{"id":4298,"date":"2015-12-06T19:07:08","date_gmt":"2015-12-06T18:07:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4298"},"modified":"2015-12-13T23:10:46","modified_gmt":"2015-12-13T22:10:46","slug":"viel-lob-fuers-projekt-zum-ochsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2015\/12\/viel-lob-fuers-projekt-zum-ochsen\/","title":{"rendered":"Viel Lob f\u00fcrs Projekt \u201eZum Ochsen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Architekt Jeggle pr\u00e4sentiert im Gemeinderat das Konzept f\u00fcr den Bau zweier Wohnh\u00e4user und die Sanierung des Gasthofs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz st\u00e4dtebaulicher und denkmalsch\u00fctzerischer Bedenken von OGL-Fraktionschef Andreas Stiene findet das Sanierungs- und Bauprojekt f\u00fcr den Stettener Gasthof zum Ochsen im Gemeinderat gro\u00dfe Unterst\u00fctzung. Gastronom Rolf Schlegel und Gerhard Jeggle planen die Instandsetzung des denkmalgesch\u00fctzten Barockbaus sowie zwei Wohnh\u00e4user: an der Klosterstra\u00dfe und im Hof westlich des Gasthauses.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stettener Architekt Gerhard Jeggle pr\u00e4sentierte in der Ratssitzung am Donnerstagabend das Konzept: Ein 3,5-geschossiges giebelst\u00e4ndiges Wohnhaus auf dem Kundenparkplatz an der Klosterstra\u00dfe und, zur\u00fcckgesetzt in der S\u00fcdwestecke des weitl\u00e4ufigen Ochsen-Areals, ein Winkelbau mit begr\u00fcntem Flachdach. Auf dem Hofgel\u00e4nde in der zweiten Reihe werden \u00fcber einer barrierefreien Tiefgarage nicht nur ebenerdige Kundenpl\u00e4tze angelegt. Der r\u00fcckw\u00e4rtige Bereich wird auch begr\u00fcnt werden. G\u00e4ste auf der geplanten Terrasse mit Westblick k\u00f6nnen im Sommerbetrieb die neue gr\u00fcne Mitte hautnah genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie berichtet will Restaurantinhaber Rolf Schlegel sein gastronomisches Angebot mit Wintergarten und Au\u00dfensitzpl\u00e4tzen modernisieren, um im Sommer, der f\u00fcr das renommierte Restaurant noch zu wenig Frequenz bringt, j\u00fcngeres Publikum anzuziehen. F\u00fcr die zwei Neubauten ist er im Gespr\u00e4ch mit einem Investor. Die Sanierung des denkmalgesch\u00fctzten, barocken Schmuckst\u00fccks in der Kirchstra\u00dfe, dessen westlicher Abschnitt mit den verfallenden Stallungen unten und dem alten, morschen Tanzboden im ersten Stock eine kostspielige Instandsetzung erfordert, will Rolf Schlegel gemeinsam mit Koinvestor Gerhard Jeggle anpacken. Dazu z\u00e4hlt auch die Aufstockung des Anbaus der Metzgerei. Als Architekt hat Jeggle zudem die planerische Verantwortung f\u00fcr das gesamte Projekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Vorhaben genie\u00dft im Gemeinderat weitgehend gro\u00dfe Zustimmung, auch wenn es kritische Fragen zu Denkmalschutz, dem Flachdach des Eckbaus im Hof und den Hochwasserschutz gibt. Stichwort ist hier das seltene HQ 100-Hochwasserereignis, dem ein erh\u00f6hter Damm im Krebenweg vorbeugen soll. Der Ochsen steht an seiner Westseite auf der fr\u00fcheren Stettener Festungsmauer und somit auf arch\u00e4ologisch werthaltigem Gebiet. Zudem verf\u00fcgt das Kulturdenkmal \u00fcber einen wertvollen Keller. OGL-Fraktionschef Andreas Stiene trennte in seiner Stellungnahme das Thema Wohnbauprojekt mit Tiefgarage von der Sanierung des Gasthofes ab. F\u00fcr die Neubauten in dem zentralen Dorfbereich empfehle er, einen Wettbewerb auszuschreiben. \u201eDie H\u00f6henentwicklung ist nach meinem Empfinden zu hoch. Sie \u00fcberschreitet die Firsth\u00f6he der ehemaligen Kreissparkasse. Ein Flachdachgeb\u00e4ude kann ich mir da nicht vorstellen.\u201c Was den Tanzsaal und Stallungen im S\u00fcdtrakt betrifft, bestehe an deren Erhaltung aus baugeschichtlichen Gr\u00fcnden ein \u00f6ffentliches Interesse, urteilt Stiene. \u201eWas Sie da vorhaben, bedeutet ein Ausr\u00e4umen der ganzen arch\u00e4ologischen Fl\u00e4che. Mein Credo ist: \u00dcber das vorliegenden Konzept hinausdenken.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Volker Borck (CDU) lobt die Nachverdichtung im Innenraum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz anders Ratskollege Volker Borck (CDU), der es \u201eau\u00dferordentlich begr\u00fc\u00dft, dass nach 50 Jahren im Ochsen wieder eine Aktivit\u00e4t ist, dass es Leute gibt, die das Geld in die Hand nehmen und den Ortskern aufwerten. Das ist Nachverdichtung im Innenraum.\u201c Wenn die Gemeinde hier kein Museum wolle, \u201esondern einen funktionierenden Gastraum, dann ist es legitim, das wir da Ma\u00dfnahmen einleiten.\u201c Schultes Altenberger gab ihm Recht. Was den Wettbewerb betreffe, wolle er daran erinnern, dass es sich um ein Privatgrundst\u00fcck handle: \u201eEs obliegt dem Eigent\u00fcmer, den Architekten auszuw\u00e4hlen, zu dem er Vertrauen hat.\u201c Auch Ebbe K\u00f6gel findet es \u201etoll, dass beim Ochsen etwas passiert, bevor das Geb\u00e4ube vollendes zusammenhagelt. Der Tanzsaal ist schon was Besonderes, blo\u00df, dass da keiner mehr tanzt. Do t\u00e4t mr nonderfalla.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 05.12.2015 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Architekt Jeggle pr\u00e4sentiert im Gemeinderat das Konzept f\u00fcr den Bau zweier Wohnh\u00e4user und die Sanierung des Gasthofs Trotz st\u00e4dtebaulicher und denkmalsch\u00fctzerischer Bedenken von OGL-Fraktionschef Andreas Stiene findet das Sanierungs- und Bauprojekt f\u00fcr den Stettener Gasthof zum Ochsen im Gemeinderat gro\u00dfe Unterst\u00fctzung. 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