{"id":3811,"date":"2014-11-12T22:25:28","date_gmt":"2014-11-12T21:25:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3811"},"modified":"2014-11-17T11:32:26","modified_gmt":"2014-11-17T10:32:26","slug":"wird-wasserversorgung-zentralisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/11\/wird-wasserversorgung-zentralisiert\/","title":{"rendered":"Wird Wasserversorgung zentralisiert?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 11.11.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Verwaltung will sie zusammen mit Remshalden, Winterbach und Urbach ins Remstalwerk auslagern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch sei nichts beschlossen, sagte Bernhard B\u00fchler im Gemeinderat \u2013 doch wom\u00f6glich k\u00f6nnte die Wasserversorgung Kernens, Remshaldens, Winterbachs und Urbachs bald zusammengelegt und ins gemeinsame Remstalwerk ausgelagert werden. Davon erhoffen sich die Kommunen Synergieeffekte und Einsparungen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sicher ist bereits, dass die Wassergeb\u00fchren f\u00fcr die Kernener B\u00fcrger steigen, unabh\u00e4ngig von den Zentralisierungspl\u00e4nen der Verwaltung: Drei Cent teurer wird der Kubikmeter Frischwasser im neuen Jahr 2015, der Preis steigt von 1,65 Euro auf 1,68 Euro. Und auch die Beseitigung des Abwassers wird teurer: Die Niederschlagswassergeb\u00fchr erh\u00f6ht sich pro Quadratmeter von 36 Cent auf 39 Cent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun hat Hauptamtsleiter Bernhard B\u00fchler Pl\u00e4ne zur Zentralisierung der Wasserversorgung in der Remstalwerk GmbH bekanntgegeben, die von den vier Kommunen Kernen, Remshalden, Winterbach und Urbach betrieben wird. Davon erhoffe man sich Synergieeffekte, so Altenberger. \u00dcber Einsparungen durch die Zentralisierung sei es sogar m\u00f6glich, dass die Verbraucher profitierten, hei\u00dft es von Verwaltungsseite, weil sich die Weniger-Ausgaben bei den Geb\u00fchren bemerkbar machen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christof Leibbrand von der OGL fragte, ob denn die Gemeinde bei einer Zentralisierung die Autonomie \u00fcber die Festlegung der Geb\u00fchren einb\u00fc\u00dfen w\u00fcrde. \u201eWir verlegen die Betriebsf\u00fchrung\u201c, entgegnete Altenberger, \u201ewir verkaufen nicht das Wasserwerk. Das kann man entspannt sehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00fcrgermeister Altenberger: \u201eWir verkaufen nicht das Wasserwerk\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Bedenken sorgte ein Passus in der neuen Wasserversorgungssatzung, die der Gemeinderat schlie\u00dflich beschlossen hat. Bei einem Satz im ersten Paragrafen ist Ebbe K\u00f6gel (PFB) hellh\u00f6rig geworden: \u201eDie Gemeinde kann die Wasserversorgung ganz oder teilweise durch Dritte vornehmen lassen.\u201c K\u00f6gel stimmte schlie\u00dflich als einer von zwei R\u00e4ten gegen die Satzung \u2013 sie erm\u00f6gliche die Privatisierung der Versorgung (siehe Infobox).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00e4mmerin Melanie Teflexidis sagte, die Satzungs\u00e4nderung sei in der Hauptsache eine Anpassung an die Mustersatzung des Gemeindetags und habe nichts mit den Pl\u00e4nen zur Dezentralisierung zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls verabschiedet wurde eine neue Abwasser- und Entsorgungssatzung. Darin werden unter anderem kleine, dezentrale Beseitigungsanlagen konkretisiert. Au\u00dferdem sollen Geb\u00fchren zuk\u00fcnftig \u00fcber die Nutzungsfl\u00e4che berechnet werden. Das ist laut Verwaltung sinnvoll, weil dieser Ma\u00dfstab auch bei den Erschlie\u00dfungsbeitr\u00e4gen angelegt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>K\u00f6gels Bedenken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eW\u00e4re es denn m\u00f6glich, dass die Wasserversorgung privatisiert wird?\u201c, hakte Gemeinderat Ebbe K\u00f6gel bei der Verwaltung nach, nachdem im Gemeinderat die neue Satzung f\u00fcr die Wasserversorgung pr\u00e4sentiert wurde und die Zentralisierungspl\u00e4ne bekannt wurden. B\u00fcrgermeister Altenberger beschwichtigte: \u201eWir halten 51 Prozent am Remstalwerk, da kann nichts passieren.\u201c Au\u00dferdem habe der Gemeinderat die Entscheidungshoheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">OGL-Mann Christof Leibbrand sagte, dass eine Privatisierung \u201egrunds\u00e4tzlich m\u00f6glich\u201c sei. Und auch CDU-Rat Andreas Wersch nahm die Warnung K\u00f6gels ernst: \u201eWer wei\u00df denn, was wir entscheiden, wenn\u2019s uns mal weniger gut geht?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: WKZ vom 11.11.2014 \/ Text: Sebastian Striebich<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 11.11.2014 Die Verwaltung will sie zusammen mit Remshalden, Winterbach und Urbach ins Remstalwerk auslagern Noch sei nichts beschlossen, sagte Bernhard B\u00fchler im Gemeinderat \u2013 doch wom\u00f6glich k\u00f6nnte die Wasserversorgung Kernens, Remshaldens, Winterbachs und Urbachs bald zusammengelegt und ins gemeinsame Remstalwerk ausgelagert werden. 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