{"id":3484,"date":"2014-04-24T15:36:43","date_gmt":"2014-04-24T14:36:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3484"},"modified":"2014-04-26T15:48:35","modified_gmt":"2014-04-26T14:48:35","slug":"kernen-die-grossbaustelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/04\/kernen-die-grossbaustelle\/","title":{"rendered":"Kernen, die Gro\u00dfbaustelle"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 23.04.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeinderatswahl am 25. Mai \u2013 das neue Gremium wird die Bebauung der Tulpenstra\u00dfe und der Hangweide begleiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen boomt. Das Neubaugebiet Kleines Feldle III ist bis auf f\u00fcnf Reihenhaus-Baupl\u00e4tze ausverkauft, die Tulpenstra\u00dfe wird in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren die neue Gro\u00dfbaustelle. Die Sanierung der Alten Rommelshausener Kelter steht vor dem Abschluss, beim B\u00fcrgerhaus war gerade erst Richtfest. Wo liegen die Grenzen des Wachstums f\u00fcr den k\u00fcnftigen Gemeinderat?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die Namen der k\u00fcnftigen 22 Gemeinder\u00e4te erst am Wahlabend feststehen, sicher ist eines: Kernen wird auch nach dem 25. Mai nicht am Hungertuch nagen. Dies, obwohl das Haushaltsjahr 2014 wegen R\u00fcckzahlungen von Gewerbesteuer in den Umlagetopf voraussichtlich mit einem Minus von 1,8 Millionen enden wird. Trotzdem rechnet die K\u00e4mmerei f\u00fcr Ende 2014 mit einem R\u00fccklagenstand von 7,3 Millionen Euro. <!--more-->Das Rathaus will dabei allein dieses Jahr in den Hochbau 5,579 Millionen Euro stecken, das immer teurer werdende B\u00fcrgerhaus mit eingerechnet. Der Kernener Infrastruktur-Fahrplan mit den neuen attraktiven Versammlungsst\u00e4tten B\u00fcrgerhaus, Glockenkelter und Alte Kelter Rommelshausen, mit saniertem Hallenbad, Jugendhaus, Neubau von Umkleiden und Duschr\u00e4umen im Saint-Rambert-Stadion und dem Sportvereinszentrum der SpVgg l\u00e4sst kaum noch W\u00fcnsche offen. Gleichwohl stehen weitere Millioneninvestitionen in den n\u00e4chsten Jahren an, die den neuen Gemeinderat planerisch fordern werden. Ein prominentes Beispiel: die Erschlie\u00dfung des Neubaugebiets Tulpenstra\u00dfe. Auch der Bau des umstrittenen Hochwasserr\u00fcckhaltebeckens am Stettener Krebenweg und die Zusammenlegung der Kl\u00e4ranlagen der zwei Ortsteile sind mittelfristig Projekte, in die Millionen Euro flie\u00dfen werden. B\u00fcrgermeister Altenberger hat schon hochgerechnet, dass der finanzielle Kraftakt der n\u00e4chsten Jahre dazu f\u00fchren wird, dass das komfortable R\u00fccklagepolster in Kernen bis Ende 2017 aufgebraucht sein wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie viele Einwohner vertr\u00e4gt die Gemeinde?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der neue Gemeinderat wird sich der Frage stellen m\u00fcssen, wie stark die Gemeinde nach diesem teuren qualitativen Ausbau ihrer Infrastruktur noch wachsen soll. 2006 wurde im Leitbild festgeschrieben, der Fl\u00e4chenverbrauch m\u00f6ge begrenzt werden, die Ortskerne sollen weiter saniert und ma\u00dfvoll verdichtet, die Freifl\u00e4chen im Kernener Au\u00dfenbereich geschont werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem f\u00fcr Kernen auch finanziell nachteiligen Verlust durch das Zensus-Ergebnis 2011 lag die fortgeschriebene Einwohnerzahl im Sommer 2013 bei 14927. Im Gemeinderat herrscht derzeit die Tendenz vor, das alte Niveau zu stabilisieren, mit Neuzuzug ins Kleine Felde III und die Tulpenstra\u00dfe wenigstens die Zahl vor