{"id":3546,"date":"2014-05-01T00:31:02","date_gmt":"2014-04-30T23:31:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3546"},"modified":"2014-05-18T20:52:46","modified_gmt":"2014-05-18T19:52:46","slug":"voller-einsatz-fuer-kernen-und-korb-zukunft-beginnt-vor-ort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/05\/voller-einsatz-fuer-kernen-und-korb-zukunft-beginnt-vor-ort\/","title":{"rendered":"Voller Einsatz f\u00fcr Kernen und Korb &#8211; Zukunft beginnt vor Ort!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Wahlaussagen der CDU f\u00fcr die Kreistagswahl 2014<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Herz und Verstand! Und wir handeln so, dass die Lebensbedingungen f\u00fcr die heutige und f\u00fcr die nachkommenden Generationen tragbar sind. Wir setzen uns aus \u00dcberzeugung f\u00fcr die Menschen im Rems-Murr-Kreis ein. \u00d6konomie und \u00d6kologie sind aus Verantwortung f\u00fcr die Sch\u00f6pfung im Einklang zu halten. Wer hier lebt, soll sich wohl f\u00fchlen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F\u00f6rderung von Mittelstand, Handwerk und Gewerbe<\/strong><br \/>\nDer Rems-Murr-Kreis ist Partner von Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk. Unser Handwerk und unsere mittelst\u00e4ndischen Betriebe haben als tragende S\u00e4ulen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt eine herausragende Bedeutung, weshalb sie unsere tatkr\u00e4ftige Hilfe erfahren. Die Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer als Partner der Unternehmen ist wichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die solide Unterst\u00fctzung in der Vergangenheit mit den Instrumenten der Wirtschaftsf\u00f6rderung und Strukturprogrammen des Rems-Murr-Kreises war dabei eine gute Unterst\u00fctzung. Dieser kommt in der Zukunft eine noch gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu, um die neuen F\u00f6rderma\u00dfnahmen der EU-Strukturpolitik gut ausnutzen zu k\u00f6nnen. Ma\u00dfnahmen zur Belebung der Wirtschaft und zum Erhalt und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitspl\u00e4tzen haben Vorrang. Vor allem m\u00fcssen die strukturschwachen Teilr\u00e4ume im Norden und Nordosten unseres Kreises gest\u00e4rkt werden. Die Tourismusf\u00f6rderung wird dazu ebenfalls ihren Beitrag leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Finanzen<\/strong><br \/>\nWir verbinden wirtschaftliche Vernunft mit dem Einsatz f\u00fcr soziale Gerechtigkeit. Im Hinblick auf die Erhaltung der Leistungsf\u00e4higkeit des Rems-Murr-Kreises muss die Verschuldung des Kreises genau beobachtet werden. Der Rems-Murr-Kreis wird nach der Fertigstellung und des Bezugs des neuen Klinikums zwar die h\u00f6chste Verschuldung unter allen Landkreisen in Baden-W\u00fcrttemberg haben, jedoch sind auch damit viele Investitionen verwirklicht, die langfristig finanziert sind und \u00fcber Einnahmen wieder zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Im Sinne einer Generationengerechtigkeit darf kein Missverh\u00e4ltnis entstehen zwischen dem w\u00fcnschenswerten und dem machbaren. Ziel der CDU ist deshalb eine kontinuierliche R\u00fcckf\u00fchrung der Verschuldung und mit Einf\u00fchrung des neuen Haushalts- und Rechnungswesens den Ressourcenverbrauch genau zu dokumentieren und keine Werteverluste entstehen zu lassen. Der B\u00fcrger sieht Kreis und Kommunen als Einheit und die Steuern und Geb\u00fchren, die vor Ort bezahlt werden. Die CDU setzt sich f\u00fcr einen sparsamen Umgang mit den zur Verf\u00fcgung gestellten Steuermitteln ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klimaschutz<\/strong><br \/>\nDer Klimaschutz kletterte in den vergangenen Jahren zu Recht auf der politischen Priorit\u00e4tenliste \u2013 auch auf Landkreisebene \u2013 in die vordersten R\u00e4nge. F\u00fcr zahlreiche Ma\u00dfnahmen des