{"id":4343,"date":"2016-02-03T11:51:24","date_gmt":"2016-02-03T10:51:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4343"},"modified":"2016-02-14T12:14:25","modified_gmt":"2016-02-14T11:14:25","slug":"gestatten-kaemmerer-bernd-hoppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/02\/gestatten-kaemmerer-bernd-hoppe\/","title":{"rendered":"Gestatten, K\u00e4mmerer Bernd Hoppe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gestern war erster Arbeitstag des neuen Kernener Amtsleiters \u2013 in der Wiesenstra\u00dfe bezog der 53-J\u00e4hrige eine Wohnung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Schreibtisch ist noch leer, aber die Eckdaten des Kernener Etatentwurfs hat er schon im Kopf. Bernd Hoppe, bis dato Amtsleiter in Sontheim, hatte gestern im Rathaus den ersten Arbeitstag. In der Wiesenstra\u00dfe wohnt der 53-J\u00e4hrige derzeit in einer Zweizimmerwohnung, \u201ewas mich sehr freut, da ich alles fu\u00dfl\u00e4ufig erledigen kann. Das hatte ich bisher nie.\u201c Hoppe, der Zahlenmensch und Ungarnfreund, schlotzt vorzugsweise Wei\u00dfwein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geboren ist Bernd Hoppe in Steinheim am Albuch im Landkreis Heidenheim. Seit 2002 verwaltete er in Sontheim als K\u00e4mmerer die kommunalen Finanzen und war Betriebsleiter des Eigenbetriebs Ortsleitungsnetz sowie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Zweckverb\u00e4nde Kl\u00e4ranlage und Wassermanagement. Zahlen sind Bernd Hoppes Metier.<!--more--> Deshalb sch\u00fcttelt er im direkten Vergleich der alten und neuen Wirkungsst\u00e4tte die Kennziffern locker aus dem \u00c4rmel: 360 &#8211; 360 &#8211; 355 zu 325 &#8211; 325 &#8211; 340. Das sind keine weiblichen Idealma\u00dfe. Es sind schlicht die Hebes\u00e4tze in Sontheim und Kernen f\u00fcr Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bernd Hoppe kam herum, er kann Vergleiche anstellen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas Kernen beim Blick auf den Haushalt auszeichnet, sind die niedrigen Hebes\u00e4tze\u201c, sagt der neue K\u00e4mmereichef. Was ihm beim \u00dcberfliegen des Etatentwurfs f\u00fcr 2016 zudem auff\u00e4llt: der hohe Einkommensteueranteil. Sprich: Die Einkommen liegen im Durchschnitt vergleichsweise hoch. \u201eKernen liegt im Speckg\u00fcrtel um Stuttgart herum\u201c, interpretiert Hoppe diesen f\u00fcrs Gemeindes\u00e4ckl erfreulichen Sachverhalt. \u201eDas Geld wird in Stuttgart verdient, und die Menschen leben auf dem Land.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der neue Mann im Rathaus kennt das Remstal aus seiner Zeit als langj\u00e4hriger Polizeibeamter in Ludwigsburg. Bernd Hoppe hatte nach mehreren Stationen im Polizeidienst 1993 beschlossen, die Verwaltungslaufbahn im gehobenen Dienst einzuschlagen, absolvierte berufsbegleitend die Fachhochschulreife und trat dann seine erste Stelle als Sachgebietsleiter in der K\u00e4mmerei in Ehingen an der Donau an. In Personalunion war er Stellvertreter des Finanzb\u00fcrgermeisters und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Zweckverbandes. Seit damals sind Haushaltszahlen und Kennziffern sein Reich. In Kernen besetzt er eine A-14-Stelle. Und der Vergleich, den er als erfahrener Finanzfachmann anstellt, hilft ihm, den neuen T\u00e4tigkeitsbereich richtig einzuordnen. Denn nicht nur der Einkommensteueranteil liegt in Kernen deutlich \u00fcber dem in Sontheim. Auch der erschlossene Quadratmeter Bauland \u2013 Stichwort Speckg\u00fcrtel \u2013 \u00fcbertrifft den auf der Alb um ein Vielfaches. In Sontheim bezahlt ein Bauherr 60 bis 120 Euro, in Kernen 500 bis 600 Euro. \u201eEs geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den wichtigsten Aufgaben, dass die Gemeinde Bauland f\u00fcr ihre B\u00fcrger bereitstellt\u201c, sagt Hoppe. Sein eigenes Haus, in dem die halbtags berufst\u00e4tige Gattin mit dem \u00e4ltesten der zwei S\u00f6hne derzeit wohnt, steht in Heidenheim.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen k\u00f6nnte sich dieses Jahr erstmals seit langer Zeit wieder verschulden, um wie berichtet, mit drei Millionen Euro die Grundst\u00fccksaufk\u00e4ufe und die Erschlie\u00dfung im Neubaugebiet Tulpenstra\u00dfe zu stemmen. In dieser Phase der Zwischenfinanzierung st\u00fcnde Kernen mit 200 Euro je Einwohner in der Kreide, allerdings zu Konditionen, die nicht schmerzen. In Sontheim schultert ein Einwohner nach Investitionen in die Schul- und Schlosssanierung und dem Bau einer Umgehungsstra\u00dfe derzeit eine Schuldenlast von circa 1000 Euro.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 53-J\u00e4hrige kennt das Remstal. Auch der Remst\u00e4ler Wein sage ihm etwas, wobei er selber vorzugsweise Wei\u00dfwein trinke, bekennt der Ungarnfreund. Seine Schwiegereltern waren Donauschwaben. Und ein H\u00e4uschen bei Budapest dient der Familie bis heute als Feriendomizil. \u201eDas Remstal ist eine attraktive Region\u201c, schw\u00e4rmt Bernd Hoppe, \u201eund wenn die Remstalgartenschau ansteht, wird es noch interessanter.\u201c In der Wiesenstra\u00dfe hat der Amtschef eine Zweizimmerwohnung gefunden. Dass er nun fu\u00dfl\u00e4ufig im Flecken alles erreicht, freut ihn. So einfach und bequem hatte er es bisher nie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 02.02.2016 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war erster Arbeitstag des neuen Kernener Amtsleiters \u2013 in der Wiesenstra\u00dfe bezog der 53-J\u00e4hrige eine Wohnung Sein Schreibtisch ist noch leer, aber die Eckdaten des Kernener Etatentwurfs hat er schon im Kopf. Bernd Hoppe, bis dato Amtsleiter in Sontheim, hatte gestern im Rathaus den ersten Arbeitstag. 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