{"id":4474,"date":"2016-06-22T19:05:54","date_gmt":"2016-06-22T18:05:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4474"},"modified":"2016-06-21T22:43:10","modified_gmt":"2016-06-21T21:43:10","slug":"ein-meilenstein-fuer-das-rueckhaltebecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/06\/ein-meilenstein-fuer-das-rueckhaltebecken\/","title":{"rendered":"Ein Meilenstein f\u00fcr das R\u00fcckhaltebecken"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der neue Damm am Krebenweg in Stetten soll um 1,60 Meter h\u00f6her werden als der alte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch hat der Gemeinderat Kernen keinen Baubeschluss f\u00fcr den neuen zus\u00e4tzlichen Hochwasserschutz in Stetten gef\u00e4llt, doch die j\u00fcngste Entscheidung bedeutet einen gro\u00dfen Schritt auf dem Weg dahin: Erstmals hat der vielfach gegen\u00fcber einem Hochwasserdamm im Haldenbachtal skeptische Gemeinderat Kernen am Donnerstag f\u00fcr das vorliegende, von einem Gutachter erarbeitete Konzept gestimmt. Er erkannte mit 13 zu f\u00fcnf Stimmen den Vorentwurf des Ingenieurb\u00fcros Winkler und Partner als Grundlage der weiteren Planung an.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gemeinderat hat sich f\u00fcr die Variante eines \u00fcberstr\u00f6mbaren Damms entschieden, durch den ein R\u00fcckhaltevolumen von 80 000 Kubikmeter Wasser f\u00fcr den Fall eines Hochwassers entsteht, das nur alle 100 Jahre vorkommt. Die Variante des \u00fcberstr\u00f6mbaren Damms w\u00e4hlt der Gemeinderat, weil dieser nur um 1,60 Meter h\u00f6her ausf\u00e4llt als das bestehende Bauwerk, statt drei oder vier Meter h\u00f6her, wie je Planungsphase zuvor diskutiert. \u201eDer Damm entsteht, mit dem wir leben k\u00f6nnen\u201c, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch trotz auff\u00e4lliger Zweifel: \u201eMich st\u00f6rt, dass die Zahlen variieren.\u201c Sein Stellvertreter Volker Borck betonte: \u201eHochwasser entsteht in Stetten weit \u00fcberwiegend aus anderen Ursachen als dem hinteren Haldenbachtal.\u201c Statt das \u201eh\u00e4ssliche Auslaufbauwerk\u201c aus Beton zu errichten, h\u00e4tte er sich gew\u00fcnscht, das alte w\u00fcrde verbessert. Aber die Meinung in der Verwaltung bez\u00fcglich drohender \u00dcberschwemmungen lautet: \u201eEs ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Starkregen niedergehen wird\u201c. So sagt es auch Gutachter Winkler. Oder, wie es B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger als Reaktion auf Kritik recht heftig sagt: \u201eIch lasse Stetten nicht absaufen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch sonst war viel Skepsis zu h\u00f6ren, ob die wissenschaftlich fundierten Modellrechnungen des Gutachters die tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnisse im Haldenbachtal abbilden. Eberhard K\u00f6gel (PFB) riet zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Hochwassergefahren. Er rechnete vor, dass ein Regen wie er in Braunsbach zur Katastrophe f\u00fchrte, auch Stetten samt dem h\u00f6heren Damm im Haldenbachtal \u00fcberfordern w\u00fcrde. \u201eMit einem Restrisiko m\u00fcssen wir leben.\u201c Die von der Feuerwehr beobachteten Pegel zeigten am gleichen Tag im Haldenbach keine Auff\u00e4lligkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weitere, vom Gutachter bevorzugte Variante mit einem R\u00fcckhaltevolumen von etwa 120 000 Quadratmetern ist in dem Beschluss nur noch als Alternative weiterhin genannt und scheint vom Tisch, weil nicht mehrheitsf\u00e4hig, zu sein. Diese soll noch eine h\u00f6here Sicherheit durch einen um einen weiteren Meter h\u00f6heren Damm bieten, weil durch die Klimaver\u00e4nderung auch hierzulande h\u00e4ufigere und st\u00e4rkere Regenf\u00e4lle erwartet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der bestehende Damm am Krebenweg war zuletzt 1995 um 60 Zentimeter bis einen Meter erh\u00f6ht worden, nachdem er bei einem Starkregen \u00fcbergelaufen war und dies die Dammkrone besch\u00e4digt hatte. Bei einer Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung ist vor einiger Zeit allerdings festgestellt worden, dass das Bauwerk in seiner jetzigen Form keinen ausreichenden Schutz f\u00fcr Stetten bieten kann und gravierende Defizite, insbesondere bei der Hochwasserentlastungsanlage, aufweist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuletzt haben die Fraktionen des Gemeinderats Handlungsbedarf erkannt, nachdem im Januar die Hochwassergefahrenkarten rechtskr\u00e4ftig geworden sind. Diese weisen weite Teile von Stetten in Bachn\u00e4he weiter als \u00dcberschwemmungsgebiet auf, sodass dort keinerlei Bauvorhaben mehr zul\u00e4ssig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mehr Hochwasserschutz &#8211; Sportplatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst mit dem h\u00f6heren Damm, f\u00fcr den der Gemeinderat Kernen sich jetzt entschieden hat, sind Gebiete am Bachlauf in Stetten, wie am Sportplatz, aufgrund von Zufl\u00fcssen noch \u00fcberflutungsgef\u00e4hrdet und m\u00fcssen mit einer B\u00f6schung oder Mauer gesch\u00fctzt werden. \u201eDort m\u00fcssen wir handeln. Das ist selbst mit einem Damm nicht wegzubekommen\u201c, sagt der Beigeordnete Horst Schaal. In einem ersten Schritt hat der Gemeinderat beschlossen, kurzfristig den Einlauf des Hartwiesenbachs in die Dole der Gr\u00fcntorstra\u00dfe zu ert\u00fcchtigen. Trockene Gr\u00e4ben Ein Anwohner aus der Gr\u00fcntorstra\u00dfe klagt dar\u00fcber hinaus, dass Regenwasser die absch\u00fcssigen Wege zur Gr\u00fcntorstra\u00dfe entlang l\u00e4uft und Schlamm aufsch\u00fcttet, statt in die vorgesehenen Gr\u00e4ben zu flie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: FZ vom 21.06.2016, Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue Damm am Krebenweg in Stetten soll um 1,60 Meter h\u00f6her werden als der alte Noch hat der Gemeinderat Kernen keinen Baubeschluss f\u00fcr den neuen zus\u00e4tzlichen Hochwasserschutz in Stetten gef\u00e4llt, doch die j\u00fcngste Entscheidung bedeutet einen gro\u00dfen Schritt auf dem Weg dahin: Erstmals hat der vielfach gegen\u00fcber einem Hochwasserdamm im Haldenbachtal skeptische Gemeinderat Kernen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4474"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4474"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4476,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4474\/revisions\/4476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}