Landkreises bietet die Klimaschutzkonzeption eine wichtige Grundlage. Dabei legt die CDU-Kreistagsfraktion jedoch gro\u00dfen Wert auf eine ma\u00dfvolle und effiziente Umsetzung. Vorrangig sollte der Landkreis dort aktiv werden, wo seine ureigensten Aufgaben betroffen sind, wie beispielsweise in der energetischen Sanierung von kreiseigenen Geb\u00e4uden, dem Ausbau des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs oder der Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien aus kreiseigenen Anlagen (Bioverg\u00e4rungsanlage der AWG). Das schont nicht nur unser Klima, sondern rechnet sich mittelfristig auch finanziell. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern wir sinnvolle Einzelprojekte wie \u201eBike&amp;Work\u201c oder das innovative Mitfahrsystem \u201eflinc\u201c. Andererseits warnen wir jedoch davor, das Thema Klimaschutz durch populistische Schnellsch\u00fcsse, \u00fcberfl\u00fcssige Druckerzeugnisse oder einer \u2013 auch finanziellen \u2013 \u00dcberforderung unserer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger uninteressant zu machen. Denn dieses wichtige Thema kann seinen Stellenwert nur dann auch langfristig erhalten, wenn wir auf einer breiten Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung aufbauen. Also: Ja zum Klimaschutz, ma\u00dfvoll und mit Vernunft! Daf\u00fcr stehen wir.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00d6PNV \u2013 Personennahverkehr<\/strong><br \/>\nSchon immer war eine gute Anbindung an den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr (\u00d6PNV) ein bedeutender Standortfaktor f\u00fcr die St\u00e4dten und Gemeinden unseres Landkreises. Zwischenzeitlich ist er auch bez\u00fcglich des Klimaschutzes zunehmend in den Fokus geraten. Hier konnte Dank unseres Einsatzes in den vergangenen Jahren schon viel erreicht werden. Beispielhaft sei das Scool-Abo und die wiederholt durch die CDU-Kreistagsfraktion geforderten und letztlich durchgesetzten Nachbesserungen bei der diesbez\u00fcglichen Tarifgestaltung erw\u00e4hnt. Denn zu einem guten \u00d6PNV- Angebot geh\u00f6rt f\u00fcr uns auch eine faire und gerechte Tarifgestaltung \u2013 so, dass es f\u00fcr die Menschen bezahlbar bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erheblichen Verbesserungsbedarf sehen wir hier allerdings noch in den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen unseres Landkreises. W\u00e4hrend im Verdichtungsraum und entlang der S-Bahnlinien schon Nachtbusse unterwegs sind und \u00fcber Minutentakte diskutiert wird, gibt es abseits dieser Hauptverkehrsadern noch ganze Landstriche, in welchen sich der \u00d6PNV nach wie vor \u00fcberwiegend an der reinen Sch\u00fclerbef\u00f6rderung orientiert \u2013 f\u00fcr Berufspendler, geschweige denn die zunehmenden Freizeitnutzer des \u00d6PNV, v\u00f6llig unzureichend. Die Einf\u00fchrung von wichtigen Freizeitverkehren wie Waldbus, Limesbus und R\u00e4uberbus erbrachten mit unserer Unterst\u00fctzung hier bereits eine deutliche Verbesserung. Aber an diesem Thema gilt es dran zu bleiben \u2013 in den kommenden Jahren mit verst\u00e4rktem Schwerpunkt auf die Anbindung l\u00e4ndlicher Gemeinden abseits der S-Bahn-Linien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stra\u00dfenbau \/ Stra\u00dfenunterhaltung<\/strong><br \/>\nDie Annahme, der \u00d6PNV k\u00f6nne die gesamte Mobilit\u00e4t innerhalb unseres Landkreises in absehbarer Zeit abdecken, ist weltfremde Utopie, die vermutlich niemand wirklich glaubt. Auf Sicht werden wir auch als Wirtschaftsraum weiterhin auch auf den Individualverkehr angewiesen sein. Hierf\u00fcr sind gut ausgebaute Stra\u00dfen unerl\u00e4sslich. Gemeinsam mit allen Fraktionen und der Landkreisverwaltung setzen wir uns darum nat\u00fcrlich f\u00fcr eine zeitnahe Umsetzung wichtiger, l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger, Stra\u00dfenbauprojekte