{"id":3701,"date":"2014-07-09T21:00:44","date_gmt":"2014-07-09T20:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3701"},"modified":"2014-07-25T21:03:42","modified_gmt":"2014-07-25T20:03:42","slug":"mahlbacher-3000-kunden-ende-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/07\/mahlbacher-3000-kunden-ende-2014\/","title":{"rendered":"Mahlbacher: 3000 Kunden Ende 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 08.07.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Remstalwerks h\u00e4lt an Zielmarke fest \/ Im Juni hatte der Energieversorger 1892 Strom- und Gasabnehmer<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas Mahlbacher, bis Ende Juli Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Remstalwerks, h\u00e4lt an der Zielmarke 3000 Kunden bis Ende 2014 fest. Der Energiemarkt ist z\u00e4h: Mitte Juni waren erst 1892 Vertr\u00e4ge unterzeichnet: 406 Gas- und 1486 Stromkunden. \u201eEs gibt keinen Grund, von der Marke 3000 abzur\u00fccken\u201c, sagt Mahlbacher. Zudem hofft er, dass der Netzr\u00fcckkauf bis Ende 2014 erfolgt ist.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere attraktive Angebote f\u00fcr umwelt- und standortbewusste Stromkunden sollen der schleppenden Kundenakquise des Remstalwerks zu mehr Schwung verhelfen. Thomas Mahlbacher, der in einer \u00dcbergangsfrist noch bis Anfang August den Energieversorger Remstalwerk zusammen mit seiner Nachfolgerin Gabriele Laxander steuert, setzt auf Direktstrom aus dem Remskraftwerk Remshalden. 140 Haushalte k\u00f6nnen mit dem Strom aus lokaler Wasserkraft versorgt werden. So bestehen die neuen Produkte RemstalStrom Natur und RemstalStrom Natur fix 12 aus hundertprozentig erneuerbaren Energien und werden mit dem Ok-power-Label zertifiziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Leute sehen hier, wo ihr Strom herkommt\u201c, sagt Mahlbacher. In dieses \u00d6ko-Paket lie\u00dfe sich, sollte Interesse bestehen, Solar und zugekaufte Windenergie aus dem Schwarzwald integrieren. Zudem k\u00f6nnte, falls die Windmessungen am Schurwaldstandort GT 03 erfolgreich sind, in diese regionale Windkraftanlage neben den Stadtwerken Fellbach und Schorndorf gem\u00e4\u00df dem neuen Direktvermarktungsgebot auch das Remstalwerk einsteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Remstalwerk setzt auf das Wir-Gef\u00fchl der Kunden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werden die am 9. Juli beginnenden Netzr\u00fcckkauf-Verhandlungen mit dem Energieriesen EnBW so z\u00fcgig vonstattengehen wie das Entflechtungsverfahren, das am 15. April mit der Vertragsunterzeichnung endete, k\u00f6nnte das Stromnetz schon Anfang 2015 dem Remstalwerk geh\u00f6ren. Nicht jeder EnBW-Kunde wird deshalb gleich den Anbieter wechseln. Die EnBW wird noch einige Zeit ihren Strom an ihre Abnehmer in Kernen durchs Netz des Remstalwerks leiten. Obwohl der regionale Stromanbieter Remstalwerk aufs Wir-Gef\u00fchl der kommunalen Eigent\u00fcmer, also die B\u00fcrger der vier Mitgliedskommunen Kernen, Remshalden, Urbach und Winterbach setzt, bewegt sich der Markt nur sehr z\u00e4hfl\u00fcssig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEnergie ist ein Low-Interest-Produkt\u201c, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Mahlbacher. Strom kommt f\u00fcr viele am Ende eben doch nur aus der Steckdose. \u201eKein Mensch kann sich unter Strom was vorstellen. Da ist es sehr schwierig, sich zu profilieren, Kunden zu gewinnen.