{"id":4141,"date":"2015-08-16T21:57:17","date_gmt":"2015-08-16T20:57:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4141"},"modified":"2015-08-17T22:45:30","modified_gmt":"2015-08-17T21:45:30","slug":"eigenbetriebe-mit-guten-aber-kleinen-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2015\/08\/eigenbetriebe-mit-guten-aber-kleinen-zahlen\/","title":{"rendered":"Eigenbetriebe mit guten, aber kleinen Zahlen"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 15.08.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Kernener Haushalt gebl\u00e4ttert: Erste Einnahmen aus Parkgeb\u00fchren sind geflossen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der neueste Betriebszweig der Kernener Gemeindewerke hat seine ersten Einnahmen erzielt: Bei der Bekanntgabe des Halbjahres-Finanzberichts hatte die Tiefgarage unter dem B\u00fcrgerhaus 52,80 Euro an Parkgeb\u00fchren eingebracht, wie K\u00e4mmerin Melanie Teflexidis &#8217;stolz verk\u00fcndete&#8216;. Diese Ertr\u00e4ge waren allerdings auch erst zu erzielen, seit im Juni das B\u00fcrgerhaus er\u00f6ffnet worden ist. Noch in diesem Jahr wird auch der derzeit erneuerte Parkplatz Talstra\u00dfe kostenpflichtig und Einnahmen abwerfen. Der Betriebszweig Tiefgarage \u00fcbernimmt diese Anlage ebenfalls und wird deswegen zum Betrieb gewerblicher Art &#8218;Parkierungsanlagen&#8216; erweitert und umbenannt. Die Geb\u00fchren sind moderat f\u00fcr den Parkplatz an der Talstra\u00dfe, wenn er befestigt und erweitert ist: 30 Cent pro Stunde werden dann am Parkscheinautomaten f\u00e4llig. Die erste halbe Stunde bleibt frei. Ein Tagestarif zu einem Euro wird eingef\u00fchrt. Die Parkgeb\u00fchren verstehen sich nicht als Versuch der Gemeinde Kernen, Geld zu verdienen, sondern haben mit einer steuersparenden Gestaltung zu tun. Der Betrieb gewerblicher Art ist zum Vorsteuerabzug berechtigt, was der Gemeindeverwaltung 80 000 Euro erspart.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit dieser erweiterte Eigenbetrieb den Bau der Parkpl\u00e4tze schultern kann, gew\u00e4hrt die noch immer verm\u00f6gende und schuldenfreie Gemeinde ein Darlehen von 445 000 Euro, anstatt das Geld selbst f\u00fcr Asphaltdecken und Pflastersteine auszugeben. Es ist \u00fcbrigens mit einem Zinssatz von 3 Prozent zu tilgen. Die tats\u00e4chlich erwarteten Einnahmen aus Parkgeb\u00fchren, die B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger auf etwa 5000 Euro ansetzt, sind vergleichsweise unbedeutend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein viel gr\u00f6\u00dferes Rad drehen die Gemeindewerke mit der Beteiligung am Remstalwerk. Fr\u00fchestens ab 2017 kann K\u00e4mmerin Teflexidis damit rechnen, dass die Beteiligung der Gemeinde Kernen an der Stromversorgung in der Remstalwerk GmbH &amp; Co. KG Ertr\u00e4ge abwirft. Derzeit bietet das Remstalwerk den B\u00fcrgern der vier Mitgliedsgemeinden Kernen, Remshalden, Winterbach und Urbach schon Strom- und Gasliefervertr\u00e4ge an. Doch Geld ist vor allem mit dem Betrieb der Netze zu verdienen. Den Kaufvertrag f\u00fcr das Stromnetz hat das Remstalwerk zwar mit der Vorbesitzerin, Netze BW, einer Tochter der EnBW AG, ausgehandelt und unterschrieben, aber tats\u00e4chlich geht das Netz erst zum Jahresbeginn 2017 \u00fcber. Melanie Teflexidis hofft nach fr\u00fcheren Angaben auf Ertr\u00e4ge aus der Beteiligung am Remstalwerk von 59 000 Euro im Jahr. Denen stehen Investitionskosten des Remstalwerks f\u00fcr den Netzkauf von 19,9 Millionen Euro gegen\u00fcber, von denen Kernen etwa 1,2 Millionen Euro als Beteiligungseinlage berappen muss. Diese letztere Summe steht im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke, die die Anteile am Remstalwerk halten. Es wird daher wohl Jahre dauern, bis sich der Netzkauf wirklich rechnet, vielleicht sogar bis 2033.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gr\u00f6\u00dfter Betriebszweig ist derzeit noch die Wasserversorgung, die auch drei eigene Mitarbeiter hat, sowie eine technische und eine kaufm\u00e4nnische Werkleitung. Zu den Einnahmen dieses Betriebszweigs z\u00e4hlen Erl\u00f6se aus der Z\u00e4hlergrundgeb\u00fchr und der Wasserverbrauchsgeb\u00fchr. Beide wurden k\u00fcrzlich so kalkuliert, dass sie die Kosten decken. Letztere erh\u00f6ht sich auf 1,68 Euro pro Kubikmeter Frischwasser. Um auch k\u00fcnftig \u00fcber ein intaktes Wassernetz zu verf\u00fcgen, sind Investitionen in neue Leitungen, Instandhaltungen und Sanierungen notwendig. Die Investitionen \u00fcbersteigen die Einnahmen. Bis zu 244 000 Euro darf der Betriebszweig Wasserversorgung deswegen im n\u00e4chsten Jahr an neuen Schulden aufnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger und der Gemeinderat \u00fcberlegen auch, ob es sinnvoll ist, den laufenden Betrieb der Wasserversorgung, nicht jedoch den Besitz der Anlagen und die Geb\u00fchrenerhebung auf das Remstalwerk zu verschmelzen. \u00dcber die m\u00f6glichen Folgen dieses Schritts, insbesondere f\u00fcr die Mitarbeiter, ist noch wenig bekannt. Die Gemeinde betreibt die Sozialstation ab dem 1. Januar als gemeinn\u00fctzigen Eigenbetrieb selbst statt durch den Krankenpflegeverein, auch dies aus steuerlichen Gr\u00fcnden. Dieser Eigenbetrieb ist getrennt von den Gemeindewerken. Mit dem gesch\u00e4ftlichen Verlauf der Eigenbetriebe zeigt sich K\u00e4mmerin Melanie Teflexidis zufrieden: &#8218;Die Zahlen im Eigenbetrieb sind sehr gut&#8216;, sagte sie vor kurzem im Gemeinderat. Der Sozialstation, die keine Gewinnerzielungsabsicht hat, sagte sie einen \u00dcberschuss von 10 000 Euro voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: FZ vom 15.08.2015 \/ Taxt: Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 15.08.2015 Im Kernener Haushalt gebl\u00e4ttert: Erste Einnahmen aus Parkgeb\u00fchren sind geflossen Der neueste Betriebszweig der Kernener Gemeindewerke hat seine ersten Einnahmen erzielt: Bei der Bekanntgabe des Halbjahres-Finanzberichts hatte die Tiefgarage unter dem B\u00fcrgerhaus 52,80 Euro an Parkgeb\u00fchren eingebracht, wie K\u00e4mmerin Melanie Teflexidis &#8217;stolz verk\u00fcndete&#8216;. 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