{"id":3806,"date":"2014-11-15T22:17:15","date_gmt":"2014-11-15T21:17:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3806"},"modified":"2014-11-17T11:32:32","modified_gmt":"2014-11-17T10:32:32","slug":"der-schultes-bringt-den-stein-ins-rollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/11\/der-schultes-bringt-den-stein-ins-rollen\/","title":{"rendered":"Der Schultes bringt den Stein ins Rollen"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 14.11.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitglieder des Technischen Ausschusses sto\u00dfen ihre Entscheidung um: Der alte Brunnen des K\u00fcnstlers H\u00fcseyin Altin kommt jetzt doch nicht zur\u00fcck vors Rathaus. Stattdessen werden B\u00e4ume gepflanzt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich hatten die Kernener Gemeinder\u00e4te l\u00e4ngst mehrheitlich entschieden, wie die Freifl\u00e4chengestaltung rund ums neue B\u00fcrgerhaus und Rathaus aussehen soll. Der Brunnen, den der K\u00fcnstler H\u00fcseyin Altin f\u00fcr den Marktplatz erschaffen hat und der 1990 errichtet wurde, sollte nach Beendigung der Bauarbeiten wieder aufgestellt werden. Doch der Beschluss wurde umgesto\u00dfen. In der Sitzung des Technischen Ausschusses am Mittwoch hat sich eine Mehrheit daf\u00fcr ausgesprochen, anstelle des markanten Brunnensteins lieber B\u00e4ume zu setzen. Bauamtsleiter Horst Schaal, seines Zeichens Architekt, bekam mit der Mehrheit der Stimmen den Auftrag, so schnell wie m\u00f6glich eine neue Gestaltung mit Gr\u00fcn und m\u00f6glichst auch mit Wasser vorzulegen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger brachte den Stein ins Rollen: &#8218;Ich finde, der alte Brunnen passt nicht mehr.&#8216; Ihm w\u00fcrden Bodensprudler viel besser gefallen, sagte der Schultes und stie\u00df damit eine l\u00e4ngere Diskussion im Gremium an. Das Argument Sch\u00f6nheit war f\u00fcr Andreas Stiene von der Offenen Gr\u00fcnen Liste (OGL) nicht stichhaltig. &#8218;Wir haben den Brunnen eines K\u00fcnstlers, nicht irgendeinen Sprudler, wie er grad \u00fcberall aus dem Boden schie\u00dft.&#8216; Der Brunnen passe mit dem verkleinerten Becken und bodengleichen Ablauf gut auf den Platz vor dem Caf\u00e9, er sei ein &#8218;Zeichen seiner Zeit&#8216;, und Kunst steige mit den Jahren in der Wertsch\u00e4tzung. Unterst\u00fctzung bekam Stiene von Fraktionskollege Matthias Kramer, der bei einer kleinen Umfrage im Freundes- und Bekanntenkreis eine gro\u00dfe Zustimmung f\u00fcr den alten Brunnen bekam. &#8218;Ich habe ganz andere Sachen geh\u00f6rt&#8216;, sagte der B\u00fcrgermeister. Auch f\u00fcr Christoph Sch\u00f6nleber (SPD) ist der Stein ein &#8218;Relikt aus einer vergangenen Zeit&#8216;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">UFW-Rat Heinz He\u00df verstand die ganze Diskussion nicht. Die Entscheidung sei gefallen. &#8218;Es kann nicht sein, dass wir so lange abstimmen, bis das rauskommt, was der Verwaltung passt.&#8216; Diesen Vorwurf wies Stefan Altenberger zur\u00fcck und erhielt Unterst\u00fctzung von Andreas Wersch von der CDU. &#8218;Es ist nichts Ehrenr\u00fchriges, seine Entscheidungen zu \u00fcberdenken.&#8216; Allerdings f\u00e4nde Wersch es schade, wenn der Stein von Altin auf dem Bauhof verrotten w\u00fcrde und schlug vor, ihn, wenn schon nicht als Brunnen, so doch als Stelenskulptur an einem daf\u00fcr geeigneten Platz aufzustellen. Daran glauben allerdings nicht alle R\u00e4te. &#8218;Wenn er weg ist, ist er weg, machen wir uns nichts vor&#8216;, sagte Matthias Kramer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Horst Schaal hat bei dieser Variante ohnehin so seine Bedenken. Der K\u00fcnstler sei schon jetzt entt\u00e4uscht und bestehe darauf, dass der Brunnen zum Rathaus geh\u00f6re, weil er Transparenz und Durchblick symbolisiere. &#8218;Ihn trocken zu legen und an anderer Stelle aufzubauen, ist f\u00fcr ihn sicher keine L\u00f6sung.&#8216; Da H\u00fcseyin Altin das Urheberrecht besitze, k\u00f6nnte am Ende ein Anspruch auf Schadenersatz in unbekannter H\u00f6he auf die Gemeinde zukommen. Dass der Bauamtsleiter ein Freund eines gr\u00fcnen Marktplatzes ist, daraus machte er keinen Hehl. Wenn zwei, drei B\u00e4ume gepflanzt w\u00fcrden, bliebe allerdings f\u00fcr einen Bodensprudler kein Platz, &#8218;vielleicht aber f\u00fcr ein kleines B\u00e4chlein, das sich schl\u00e4ngelt&#8216;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf das Marktplatzzelt f\u00fcr die Kirbe m\u00fcsse bei der Gestaltung jedenfalls keine R\u00fccksicht genommen werden, sagte Erich Ehrlich (SPD). Am alten Platz werde kein Zelt mehr stehen, zumal es gen\u00fcgend Ausweichm\u00f6glichkeiten gebe. Der Wochenmarkt m\u00fcsse allerdings bei den Planungen eine Rolle spielen. &#8218;Ich nehme Wasser und B\u00e4ume als Auftrag mit&#8216;, sagte Horst Schaal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 14.11.2014 \/ Text: Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 14.11.2014 Die Mitglieder des Technischen Ausschusses sto\u00dfen ihre Entscheidung um: Der alte Brunnen des K\u00fcnstlers H\u00fcseyin Altin kommt jetzt doch nicht zur\u00fcck vors Rathaus. Stattdessen werden B\u00e4ume gepflanzt Eigentlich hatten die Kernener Gemeinder\u00e4te l\u00e4ngst mehrheitlich entschieden, wie die Freifl\u00e4chengestaltung rund ums neue B\u00fcrgerhaus und Rathaus aussehen soll. 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