\u201c Das Regionalwerk bem\u00fche sich, ein Wir-Gef\u00fchl zu schaffen, bei dem die Leute sp\u00fcrten, der Versorger sei ein Dienstleistungsunternehmen, das den B\u00fcrgern geh\u00f6rt und den B\u00fcrgern dient. Ein Gewinnposten seien nicht nur die 30 bis 39 Arbeitspl\u00e4tze im Ausbaustandard. F\u00fcr wichtiger, weil identit\u00e4tsstiftend, h\u00e4lt Mahlbacher das Unternehmen als Ansprechpartner vor Ort, kurze Wege, den kostenlosen Energieberater in Remshalden. Hinzu kommen Produkte in der Pipeline wie der g\u00fcnstige Zwei-Tarif-Strom, sobald die Netzverhandlungen gelaufen sind: Tag- und Nachtstrom f\u00fcr Leute mit Ger\u00e4ten im Haus, die haupts\u00e4chlich nachts Strom verbrauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum vielbeschworenen Wir-Gef\u00fchl geh\u00f6re die Erkenntnis, dass der kommunale Energieversorger im engen Schulterschluss mit den Rath\u00e4usern agiert. Zu Problemen wie den in der j\u00fcngsten B\u00fcrgerversammlung kritisierten Bordsteinh\u00f6hen in Kernen, die f\u00fcr den Baulasttr\u00e4ger Telekom bei der Verlegung von Breitbandkabel schon aus Kostengr\u00fcnden kein Thema sind, komme es nicht, sagt Mahlbacher. \u201eDenn man redet miteinander. Man ist Teil des Gesamtkonzerns der beteiligten vier Gemeinden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mahlbacher: Wir haben ein sehr hohes Sicherheitsniveau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den wichtigsten Teil der Stra\u00dfenbeleuchtung hat das Remstalwerk der EnBW inzwischen f\u00fcr 1,75 Millionen Euro abgekauft: das Kabelnetz, die Masten und Schaltstellen. Der kommunale Energieversorger ist derzeit dabei, den Gemeinden auch ihren Anteil an der \u00f6ffentlichen Beleuchtung, die sogenannten Koffer auf den Laternenmasten, abzunehmen. Dann w\u00e4re das System komplett in der Hand des Remstalwerks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von einem Professor der Uni Stuttgart, vormals Vorstandsassistent bei der EVS, auf CDU-Veranstaltungen verbreitete Darstellung, das Regionalwerk k\u00f6nne aus technischen Gr\u00fcnden gar nicht funktionieren, es sei h\u00f6chst risikobehaftet, h\u00e4lt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr schwer nachvollziehbar. \u201eDas ist \u00e4rgerlich. Da werden Emotionen geweckt, da wird in Schein-Wunden gebohrt, die es gar nicht gibt.\u201c Thomas Mahlbacher stellt klar, dass das entflochtene Stromnetz den Standard N-1 erf\u00fcllt. Ein vergleichsweise hohes Sicherheitsniveau. Es gew\u00e4hrleiste, dass sogar ein Betriebsmittel ausfallen d\u00fcrfe, ohne dass es zu einer technischen St\u00f6rung kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU-Fraktionschef Andreas Wersch wollte im Gemeinderat von Mahlbacher wissen, wie es mit den Renditen aussehe, nachdem von einem Anbieter zu h\u00f6ren war, er sch\u00fctte acht bis 18 Prozent aus. Mahlbacher gestern: \u201eAcht Prozent kriegen wir auch. Aber es ist zu kurz gesprungen, wenn ich das rein monet\u00e4r betrachte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: WKZ vom 08.07.2014 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 08.07.2014 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Remstalwerks h\u00e4lt an Zielmarke fest \/ Im Juni hatte der Energieversorger 1892 Strom- und Gasabnehmer Thomas Mahlbacher, bis Ende Juli Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Remstalwerks, h\u00e4lt an der Zielmarke 3000 Kunden bis Ende 2014 fest. 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