{"id":339,"date":"2009-02-10T10:00:34","date_gmt":"2009-02-10T09:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=339"},"modified":"2009-02-13T23:47:54","modified_gmt":"2009-02-13T22:47:54","slug":"vorzugsbehandlung-fur-ehrenamtliche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/02\/vorzugsbehandlung-fur-ehrenamtliche\/","title":{"rendered":"Vorzugsbehandlung f\u00fcr Ehrenamtliche?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"Fellbacher-Zeitung\" width=\"100\" height=\"19\" \/> vom 10.02.2009<\/p>\n<p><strong>SPD Kernen beantragt einen Feuerwehrfonds \u00fcber 30 000 Euro einzurichten &#8211; Vorsto\u00df im Rat umstritten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Soll die Gemeinde k\u00fcnftig durch Zuwendungen daf\u00fcr sorgen, dass sich gen\u00fcgend B\u00fcrger zum ehrenamtlichen Feuerwehrdienst melden? Im Gemeinderat ist das Thema noch umstritten. Ein Feuerwehrfonds scheiterte im Verwaltungsausschuss bei Stimmengleichheit. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">30 000 Euro wollte die SPD in den Haushaltsplan der Gemeinde Kernen einstellen, um das Ehrenamt in der Feuerwehr zu f\u00f6rdern. Eine unerlaubte Bevorzugung sah die SPD darin nicht. Schlie\u00dflich sei die Feuerwehr, so sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Kirgis, nicht einfach vergleichbar mit Vereinen: &#8222;Eine Pflichtaufgabe der Gemeinde wird durch Ehrenamtliche abgedeckt. Wir sind uns einig, dass wir was tun m\u00fcssen, um k\u00fcnftig noch Ehrenamtliche f\u00fcr die Feuerwehr zu gewinnen. Da es immer schwieriger wird, vor allem junge Menschen f\u00fcr den freiwilligen und ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr zu gewinnen, ist es unerl\u00e4sslich, finanzielle Anreize zu schaffen und neue Wege zu gehen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel diskutiert wird in den St\u00e4dten und Gemeinden derzeit das Beispiel der Gemeinde Dettenhausen. Dort zahlen die Hausbesitzer unter den Feuerwehrleuten seit diesem Jahr keine Grundsteuer mehr. Feuerwehreltern bekommen einen f\u00fcnfzigprozentigen Zuschuss f\u00fcr den Kindergarten. Ebenfalls die H\u00e4lfte der Kosten wird \u00fcbernommen, wenn Feuerwehrleute ein Fitnessstudio besuchen. Die Gemeinde spendiert zudem Eintrittskarten f\u00fcrs Freibad sowie den kostenlosen Bezug des Gemeindeblatts. 12 000 Euro im Jahr sind der Gemeinde Dettenhausen ihre Brandbek\u00e4mpfer wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Vorzugsbehandlung sieht das Landratsamt T\u00fcbingen allerdings den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Darauf verwies der CDU-Gemeinderat und Feuerwehrkommandant Andreas Wersch im Verwaltungsausschuss: &#8222;Nicht jeder Feuerwehrmann besitzt Grundst\u00fccke.&#8220; Geld k\u00f6nnte allerdings an vielen Stellen fehlen. So wird den Feuerwehrleuten anders als fr\u00fcher kein Zuschuss mehr zum F\u00fchrerschein Klasse 2 gezahlt. Auch Versicherungsbeitr\u00e4ge k\u00f6nnten sie belasten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Feuerwehrkommandant geht allerdings nicht davon aus, dass wegen einer solchen Vorzugsbehandlung wie in Dettenhausen jemand den Weg in die Feuerwehr findet. Das glaubt auch B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger nicht. Aber gezielten Geldspritzen f\u00fcr die Feuerwehr, wie sie etwa Ulrike Ebeling-Silber f\u00fcr die Jugendfeuerwehr vorschl\u00e4gt, w\u00e4re der Schultes nicht abgeneigt, sofern der vorgeschlagene Gesamtbetrag der Zuwendungen reduziert wird. Die OGL-Fraktionssprecherin ist der Meinung, ein Jugendlicher solle die Erfahrung machen, dass er wertgesch\u00e4tzt wird, weil er etwas f\u00fcr die Gemeinschaft tut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der CDU-Gemeinderat Jochen Alber fand die H\u00f6he des geplanten Fonds von 30 000 Euro im Gegensatz zu Altenberger nicht \u00fcberzogen. Allerdings m\u00fcsse der Gemeinderat einen Sperrvermerk setzen, damit das Geld nicht verwendet werden kann, bis ein Konzept vorliegt. Auch der UFW-Fraktionsvorsitzende Hans Dietzel k\u00fcndigte an, sich beweglich zu zeigen, wenn die Feuerwehr ausgestattet werden soll. Aber Dietzel wiederum lehnte einen Fonds ab, weil diese Konstruktion zu kompliziert sei. F\u00fcr die Sitzung des Gemeinderats am 19. Februar, wenn die Entscheidung \u00fcber den Fonds f\u00e4llt, ist nach dem Ergebnis von f\u00fcnf zu f\u00fcnf Stimmen noch alles offen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Feuerwehr selbst weist darauf hin, dass sie ihre Nachwuchsleute schon kr\u00e4ftig f\u00f6rdert, wie Kommandant Andreas Wersch betonte: &#8222;Mehr als andere Vereine.&#8220; Allerdings bezieht die Feuerwehr das Geld daf\u00fcr bisher aus einer eigenen Quelle, dem Gewinn aus der Bewirtung vieler B\u00fcrger beim Stettener Stra\u00dfenfest. Zudem kennen die Feuerwehrleute in &#8222;Rom&#8220; und Stetten bisher echten Personalmangel noch nicht. Seit bei bestimmten Eins\u00e4tzen beide Abteilungen gleichzeitig alarmiert werden, unabh\u00e4ngig vom Einsatzort in einem der beiden Teilorte, sei die Alarmsicherheit gew\u00e4hrleistet, hei\u00dft es in der neuen Feuerwehrbedarfsplanung: &#8222;Der aktuelle Personalstand ist zufriedenstellend.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entscheidung \u00fcber einen Feuerwehrfonds f\u00e4llt voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr, im Feuerwehrger\u00e4tehaus Rommelshausen. Dann wird der Haushaltsplan der Gemeinde f\u00fcr 2009 abschlie\u00dfend diskutiert und voraussichtlich beschlossen.<\/p>\n<p>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 10.02.2009 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 10.02.2009 SPD Kernen beantragt einen Feuerwehrfonds \u00fcber 30 000 Euro einzurichten &#8211; Vorsto\u00df im Rat umstritten Kernen. 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