{"id":3559,"date":"2014-05-24T16:22:45","date_gmt":"2014-05-24T15:22:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3559"},"modified":"2014-05-24T16:26:42","modified_gmt":"2014-05-24T15:26:42","slug":"ein-wohngebiet-am-schlossberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/05\/ein-wohngebiet-am-schlossberg\/","title":{"rendered":"Ein Wohngebiet am Schlossberg?"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 23.05.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"line-height: 1.5em;\">Bei &#8218;Politik direkt&#8216; wird auch \u00fcber eine \u00d6ffnung des Diakonie-Gel\u00e4ndes nachgedacht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen k\u00f6nnte aufgrund seiner historischen Verbindung zur Diakonie Stetten eine Vorzeigegemeinde in Sachen Inklusion werden, darin waren sich alle einig bei der Veranstaltung &#8218;Politik direkt&#8216; am Mittwoch im Wildermuthsaal. Es wurde aber auch deutlich, dass bis dahin noch viel zu tun ist. Ingrid M\u00f6hrle, die Kreis- und Gemeinder\u00e4tin der SPD, ihr Kollege Andreas Wersch von der CDU, FDP-Kreisrat und Landtagsabgeordneter Jochen Hau\u00dfmann, der OGL-Rat Andreas Stiene und der Kreistagskandidat der Gr\u00fcnen Michael Burger sowie Hans-Peter Ruff vom Parteifreien B\u00fcndnis waren in die Diakonie gekommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei das Kinderhaus in Stetten, in dem auch eine Gruppe der Diakonie untergebracht ist, erkl\u00e4rten die Kernener Gemeinder\u00e4te. Sie lobten auch die Gespr\u00e4che von Gemeinde und Behinderteneinrichtung \u00fcber die bauliche Neuordnung der Hangweide sowie des Gebiets rund ums Schloss. \u201eInklusion ist keine Einbahnstra\u00dfe, auch die Diakonie muss sich \u00f6ffnen\u201c, sagte Andreas Stiene. Der OGL-Rat k\u00f6nnte sich vorstellen, dass bei fortschreitender Dezentralisierung und wachsendem Leerstand auf dem Diakonie-Gel\u00e4nde in Stetten das Gebiet am Schlossberg als normales Wohngebiet umgenutzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch so lange \u00fcberh\u00f6hte Bordsteine Rollstuhlfahrern jeden Ausflug nach drau\u00dfen erschweren, liegt noch vieles im Argen, merkte Manfred Rommel als Vertreter der Diakonie-Bewohner an und erhielt h\u00f6rbare Unterst\u00fctzung aus den Reihen des in gro\u00dfer Zahl erschienenen Publikums. Der Werkstatt-Mitarbeiter bem\u00e4ngelte au\u00dferdem, dass \u00fcberall gespart werde. \u201eOhne Geld geht&#8217;s nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Pfeiffer, der Vorsitzende des Gesamtangeh\u00f6rigenbeirats, ist ebenfalls skeptisch, ob die Inklusion gelingt, wenn nicht kr\u00e4ftig investiert wird. Es m\u00fcsse Geld in die Hand genommen werden, um ausreichende Betreuung zu gew\u00e4hrleisten, die zumindest auch Menschen mit Schwerstbehinderung eine Teilhabe erm\u00f6gliche. Der aktuelle Personalschl\u00fcssel in den Wohngruppen lasse das aber nicht zu. \u201eWenn einer baden gehen, der andere einkaufen und ein Dritter daheim bleiben will, st\u00f6\u00dft die Inklusion an Grenzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pfarrer Rainer Hinzen, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stetten, hatte zum Einstieg in die Debatte auf die fehlenden Mittel und den erzwungenen Sparkurs hingewiesen. Auf eine bessere finanzielle Ausstattung kann die Diakonie dennoch kaum hoffen. \u201eWir k\u00f6nnen den Kuchen nur einmal verteilen\u201c, sagte Kreisrat Andreas Wersch.<\/p>\n<p><em>Quelle: FZ vom 23.05.2014, Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 23.05.2014 Bei &#8218;Politik direkt&#8216; wird auch \u00fcber eine \u00d6ffnung des Diakonie-Gel\u00e4ndes nachgedacht Kernen k\u00f6nnte aufgrund seiner historischen Verbindung zur Diakonie Stetten eine Vorzeigegemeinde in Sachen Inklusion werden, darin waren sich alle einig bei der Veranstaltung &#8218;Politik direkt&#8216; am Mittwoch im Wildermuthsaal. Es wurde aber auch deutlich, dass bis dahin noch viel zu tun ist. 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