{"id":2877,"date":"2013-10-18T21:26:05","date_gmt":"2013-10-18T20:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2877"},"modified":"2013-10-19T21:27:14","modified_gmt":"2013-10-19T20:27:14","slug":"schutzgemeinschaft-wird-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/10\/schutzgemeinschaft-wird-gehoert\/","title":{"rendered":"Schutzgemeinschaft wird geh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 16.10.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trotzdem erlaubt der Kernener Gemeinderat die \u00c4nderung des Fl\u00e4chennutzungsplanes: Mehr Gewerbebauland in Rom<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Beschluss fiel \u00fcberraschend knapp aus, weil vier Gemeinder\u00e4te fehlten: Elf gegen acht Kernener Ratsmitglieder finden die Erweiterung des Gewerbegebiets Lange \u00c4cker III um 0,78 Hektar gut. Eine Baufl\u00e4che, die vom Stettener Gewerbegebiet Schiemer abgezwackt wird. Voraussetzung: Die \u00c4nderung des Fl\u00e4chennutzungsplans.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vertreter der Schutzgemeinschaft Schmidener Feld, die im Sitzungssaal des R\u00f6mer Feuerwehrger\u00e4tehauses der Beratung folgten, nahmen den Ratsbeschluss z\u00e4hneknirschend zur Kenntnis. Der Verwaltung gab das Gremium den Auftrag mit, die Erweiterung der Gewerbegebietsfl\u00e4che Lange \u00c4cker um 0,78 ha jetzt in den Fl\u00e4chennutzungsplan aufnehmen zu lassen. Zust\u00e4ndig ist der Planungsverband Unteres Remstal. Die Unterschriftenaktion der Schutzgemeinschaft hatte gleichwohl Wirkung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur, dass es acht Neinstimmen gab und diese Zahl mangels dreier SPD-Gemeinder\u00e4te nahe der Ja-Stimmen lag. Auch jene Fraktionen, die den Bebauungsplan zur Arrondierung der S\u00fcdwest-Ecke der Langen Furch\u00e4cker im Mai genehmigt hatten, mussten sich den Argumenten der Gegner stellen. UFW-Fraktionschef Hans Dietzel sagte, \u201ewir nehmen die Unterschriftenaktion sehr ernst\u201c. Aber es sei schwierig, in der Frage Fl\u00e4chenverbrauch f\u00fcr Gewerbe zwischen \u00d6kologie und \u00d6konomie abzuw\u00e4gen. Am Ende gelte: \u201eOhne Moos nix los.\u201c Die UFW wolle dem Fl\u00e4chentausch zustimmen, weil hier eine kurzfristige Entscheidung anstehe. Wie es auf Anschlussfl\u00e4chen sp\u00e4ter einmal weitergeht, m\u00fcsse aber eingehend beraten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU-Fraktionschef Andreas Wersch, der sich in der WKZ auch klar gegen Gewerbesteuer- erh\u00f6hungen positioniert hatte, holte etwas weiter aus: Die Erhaltung der Kulturlandschaft, auch was Ackerfl\u00e4chen betrifft, sei f\u00fcr die CDU vorrangig. Aber es gebe eben schmerzhafte Zielkonflikte. So seien die teure Sanierung des Hallenbades und die k\u00fcnftigen Kosten der Kinderbetreuung ohne Gewerbesteuer nicht finanzierbar. Kernen habe kein Zupflastern erlebt wie andernorts. Gewerbebebauung sei bislang ma\u00dfvoll erfolgt. \u201eEs gibt Betriebe, die sich f\u00fcr Kernen interessieren, aber wir haben kein Angebot f\u00fcr sie. Den Zuschlag bekommen dann Fellbach oder Korb.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sprechen topografische Gr\u00fcnde f\u00fcr Rommelshausen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch aus \u201etopografischen Gr\u00fcnden\u201c h\u00e4lt Wersch die Langen Furch\u00e4cker f\u00fcr passend. Die 0,78 Hektar, fast ein Fu\u00dfballfeld, beurteile er als \u201ema\u00dfvolle Arrondierung. Und irgendwann k\u00f6nnen wir das Gebiet an die Fellbacher Stra\u00dfe anschlie\u00dfen, m\u00f6glichst weit weg von der Wohnbebauung. Wir wollen, dass der Anlieferverkehr rauskommt aus dem Adlerkreisel.\u201c Wersch will das Augenmerk also auf \u201egewerbesteuertr\u00e4chtiges Gewerbe\u201c legen. Zugleich regte er an, f\u00fcr die Leidtragenden Ersatzfl\u00e4chen zu suchen nach dem Beispiel im Bereich Goldacker: Dort h\u00e4tten Landwirte Wiesenst\u00fcckle schon zu Ackerfl\u00e4chen umgepfl\u00fcgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen eine fortschreitende Versiegelung der Ackerb\u00f6den stellt sich die OGL ebenso wie gegen den Fl\u00e4chentransfer Stetten\/Rommelshausen. OGL-Fraktionschef Andreas Stiene sagte, er k\u00f6nne die Begr\u00fcndung f\u00fcr den Fl\u00e4chenausgleich nicht nachvollziehen: \u201eSchiemer als problematisches Gebiet zu sehen, teilen wir nicht. Das kann besser angebunden werden als Rommelshausen. Wenn man von Endersbach herkommt, sieht man ja eigentlich nur Gewerbegebiet.\u201c Stefan Altenberger hielt dagegen: \u201eEs sind die ebenen Fl\u00e4chen, die begehrt sind. Das ist das topografisch Problematische in Stetten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 16.10.2013 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 16.10.2013 Trotzdem erlaubt der Kernener Gemeinderat die \u00c4nderung des Fl\u00e4chennutzungsplanes: Mehr Gewerbebauland in Rom Der Beschluss fiel \u00fcberraschend knapp aus, weil vier Gemeinder\u00e4te fehlten: Elf gegen acht Kernener Ratsmitglieder finden die Erweiterung des Gewerbegebiets Lange \u00c4cker III um 0,78 Hektar gut. Eine Baufl\u00e4che, die vom Stettener Gewerbegebiet Schiemer abgezwackt wird. 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