von Bund und Land ein, wie beispielsweise den weiteren Ausbau der Bundesstra\u00dfe B 14. Hauptaugenmerk im Kreistag muss jedoch auf die Stra\u00dfen gelegt werden, f\u00fcr deren Unterhalt und Ausbau der Landkreis zust\u00e4ndig ist. Und auch hier besteht erheblicher Nachholbedarf. Leider wurde unser Antrag, bereits im Rekordhaushaltsjahr 2014 die Mittel f\u00fcr Stra\u00dfensanierungen um 800.000 Euro zu erh\u00f6hen, von der Landkreisverwaltung und den anderen Fraktionen nicht mitgetragen. Aber zumindest konnten wir damit erreichen, dass eine umfassende Untersuchung bez\u00fcglich des k\u00fcnftigen Mittelbedarfs in Auftrag gegeben wurde, verbunden mit dem Signal, in kommenden Haushaltsjahren die Mittel daf\u00fcr zu erh\u00f6hen. Ohne Stra\u00dfen keine Mobilit\u00e4t \u2013 ohne Mobilit\u00e4t kein lebendiger Landkreis und kein starker Wirtschaftsstandort!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Radwege<\/strong><br \/>\nWir setzen uns daf\u00fcr ein, dass es im Rems-Murr-Kreis ein durchg\u00e4ngiges Radwegekonzept gibt. Der Rems-Murr-Kreis kann hier seiner B\u00fcndelungsfunktion nachkommen und Gew\u00e4hr daf\u00fcr bieten, dass auch k\u00fcnftig F\u00f6rdermittel zum Ausbau des Radwegenetzes in den Rems-Murr-Kreis flie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Umwelt- und Naturschutz<\/strong><br \/>\nDer Schutz von Umwelt und Natur als Gottes Sch\u00f6pfung ist f\u00fcr uns als christliche Demokraten ein wichtiges Anliegen. Dabei gilt es abzuw\u00e4gen, was der Mensch ben\u00f6tigt, und welchen Preis wir daf\u00fcr zu zahlen bereit sind. In dieser Abw\u00e4gung beobachten wir bisweilen seltsame Ungereimtheiten. W\u00e4hrend bei missliebigen Projekten, von Bahnh\u00f6fen \u00fcber Stra\u00dfenbauprojekte bis hin zur Erschlie\u00dfung dringend ben\u00f6tigter Wohnbau- und Gewerbefl\u00e4chen, versucht wird, diese durch Instrumentalisierung des Artenschutzes zu verhindern, werden der Schutz von Landschaftsbild und Artenvielfalt von oftmals denselben Personen und Gruppierungen pl\u00f6tzlich v\u00f6llig untergeordnet, wenn es beispielsweise um die Errichtung von Windkraftanlagen geht. Hier m\u00f6chten wir versuchen, zur Versachlichung und objektiven und vern\u00fcnftigen Abw\u00e4gung der Interessen beizutragen. Unser Ziel bei Umwelt- und Naturschutz ist eine vern\u00fcnftige Koexistenz zwischen Mensch und Umwelt \u2013 damit auch unsere nachfolgenden Generationen einerseits Gestaltungsspielraum haben und sich andererseits an unserer herrlichen nat\u00fcrlichen Vielfalt und wundersch\u00f6nen Landschaft erfreuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierbei z\u00e4hlt auch der Umgang mit der Errichtung von Windkraftanlagen im Rems-Murr-Kreis. Der Landschaftsschutz und die Abstandsvorschriften zur Wohnbebauung m\u00fcssen im Abw\u00e4gungsprozess und der Entscheidungsfindung bei der Kreisbeh\u00f6rde eine zentrale Rolle einnehmen und der Nachweis der Wirtschaftlichkeit ist dabei nur ein Teilargument unter vielen. In der Region Stuttgart gibt es eigentlich nur bedingt geeignete Standorte auf Grund der verdichteten Bebauungsstruktur und oft fehlenden Windh\u00f6ffigkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Landwirtschaft<\/strong><br \/>\nDer Rems-Murr-Kreis ist nicht nur starker Wirtschaftsstandort, sondern ebenso stark gepr\u00e4gt durch eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. Die Erhaltung unserer Landschaft w\u00e4re ohne die zahlreichen Landwirtschaftsbetriebe im Haupt- und Nebenerwerb nicht m\u00f6glich. Diese Familien gilt es zu f\u00f6rdern und nach Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen. Ein wichtiger Baustein hierf\u00fcr war die Gr\u00fcndung eines Landschaftserhaltungsverbandes (LEV). Dabei ist es unseres Erachtens von gro\u00dfer Bedeutung, dass