{"id":3101,"date":"2014-02-12T00:20:46","date_gmt":"2014-02-11T23:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=3101"},"modified":"2014-02-14T00:20:59","modified_gmt":"2014-02-13T23:20:59","slug":"strittiger-neubau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2014\/02\/strittiger-neubau\/","title":{"rendered":"Strittiger Neubau"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 12.02.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Kernener Bauausschuss akzeptiert jetzt das \u00fcberarbeitete Konzept f\u00fcr ein Achtfamilienhaus in der Hinteren Stra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dreigeschossiger Neubau, Satteldach, zweigeschossige Flachdachvorbauten und eine Tiefgarage mit elf Stellpl\u00e4tzen: Das geplante Wohnhaus in der Hinteren Stra\u00dfe 10 wird wuchtiger ausfallen als das bestehende. Nachbarn sind besorgt. Trotzdem kann eine Mehrheit im Technischen Ausschuss mit dem \u00fcberarbeiteten Konzept leben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Sitzung des Bauausschusses sa\u00dfen einige Anrainer, die die Beratung \u00fcber das Achtfamilienhaus gespannt verfolgten. Sie st\u00f6ren sich nicht nur am Bauvolumen des neuen Wohnhauses. Einer der Zuh\u00f6rer, der sich trotz Redeverbot von Sitzungsleiter Schaal nicht bremsen lie\u00df, machte seinem \u00c4rger dar\u00fcber Luft, dass der Korber Investor schon seit vier Wochen das Objekt bewirbt, obschon ihm das gemeindliche Einvernehmen wie auch die Genehmigung des Landratsamtes fehlt. In der Sache fand das \u00fcberarbeitete Baugesuch gleichwohl eine breite Mehrheit im TA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Architekt hatte nach der ersten nicht\u00f6ffentlichen Beratung, in der Ratsmitglieder Kritik \u00fcbten und klarere Konturen forderten, sichtlich nachgearbeitet. Ein Korrekturprozess, der f\u00fcr die interessierten betroffenen Anwohner intransparent erfolgte. Das finde er im Blick auf die im TA jetzt Anwesenden problematisch, befand CDU-Gemeinderat Volker Borck, \u201eaber gemessen an fr\u00fcher ist es besser. Es hat gen\u00fcgend Abst\u00e4nde zu den Nachbarn.\u201c<br \/>\nSchaal: Die Traufh\u00f6hen fallen nicht aus dem Rahmen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So verzichtete der Planer jetzt auf einen Balkon. Es bleiben derer drei, nicht \u00fcberdacht, die an der S\u00fcd- und Westseite des Obergeschosses sitzen. Auch die auskragenden Terrassen sind jetzt reduziert, im Norden wurden zwei Kinderzimmer \u201eherausgedreht\u201c. Insgesamt sei der Bauk\u00f6rper etwas zur\u00fcckgenommen, er zeige kompaktere, klarere Konturen als in der ersten Fassung, sagte Andreas Stiene (OGL), der jedoch die Dachneigung f\u00fcr zu flach h\u00e4lt. Der Neubau komme leicht \u00fcber die alte Firsth\u00f6he, teilte Beigeordneter Horst Schaal im Bauausschuss mit. Aber die Traufh\u00f6hen fielen bei einer Satteldachneigung von 25 Grad nicht aus dem Rahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dreh- und Angelpunkt der st\u00e4dtebaulichen Bewertung ist die Frage, ob sich das k\u00fcnftige Mehrfamilienhaus in die Umgebungsbebauung der Hinteren Stra\u00dfe einf\u00fcgt. Denn der alte Bebauungsplan definiert nur die Art, nicht das Ma\u00df der baulichen Nutzung. Insofern ist das Projekt ein klassischer Fall von Paragraf 34 Baugesetzbuch, bei der das n\u00e4here st\u00e4dtebauliche Umfeld ma\u00dfgeblich ist. Der Bauleitplan hatte f\u00fcr das Mischgebiet nur festgelegt, dass Tankstellen und Vergn\u00fcgungsst\u00e4tten nicht zul\u00e4ssig seien. Ferner gibt es eine Baulinie aus der Mitte der 30er Jahre, die aus heutiger Sicht \u00fcberholt erscheint. Laut Kernener Bauamt wurde sie zwar genehmigt, erlangte aber nie Rechtskraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Einf\u00fcgen in die Nachbarbebauung ist ein weiches Kriterium, bei dem im Fall Hintere Stra\u00dfe 10 nicht alle Anlieger und Gemeinder\u00e4te konformgehen. Dieter Binder (UFW) bekannte, ihn habe das Modell von der Ma\u00dfst\u00e4blichkeit \u00fcberzeugt. Andreas Pf\u00e4nder (SPD) sah den Erfolg der \u00fcberarbeiteten Planung nicht nur der eingehenden Vorberatung, sondern dem \u201eTrendsetter Kolbenhalde\u201c geschuldet, wo die Problemlage mit hoher Kubatur und Verschachtelung ganz \u00e4hnlich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bauamt: Das Geb\u00e4ude f\u00fcgt sich in die Umgebung ein<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Sicht der Kernener Bauverwaltung f\u00fcgt sich der Neubau in den Bestand ein. Denn er sei, wie Horst Schaal ausf\u00fchrte, von \u201eextrem unterschiedlichen Geb\u00e4udetypen gepr\u00e4gt\u201c. Im Norden an der Waiblinger Stra\u00dfe massive, dreigeschossige Gesch\u00e4ftsh\u00e4user. Auf den westlich angrenzenden Grundst\u00fccken eine kleinteilige, in H\u00f6henentwicklung und Dachneigung vollkommen unterschiedliche Wohnbebauung. Im Bereich Grabenstra\u00dfe st\u00fcnden diesen H\u00e4usern \u201ev\u00f6llig inhomogene bauliche Strukturen\u201c gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Horst Schaal h\u00e4lt Paragraf 34 Baugesetzbuch f\u00fcr erf\u00fcllt. \u201eWie aus den beigef\u00fcgten Abwicklungen ersichtlich, bewegt sich das geplante Geb\u00e4ude hinsichtlich seiner H\u00f6henentwicklung noch innerhalb der stark differierenden Trauf- und Firsth\u00f6hen der Umgebungsbebauung\u201c, schreibt Schaal. Insofern f\u00fcge sich der Neubau hinsichtlich des Ma\u00dfes der baulichen Nutzung und H\u00f6henentwicklung ein.<\/p>\n<p><em>Quelle: WKZ vom 12.02.2014 \u2013 Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 12.02.2014 Der Kernener Bauausschuss akzeptiert jetzt das \u00fcberarbeitete Konzept f\u00fcr ein Achtfamilienhaus in der Hinteren Stra\u00dfe Dreigeschossiger Neubau, Satteldach, zweigeschossige Flachdachvorbauten und eine Tiefgarage mit elf Stellpl\u00e4tzen: Das geplante Wohnhaus in der Hinteren Stra\u00dfe 10 wird wuchtiger ausfallen als das bestehende. Nachbarn sind besorgt. 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