{"id":4310,"date":"2016-01-09T16:03:21","date_gmt":"2016-01-09T15:03:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4310"},"modified":"2016-01-17T16:11:31","modified_gmt":"2016-01-17T15:11:31","slug":"noch-nicht-gestartet-und-schon-lohnend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2016\/01\/noch-nicht-gestartet-und-schon-lohnend\/","title":{"rendered":"Noch nicht gestartet \u2013 und schon lohnend"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00fcrgermeister Altenberger freut sich \u00fcber F\u00f6rdergelder im Zusammenhang mit der Remstal Gartenschau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist schon ein bemerkenswerter Satz, den B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger Kritikern des Aufwands f\u00fcr die Remstal Gartenschau entgegenh\u00e4lt. Er trifft auch auf andere Teilnehmerst\u00e4dte und -gemeinden wie Fellbach zu: \u201eWirtschaftlich\u201c, so sagt das Gemeindeoberhaupt, \u201ehat sich die Remstal Gartenschau schon l\u00e4ngst gelohnt\u201c. Der Schultes sagt dies nicht von einer Schau, zu der bereits die Besucher str\u00f6men und die vielleicht sich schon dem Ende n\u00e4hert. Er sagt dies \u00fcber eine Remstal Gartenschau, die 2019 stattfinden soll und von der es au\u00dfer vielen Ideen, einigen Vertr\u00e4gen und einer Marketingkonzeption noch nicht viel Realisiertes gibt. Noch wei\u00df keiner, wie viele Besucher das mehr als 200 Tage w\u00e4hrende Ereignis auf den 80 Kilometern L\u00e4nge des Remstals anziehen wird und welche Einnahmen davon zu erzielen sind.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch schon jetzt zeichnet sich f\u00fcr den B\u00fcrgermeister ein Segen an Zusch\u00fcssen aus diversen F\u00f6rdert\u00f6pfen ab, der die Infrastruktur \u201elangfristig und dauerhaft verbessert\u201c, wie dies B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger sagt. \u201eWir erhalten so viele Mittel, dass sie bei weitem das \u00fcbersteigen, was die Remstal Gartenschau kosten wird.\u201c Dies gilt allerdings nur, wenn der Kernener Beitrag nur die Gesamtkosten von Organisation und Werbung mit etwa 300 000 Euro allein gegenrechnet. Von dem Geld der 16 Teilnehmerst\u00e4dten und -Gemeinden sollen die Gesch\u00e4ftsstelle in Schorndorf und die mit einer Kommunikationsstrategie beauftragte Agentur Joussen-Karliczek in Schorndorf sowie deren zahlreiche Werbemittel und -aktivit\u00e4ten bezahlt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nimmt man die schon einmal genannten Gesamtkosten zahlreicher \u00f6rtlicher Projekte in Kernen von 1,2 Millionen Euro hinzu, ist fraglich, ob der Satz des B\u00fcrgermeisters noch gilt. Der Schultes allerdings rechnet anders: Viele Projekte seien ohnehin auf der Tagesordnung gestanden, sie verbessern die Infrastruktur und werden jetzt mit Hilfe von Zusch\u00fcssen verwirklicht. \u201eDie Steigstra\u00dfe h\u00e4tten wir sowieso gemacht, jetzt haben wir daf\u00fcr F\u00f6rdermittel bekommen, ebenso h\u00e4tten wir sowieso das Umfeld der Y-Burg aufgewertet.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letzteres gilt als einer von f\u00fcnf interkommunalen Remstalblicken, von denen drei in Kernen entstehen sollen. Au\u00dferdem geh\u00f6ren noch der Aussichtspunkt am Hochbeh\u00e4lter Harthau in Rommelshausen und der allerdings umstrittene Aussichtssteg oder \u201eSkywalk\u201c am Naturdenkmal Sieben Linden dazu. F\u00fcr alle drei hat der Verband Region Stuttgart der Gemeinde Kernen 150 000 Euro zugesagt. Ihr Anteil an den Gesamtkosten d\u00fcrfte erheblich h\u00f6her ausfallen, als dieser Zuschuss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Steigstra\u00dfe mit Kleiner Steige und Burgsteige \u2013 der Weg zur Y-Burg \u2013 wird samt Stra\u00dfenbau, Wasserleitungen und Kan\u00e4len in den kommenden Jahren f\u00fcr 1,3 Millionen Euro erneuert. Der Zuschuss aus dem Landesssanierungsprogramm betr\u00e4gt insgesamt 185 000 Euro. Diese Stra\u00dfen und Treppen liegen entlang einer Linie vom Schloss und Schlosspark bis zur Y-Burg, welche die Gemeinde Kernen versch\u00f6nern will, um bei der Remstal Gartenschau ihr Band zum Herrscherhaus W\u00fcrttemberg tourismusf\u00f6rdernd hervorzuheben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Ausbau des Aussichtspunkts Harthau und die Steigstra\u00dfe mitsamt des unteren Teils der Kleinen Steige und der Burgsteige, sind mittlerweile beschlossen, aber es bleiben Zweifel: \u201eBei Sanierungsmitteln ist der Zusammenhang mit der Gartenschau nicht so eindeutig\u201c, sagt der OGL-Fraktionsvorsitzende Andreas Stiene. \u201eDie F\u00f6rdermittel h\u00e4tten wir auch so bekommen.