unsere Fraktion durchsetzen konnte, den LEV im Fachbereich Landwirtschaft anzusiedeln und nicht wie zun\u00e4chst vorgesehen im GB Umweltschutz. Damit liegt die Priorit\u00e4t des LEV in einer partnerschaftlichen Kooperation mit unseren Landwirtschaftsbetrieben \u2013 zur Pflege und Erhaltung unserer landschaftlichen Vielfalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>AWG \/ Abfallwirtschaft<\/strong><br \/>\nDie Abfallbeseitigung unterlag in den letzten Jahren einem interessanten Wandel, welcher gro\u00dfe Chancen und M\u00f6glichkeiten bietet. Aus M\u00fcll wurden Rohstoffe. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft unseres Landkreises (AWG) erwies sich im Erkennen und Nutzen dieser neuen M\u00f6glichkeiten als sehr kreativ und flexibel. Sei es bei der Gewinnung von Energie aus organischen Abf\u00e4llen, bei der Verwertung wichtiger Rohstoffe wie Altpapier oder dem Bau und Betrieb innovativer Anlagen zur Bioverg\u00e4rung und Kl\u00e4rschlammtrocknung. Dies war nur m\u00f6glich dank der notwendigen unternehmerischen Handlungsfreiheit der AWG, f\u00fcr welche wir uns weiterhin einsetzen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erfolgreiche Arbeit der AWG schl\u00e4gt sich auch in vergleichsweise g\u00fcnstigen Geb\u00fchren nieder. Hierauf legen wir auch k\u00fcnftig gro\u00dfes Augenmerk. Denn transparente und g\u00fcnstige M\u00fcllgeb\u00fchren bei einem gleichzeitig guten Service helfen aktiv wilden M\u00fcll zu vermeiden. In den kommenden Beratungen \u00fcber einen m\u00f6glichen Ausbau und\/oder Wechsel des Abfallbeseitigungs- und Geb\u00fchrensystems, sowie der Organisationsform der AWG, muss das wichtige Richtschnur sein. Gleichzeitig setzen wir uns auch f\u00fcr ein praxisorientiertes Dienstleistungsangebot ein. Beispielhaft sei die auf unseren Antrag erfolgte Erweiterung der Abholzeiten bei der Biotonne erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei m\u00f6glichen Ausweitungen des Gesch\u00e4ftsfeldes (Altpapier, Altkleider) rufen wir regelm\u00e4\u00dfig in Erinnerung, dass dabei die Interessen karitativer und gemeinn\u00fctziger Organisationen ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Seri\u00f6se Hilfsorganisationen wie z.B. DRK oder FFW d\u00fcrfen nicht ihrer Einnahmem\u00f6glichkeiten beraubt werden. Also auch hier steht die CDU-Kreistagsfraktion f\u00fcr eine Politik mit Augenma\u00df!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klinikneubau \/ Kreiskliniken \/ Gesundheitsversorgung<\/strong><br \/>\nDie CDU-Kreistagsfraktion wird alle Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen, um das Risiko zuk\u00fcnftiger Sch\u00e4den beim Klinikneubau zu minimieren. Hierzu m\u00fcssen auch die Kontroll- und Sicherungsma\u00dfnahmen verst\u00e4rkt werden. Zu beachten ist dabei, die Kosten und Folgekosten vom Verursacher bzw. deren Versicherung erstattet zu bekommen. Wir sind uns aber auch klar dar\u00fcber, dass dies langwierige und schwierige gutachterliche Prozesse nach sich ziehen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel muss es sein, in der sich nun abzeichnenden langen \u00dcbergangsphase die Abwanderung und Frustration des Personals zu minimieren und das Zusammenwachsen der Mitarbeiterschaft aus den zwei Krankenh\u00e4usern Backnang und Waiblingen positiv zu f\u00f6rdern und zu begleiten. Ma\u00dfnahmen sind notwendig, um die Rems-Murr-Kliniken als Arbeitsplatz besonders f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte attraktiv zu gestalten. Die Einrichtung des Betriebskindergartens ist grunds\u00e4tzlich sehr zu begr\u00fc\u00dfen und wurde von der CDU-Kreistagsfraktion unterst\u00fctzt, es muss aber auch beim laufenden Betrieb eine Anpassung der \u00d6ffnungszeiten an die Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgen, damit das geschaffene Angebot attraktiv bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Interesse des Rems-Murr-Kreises muss ein langfristiges \u00dcberwachungskonzept f\u00fcr m\u00f6gliche noch unerkannte Bausch\u00e4den installiert werden. Dazu geh\u00f6rt auch eine entsprechende personelle Ausstattung mit guter Fachkompetenz. Umfassend aufgekl\u00e4rt geh\u00f6ren die Ursachen der Bausch\u00e4den, auch im Hinblick auf m\u00f6gliche geologische Probleme und der Warnung im Vorfeld vor dem schwierigen Baugrund. Der CDU ist daran gelegen, eine gute Anbindung des neuen Klinikums zu gew\u00e4hrleisten. In Absprache mit den Kommunen im Rems-Murr-Kreis muss dies weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Forderung der CDU-Kreistagsfraktion war die Gew\u00e4hrleistung der Notfallrettung. Wir werden uns weiterhin daf\u00fcr einsetzen, dass die Rettungsfristen eingehalten werden, da durch die Zentralisierung l\u00e4ngere Rettungswege aus dem Altkreis Backnang und Waiblingen und damit mehr zeitliche Inanspruchnahme zu erwarten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir setzen uns daf\u00fcr ein, auch zuk\u00fcnftig Unterst\u00fctzung durch den Landkreis zu gew\u00e4hrleisten, um wohnortnahe Notfallpraxen zu erhalten &#8211; unabh\u00e4ngig von einem Klinikstandort, da wir uns in einem gro\u00dfen Fl\u00e4chenlandkreis befinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gro\u00dfe Herausforderung wird dabei auch die Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Haus\u00e4rzten vor Ort sein und die Gespr\u00e4che mit der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung. Die Kreistagsfraktion unterst\u00fctzt die Forderung der Seniorenunion, dass auch k\u00fcnftig noch die M\u00f6glichkeit der wohnortnahen Hausarztversorgung m\u00f6glich sein muss. Im Rems-Murr-Kreis geht die Struktur in eine entscheidende Phase in den n\u00e4chsten Jahren, da zahlreiche Haus\u00e4rzte die Altersgrenze erreichen und Nachfolgeregelungen oft schwierig oder gar unm\u00f6glich erscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es muss nun rasch der Umzug in das neue Klinikum erfolgen, nach einer guten Abarbeitung der entstandenen Sch\u00e4den. Denn nur so wird eine wirtschaftliche F\u00fchrung des Klinikbetriebs und langfristige Unabh\u00e4ngigkeit von Zusch\u00fcssen des Kreises m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Aufkl\u00e4rung und Erstattung der Kosten f\u00fcr die entstandenen Sch\u00e4den muss ebenfalls umfassend gekl\u00e4rt werden, f\u00fcr die entstandenen Mehrkosten des Klinikneubaus verantwortlich ist und die endg\u00fcltige Kl\u00e4rung der Fragen um die Wei\u00dfe Wanne und daraus resultierenden Kosten. Damit verbunden ist auch die Frage zur Ausschreibungsart und die dadurch entstandenen m\u00f6glichen Kosten und Folgen. Transparenz der Entwicklungen des Neubaus und der Rems-Murr-Kliniken f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit sind dabei sehr wichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht aus dem Auge verloren werden darf der wichtige Standort Schorndorf mit seiner Klinik bei der Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung im Rems-Murr-Kreis. Es m\u00fcssen alle Anstrengungen f\u00fcr eine sinnvolle, wenn m\u00f6glich medizinische Nachnutzungen f\u00fcr die Krankenhausareale in Backnang und Waiblingen in enger Abstimmung mit den jeweiligen Kommunen getroffen werden. Die \u00f6rtlichen Belange sollen dabei Ber\u00fccksichtigung finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All dies ist nur m\u00f6glich, wenn eine Fortschreibung des medizinischen Konzeptes der Rems-Murr-Kliniken erfolgt, unter Ber\u00fccksichtigung eines akademischen Lehrkrankenhauses und der St\u00e4rkung der cooperate identity der Rems-Murr-Kliniken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der CDU ist die Patientenzufriedenheit ein gro\u00dfes