{"id":4711,"date":"2017-03-30T18:00:19","date_gmt":"2017-03-30T16:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4711"},"modified":"2017-03-29T23:17:02","modified_gmt":"2017-03-29T21:17:02","slug":"fasziniert-von-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2017\/03\/fasziniert-von-israel\/","title":{"rendered":"Fasziniert von Israel"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><b>Der Kernener Benjamin Treiber lernte Land und Leute mit seiner Freundin Jasmine Kiening auf unkonventionelle Art kennen<\/b><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Dass Israelis, deren St\u00e4dte unter Raketenbeschuss aus Gaza stehen und f\u00fcr die Terroranschl\u00e4ge zum Alltag geh\u00f6ren, sich trotz allem ihre Lebensfreude nicht nehmen lassen, hat den Stettener CDU-Gemeinderat Benjamin Treiber bei einer Rundreise stark beeindruckt. Er und seine Freundin waren mit dem Leihauto auf eigene Faust unterwegs, sie \u00fcbernachteten in einfachen Hostels. Kontakt mit Israelis: kein Problem, vor allem, wenn\u2019s um Fu\u00dfball ging.<\/span><!--more--><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Ein \u201ewundersch\u00f6ner Urlaub in Israel\u201c, sagt Benjamin Treiber (24). Angst vor Terror hatten er und seine Freundin Jasmine Kiening (22) nie. So irritierend und l\u00e4stig f\u00fcr Europ\u00e4er die Kontrollen, die Pr\u00e4senz israelischen Milit\u00e4rs auf den Stra\u00dfen und die allgegenw\u00e4rtige Kamera\u00fcberwachung sind, so sehr verb\u00fcrgten diese Vorkehrungen eben Schutz und Sicherheit in einer \u201eExtremsituation\u201c, findet der Kernener Gemeinderat. Dazu z\u00e4hle auch die Schutzmauer zur Westbank. Viele Deutsche, die inmitten von Europa von Freunden umgeben in sicheren Grenzen leben, t\u00e4ten sich schwer, die sicherheitspolitischen Folgen zu akzeptieren, wenn ein Staat wie Israel im Pulverfass Nahost von feindlichen Nachbarn umringt ist. Das Ergebnis seien dann oft wirklichkeitsfremde, arrogante Ratschl\u00e4ge.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Spannende Autorenlesung mit Wolfgang B\u00fcscher<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Deshalb liebt der Stettener Politikstudent das Buch \u201eEin Fr\u00fchling in Jerusalem\u201c von Wolfgang B\u00fcscher so sehr, eine Liebeserkl\u00e4rung an diese faszinierende, von Synagogen, Kirchen und Moscheen gepr\u00e4gten Stadt. In Jerusalem, wo der Katholik Benjamin Treiber mit seiner protestantischen Freundin Jasmine Kiening, die evangelische Theologie f\u00fcrs Lehramt studiert, nicht nur die Grabeskirche, die Klagemauer und den Tempelberg besuchte, verbrachte das Paar aus dem Remstal die meiste Zeit. Eine Autorenlesung von Wolfgang B\u00fcscher inklusive. \u201eMir gefiel, dass B\u00fcscher Jerusalem mit viel Wohlwollen beschreibt, trotz schlimmer Geschichten. Er ist keiner, der therapieren oder den Patienten beim Psychologen auf die Bank legen will. Keiner, der mit L\u00f6sungsans\u00e4tzen aus deutscher oder europ\u00e4ischer Sicht kommt.\u201c \u00dcberhaupt: In Europa h\u00f6re man zu Israel sehr viel \u00fcber Konflikte, \u00fcber Terror. Kaum werde \u00fcber die sch\u00f6nen Seiten berichtet. \u201eWas wir dort erlebt haben, hat kaum etwas zu tun mit dem, was wir hier h\u00f6ren\u201c, sagt Benjamin Treiber. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass \u00fcber kaum ein Land so viel Negatives zu h\u00f6ren ist und dass bei Israel oft andere Ma\u00dfst\u00e4be angelegt werden. Das gef\u00e4llt mir eben an Wolfgang B\u00fcscher, dass er Israel nicht als Patienten behandelt.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Und trotzdem holte das Paar, das zwischen den Golanh\u00f6hen und Eilat nicht nur auf den Spuren seines christlichen Glaubens unterwegs war, sondern bei Begegnungen mit aufgeschlossenen, neugierigen J\u00fcdinnen und Juden seines Alters ins Gespr\u00e4ch kam, der kriegerische Alltag ein. Am Tag seiner Ankunft auf dem Tel Aviver Flughafen Ben Gurion, wo das Paar seine 14-t\u00e4gige Tour im geliehenen blauen Corsa startete, erlebten die zwei, wie es im Himmel \u00fcber ihnen hell aufblitzte. F\u00fcr die Menschen im Heiligen Land ist der Alarm zur Routine geworden: Der israelische Raketenabwehrschirm Iron Drone fing eine auf Tel Aviv abgefeuerte Kassam-Rakete der islamistischen Hamas im Gaza-Streifen ab. Seit Abzug des israelischen Milit\u00e4rs 2006 m\u00fcssen sie mit dieser Bedrohung leben.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">\u201eDie Religion spielt in Jerusalem f\u00fcr alle Menschen eine Rolle\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">Es war f\u00fcr die zwei Christen eine Reise durchs \u201eHeilige Land\u201c. Sie wollten sich aber keiner der \u00fcblichen biblischen Reisegruppen anschlie\u00dfen, \u201eweil da weniger unsere Altersgruppe dabei ist.\u201c Benjamin Treiber wurde in eine \u00f6kumenische Familie hineingeboren: der Vater praktizierender Katholik, die Mutter evangelische Kirchengemeinder\u00e4tin. Vor diesem Hintergrund war eben nicht nur Jerusalem \u201eeine ganz besondere Stadt, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Religion spielt da ja f\u00fcr alle Menschen eine Rolle.\u201c Auf dem oft kurzfristig ge\u00e4nderten Reiseplan standen auch das Jordanufer, Bethlehem, der See Genezareth, Nazareth. In der dortigen Verk\u00fcndigungskirche feierte das Paar eine \u201ewundersch\u00f6ne Messe. Meine Freundin ist als Lektorin eingesprungen\u201c, erz\u00e4hlt Treiber. \u201eSie brauchten jemanden, der Deutsch spricht.\u201c<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kernener Benjamin Treiber lernte Land und Leute mit seiner Freundin Jasmine Kiening auf unkonventionelle Art kennen Dass Israelis, deren St\u00e4dte unter Raketenbeschuss aus Gaza stehen und f\u00fcr die Terroranschl\u00e4ge zum Alltag geh\u00f6ren, sich trotz allem ihre Lebensfreude nicht nehmen lassen, hat den Stettener CDU-Gemeinderat Benjamin Treiber bei einer Rundreise stark beeindruckt. Er und seine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4711"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4711"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4714,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4711\/revisions\/4714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}