{"id":4429,"date":"2016-05-12T07:00:57","date_gmt":"2016-05-12T06:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4429"},"modified":"2016-05-11T22:55:37","modified_gmt":"2016-05-11T21:55:37","slug":"1100-unterschriften-gegen-den-skywalk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/05\/1100-unterschriften-gegen-den-skywalk\/","title":{"rendered":"1100 Unterschriften gegen den Skywalk"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vor der erneuten Entscheidung im Kernener Gemeinderat verst\u00e4rkt sich der Protest<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Sitzung des Gemeinderats Kernen am Donnerstag, 12. Mai, vereinigt einige der umstrittensten Vorhaben B\u00fcrgermeister Stefan Altenbergers in einem Termin. Aufgerufen zur Diskussion und Beschlussfassung durch die B\u00fcrgervertreter sind das Hochwasserschutzkonzept Stetten mit dem wegen der Dammh\u00f6he am umstrittenen neuen R\u00fcckhaltebecken Krebenweg und der Aussichtssteg oder \u201eSkywalk\u201c im Naturdenkmal Sieben Linden, beides in Stetten.<!--more--><\/p>\n<p>Der Damm ist quer durch alle Fraktionen im Gemeinderat umstritten. Besonders sein Auslassbauwerk aus Beton st\u00f6\u00dft auf Widerstand. Manche Gemeinder\u00e4te sind der Ansicht, dass die hydraulischen Berechnungen eines Gutachters fehl gehen und die in Stetten gelegentlich aus Starkregen resultierenden \u00dcberschwemmungen des Haldenbachs in bebautem Gebiet durch einen h\u00f6heren Damm nicht zu stoppen sind. Die Wassermengen kommen nach dieser Ansicht nicht vorrangig aus dem Haldenbachtal, sondern laufen in der Ortslage von den H\u00e4ngen herunter. Deswegen ist jetzt auch ein Einlassbauwerk f\u00fcr den ab der Gr\u00fcntorstra\u00dfe verdolten Hartwiesenbach geplant, was ausdr\u00fccklich ebenfalls auf der Tagesordnung steht. Baubeschl\u00fcsse sind noch nicht zu erwarten, auch die konkrete Ausgestaltung solcher Bauwerke zum Hochwasserschutz sind noch nicht fest besprochen. Es geht B\u00fcrgermeister Altenberger jetzt vor allem darum, das weitere Vorgehen mit den Gemeinder\u00e4ten abzusprechen.<\/p>\n<p>Der Aussichtssteg, der dritte der \u201eInterkommunalen Remstalblicke\u201c f\u00fcr die Remstal-Gartenschau 2019, ist bisher von einer Mehrheit aus CDU, UFW und SPD bef\u00fcrwortet worden. Inzwischen richtet sich ein B\u00fcrgerbegehren gegen den nach Ansicht seiner Initiatoren unn\u00f6tigen Eingriff in ein Naturdenkmal und ein Landschaftsschutzgebiet. Beim Baubeschluss am 17. M\u00e4rz waren drei Gemeinder\u00e4te m\u00f6glicherweise befangen, ohne diese Tatsache zu erkennen und vor der Abstimmung zu melden. Weil daher zu bef\u00fcrchten ist, dass der Beschluss rechtswidrig war, will B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger ihn wiederholen lassen, ohne dass die drei Gemeinder\u00e4te Rainer M\u00fcller, Volker Borck (beide CDU) und Caren Lederer (UFW) daran teilnehmen.<\/p>\n<p>Die CDU habe selbst eine nachtr\u00e4gliche Pr\u00fcfung des Vorgangs auf m\u00f6gliche Befangenheit angeregt, betont deren Fraktionsvorsitzender Andreas Wersch. Weil au\u00dfer den drei genannten R\u00e4ten zwei B\u00fcrgervertreter an der Sitzung wegen Urlaubs oder Krankheit nicht teilnehmen k\u00f6nnen, gibt es die M\u00f6glichkeit, dass aus der gro\u00dfen Mehrheit des ersten Beschlusses ein wackliger zweiter wird.<\/p>\n<p>Die Gegner des Aussichtsstegs am Naturdenkmal Sieben Linden haben unterdessen weiter gegen das Projekt getrommelt \u2013 und mittlerweile mehr als 1100 Unterschriften gesammelt, berichtet Andrea H\u00f6chst\u00e4dter von der Ortsgruppe Kernen des Bunds f\u00fcr Umwelt und Naturschutz (BUND). Das Paket mit den Signaturen soll am Donnerstag vor der Gemeinderatssitzung an B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p>Noch ein dritter zwischen B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger und einer Gruppe von Umweltsch\u00fctzern umstrittener kommunalpolitischer Dauerbrenner hat seinen Ausfluss in einen Tagesordnungspunkt der Sitzung. Es geht den Umweltsch\u00fctzern darum, die B\u00fcrger vor Mobilfunkstrahlen zu sch\u00fctzen. Dieser Dauerstreit um den Mobilfunk geht in eine neue Phase. Der B\u00fcrgermeister hat auf die Tagesordnung gesetzt, die Nutzungsvertr\u00e4ge mit den Firmen Telekom und Vodafone, beziehungsweise deren Tochterfirmen, f\u00fcr die Funkstandorte Stettener Stra\u00dfe 12, also auf dem Rathaus, und Bachstra\u00dfe 38 in Stetten, also auf dem Feuerwehrger\u00e4tehaus, zu k\u00fcndigen. Bei beiden Standorten hat das j\u00fcngste Gutachten gezeigt, dass sich dort die Abstrahlungen aus mehreren Quellen in ung\u00fcnstiger Weise addieren. Da sich die Mobilfunk-Provider dann andere Sendepl\u00e4tze suchen werden, ist offen, ob sich dadurch eine Verbesserung f\u00fcr die B\u00fcrger ergibt.<\/p>\n<p>Erfreulichere Themen in der Gemeinderatssitzung sind die Vorstellung des Projektverlaufs eines Smart-Grid-Versuchslabors im Energie-Jugendhaus durch Sch\u00fcler der Rumold-Realschule, die Bildung eines \u201eArbeitskreises Barrierefreiheit\u201c unter Mitwirkung von Gemeinder\u00e4ten und sachkundigen B\u00fcrgern sowie die Einrichtung einer weiteren Kindergartengruppe im Kinderhaus \u201eAlte Schule\u201c. Daf\u00fcr muss der Gemeinderat eine \u00fcberplanm\u00e4\u00dfige Ausgabe genehmigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 11.05.2016 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor der erneuten Entscheidung im Kernener Gemeinderat verst\u00e4rkt sich der Protest Die n\u00e4chste Sitzung des Gemeinderats Kernen am Donnerstag, 12. 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