der Volksz\u00e4hlung zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">St\u00e4rkere Zuw\u00e4chse stehen nicht auf der Agenda. Gleichzeitig rechnet Kernen aber mittelfristig mit einer weiter regen Nachfrage nach Wohnbauland. Die Umgestaltung der Hangweide k\u00f6nnte diesen Bedarf mit einem neuen Wohnquartier decken ohne Verlust weiterer Gr\u00fcnfl\u00e4chen. M\u00f6glichst bis Mitte des Jahres 2015 ist ein st\u00e4dtebaulicher Rahmenplan als Grundlage der dann anstehenden Vereinbarungen mit der Diakonie und des Bebauungsplanverfahrens zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang steht die Planung einer Verl\u00e4ngerung der Friedrichstra\u00dfe zur K 1857. Zeitpunkt der Realisierung: fr\u00fchestens 2016.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weitere Fl\u00e4chenversiegelung \u2013 ja oder nein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Schutzgemeinschaft Schmidener Feld tritt jetzt eine B\u00fcrgerinitiative auf den Plan, die dem Kernener Leitbild bei der Fortschreibung des Rommelshausener Gewerbegebiets Geltung verschaffen will. Die CDU spricht von einem schmerzlichen \u201eZielkonflikt\u201c und will beides unter einen Hut bringen: kommunale Finanzkraft und d\u00f6rfliche Lebensqualit\u00e4t in einem m\u00f6glichst \u00f6kologisch intakten Umfeld. Andreas Wersch sagte in seiner Haushaltsrede, seiner Fraktion sei es durchaus bewusst, dass sich in den Langen Furch\u00e4ckern wertvolle Ackerb\u00f6den befinden. Auf der anderen Seite lebe Kernen in erheblichem Ma\u00dfe von Einnahmen aus der Gewerbesteuer, Geld, das der Kommune Investitionen erlaube und erlaubt habe, um die sie andere Kommunen beneideten. Ergo: Um der Zukunftsf\u00e4higkeit willen sei es wichtig, weitere Betriebe im Flecken anzusiedeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von der Kernener CDU bef\u00fcrwortete Anbindung des Gewerbegebiets Lange Furch\u00e4cker f\u00fcr Lkw-Verkehr an die Fellbacher Stra\u00dfe soll Letztere und die Waiblinger Stra\u00dfe entlasten. SPD, OGL und PFB sehen nicht nur eine Erweiterung \u00fcber das beschlossene Areal \u201eLange \u00c4cker III\u201c hinaus kritisch, auch besagten Lkw-Zubringer f\u00fcr die Furch\u00e4cker lehnen sie ab. W\u00e4hrend f\u00fcr die UFW feststeht, dass die Gewerbeentwicklung fortgeschrieben werden m\u00fcsse, um sich der Konkurrenz umliegender Gemeinden zu stellen, diskutiert sie noch \u00fcber das Wo. Auch \u00fcber den Zubringer sei nichts entschieden, so Fraktionschef Hans Dietzel gestern, weil Stra\u00dfen bekanntlich Bebauung nach sich ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fl\u00e4chenversiegelung \u2013 ja oder nein? Bei der Argumentation zum Pr\u00e4zedenzfall Schmidener Feld kommen alte Muster hoch: hier Stetten, dort Rommelshausen. Die Schutzgemeinschaft, die \u00fcber die Belastung von Rommelshausen durch noch mehr Gewerbe am Ortsrand klagt, fordert, um einer gerechteren Lastenverteilung willen auch dem Weinort Stetten seinen im Fl\u00e4chennutzungsplan definierten Anteil an Gewerbebauland aufzub\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: WKZ vom 23.04.2014 &#8211; Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 23.04.2014 Gemeinderatswahl am 25. Mai \u2013 das neue Gremium wird die Bebauung der Tulpenstra\u00dfe und der Hangweide begleiten Kernen boomt. Das Neubaugebiet Kleines Feldle III ist bis auf f\u00fcnf Reihenhaus-Baupl\u00e4tze ausverkauft, die Tulpenstra\u00dfe wird in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren die neue Gro\u00dfbaustelle. 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