{"id":4047,"date":"2015-04-02T20:59:01","date_gmt":"2015-04-02T19:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=4047"},"modified":"2015-04-09T21:01:34","modified_gmt":"2015-04-09T20:01:34","slug":"eine-bauluecke-soll-verschwinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2015\/04\/eine-bauluecke-soll-verschwinden\/","title":{"rendered":"Eine Baul\u00fccke soll verschwinden"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 01.04.2015022<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kreisbaugesellschaft soll die L\u00fccke in der Kirchstra\u00dfe 12 und 14 schlie\u00dfen. Ein Entwurf liegt vor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Baul\u00fccke zwischen der Kirchstra\u00dfe und dem Durchgang zur Karl-Mauch-Schule hat den Beigeordneten und Bauamtsleiter Horst Schaal schon l\u00e4nger gest\u00f6rt. Das gemeindeeigene Grundst\u00fcck mit den einstigen Hausnummern 12 und 14 erschien ihm als eine st\u00e4dtebauliche Wunde an prominenter Stelle gegen\u00fcber der Dorfkirche, seit die Vorg\u00e4ngergeb\u00e4ude abgerissen worden sind. Schaal setzt die Hoffnung jetzt auf die Kreisbaugesellschaft Waiblingen als Investor.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das leicht absch\u00fcssige Grundst\u00fcck gilt als schwer zu bebauen. Mancher Bautr\u00e4ger hat schon einen Anlauf f\u00fcr ein Projekt genommen und schlie\u00dflich doch abgewunken. Auch der jetzt von Gemeinderat abgesegnete Entwurf des Architekturb\u00fcros Auch und Binder hat seine T\u00fccken: Um eine Tiefgarage unterzubringen, soll diese aus heutiger Sicht bis unter den Verbindungsweg zur Schule reichen, was einige Gemeinder\u00e4te hinterfragten. Schaal erkl\u00e4rt aber, dass er die Zufahrt zu den Schulparkpl\u00e4tzen als gesichert ansieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Herausforderung wird aber die Bauphase sein, w\u00e4hrend der der Verbindungsweg nicht befahrbar ist. Damit verliert die Feuerwehr in dieser Zeit einen wichtigen Angriffsweg auf einen m\u00f6glichen Brand im Schulgeb\u00e4ude. Es ist noch offen, wie dieses Problem gel\u00f6st werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um das Bauvorhaben realisieren zu k\u00f6nnen, befreite der Gemeinderat von einigen Festsetzungen des Bebauungsplans. Die Firsth\u00f6he darf 1,20 Meter h\u00f6her ausfallen als festgelegt, das Baufenster ist um 1,80 Meter \u00fcberschritten. Der Bauamtsleiter verteidigt diese Ma\u00dfe: &#8218;Es kann nicht sein, dass in der Innerortslage ganz kleine H\u00e4user entstehen.&#8216; Andererseits ragen die neuen Geb\u00e4ude auch nicht \u00fcber die Umgebungsbebauung hinaus: &#8218;Sie f\u00fcgen sich deutlich ein&#8216;, sagt Schaal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geplant sind zwei Bauk\u00f6rper, giebelst\u00e4ndig zur Stra\u00dfe wie die Vorg\u00e4ngerbauten, mit je zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss. Acht Wohnungen sollen entstehen, pro Stockwerk zwei im \u00f6stlichen Bauk\u00f6rper und eine gr\u00f6\u00dfere im westlichen, dazu zwei Dachgeschoss-Wohnungen mit eingeschnittenen Dachbalkonen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00dcberschreitungen des Bebauungsplans k\u00f6nnen sich noch reduzieren, wenn die beiden Bauk\u00f6rper auf dem Grundst\u00fcck etwas verschoben werden. Ans\u00e4tze dazu gibt es. So will Schaal versuchen, mit den Besitzern des Neubaus im R\u00fcckbereich eine gemeinsame Zufahrt zu vereinbaren. Der Bus k\u00f6nnte auch auf der Stra\u00dfe, statt in der vorhandenen Busbucht halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lob f\u00fcr die Planung kam von Hans Peter Kirgis, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden, und von CDU-Gemeinderat Volker Borck: &#8218;Das ist der beste Entwurf bisher.