{"id":3734,"date":"2014-09-25T12:05:28","date_gmt":"2014-09-25T11:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3734"},"modified":"2014-10-03T12:32:35","modified_gmt":"2014-10-03T11:32:35","slug":"zu-gross-und-zu-einfallslos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/09\/zu-gross-und-zu-einfallslos\/","title":{"rendered":"Zu gro\u00df und zu einfallslos"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 24.09.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf Wunsch der Kernener Gemeinder\u00e4te m\u00fcssen zwei Bauvorhaben noch einmal auf den Pr\u00fcfstand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeindeverwaltung hat die Entscheidung v\u00f6llig offen gelassen. Ohne einen Beschlussvorschlag ist der Kernener Bauamtsleiter Horst Schaal bei zwei Bauvorhaben in den Technischen Ausschuss gegangen. Die Gemeinder\u00e4te haben sich dennoch recht schnell eine Meinung gebildet. Die Bauvoranfrage f\u00fcr drei Mehrfamilienh\u00e4user mit Tiefgarage und drei oberirdischen Garagen in der Sudetenstra\u00dfe muss der Bauherr auf Wunsch der B\u00fcrgervertreter noch einmal \u00fcberarbeiten. Dem Baugesuch f\u00fcr ein B\u00fcrogeb\u00e4ude mit zwei Wohnungen in der Robert-Bosch-Stra\u00dfe verweigerten sie die Zustimmung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Sudetenstra\u00dfe soll der Altbestand abgebrochen werden, damit Neues entstehen kann. Einen Bebauungsplan gibt es in diesem Gebiet nicht, das Kriterium ist, ob sich das geplante Vorhaben in die Umgebungsbebauung einf\u00fcgt. Dass die zwei Geb\u00e4ude, die entlang der Sudetenstra\u00dfe entstehen sollen, einen h\u00f6heren First haben als Nachbargeb\u00e4ude, damit k\u00f6nnten Horst Schaal &#8211; und die Mehrzahl der Gemeinder\u00e4te &#8211; gut leben. Zumal f\u00fcr den Eindruck eines Geb\u00e4udes, nicht die First-, sondern die Traufh\u00f6he ausschlaggebend sei, die mehr wahrgenommen werde, sagte der Bauamtsleiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er &#8211; und mit ihm die meisten Mitglieder des Technischen Ausschusses &#8211; st\u00f6ren sich aber an dem wuchtigen dritten Geb\u00e4ude, das in zweiter Reihe errichtet werden soll. &#8218;Wir, und auch die Nachbarn, hatten auf ein wenig mehr Freiraum gehofft&#8216;, sagte Horst Schaal. Das Haus sei zu volumin\u00f6s und stehe zu nah an der Grundst\u00fccksgrenze, was auch schon zu einigen Reaktionen bei den Anwohnern gef\u00fchrt habe. Trotz einer Gr\u00fcnfl\u00e4che sei das Grundst\u00fcck eng bebaut. Au\u00dferdem m\u00fcssten zwei stattliche alte B\u00e4ume fallen, und wohl auch ein paar Flederm\u00e4use leiden. &#8218;Auch gestalterisch k\u00f6nnte durchaus eine Schippe drauf gelegt werden&#8216;, sagte Horst Schaal. Ihm missfallen vor allem die drei Garagen, die der Architekt im Eckbereich zur Kelterstra\u00dfe geplant hat. &#8218;Da muss dringend noch etwas passieren. Die Situation muss nachgebessert werden. Schon offene Stellpl\u00e4tze mit einem Baum w\u00e4ren da besser.&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Forderung nach kleineren Grundrissen steht der Bauamtsleiter nicht allein. Andreas Stiene von der Offenen Gr\u00fcnen Liste forderte den Grenzabstand von 2,50 Meter auf 3,50 Meter zu vergr\u00f6\u00dfern, sonst k\u00f6nne er nicht zustimmen. SPD-Rat Andreas Pf\u00e4nder erkl\u00e4rte, er tue sich schwer, und sein Fraktionskollege Erich Ehrlich brachte es auf den Punkt. &#8218;Das Haus ist ein Klotz, es muss kleiner und schmaler werden und weiter von der Grenze wegr\u00fccken.&#8216; Diese Empfehlungen wird Horst Schaal dem Bautr\u00e4ger mit auf den weiteren Weg geben. &#8218;Auch deshalb habe ich ihm zun\u00e4chst zu einer Voranfrage geraten, nicht gleich zu einem Baugesuch.&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liegt f\u00fcr ein Gebiet ein qualifizierter Bebauungsplan vor, haben es beide Seiten eigentlich leichter. Der Bauherr in der Robert-Bosch-Stra\u00dfe hat sich exakt an die Vorgaben f\u00fcr das Gebiet &#8218;Erwin-Bahnm\u00fcller-Stra\u00dfe&#8216; gehalten. Dennoch haben die Gemeinder\u00e4te einstimmig ihr Einverst\u00e4ndnis verweigert &#8211; zur Freude von Horst Schaal, der nicht nur die &#8218;konsequent einfallslose Architektursprache&#8216; kritisiert. Drinnen sind &#8211; auf vier Geschossen anstelle der in der Bauvoranfrage geplanten drei Stockwerke &#8211; mehrere B\u00fcros und Wohnungen geplant, wobei in der ersten Etage Gewerbe und Wohnen identische Grundrisse aufweisen. F\u00fcr ihn sei das eine Wohnbebauung, sagte Rainer M\u00fcller von der CDU. Auch die Verwaltung f\u00fcrchtet eine sp\u00e4tere Verwendung der Fl\u00e4chen, die nicht den Vorgaben der Baunutzungsverordnung entspricht. Nach den Wortmeldungen w\u00fcrde er empfehlen, das Baugesuch abzulehnen, sagte der Bauamtsleiter &#8211; und das Gremium folgte dem Rat aus Expertenmund einstimmig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 24.09.2014 \/ Text: Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 24.09.2014 Auf Wunsch der Kernener Gemeinder\u00e4te m\u00fcssen zwei Bauvorhaben noch einmal auf den Pr\u00fcfstand Die Gemeindeverwaltung hat die Entscheidung v\u00f6llig offen gelassen. 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