Anliegen. Wir wollen die Zufriedenheit in die Gesundheitseinrichtungen st\u00e4rken und f\u00fcr ein unabh\u00e4ngiges Patientenbeschwerdemanagement eintreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Familien und Jugend<\/strong><br \/>\nWir setzten uns besonders f\u00fcr unsere Familien, Kinder und Jugendliche ein, das ist unsere Zukunft! Sie ben\u00f6tigen Rahmenbedingungen unter denen sie sich optimal entfalten k\u00f6nnen, dies wollen wir erm\u00f6glichen Pr\u00e4vention ist bei Kindern- und Jugendlichen sehr wichtig, sie sollte in entsprechenden Projekten umgesetzt werden, nach M\u00f6glichkeit sollte dies in Verbindung mit freien Tr\u00e4gern erfolgen. Wir werden weiterhin die wertvolle Arbeit des Kreisjugendringes unterst\u00fctzen und Projekte f\u00f6rdern in denen es auch Kindern von weniger gut gestellten Eltern erm\u00f6glicht wird, am Freizeitleben teilzunehmen. Der Kreisjugendring ist aktiver Partner und Bindeglied zur verbandlichen Jugendarbeit und Vereinsjugendarbeit und wird von der CDU unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ausgezeichnete Arbeit der Berufsschulen muss weiter gef\u00f6rdert werden, sie bereiten unsere k\u00fcnftigen Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte auf technologische und soziale Herausforderungen vor. Mehr als fr\u00fcher ben\u00f6tigen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Begleitung beim \u00dcbergang von der Schule in das Berufsleben und der Bildungsweg \u00fcber die beruflichen Schulen wird in der Bildungslandschaft immer wichtiger und von den Sch\u00fclern und Eltern als fester Bestandteil unseres Bildungssystems angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Umbau der Jugendhilfe in Sozialr\u00e4ume hat sich bew\u00e4hrt. Damit ist gew\u00e4hrleistet, dass fr\u00fchzeitig und ohne gro\u00dfe Hemmschwellen ben\u00f6tigte Hilfen bei den Familien ankommen. Die Fr\u00fchen Hilfen werden auch weiterhin wichtiger Bestandteil in der Jugendarbeit bleiben. Wir haben den Ausbau der wohnort- und arbeitsplatznahen Kinderbetreuungseinrichtungen unterst\u00fctzt und schreiben die j\u00e4hrliche Kindergartenbedarfsplanung nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz fort. Die Vielfalt der Betreuungsm\u00f6glichkeiten im Kreis wird unterst\u00fctzt. Auch durch den Ausbau der Jugendsozialarbeit engagiert sich der Kreis in den Kommunen vor Ort und in der Unterst\u00fctzung der Tageselternvereine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Soziales<\/strong><br \/>\nDie CDU im Kreistag macht Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Dies zeigt sich insbesondere im Einsatz f\u00fcr die \u00e4lteren und f\u00fcr die behinderten Menschen, f\u00fcr die Schw\u00e4cheren in unserer Gesellschaft. Die Zahl der \u00e4lteren Menschen im Rems-Murr Kreis nimmt zu, ebenso die Zahl der behinderten Menschen und die Zahl der Menschen, die an einer Erkrankung leiden. Wir tragen mit unserer Politik im Kreis dazu bei, dass alle ein Leben in W\u00fcrde leben k\u00f6nnen. Behinderte Menschen sind Teil unserer Gesellschaft. Sie haben ein Recht auf Teilhabe und individuelle Lebensgestaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir unterst\u00fctzen individuelle Wohnformen f\u00fcr das Wohnen im Alter, wie z.B. Generationenh\u00e4user, selbst organisiertes gemeinschaftliches Wohnen sowie\u00a0Haus und Wohngemeinschaften im Pflegeheim.