{"id":4365,"date":"2016-03-12T20:33:21","date_gmt":"2016-03-12T19:33:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4365"},"modified":"2016-03-13T21:24:32","modified_gmt":"2016-03-13T20:24:32","slug":"trauerhalle-soll-glasvordach-bekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/03\/trauerhalle-soll-glasvordach-bekommen\/","title":{"rendered":"Trauerhalle soll Glasvordach bekommen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>K\u00fcnftig k\u00f6nnen alle Besucher bei Trauerfeiern in Rommelshausen im Trockenen stehen \/ Toiletten werden versch\u00f6nert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit auch bei gro\u00dfen Beerdigungen k\u00fcnftig alle G\u00e4ste trockenen Fu\u00dfes den Trauerreden lauschen k\u00f6nnen, soll die Aussegnungshalle in Rommelshausen eine Art Glasvordach bekommen. Zudem sollen die Toiletten versch\u00f6nert werden, eine neue Heizungsanlage f\u00fcr die Halle gibt es vorerst nicht \u2013 das wurde am Mittwochabend im Technischen Ausschuss entschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem interfraktionellen Haushaltsantrag hatten CDU, UFW, SPD und OGL die Verwaltung aufgefordert, zu pr\u00fcfen, was eine Erweiterung der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Rommelshausen kosten w\u00fcrde. Die Planungskosten sollten in den Haushalt 2016 eingestellt und der Ausbau 2017 realisiert werden. Der Platz in der Halle reiche schon bei etwas gr\u00f6\u00dferen Beerdigungen nicht mehr aus, so dass etliche Besucher vor der Halle stehend dem Wetter ausgesetzt seien, hie\u00df es in dem Antrag. Dieser Zustand m\u00fcsse ge\u00e4ndert werden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Anbau sei nur im Eingangsbereich der Halle m\u00f6glich, erl\u00e4uterte Bauamtsleiter Horst Schaal. Das sei jedoch aufwendig, da die komplette Glasfassade der Halle versetzt werden m\u00fcsste. Derzeit haben in der Aussegnungshalle 80 Personen Platz. \u201eDurch die Erweiterung w\u00fcrden wir etwa vier Stuhlreihen gewinnen, insgesamt h\u00e4tten wir dann 120 Pl\u00e4tze\u201c, so Schaal. Ob daf\u00fcr die mit etwa 160 000 Euro veranschlagten Kosten gerechtfertigt seien, sei zu \u00fcberlegen. Zudem w\u00fcrde sich das architektonische Erscheinungsbild ver\u00e4ndern und die Kosten m\u00fcssten \u00fcber eine Erh\u00f6hung der Bestattungskosten auf die B\u00fcrger umgelegt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMit einer durchsichtigen \u00dcberdachung des Au\u00dfenbereichs w\u00e4re auch schon vielen geholfen\u201c, warf Volker Borck von der CDU ein. So m\u00fcssten Besucher sich bei Regen mit ihren Schirmen nicht vor den Lautsprechern dr\u00e4ngen, um etwas zu h\u00f6ren. Der Vorschlag von B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger, eine Art Pergola anzubauen, stie\u00df auf allgemeine Zustimmung. Die Verwaltung werde pr\u00fcfen, was ein solcher Vorbau kosten w\u00fcrde, k\u00fcndigte Schaal an. F\u00fcr die Planung sollen 3000 Euro in den Haushalt 2016 eingestellt werden \u2013 das wurde einstimmig beschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In zwei weiteren Antr\u00e4gen zum Haushalt 2016 hatte die SPD-Fraktion die Renovierung der Toilettenanlagen sowie die Erneuerung der Heizungs- und der Lautsprecheranlage der Trauerhalle gefordert. Das Thema Lautsprecheranlage war schnell erledigt: \u201eEine Sicherung war kaputt, die Anlage ist wieder funktionst\u00fcchtig\u201c, sagte Altenberger. Etwas l\u00e4nger diskutiert wurde hingegen \u00fcber die Notwendigkeit einer neuen Heizung. Derzeit kann die Halle nur mittels einer Gebl\u00e4seheizung erw\u00e4rmt werden, die 2007 als Ersatz f\u00fcr die defekte Elektrofu\u00dfbodenheizung installiert worden war. Da diese im Betrieb ziemlich laut ist, wird sie w\u00e4hrend der Trauerfeier abgeschaltet. In der kalten Jahreszeit, so Bauamtsleiter Schaal, herrschten daher oft nur etwa zw\u00f6lf bis 15 Grad in der Halle. \u201eDa sitzen die Leute dann im Mantel da.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Keine 60 000 Euro f\u00fcr neue Heizung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister Altenberger sagte, angesichts von nur zehn bis zw\u00f6lf gro\u00dfen Beerdigungen im Jahr sei es \u201eunm\u00f6glich, 60 000 Euro in eine Heizungsanlage zu investieren\u201c \u2013 denn das waren die Kosten, die das Bauamt f\u00fcr eine Erneuerung kalkuliert hatte. Doch hier schieden sich die Geister: W\u00e4hrend Ernst Maile von der UFW und Volker Borck von der CDU der Meinung waren, bei einer Beerdigung m\u00fcsse die Raumtemperatur nicht allzu hoch sein, gab Andreas Pf\u00e4nder von der SPD zu bedenken: \u201eDie Trauergemeinde empfindet das sicherlich anders.\u201c Seiner Meinung nach m\u00fcsste man \u201e\u00fcber das gesamte Geb\u00e4ude einen Blick werfen\u201c. Am Ende zog die SPD den Antrag jedoch zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Friedhofs-Toiletten erregten die Gem\u00fcter: Erst am Sp\u00e4tnachmittag sei er dort gewesen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Kirgis. \u201eDa sieht es aus wie Sau, Handtuchhalter sind aus der Wand gerissen, es fehlen Klobrillen und benutzte Papierhandt\u00fccher liegen herum.\u201c Die Verwaltung vertrat die Meinung, eine Sanierung der Toiletten sei nicht notwendig, bereits durch \u00fcberschaubare Ma\u00dfnahmen sei eine Verbesserung m\u00f6glich. \u201eEine ordentliche Reinigung und punktuelle Renovierung w\u00e4ren hier ausreichend\u201c, so Bauamtsleiter Schaal. Einstimmig wurde am Ende beschlossen, 2000 Euro f\u00fcr die Versch\u00f6nerung der Toiletten im Haushalt einzuplanen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bemerkungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Reinigungsintervall zu erh\u00f6hen kostet richtig Geld\u201c, sagte B\u00fcrgermeister Altenberger. Das sehe er nicht ein. Er verstehe nicht, wieso die Menschen nicht \u201eganz normal auf Toilette gehen\u201c k\u00f6nnten. \u201eIch appelliere an die Benutzer der Friedhofsklos: Bitte hinterlasst sie sauber\u201c, sagte er scherzhaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 11.03.2016 \/ Text: Liviana Jansen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnftig k\u00f6nnen alle Besucher bei Trauerfeiern in Rommelshausen im Trockenen stehen \/ Toiletten werden versch\u00f6nert Damit auch bei gro\u00dfen Beerdigungen k\u00fcnftig alle G\u00e4ste trockenen Fu\u00dfes den Trauerreden lauschen k\u00f6nnen, soll die Aussegnungshalle in Rommelshausen eine Art Glasvordach bekommen. 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