{"id":3920,"date":"2015-01-21T07:00:01","date_gmt":"2015-01-21T06:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3920"},"modified":"2015-01-27T10:37:49","modified_gmt":"2015-01-27T09:37:49","slug":"sie-schuften-an-der-oberkante","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2015\/01\/sie-schuften-an-der-oberkante\/","title":{"rendered":"Sie schuften \u201ean der Oberkante\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 20.01.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger will wegen des hohen Drucks den Themenplan im Gemeinderat entschlacken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schultes Altenberger will die Notbremse ziehen. Seine Mitarbeiter k\u00e4men einfach nicht mehr hinterher, klagt er. Sie t\u00fcrmten einen Berg an \u00dcberstunden in gro\u00dfem Ausma\u00df auf, weshalb er die Fraktionen jetzt dazu einl\u00e4dt, die Zahl der Themen zu begrenzen. Auch die aktuellen Haushaltsantr\u00e4ge und -anfragen seien nicht zu bew\u00e4ltigen. Die Fraktionen bestehen aber darauf, dass alle Antr\u00e4ge bearbeitet werden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">UFW-Fraktionschef Hans Dietzel beschwerte sich am Ende der j\u00fcngsten Gemeinderatssitzung dar\u00fcber, dass er noch immer auf die \u2013 wie bisher \u00fcblich \u2013 den Fraktionen zugestellte abgeheftete Kopien aller Haushaltsantr\u00e4ge warte. \u201eIch muss wissen, was die CDU, was die SPD in ihren Antr\u00e4gen verlangt. Meine Erfahrung der letzten 20 Jahre ist, dass die alle zeitnah an alle Fraktionen verteilt werden\u201c. Einen Tag sp\u00e4ter lag das B\u00fcndel zwar im Briefkasten, aber dies ist nur ein Beispiel aus aktuellem Anlass. B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger meldete in einer Brandmail Ende Dezember an die Faktionsspitzen Land unter. Die bis Stichtag 28. Dezember eingegangenen Haushaltsantr\u00e4ge und Anfragen seien bei dem immensen Arbeitsaufwand, der ihre sachgerechte Beantwortung erfordere, einfach nicht mehr zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Jahr sei vollgepfropft mit Themen und Aufgaben. Seine Mitarbeiter h\u00e4tten Berge von \u00dcberstunden angeh\u00e4uft. Die Arbeits\u00fcberlastung seiner Mitarbeiter zwinge ihn dazu, im n\u00e4chsten \u00c4ltestenrat mit den Fraktionsspitzen zu beratschlagen, wie sich diese Flut an Themen eind\u00e4mmen lassen k\u00f6nnte. Fehlt es im Rathaus an Mitarbeitern? Im Bauamt, wo wegen der vielen Baustellen in Kernen die Schlagzahl sehr hoch ist, wurde mit einem zweiten Tiefbauer der Druck sogar herausgenommen. Andererseits gebe es, wie Gemeinder\u00e4te sagen, im Rathaus auffallend viele Wechsel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bernhard B\u00fchler will keine Stellung beziehen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haupt- und Personalamtsleiter Bernhard B\u00fchler wollte in Abwesenheit des B\u00fcrgermeisters gestern keine Stellung beziehen. \u201eIch habe dazu nichts zu sagen. Das ist eine Personalgeschichte, die ich nicht mit der Presse auseinanderdividiere. Das wird bei der Behandlung der Haushaltsantr\u00e4ge aufgearbeitet.\u201c Jedenfalls wollen die von uns befragten Fraktionen keinen ihrer Antr\u00e4ge und Anfragen zur\u00fcckziehen oder zur\u00fcckstellen. \u201eIch bin der Meinung, dass wir uns als SPD doch sehr zur\u00fcckgehalten haben. Wie haben nur einen Antrag und dar\u00fcber hinaus gemeinsame gestellt\u201c, sagte Hans-Peter Kirgis (SPD) gestern. Einige Haushaltsantr\u00e4ge bez\u00f6gen sich ohnehin erst aufs Jahr 2016. \u201eIm Rathaus haben wir im Tiefbau aufgestockt. Aber im Rest der Verwaltung sieht es so aus, als ob\u2019s \u00fcberall an der Oberkante ist\u201c, so Kirgis\u2019 Eindruck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans Dietzel, UFW-Fraktionschef, best\u00e4tigt das. Was die Haushaltsantr\u00e4ge angehe, die zum 28. Dezember eingereicht wurden, habe die Verwaltung andererseits mehr Luft denn je, nachdem die urspr\u00fcnglich auf den 24. Februar angesetzte Verabschiedung des Haushalts auf Ende M\u00e4rz verschoben wurde. Auch Hans Dietzel sieht, \u201edass man in der Verwaltung Gas gibt ohne Ende\u201c, aber unter den Haushaltsantr\u00e4gen f\u00e4nden sich viele \u201eganz banale Sachen wie Kostenermittlungen\u201c. Sie seien leistbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer aktuellen interfraktionellen Anfrage wird an ein Thema im Zusammenhang der Haushaltsberatung vom Februar 2014 erinnert. Das Stichwort hei\u00dft Heimatmuseum, das eine Altlast ist wie das Thema \u00f6ffentliche WLAN-Hotspots, die Anfang 2014 als Untersuchungsauftrag beantragt wurden und immer noch offen sind. 2014 waren f\u00fcrs Heimatmuseum 6000 Euro an zus\u00e4tzlichen Mitteln zur Erarbeitung einer neuen Konzeption eingestellt worden. CDU, UFW, SPD und OGL fassen nach: \u201eWelchen Inhalt hatte diese Konzeption, von wem wurde sie erarbeitet und welche tats\u00e4chlichen Kosten sind dabei zum Ansatz gekommen?\u201c Klingt nach einem Vers\u00e4umnis der Verwaltung, ist es aus Sicht des Rathauses aber nicht. Der Kernener Hauptamtsleiter Bernhardt B\u00fchler wundert sich deshalb: \u201eDas m\u00fcssten die Gemeinder\u00e4te eigentlich wissen, aber sie bekommen es noch einmal gesagt in der Haushaltsberatung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU-Fraktionschef Wersch erkl\u00e4rte gestern, \u201ewir werden keine Haushaltsantr\u00e4ge zur\u00fcckziehen. Wir wollen schriftliche Antworten, die werden in den Aussch\u00fcssen ja eh vorgelesen.\u201c Unter dem heftigen Zeit- und Themendruck tagt der Gemeinderat am Donnerstagabend nicht\u00f6ffentlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: WKZ vom 20.01.2015 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 20.01.2015 B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger will wegen des hohen Drucks den Themenplan im Gemeinderat entschlacken Schultes Altenberger will die Notbremse ziehen. Seine Mitarbeiter k\u00e4men einfach nicht mehr hinterher, klagt er. Sie t\u00fcrmten einen Berg an \u00dcberstunden in gro\u00dfem Ausma\u00df auf, weshalb er die Fraktionen jetzt dazu einl\u00e4dt, die Zahl der Themen zu begrenzen. 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