{"id":2946,"date":"2013-12-08T13:13:23","date_gmt":"2013-12-08T12:13:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2946"},"modified":"2013-12-09T13:17:46","modified_gmt":"2013-12-09T12:17:46","slug":"die-eintrittskarte-kostet-rund-270-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/12\/die-eintrittskarte-kostet-rund-270-000-euro\/","title":{"rendered":"Die Eintrittskarte kostet rund 270 000 Euro"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 07.12.2013<\/p>\n<p><strong>Der Gemeinderat stimmt mehrheitlich der Teilnahme an der interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 zu<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das K\u00fcrzel f\u00fcr die interkommunale Gartenschau Remstal ist griffig: ikG 2019 hei\u00dft es kurz und b\u00fcndig. Dennoch packten die Kernener Gemeinder\u00e4te nicht alle begeiste rt zu. Am Ende war der Vorsprung der Bef\u00fcrworter, zu denen auch der B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger z\u00e4hlt, mit 17 Ja- gegen f\u00fcnf Nein-Stimmen aber komfortabel. Die Eintrittskarte zum Gemeinschaftsprojekt der 16 Kommunen, kostet rund 270 000 Euro. Darin enthalten sind die Vorbereitungen und Werbema\u00dfnahmen im Vorfeld der ikG 2019. Hinzu kommt eine unbestimmte Summe f\u00fcr Veranstaltungen, mit denen sich die Gemeinde bei der Gartenschau pr\u00e4sentieren will.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon vor der finalen Diskussion in der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, die dem Grundsatzbeschluss vorausging, war f\u00fcr den Bauamtsleiter Horst Schaal klar: &#8218;Wir machen mit.&#8216; Zun\u00e4chst hatte Thomas Kiwitt vom Verband Region Stuttgart das &#8218;einzigartige Pilotprojekt&#8216; einer Gartenschau \u00fcber kommunale Grenzen hinweg noch einmal in leuchtenden Farben geschildert und den Standortvorteil einer &#8218;gr\u00fcnen Infrastruktur&#8216; hervorgehoben. &#8218;Natur und Landschaft liegen der Bev\u00f6lkerung am meisten am Herzen.&#8216; Die interkommunale Gartenschau wolle Mehrwert schaffen und so die Lebensqualit\u00e4t f\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sogenanntes Perlenthema hat sich die Gemeinde &#8218;Kernen und das Haus W\u00fcrttemberg&#8216; ausgesucht. Mit verschiedenen Vorhaben soll die &#8218;Achse Schloss &#8211; Y-Burg&#8216; aufgewertet werden, sagte Schaal. Der Schlosshof und -garten, die Klosterstra\u00dfe, die Steigstra\u00dfe und der St.-Pierre-Platz sollen gestalterisch versch\u00f6nert werden, die Burgstaffel und Trockenmauern in den Weinbergen saniert sowie eine modellhafte Trockenmauer-Werkstatt eingerichtet werden. Dar\u00fcber hinaus profitiere sowohl Rommelshausen als auch Stetten von angestrebten grundlegenden Modernisierungen der S-Bahn-Haltestellen mit barrierefreiem Ausbau, Blindenleitstreifen, E-Bikes- und Pedelecs-Ausleihstationen oder Fahrradboxen, sagte der Bauamtsleiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jochen Alber (CDU) kritisierte die Konzentration der Projekte auf den Ortsteil Stetten und verweigerte die Zustimmung, obwohl er der Gartenschau einiges abgewinnen kann. &#8218;Aber ich will, dass die Ortsteile gleich behandelt werden.&#8216; Sein Fraktionskollege Andreas Wersch gab zu bedenken, dass es in Stetten &#8218;kein B\u00fcrgerhaus, kein Hallenbad und kein Sportvereinszentrum&#8216; gebe, und er kein Ungleichgewicht sehe. Auch Schaal warb um Verst\u00e4ndnis: &#8218;Wir haben einen hohen Sanierungsbedarf in Stetten, w\u00e4hrend in Rom derzeit eine Ortsmitte entsteht, die sich sehen lassen kann.&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Verweigerern der Gartenschau z\u00e4hlt der UFW-Rat Dieter Binder. &#8218;Das Ganze ist schon so weit gediehen, dass wir gar nicht mehr aussteigen k\u00f6nnen. Mit diesem Prozedere bin ich nicht einverstanden, ich f\u00fchle mich getrieben und sage nein.&#8216; Auch die SPD-Vertreterin Ingrid M\u00f6hrle war dagegen: &#8218;Bei 2 Millionen Euro Defizit im kommenden Haushalt ist es mir unm\u00f6glich diesem Prestigeprojekt zuzustimmen.&#8216; Die Mehrzahl der Gemeinder\u00e4te &#8211; darunter alle Mitglieder der Offenen Gr\u00fcnen Liste plus ihrem st\u00e4ndigen Gast, dem SPD&#8217;ler Paul Alexander Ei\u00dfele &#8211; will jedoch die Chance nutzen, die sich durch das interkommunale Landschaftsprojekt bietet. Auch wenn Hans Dietzel von den UFW gerne gewusst h\u00e4tte, was auf die Gemeinde im Veranstaltungsjahr selbst noch an finanziellen Belastungen zukommt. &#8218;Wir haben verantwortungsvoll kalkuliert nach dem, was wir wissen. Sch\u00e4rfer k\u00f6nnen wir es im Moment nicht bestimmen&#8216;, sagte Horst Schaal.<\/p>\n<p><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 07.12.2013 \/ Text: Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 07.12.2013 Der Gemeinderat stimmt mehrheitlich der Teilnahme an der interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 zu Das K\u00fcrzel f\u00fcr die interkommunale Gartenschau Remstal ist griffig: ikG 2019 hei\u00dft es kurz und b\u00fcndig. Dennoch packten die Kernener Gemeinder\u00e4te nicht alle begeiste rt zu. 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