{"id":4134,"date":"2015-07-26T20:34:06","date_gmt":"2015-07-26T19:34:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4134"},"modified":"2015-07-28T21:26:21","modified_gmt":"2015-07-28T20:26:21","slug":"350-euro-fuer-eine-hochzeitsfeier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2015\/07\/350-euro-fuer-eine-hochzeitsfeier\/","title":{"rendered":"350 Euro f\u00fcr eine Hochzeitsfeier"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 25.07.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In der Alten R\u00f6mer Kelter sollen Hochzeitsfeste nun geduldet werden \u2013 wenn Braut oder Br\u00e4utigam aus Kernen stammen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer Miete von 450 Euro als \u201eRegulativ\u201c, so Hauptamtsleiter B\u00fchler, h\u00e4tte die Gemeindeverwaltung die Entscheidung, Hochzeitsfeiern in der alten Rommelshausener Kelter zuzulassen, gerne gekontert. CDU, SPD und UFW, die sich f\u00fcr Hochzeiten in dem sanierten Geb\u00e4ude starkmachen, ist das zu teuer. Ein Kompromiss erlaubt nun Feten bis Ende 2017 zu einem Preis von 350 Euro. Zur Halbzeit Ende 2016 werden die Zahlen ausgewertet.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Aussage von SPD-Fraktionschef Hans-Peter Kirgis ist es \u201eschwer zu vermitteln, warum Polterabende in der Alten Kelter ohne zeitliche Begrenzung zul\u00e4ssig sind, und warum Hochzeiten nicht. Das passt \u00fcberhaupt nicht zusammen.\u201c Die gute Nachfrage als Veranstaltungsort gebe dem Gemeinderat nachtr\u00e4glich recht, dass er sich f\u00fcr einen Komplett-Ausbau der Brandruine entschieden hatte. Allerdings sei es ein Fehler gewesen, unbesehen die Nutzungsordnung der Glockenkelter zu \u00fcbernehmen. Denn wie die denkmalgesch\u00fctzte R\u00f6mer Kelter ist die Glockenkelter standesamtliches Traulokal der Gemeinde, in der bis maximal 20 Uhr gefeiert werden darf. In Stetten wurden unbegrenzte Hochzeitsfeiern wegen der Kritik der Anwohner an m\u00f6glichen L\u00e4rmimmissionen in dem anh\u00e4ngigen Gerichtsverfahren aber ausgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Polterabende ohne klagende Anwohner<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass diese Regelung auf Rommelshausen \u00fcbertragen wurde, stie\u00df nicht nur den Genossen bitter auf. In einem interfraktionellen Antrag stellen CDU, SPD und UFW fest, die Alte Kelter in Rommelshausen werde zunehmend auch f\u00fcr private Feiern und Feste genutzt. \u201eSo fanden in den letzten Monaten mehrfach Polterabende mit mehr als 100 Personen statt, ohne dass es aus den angrenzenden Wohngebieten zu Klagen \u00fcber die L\u00e4rmbel\u00e4stigung gekommen ist.\u201c Die drei gro\u00dfen Fraktionen beantragten deshalb, k\u00fcnftig auch Hochzeitsfeiern zuzulassen und den Nutzungszeitraum bis 20 Uhr aus der Benutzungs- und Entgeltordnung zu streichen. Das Rathaus nahm diese Forderung wegen der schon jetzt starken Nachfrage widerwillig auf. Das Nutzungskonzept sehe einen Vorrang f\u00fcr Veranstaltungen der Gemeinde und Vereine, f\u00fcr Vortr\u00e4ge, Kommunales Kino, VHS-Vortr\u00e4ge und Events von Firmen und Wengertern vor, so Amtsleiter Bernhard B\u00fchler.