{"id":3789,"date":"2014-11-09T18:38:44","date_gmt":"2014-11-09T17:38:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3789"},"modified":"2014-11-09T18:38:44","modified_gmt":"2014-11-09T17:38:44","slug":"fast-paradiesische-zustaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/11\/fast-paradiesische-zustaende\/","title":{"rendered":"Fast paradiesische Zust\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 31.10.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trotz H\u00f6chststand von 142 Unf\u00e4llen stehen in der Statistik f\u00fcr 2013 so wenig Verletzte wie noch nie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><\/strong>Die diesj\u00e4hrige &#8218;R\u00f6mer Kirbe&#8216; war die ruhigste, die Klaus Auer je erlebt hat. &#8218;Wir hatten nicht eine einzige K\u00f6rperverletzung&#8216;, sagt der Polizeioberrat. Nicht ganz so ruhig ging es 2013 in Kernen zu. Die Zahl der Straftaten erreichte einen neuen H\u00f6chststand. 613 Delikte wurden angezeigt, 20 mehr als im Jahr davor, w\u00e4hrend die Aufkl\u00e4rungsquote um 2,2 Prozent auf 55,3 Prozent sank. Mit 31 Prozent stellten Diebst\u00e4hle den gr\u00f6\u00dften Teil der Straftaten, sagte der Leiter des Polizeireviers in Fellbach, zu dessen Bereich Kernen geh\u00f6rt. F\u00e4lle von schwerer Gewaltkriminalit\u00e4t habe es nur neun gegeben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl der Jungt\u00e4ter sei leicht gestiegen, sagte Klaus Auer bei der Pr\u00e4sentation der Unfall- und Kriminalit\u00e4tsstatistik im Kernener Gemeinderat. &#8218;Aus meiner Sicht ist das aber nicht besorgniserregend.&#8216; Allerdings gebe es prozentual gesehen mehr Verd\u00e4chtige bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden als im Durchschnitt des Rems-Murr-Kreises. Mit elf Wohnungseinbr\u00fcchen, zwei mehr als 2012, wurde Kernen &#8218;von den dramatischen Zahlen, die sonst im Kreis zu finden sind, verschont&#8216;. Bei Betrugsf\u00e4llen war sogar ein R\u00fcckgang erkennbar. Die Zahl der Rauschgiftdelikte steige dagegen stetig. &#8218;Ganz oben steht Cannabis und Marihuana, gefolgt von Amphetaminen oder Ecstasy.&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls mehr besch\u00e4ftigt haben die Polizisten Formen von Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t. Darunter fallen Sachbesch\u00e4digungen und K\u00f6rperverletzungen, denen sie in 119 F\u00e4llen nachgingen. Delikte, die von Asylbewerbern begangen w\u00fcrden, seien kein spezifisches Kernener Problem, sagte Auer. &#8218;Und die Bandenkriminalit\u00e4t haben wir ganz gut im Griff.&#8216; Damit das so bleibt und die Aufkl\u00e4rungsquote wieder besser wird, sei es nach wie vor sein Ziel, den Posten in &#8218;Rom&#8216; mit f\u00fcnf Polizisten zu besetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unfallzahlen des Jahres 2013 sind ebenfalls rekordverd\u00e4chtig. So oft wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren hat es auf den Stra\u00dfen in Kernen gekracht. Im gleichen Zeitraum wurden aber auch noch nie so wenige Verkehrsteilnehmer verletzt. Bei 142 Unf\u00e4llen seien 22 Menschen verletzt worden, f\u00fcnf davon schwer, sagte Klaus Auer. Im Jahr davor habe die Polizei 30 Verletzte bei 136 Unf\u00e4llen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Kreis registrierten die Ordnungsh\u00fcter im vergangenen Jahr mehr Unf\u00e4lle. F\u00fcr den Fellbacher Polizeichef herrschen auf Kernens Stra\u00dfen dennoch &#8218;fast paradiesische Zust\u00e4nde&#8216;. Zwar sei die Zahl leichter Unf\u00e4lle gestiegen, die der schweren jedoch deutlich zur\u00fcckgegangen. &#8218;Wir hatten 2012 drei Schulwegunf\u00e4lle, im Vorjahr gab es keinen einzigen, das ist sehr positiv.&#8216; Nur bei zwei Unf\u00e4llen wurden Fu\u00dfg\u00e4nger verletzt. &#8218;Das haben wir selten.&#8216; Als &#8218;unauff\u00e4llig&#8216; bezeichnete Auer die elf Unf\u00e4lle, bei denen Radfahrer betroffen waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen direkten Unfallschwerpunkt hat Auer in Kernen nicht ausgemacht. &#8218;Allerdings ist der Adlerkreisel zumindest auff\u00e4llig.&#8216; Die h\u00e4ufigste Unfallursache war zu geringer Abstand. 40 Mal gab es deshalb mindestens Blechschaden. 19 Mal war eine Vorfahrtsverletzung schuld, elfmal f\u00fchrte zu hohes Tempo zum Crash. Acht Unf\u00e4lle ereigneten sich beim Abbiegen, vier beim \u00dcberholen. &#8218;Nur dreimal war Alkohol im Spiel&#8216;, sagte Klaus Auer. Dass die Tempo-30-Zone durch Stetten die Statistik positiv beeinflusst, glaubt er nicht. Tags\u00fcber fahre ohnehin niemand schneller und nachts keiner 30. &#8218;Es ist ein St\u00fcck weit Placebo. Wenn es die Bev\u00f6lkerung beruhigt, auch gut.&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: FZ vom 31.10.2014 \/ Text: Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 31.10.2014 Trotz H\u00f6chststand von 142 Unf\u00e4llen stehen in der Statistik f\u00fcr 2013 so wenig Verletzte wie noch nie Die diesj\u00e4hrige &#8218;R\u00f6mer Kirbe&#8216; war die ruhigste, die Klaus Auer je erlebt hat. &#8218;Wir hatten nicht eine einzige K\u00f6rperverletzung&#8216;, sagt der Polizeioberrat. Nicht ganz so ruhig ging es 2013 in Kernen zu. 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