&#8216; Es gab im Gemeindeparlament auch eine kritische Nachfrage des OGL-Fraktionsvorsitzenden Andreas Stiene wegen des geplanten Bauherrn, der immerhin an der Beinsteiner Stra\u00dfe in Rommelshausen schon ein Gro\u00dfvorhaben auf Gemeindegrund verwirklicht: &#8218;Warum die Kreisbau?&#8216; Andere, private Investoren seien an den Wirtschaftlichkeitsberechnungen ihrer Entw\u00fcrfe gescheitert: &#8218;Wir haben reihenweise Absagen bekommen&#8216;, begr\u00fcndete Schaal die Wahl des Bautr\u00e4gers. Vermutlich wird die Kreisbau in dem Haus Eigentumswohnungen verkaufen. \u00dcber sozialen Wohnungsbau wie in &#8218;Rom&#8216; sei an dieser Stelle bisher nicht gesprochen worden, sagt der B\u00fcrgermeister auf Anfrage. Die Wohnungen werden aber seniorengerecht mit Fahrstuhl und m\u00f6glichst barrierefrei geplant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit gemischten Gef\u00fchlen d\u00fcrfte eine Eigent\u00fcmergemeinschaft aus Rommelshausen erfahren, dass die Kreisbau erneut ein Gemeindegrundst\u00fcck zugewiesen bekommt. Deren Mitglieder haben einst Wohnungen bei der Kreisbau gekauft und dr\u00e4ngen diese nach Jahren immer noch vergebens, ein Gerichtsurteil umzusetzen und einen Baumangel nach ihren Vorstellungen zu beheben. Altenberger betont aber, dass die Kreisbau keinen Vorteil einger\u00e4umt bekommt. Er erwartet, mit dem Grundst\u00fcck so viel Geld zu erl\u00f6sen, wie die Gemeinde selbst bezahlt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kreisbaugesellschaft Waiblingen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Investor Die Kreisbaugesellschaft mit Sitz in Waiblingen ist verst\u00e4rkt als Bautr\u00e4ger und Projektentwickler t\u00e4tig. Sie engagiert sich insbesondere im Bereich der inner\u00f6rtlichen, st\u00e4dtebaulichen Entwicklung der St\u00e4dte und Gemeinden im Rems-Murr-Kreis. Sie investiert, obwohl in \u00f6ffentlicher Hand, aus eigener Wirtschaftskraft und ohne Belastung f\u00fcr den Steuerzahler. Beispiel eines Projekts In der Beinsteiner Stra\u00dfe in Rommelshausen geht die Firma eine Kooperation mit der Gemeinde Kernen ein: Letztere stellt das Grundst\u00fcck in Erbpacht und erh\u00e4lt ein Belegungsrecht, die Kreisbau baut anstelle der nicht zur Modernisierung geeigneten 36 Altbau-Wohnungen 80 neue, davon werden 28 als Eigentum verkauft, um das n\u00f6tige Kapital zu bilden. Bestandsmieter sollen alle in neue Wohnungen auf dem Grundst\u00fcck umziehen und dennoch eine f\u00fcr sie bezahlbare Miete mit g\u00fcnstigeren Nebenkosten zahlen. Dieses Programm realisiert die Kreisbau aus ihrer sozialen Verantwortung heraus, betont Kreisbau-Chef Dirk Braune. Die sei der festgelegte Gesellschaftszweck der Firma.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: FZ vom 1.4.2015, Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 01.04.2015022 Die Kreisbaugesellschaft soll die L\u00fccke in der Kirchstra\u00dfe 12 und 14 schlie\u00dfen. 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