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Private Feiern seien da untergeordnet. B\u00fchler spricht f\u00fcrs erste Halbjahr 2015 bereits von rund 35 Veranstaltungen in der Alten Kelter Rommelshausen, darunter 14 privaten Geburtstagsfeiern. Die Kernener Gemeindeverwaltung war bisher von h\u00f6chstens 40 Events pro Jahr ausgegangen. Stand gestern sind es aber einschlie\u00dflich der schon gelisteten Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2015 knapp 70, ein Beleg f\u00fcr die gro\u00dfe Beliebtheit des Veranstaltungsortes Alte Kelter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Ansturm bei k\u00fcnftig erlaubten Hochzeitsfeiern zu bremsen, empfahl das Hauptamt mit einer Nutzungsgeb\u00fchr von 450 Euro f\u00fcr einheimische und 550 Euro f\u00fcr ausw\u00e4rtige Trauleute ein \u201eRegulativ\u201c. Ein Betrag von 450 Euro zuz\u00fcglich K\u00fcche und Ausw\u00e4rtigenzuschlag sei angemessen. B\u00fcrgermeister Altenberger findet: \u201e450 Euro ist immer noch ein Schn\u00e4ppchenpreis. Sie kriegen unter 1000 Euro keine solche Location.\u201c CDU und SPD halten die Geb\u00fchr, die nach Ingrid M\u00f6hrle eigentlich \u201ef\u00fcr den kleinen Geldbeutel\u201c gedacht sei, f\u00fcr zu hoch. CDU-Rat Volker Borck empfahl, f\u00fcr ein Probejahr 350 Euro zu verlangen, sofern Braut oder Br\u00e4utigam in Kernen ans\u00e4ssig ist, und dann \u201ezu sehen, was passiert.\u201c Hans-Peter Kirgis ist selbst dieser Satz zu teuer: Er beantragte 250 Euro bis sechs Stunden Nutzung, 300 Euro dar\u00fcber. Am Ende beschloss der Gemeinderat, probehalber f\u00fcr zwei Jahre (bis Ende 2017) eine Geb\u00fchr von pauschal 350 Euro zu erheben, vorausgesetzt, das Brautpaar stammt zu einem Teil aus dem Ort. Dem Festtourismus ist so ein Riegel vorgeschoben. Ende 2016 sollen die Zahlen dem Gemeinderat vorgelegt werden. Sollte sich herausstellen, dass die Hochzeiten \u00fcberhandnehmen, k\u00f6nnte man \u201edie Micke naihauen\u201c, wie Hans Dietzel (UFW) sagt, ohne dass die von langer Hand f\u00fcr 2017 geplanten Hochzeiten deshalb storniert werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stettener Christof Leibbrandt (OGL) stimmte dagegen. \u201eIch finde den Antrag ziemlich kontraproduktiv\u201c, kritisierte er und bekam von Stefan Altenberger recht. \u201eDas B\u00fcrgerhaus muss ein wirtschaftlicher Erfolg sein, wir werden uns eh \u00fcber den Abmangel unterhalten m\u00fcssen. Deshalb ist es schlecht, wenn man eine neue Location f\u00fcr Hochzeiten macht.\u201c Leibbrand f\u00fcrchtet Konkurrenz zum Schaden des B\u00fcrgerhauses, denn hier erlaubt die Satzung auch private Hochzeitsfeiern. Warum aber nicht zwei Geldquellen erschlie\u00dfen? \u201eWo das Geld verdient wird, ist mir egal\u201c, pl\u00e4dierte Andreas Wersch. \u201eHauptsache ist, dass die Gemeinde davon profitiert.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Caren Brazel (UFW): Kelter gem\u00fctlicher als das B\u00fcrgerhaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinder\u00e4tin Caren Brazel (UFW) sieht B\u00fcrgerhaus und Alte Kelter eh nicht als konkurrierende Orte, sondern als Erg\u00e4nzung entsprechend den Bed\u00fcrfnissen der Nutzer: \u201eDie Kelter\u201c, sagt sie, \u201eist einfach gem\u00fctlicher.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: WKZ vom 25.07.2015 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 25.07.2015 In der Alten R\u00f6mer Kelter sollen Hochzeitsfeste nun geduldet werden \u2013 wenn Braut oder Br\u00e4utigam aus Kernen stammen Mit einer Miete von 450 Euro als \u201eRegulativ\u201c, so Hauptamtsleiter B\u00fchler, h\u00e4tte die Gemeindeverwaltung die Entscheidung, Hochzeitsfeiern in der alten Rommelshausener Kelter zuzulassen, gerne gekontert. 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