\u201c Doch der Schultes entgegnet \u00fcberzeugt: \u201eNie und nimmer.\u201c Der Beigeordnete Horst Schaal erl\u00e4utert dies: \u201eWir haben zwei Sanierungsgebiete parallel laufen. Erh\u00f6hungen der F\u00f6rdersumme gab es fr\u00fcher entweder in Rommelshausen oder in Stetten. Wir haben aber im vergangenen Jahr f\u00fcr Rommelshausen au\u00dfer der Reihe 430 000 Euro zugesagt bekommen und wenige Monate sp\u00e4ter in Stetten eine Aufstockung um 800 000 Euro.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von diesem Geld aus dem Landessanierungsprogramm in Stetten soll auch noch die Klosterstra\u00dfe und die Kirchstra\u00dfe,die ebenfalls entlang der Linie vom Schloss zur Y-Burg liegen, profitieren. F\u00fcr die Parkpl\u00e4tze an der Alten Schule und der Kerner Volksbank sowie vor dem Rewe-Markt steht zum Jahresbeginn die Ausschreibung der Arbeiten an. \u00dcber die Zukunft der Klosterstra\u00dfe soll ein zweiter Workshop organisiert werden, bevor Beschl\u00fcsse fallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die vorgesehene halbe Million Euro zu schultern, mit der Schaal den Schlosspark in Stetten \u00f6ffnen und herrichten will, rechnet er mit 187 000 Euro aus dem Programm \u201eNatur in Stadt und Land\u201c. Das ist ein F\u00f6rdertopf der Remstal Gartenschau, gedacht f\u00fcr musterg\u00fcltige Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Die dort enthaltenen drei Millionen Euro teilen die 16 Teilnehmerkommunen gleichm\u00e4\u00dfig unter sich auf. Im Schlosspark entsteht ein \u201eregional bedeutsamer Inklusionsspielplatz\u201c, wie der Kurator der Gartenschau, Karl-Eugen Ebertsh\u00e4user, schw\u00e4rmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zusammenhang des Zuflusses von Sanierungsmittel mit der Gartenschau mag in Stetten plausibel sein, in Rommelshausen ist er nicht unmittelbar ersichtlich. Und doch sehen ihn die Rathausbeamten: Denn das Geld aus dem Sanierungstopf floss auch in das neu gestaltete Umfeld des B\u00fcrgerhauses. \u201eDas B\u00fcrgerhaus und sein Vorplatz werden aber bei der Gartenschau zur Aktionsfl\u00e4che\u201c, k\u00fcndigt Schaal auf Anfrage an. Insgesamt sind, so gerechnet, laut dem B\u00fcrgermeister schon 1,5 Millionen Euro zugeflossen oder fest zugesagt. \u201eWeitere werden folgen\u201c, ist Altenberger \u00fcberzeugt. \u00dcber die rechnerische Wirtschaftlichkeit der Schau wird erst die Abrechnung in den Jahren 2020 oder 2021 Aufschluss geben. Von der Gartenschau bekommen die Kernener noch etwas anderes, wichtigeres. Es ist nicht ohne weiteres in Euro und Cent zu berechnen. Altenberger nennt das Projekt \u201eeine gigantische Marketingaktion, die wir anders nicht hinbekommen h\u00e4tten. Nach 2019 wei\u00df jeder oder fast jeder, wo das Remstal ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: FZ vom 08.01.2016 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcrgermeister Altenberger freut sich \u00fcber F\u00f6rdergelder im Zusammenhang mit der Remstal Gartenschau Es ist schon ein bemerkenswerter Satz, den B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger Kritikern des Aufwands f\u00fcr die Remstal Gartenschau entgegenh\u00e4lt. Er trifft auch auf andere Teilnehmerst\u00e4dte und -gemeinden wie Fellbach zu: \u201eWirtschaftlich\u201c, so sagt das Gemeindeoberhaupt, \u201ehat sich die Remstal Gartenschau schon l\u00e4ngst gelohnt\u201c. 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