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Kreisseniorenrat und die Seniorenr\u00e4te vor Ort sind f\u00fcr uns wichtige Partner bei der Verbesserung der Lebensverh\u00e4ltnisse unserer \u00e4lteren Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger. Deshalb streben wir auch an, in den Rems \u2013Murr Kliniken eine Abteilung speziell f\u00fcr die medizinische Behandlung \u00e4lterer Menschen, einzurichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Thema Inklusion ist in aller Munde und kommt im Rems-Murr-Kreis zur Umsetzung. Teilhabe alles Menschen am gesellschaftlichen Leben ist wichtig. Dies kann aber nur in Absprache mit den Betroffenen erfolgen und muss f\u00fcr die Allgemeinheit noch bezahlbar bleiben. Der Rems-Murr-Kreis steht vor gro\u00dfen Herausforderungen im Wandel des Alters der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Belange der \u00e4lteren Menschen werden von der Seniorenunion aktiv begleitet. Der Rems-Murr-Kreis ist gerade im sozialen Bereich aufgefordert, der Altersarmut entgegenzuwirken. M\u00f6glichkeiten gibt es hierbei in der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Rems-Murr und der Unterst\u00fctzung von Angeboten durch die St\u00e4dte und Gemeinden und der Schaffung von Angeboten vor Ort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die CDU vor Ort \u2013 Ihre starke Stimme im Kreistag!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Ziele:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Kernen und Korb geh\u00f6ren zu den zentrumsnahen Aush\u00e4ngeschildern des Rems-Murr-Kreises, in denen sich erfolgreiche Wirtschaft und herrliche Landschaft verbinden. Die CDU will, dass sich Kernen und Korb in Nachbarschaft der Gro\u00dfen Kreisstadt Waiblingen auch in Zukunft positiv weiterentwickeln k\u00f6nnen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Wir bekennen uns zum Rems-Murr-Kreis und zeigen uns solidarisch mit dem Kreis sowie den anderen St\u00e4dten und Gemeinden an Rems und Murr. Ganz gleich ob berufliche Bildung, Soziales, \u00d6PNV, Abfallbeseitigung, Stra\u00dfenbau oder Tourismus \u2013 aus Kernen und Korb kommen konstruktive Vorschl\u00e4ge und kritische Nachfragen zum Nutzen des gesamten Kreises.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Landwirtschaft und Weinbau in einer einmaligen Kulturlandschaft sind wichtige Pfeiler unseres Gemeinwesens. Durch einen Ausbau der Ma\u00dfnahmen des Kreises in den Bereichen Tourismus, Landschaftspflege und Landschaftserhalt sowie durch den Einsatz der beiden Hagelflieger wollen wir die Agrarwirtschaft und den Naturschutz gest\u00e4rkt sehen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Viele Einrichtungen f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen sind bei uns beheimatet, insbesondere die von uns unterst\u00fctzten Einrichtungen der Diakonie Stetten. F\u00fcr hilfebed\u00fcrftige Menschen das Beste zu erreichen, ist eine Daueraufgabe, der wir uns stellen wollen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die CDU unterst\u00fctzt die Energiewende auch vor Ort, allerdings sind alle Belange abzuw\u00e4gen und ein besonderes Augenmerk gilt dabei unserer Kulturlandschaft und der Problematik der dichten Bev\u00f6lkerungsstruktur in unserem Kreis: deshalb kein Windrad auf dem Korber Kopf, der als wertvolle Landschaftsmarke bleiben soll wie er ist.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Nach dem Wegfall der Nachtbusse will die CDU weiter die Ruftaxis und flexible Angebote im \u00f6ffentlichen Nahverkehr ausbauen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen i.R., im Mai 2014<\/p>\n<p><strong>Andreas Wersch<\/strong> und <strong>Helmut Heissenberger<\/strong>,<br \/>\nKreisr\u00e4te der CDU Kreistagsfraktion f\u00fcr den Wahlbezirk 7 &#8211; Kernen\/Korb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wahlaussagen der CDU f\u00fcr die Kreistagswahl 2014 Mit Herz und Verstand! Und wir handeln so, dass die Lebensbedingungen f\u00fcr die heutige und f\u00fcr die nachkommenden Generationen tragbar sind. Wir setzen uns aus \u00dcberzeugung f\u00fcr die Menschen im Rems-Murr-Kreis ein. \u00d6konomie und \u00d6kologie sind aus Verantwortung f\u00fcr die Sch\u00f6pfung im Einklang zu halten. 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