dienen Bef\u00fcrwortern der Zusammenf\u00fchrung der beiden Abteilungen als Argumente f\u00fcr ein neues, gemeinsames Feuerwehrger\u00e4tehaus. Das w\u00e4re, zu diesem Schluss kommt Backes, im Standort Hangweide, also zwischen den Ortsteilen, durchaus denkbar \u2013 Eintreffzeiten k\u00f6nnten wohl eingehalten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings liefert der Bericht auch Gegenargumente: Der fehlende lokale Bezug der Mannschaft zum Standort k\u00f6nne zu Personalverlusten f\u00fchren, ebenso zum Verlust der kulturellen und sozialen Funktion der Feuerwehr im jeweiligen Ortsteil. Au\u00dferdem w\u00fcrde ein neuer Standort nat\u00fcrlich einiges kosten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorerst r\u00e4t der Sachverst\u00e4ndige, die beiden Standorte aufrechtzuerhalten. Die Option Hangweide bleibt jedoch bestehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.12.2017 \/ Text: Sebastian Striebich Expertenbericht: Kernener Feuerwehr ist auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Eins\u00e4tze gewappnet \/ Ger\u00e4teh\u00e4user weisen einige M\u00e4ngel auf Noch ist es kein Problem, dass Kernen zwei Feuerwehrger\u00e4teh\u00e4user hat, eines in Rommelshausen und eines in Stetten. Die Gemeinde verf\u00fcgt \u00fcber ausreichend Einsatzkr\u00e4fte und F\u00fchrungspersonal. 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