{"id":3828,"date":"2014-11-29T22:35:04","date_gmt":"2014-11-29T21:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3828"},"modified":"2014-11-29T22:35:04","modified_gmt":"2014-11-29T21:35:04","slug":"gartenschau-personalkosten-reduziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/11\/gartenschau-personalkosten-reduziert\/","title":{"rendered":"Gartenschau: Personalkosten reduziert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 29.11.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Kernener Gemeinderat stimmt mit gro\u00dfer Mehrheit dem Beitritt zur Interkommunalen Gartenschau GmbH zu<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Bekenntnis zum Landschaftspark 2019: Der Kernener Gemeinderat beschloss mit breiter Mehrheit den Beitritt zur \u201eInterkommunalen Gartenschau GmbH\u201c. Bedenken gibt es dennoch. Ingrid M\u00f6hrle sind die Kosten f\u00fcr Projekte wie die Aussichtsplattformen ein Dorn im Auge. Sie h\u00e4lt die Zuschusserwartungen f\u00fcr blau\u00e4ugig. Jedenfalls hat der ikG-Lenkungskreis die Personalkosten schon mal reduziert. Offenbar hat die Skepsis, die im Korber Gemeinderat und anderswo laut wurde, Wirkung gezeigt. Bei der Ratssitzung am Donnerstagabend war der Leiter der Schorndorfer ikG-Gesch\u00e4ftsstelle, Thorsten Englert, zum Tagesordnungspunkt \u201eBeitritt zur Interkommunalen Gartenschau GmbH\u201c mit einem Pr\u00e4sent im Gep\u00e4ck angereist. Beratungsgegenstand: die Kostenumlage 2015.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir haben die Personalausgaben von 485 000 Euro im Jahr 2015 um 135 000 Euro zur\u00fcckgefahren, so dass auf Kernen statt bisher 19 400 Euro anteilig nur noch knapp 14 000 Euro entfallen\u201c, so Englerts Botschaft. Zus\u00e4tzlich zu der Stelleneinsparung in der Schorndorfer ikG-Gesch\u00e4ftsstelle beziffert die neue Kalkulation jetzt auch die \u00fcbergeordneten Planungskosten und Aufwendungen f\u00fcrs Marketing. Dass hierf\u00fcr bislang keine Zahl ausgewiesen war, hatte Gemeinder\u00e4te misstrauisch gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thorsten Englert sagte, die Botschaft, dass sich Kommunen bei der derzeitigen finanziellen Gesamtsituation mit der Umlage schwert\u00e4ten, sei angekommen. F\u00fcr Planungssicherheit sorge deshalb auch, dass der Finanzplan die Marketingkosten f\u00fcr alle 16 beteiligten Kommunen nun erstmals beziffert: auf 100 000 Euro. 2015 bleiben an Kernen bei einem vierprozentigen Anteil demnach 4000 Euro h\u00e4ngen. Inklusive Sachkosten steuert Kernen zum Landschaftspark Rems n\u00e4chstes Jahr knapp 18 000 Euro bei. Damit seien die Ausgaben f\u00fcr die 16 Kommunen deutlich gedrosselt worden und die Tabelle sorge nun auch f\u00fcr die in den Rath\u00e4usern angemahnte Transparenz, warb der Schorndorfer Finanzdezernent f\u00fcr den Beitritt zur \u201eInterkommunalen Gartenschau GmbH\u201c. 13 Ratsmitglieder in Kernen lie\u00dfen sich davon \u00fcberzeugen, f\u00fcnf stimmten mit Nein. Im Januar soll die GmbH bei einer au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung mit den 21 Gesellschaftern gegr\u00fcndet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Englert: \u201eSie entscheiden jedes Jahr aufs Neue\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr UFW-Fraktionschef Hans Dietzel stellt sich die Frage, welche Kosten nach 2015 drohen. Englert suchte zu beruhigen: Die Schorndorfer Gesch\u00e4ftsstelle wisse zwar noch nicht, welche Aufgaben ihr \u00fcbertragen w\u00fcrden, etwa zum Thema Mobilit\u00e4t. Jedes Jahr m\u00fcsse aber die H\u00f6he der Kostenumlage im Rahmen des Wirtschaftsplanes gepr\u00fcft und gebilligt werden. \u201eJahr f\u00fcr Jahr entscheiden Sie, welche Kosten veranschlagt werden. Insofern haben Sie die Entwicklung im Griff\u201c, so