{"id":4347,"date":"2016-02-19T21:25:23","date_gmt":"2016-02-19T20:25:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4347"},"modified":"2016-02-19T22:10:02","modified_gmt":"2016-02-19T21:10:02","slug":"buerger-sollen-in-kernen-einkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/02\/buerger-sollen-in-kernen-einkaufen\/","title":{"rendered":"B\u00fcrger sollen in Kernen einkaufen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kaufkraft soll am Ort bleiben, dabei soll k\u00fcnftig ein Kommunikationsexperte helfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen soll als Einzelhandelsstandort wieder attraktiver werden. Dabei soll ein sogenannter K\u00fcmmerer helfen, der das Ortsmarketing mit frischen Ideen bereichern soll. Das hat der Gemeinderat am Donnerstagabend beschlossen. Die zun\u00e4chst auf drei Jahre befristete Stelle \u00fcbernimmt der Kommunikationsprofi Marcel Baars.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Punkt sind sich Verwaltung, Freundliches Kernen (FK) und Gewerbeverein (GVK) einig: Kernen ist kein einfacher Standort f\u00fcr den Einzelhandel. War die Ortsmitte fr\u00fcher ein lebendiges Zentrum, an dem man sich zum Schw\u00e4tzchen traf, leidet sie heute unter dem Strukturwandel des Einzelhandels. \u201eVor allem kleinfl\u00e4chige Einzelhandelsbetriebe sind immer schwieriger in den Ort zu bekommen\u201c, sagte B\u00fcrgermeister Altenberger. Aus betriebswirtschaftlichen Gr\u00fcnden bevorzugten viele Einzelh\u00e4ndler heute gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen. Zudem konkurriere der lokale Handel mit dem Onlinehandel und die B\u00fcrger w\u00fcrden zunehmend die gro\u00dfen Einkaufszentren der Umgebung nutzen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinde habe bereits reagiert, die Ortsmitte mit dem neuen B\u00fcrgerhaus und angeschlossenem Caf\u00e9 attraktiv umgestaltet und mit Aldi, Rossmann und der Agip-Tankstelle Frequenzbringer angesiedelt, so Altenberger weiter. Doch sich im interkommunalen Wettbewerb gut zu positionieren, sei nicht alleine Sache der Gemeinde: \u201eDie Verantwortung liegt auch bei den L\u00e4den und dem Ortsmarketing.\u201c Es sei wichtig, die Kr\u00e4fte von GVK, FK und Gemeinde zu b\u00fcndeln und sich zudem professionelle Unterst\u00fctzung zu holen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierf\u00fcr stellt die Gemeinde Gelder zur Verf\u00fcgung: Mit 10 000 Euro j\u00e4hrlich wird die Einstellung eines K\u00fcmmerers auf Honorarbasis bezuschusst und der Ortsmarketing-Zuschuss an FK wird um weitere 10 000 Euro aufgestockt. Die zun\u00e4chst auf drei Jahre befristete Stelle des K\u00fcmmerers wird au\u00dfer \u00fcber den Gemeindezuschuss noch mit jeweils 5000 Euro von GVK und FK mitfinanziert. Ein Lenkungsgremium, parit\u00e4tisch aus GVK, FK und Verwaltung besetzt, wird die Arbeit des K\u00fcmmerers steuern und das Budget verwalten. Unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnte der K\u00fcmmerer laut Konzept von Studenten der Fachrichtung Wirtschaftsf\u00f6rderung der Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus drei Bewerbern um die Stelle des Kernener City-Managers war der Kommunikationsexperte Marcel Baars im Vorfeld ausgew\u00e4hlt worden. Der 53-j\u00e4hrige ehemalige Bundesliga-Leichtathlet ber\u00e4t seit Jahren Unternehmen, Gemeinden und F\u00fchrungskr\u00e4fte. \u201eAus meiner Erfahrung als Leistungssportler kann ich sagen, dass die gr\u00f6\u00dften Erfolge im Team gelingen\u201c, sagte er in der Sitzung. Die drei Grundvoraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche L\u00f6sung seien f\u00fcr ihn: Bereitschaft, Miteinander und Kommunikation. Der erste wichtige Schritt sei getan: \u201eDie Bereitschaft ist da.\u201c Nun m\u00fcsse man gemeinsam weitergehen, dann sehe er sehr gro\u00dfe Chancen f\u00fcr den Standort Kernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedenken am vorliegenden Konzept gab es vor allem in den Reihen der OGL-Fraktion. Bettina Futschik und Christof Leibbrand \u00e4u\u00dferten ihre Skepsis: Konflikte zwischen GVK und FK seien durch die derzeitige Struktur vorprogrammiert. Dies sah auch PFB-Gemeinderat Ebbe K\u00f6gel. Zuversichtlich zeigten sich neben Hans Dietzel von der UFW, der auch bei Freundliches Kernen engagiert ist, am Donnerstagabend die anwesenden Vertreter von GVK und FK. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch und Ingrid M\u00f6hrle von der SPD betonten, man erwarte von dem zus\u00e4tzlichen Geld auch einen Mehrwert. \u201eDa muss etwas Neues kommen, das auch nachhaltig eine Verbesserung bringt\u201c, sagte Wersch. B\u00fcrgermeister Altenberger wies darauf hin, dass es daf\u00fcr auch des Engagements der H\u00e4ndler bed\u00fcrfe: \u201eDie d\u00fcrfen sich nat\u00fcrlich jetzt nicht zur\u00fccklehnen und sagen, der K\u00fcmmerer macht das schon.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlussendlich wurde das neue Marketing-Konzept mit zw\u00f6lf Ja- zu drei Gegenstimmen angenommen. F\u00fcnf Gemeinder\u00e4te haben sich der Abstimmung enthalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 20.02.2016 \/ Text: Liviana Jansen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kaufkraft soll am Ort bleiben, dabei soll k\u00fcnftig ein Kommunikationsexperte helfen Kernen soll als Einzelhandelsstandort wieder attraktiver werden. Dabei soll ein sogenannter K\u00fcmmerer helfen, der das Ortsmarketing mit frischen Ideen bereichern soll. Das hat der Gemeinderat am Donnerstagabend beschlossen. 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