{"id":311,"date":"2009-01-31T10:20:27","date_gmt":"2009-01-31T09:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=311"},"modified":"2009-01-31T11:28:38","modified_gmt":"2009-01-31T10:28:38","slug":"311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/01\/311\/","title":{"rendered":"\u201eZuckerle\u201c f\u00fcr Feuerwehrleute"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"Waiblinger Kreiszeitung\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 31.01.2009<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausschuss empfiehlt, mit 15 000 Euro die Arbeit der Kernener Wehr zu belohnen: F\u00fchrerschein bis Museumsbesuch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Braucht es f\u00fcr die Kernener Feuerwehr ein Budget, aus dem Belohnungen f\u00fcr die ehrenamtlich engagierten Kameraden gezahlt werden? Die SPD findet ja und regt daf\u00fcr etwa einen Feuerwehrpass mit erm\u00e4\u00dfigten Eintritten an. Dazu beantragte sie 30 000 Euro &#8211; und erntete Stirnrunzeln im Verwaltungsausschuss. Der Kompromiss: 15 000 Euro &#8211; vorbehaltlich eines guten Konzepts.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr durch finanzielle Anreize f\u00fcr junge Leute attraktiver werden k\u00f6nnte, ist nur ein Aspekt dieses Fonds. Die SPD will generell die besondere Leistung der Feuerwehrleute in ihrem Rund-um-die-Uhr-Ehrenamt anerkennen und den Einsatz pr\u00e4mieren wie die Gemeinde Dettenhausen dies mit einem 30 000 Euro-Dankesch\u00f6n versucht. Dort sollen Feuerwehrangeh\u00f6rige zum Beispiel von der Grundsteuer befreit werden. Ihnen winkt ein Preisnachlass auf Kindergartengeb\u00fchren. Ein kostenloser Eintritt ins Hallenbad wird gew\u00e4hrt. Das Landratsamt T\u00fcbingen hat das Dettenhausener Modell der Gratifikationen aber vorerst gestoppt: Es versto\u00dfe gegen den Gleichheitsgrundsatz, hei\u00dft es. Schlie\u00dflich k\u00f6nne nicht jeder B\u00fcrger in den Feuerwehrdienst eintreten. Zudem w\u00fcrden Verg\u00fcnstigungen gew\u00e4hrt, die mit Brandschutz und Brandverh\u00fctung nichts zu tun haben. Legitim seien deshalb nur Zusch\u00fcsse zu Feuerwehrfortbildungen oder Geld f\u00fcrs Fitnesstraining. Dazu geh\u00f6re auch der Schwimmbadbesuch.<br \/>\n<strong><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auch ein kostenloser Besuch im Daimler-Museum ist denkbar<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPD-Fraktionschef Hans-Peter Kirgis schwebt der Winnender Feuerwehrpass als Modell vor, wo die Floriansj\u00fcnger verg\u00fcnstigen Zugang zu kommunalen Angeboten haben. \u201eWir k\u00f6nnen uns auch die \u00dcbernahme von Kosten f\u00fcr den Lkw-F\u00fchrerschein vorstellen. Bei der Grundsteuer gibt es Probleme, weil ja nicht jeder bei der Feuerwehr Eigent\u00fcmer ist.\u201c Aber auch ein Besuch des Daimler-Museums sei denkbar.<br \/>\nDie im SPD-Haushaltsantrag geforderten 30 000 Euro seien auch nicht als Kapitalstock wie bei Stiftungen gedacht, deren Zinsen ausgesch\u00fcttet werden. \u201eWir haben bei rund 100 Mitgliedern der Kernener Feuerwehr je aktives Mitglied 300 Euro gerechnet. Das sind 30 000 Euro.\u201c Ein Etatposten, der im Folgejahr nach Bedarf aufgestockt oder verringert werden k\u00f6nnte. Mit anderen Worten: Der Feuerwehrfonds w\u00e4re kontinuierlich fortzuschreiben. Ein Beitrag, der jungen Leuten den freiwilligen Dienst in der Wehr schmackhafter machen soll.<br \/>\nIm Verwaltungsausschuss war Skepsis zu sp\u00fcren. Schultes Altenberger: \u201eIch bin daf\u00fcr, gezielt etwas zu machen. Ich glaube nicht, dass finanzielle Anreize dazu f\u00fchren, dass mehr zur Feuerwehr kommen.\u201c Ulrike Ebeling-Silber (OGL) sieht es genauso, aber, betont sie, \u201ees ist schon wichtig, ob ein Jugendlicher sp\u00fcrt, dass seine Arbeit wertgesch\u00e4tzt wird. Da sollten wir was tun.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kernener Gesamtkommandant Andreas Wersch (CDU) findet das Ansinnen der SPD l\u00f6blich, zumal es notwendig sein werde, auf die Erh\u00f6hung der Versicherungspr\u00e4mien zu reagieren. Schon jetzt \u00fcberzieht die Kernener Wehr das Versicherungs-Budget f\u00fcr ihre Mitglieder um 5000 Euro, was zur Folge hat, dass bei der Materialbeschaffung gespart werden muss. Jochen Albers Vorschlag, den Betrag mit einem Sperrvermerk zu versehen und eine sinnvolle Verwendung zuvor feuerwehrintern zu kl\u00e4ren, gab die Richtung vor. Der Kompromiss: 15 000 Euro. Hans-Peter Kirgis kann damit gut leben: \u201eDamit lie\u00dfe sich ein Feuerwehrpass oder ein Zuschuss zum F\u00fchrerschein bezahlen.\u201c Ihn \u00fcberzeuge auch nicht der im Gremium angestellte Vergleich mit anderen ehrenamtlich Engagierten in der Gemeinde: \u201eDen Vergleich kann man nicht herstellen. Diese Pflichtaufgabe der Gemeinde hat eine andere Qualit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<address>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 31.01.2009 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 31.01.2009 Ausschuss empfiehlt, mit 15 000 Euro die Arbeit der Kernener Wehr zu belohnen: F\u00fchrerschein bis Museumsbesuch Kernen. Braucht es f\u00fcr die Kernener Feuerwehr ein Budget, aus dem Belohnungen f\u00fcr die ehrenamtlich engagierten Kameraden gezahlt werden? Die SPD findet ja und regt daf\u00fcr etwa einen Feuerwehrpass mit erm\u00e4\u00dfigten Eintritten an. 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