Englert. Wichtig sei ihm, dass die interkommunale Gartenschau 2019 eine Jahrhundertchance sei, die durch Investition Werte schaffe, Emotionen wecke, zur Identifikation mit der Region beitrage. Die Auswirkungen auf Tourismus, das Thema Naherholung und die Weiterentwicklung der Infrastruktur seien nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. \u201eSchw\u00e4bisch Gm\u00fcnd dient uns als Beispiel\u201c, schw\u00e4rmte Thorsten Englert. \u201eAn diesen Erfolg w\u00fcrden wir ankn\u00fcpfen, aber die haben eben auch Personalaufwand gehabt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPD-Gemeinder\u00e4tin Ingrid M\u00f6hrle kann diese Euphorie nicht teilen \u2013 vor allem im Hinblick auf die Ausgaben und ihre m\u00f6glichen Auswirkungen auf die Kernener Finanzlage. Projekte wie die Aussichtsplattformen Y-Burg, Sieben Linden und Harthau, f\u00fcr die Bauamtschef Horst Schaal mit Kosten zwischen 300 000 und 400 000 Euro rechnet, stellt M\u00f6hrle infrage. \u201eIch muss sagen, Amtsleiter Schaal schw\u00e4rmt von vollen F\u00f6rdert\u00f6pfen, aber konkret wird es nicht. Was kostet das f\u00fcr Kernen? Das w\u00fcrde mich interessieren. Haben Sie bei den drei Aussichtspunkten auch an die Folgekosten gedacht?\u201c Die SPD-R\u00e4tin bezweifelt, dass Kernen solche Projekte ohne den Aufh\u00e4nger Gartenschau jemals in Angriff genommen h\u00e4tte. \u201eIch brauche keinen Skywalk in unseren Weinbergen. Mich bewegt, dass die Leistungsf\u00e4higkeit unserer Verwaltung erhalten bleibt, dass wir unsere Pflichtaufgaben erf\u00fcllen k\u00f6nnen.\u201c Auch mahne sie dringend B\u00fcrgerbeteiligung an. M\u00f6hrle: \u201eSie sollten einmal fragen: Wie viel K\u00fcnstliches will ich in meiner Landschaft?\u201c BM Altenberger beschwichtigte: \u201eDas ist noch nicht endg\u00fcltig, das sind Visionen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>125 000 Euro f\u00fcr den Schlosspark sind sicher<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU-Fraktionschef Andreas Wersch ergriff die Gelegenheit beim Schopf, ein \u201eklares Bekenntnis\u201c seiner Fraktion zur Interkommunalen Gartenschau abzugeben. \u201eGleichwohl teile ich die Bedenken meiner Kollegin M\u00f6hrle. Aber man darf es nicht monet\u00e4r sehen. Geld, das ich nicht ausgebe, ist nicht gespart. Wir sehen die ikG als Chance f\u00fcr unsere Gemeinde an.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem die Zuschussfrage schwebt wie ein gro\u00dfes Fragezeichen \u00fcber den geplanten Investitionen. Beigeordneter Horst Schaal sieht mehrere Zuschusst\u00f6pfe, die sich \u00f6ffnen k\u00f6nnten. F\u00fcr das Gartenschau-Thema \u201eStettener Schlosspark\u201c, der im Dornr\u00f6schenschlaf liege, seien 125 000 Euro aus dem genuinen Landesgartenschau-Topf \u201eNatur in Stadt und Land\u201c bereits sicher. Auch f\u00fcr den Zuweg zur Y-Burg und die Entw\u00e4sserung der Fl\u00e4che um das Denkmal erwarte er F\u00f6rdermittel. Hinzu kommen laut Schaal regul\u00e4re Sanierungst\u00f6pfe f\u00fcr den Aus- und Umbau von Klosterstra\u00dfe und Steigstra\u00dfe, die Teil einer fu\u00dfl\u00e4ufigen Achse zwischen Schloss und Y-Burg unter dem Motto \u201eHaus W\u00fcrttemberg\u201c werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">WKZ vom 29.11.2014 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 29.11.2014 Der Kernener Gemeinderat stimmt mit gro\u00dfer Mehrheit dem Beitritt zur Interkommunalen Gartenschau GmbH zu Ein Bekenntnis zum Landschaftspark 2019: Der Kernener Gemeinderat beschloss mit breiter Mehrheit den Beitritt zur \u201eInterkommunalen Gartenschau GmbH\u201c. Bedenken gibt es dennoch. Ingrid M\u00f6hrle sind die Kosten f\u00fcr Projekte wie die Aussichtsplattformen ein Dorn im Auge. 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