{"id":2775,"date":"2013-08-21T18:10:55","date_gmt":"2013-08-21T17:10:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2775"},"modified":"2013-08-21T20:42:17","modified_gmt":"2013-08-21T19:42:17","slug":"die-holzhuetten-sind-illegal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/08\/die-holzhuetten-sind-illegal\/","title":{"rendered":"Die Holzh\u00fctten sind illegal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 21.08.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Baukontrolle auf Ulrike Julie K\u00e4mpfs Gel\u00e4nde beweist Verst\u00f6\u00dfe gegen den Bebauungsplan\/K\u00e4mpf will ihn \u00e4ndern lassen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ulrike Julie K\u00e4mpfs terrassiertes, mit Holzschuppen bebautes Biotop im Harthau ist \u201enicht zul\u00e4ssig\u201c, wie Beigeordneter Horst Schaal auf Anfrage mitteilt. Auf unseren Bericht \u00fcber Naturkunst auf dem \u201eSonnenst\u00fcckle\u201c hin erreichten uns Hinweise auf eine Baukontrolle des Landratsamtes. Ergebnis: Die Anlage widerspricht dem Bebauungsplan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Duldung f\u00fcr Terrasse, Beweidung und die drei Holzschuppen auf dem 65 Ar gro\u00dfen \u201eSonnenst\u00fcckle\u201c ist von der Baurechtsbeh\u00f6rde noch bis Ende September verl\u00e4ngert worden. So lange hat Ulrike Julie K\u00e4mpf, die auf dem Hanggel\u00e4nde Workshops organisiert, Zeit zu einer Stellungnahme. Die angelegte Terrasse, die Holzbauten und die Koppel seien illegal, teilte das Kernener Bauamt mit. Der baurechtliche Mangel ist l\u00e4ngst aktenkundig. \u00dcber ihn hatte die Gesch\u00e4ftsfrau K\u00e4mpf bei einem Vor-Ort-Termin mit der Presse vergangene Woche kein Wort verloren. Am Tag der Ver\u00f6ffentlichung des Artikels gingen in der Redaktion dann etliche Hinweise zu baurechtlichen Verst\u00f6\u00dfen auf der umgestalteten Streuobstwiese ein.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Schaal: Terrasse, Beweidung und Holzschuppen nicht zul\u00e4ssig<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Harald Knitter, Pressesprecher im Landratsamt, erkl\u00e4rte auf Anfrage, es handele sich bei den Streuobstwiesen im Harthau um ein \u201eSondergebiet Gartenhaus\u201c, das laut Baunutzungsverordnung der Erholung dient. Eine Baukontrolle habe ergeben, dass die von Ulrike Julie K\u00e4mpf erstellten baulichen Anlagen nicht nur der Zahl, sondern auch dem Volumen nach den Festsetzungen des Bebauungsplans widersprechen. Im jetzigen Zustand sei hier auch kein Gewerbe erlaubt. Ulrike Julie K\u00e4mpf bietet in einem Modellprojekt kostenpflichtige Kunst- und Kr\u00e4uter-Workshops an. W\u00fcrde Gewerbe auf dem Grundst\u00fcck zugelassen, m\u00fcsste sie Parkpl\u00e4tze ausweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verl\u00e4ngert hat das Landratsamt die urspr\u00fcnglich am 2. September endende Anh\u00f6rungsfrist mit R\u00fccksicht auf eine Sitzung des Technischen Ausschusses, die am 11. September ansteht, auf Ende September. Im Ausschuss werden sich die Gemeinder\u00e4te mit dem Problem befassen m\u00fcssen. K\u00e4mpf will eine Umwidmung des Bebauungsplanes beantragen, mit der der baurechtliche Schaden nachtr\u00e4glich geheilt, sprich rechtskonform w\u00fcrde. Ob sie daf\u00fcr eine Mehrheit findet, ist noch die Frage (lesen Sie dazu unten stehend die Stellungnahmen der Fraktionssprecher).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bauamtschef Horst Schaal betont, Terrasse, Beweidung, Holzschuppen und der bis Samstag am Feldweg abgestellte blaue Bauwagen seien \u201enicht zul\u00e4ssig\u201c. Er sieht aber beide Seiten: \u201eK\u00fcnstlerisch ist das eine Bereicherung, wenn sie das legal machen will, br\u00e4uchte es aber eine Bebauungsplan\u00e4nderung. Andere in der Nachbarschaft sehen das freilich komplett anders.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es waren Anfragen und Beschwerden von B\u00fcrgern, die das Rathaus veranlasst hatten, das Landratsamt zu einer Baukontrolle aufzufordern. Pressesprecher Harald Knitter berichtet von \u201eEinzelnen, die sich dann auch bei uns gemeldet haben, aber die Anh\u00f6rung der Nachbarn hat noch nicht begonnen\u201c. Der Teich indes sei unstrittig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eKlarheit, was im Interesse der Gemeinde aus dem St\u00fcckle wird\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigent\u00fcmerin Ulrike Julie K\u00e4mpf erkl\u00e4rt: \u201eLaut Bebauungsplan darf ich auf den sieben Grundst\u00fccken sieben Gartenh\u00e4usle mit je 25 Kubikmetern bauen und jeweils 200 Quadratmeter, also 1400 Quadratmeter zur kleing\u00e4rtnerischen Nutzung, zum Beispiel f\u00fcr Salatbau, einz\u00e4unen. Auf diese Fl\u00e4che darf ich Pferde und Schafe zur Beweidung stellen.\u201c Mit anderen Worten: Auf der Restfl\u00e4che des 65-Ar-Grundst\u00fccks ist eine Koppel verboten. K\u00e4mpf hat sich aber umgesehen in ihrem Gewann: \u201eAlle anderen rund 20 Koppeln und Schafz\u00e4une im gesamten Gartenhausgebiet m\u00fcssen demnach auch von den Streuobstwiesen verschwinden. Damit bekommen alle Pferdehalter, Schafhalter und der Reitverein ein gro\u00dfes tierschutzrechtliches Problem.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Juli setzte sich Ulrike Julie K\u00e4mpf mit B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger und Beigeordnetem Horst Schaal im Rathaus zum Krisengespr\u00e4ch zusammen. Die Projektbeschreibung sowie der Antrag zur \u00c4nderung des Bebauungsplans werde \u201eim Interesse der Gemeinde\u201c im TA am 11. September vorgelegt, sagt K\u00e4mpf. Gemeinder\u00e4te wundern sich, warum sie in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 23. Juli nicht einmal hinter verschlossener T\u00fcr \u00fcber den Sachstand informiert wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sei mittlerweile froh, dass sie angezeigt wurde, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsfrau Ulrike Julie K\u00e4mpf. Nach der TA-Sitzung werde sie endlich Klarheit haben, \u201ewas im Interesse der Gemeinde aus unserem Sonnenst\u00fcckle wird \u2013 oder auch nicht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2776 alignnone\" alt=\"WKZ20130821\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/WKZ20130821.jpg\" width=\"510\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/WKZ20130821.jpg 510w, https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/WKZ20130821-300x201.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung <\/em><em><\/em><em>vom 21.08.2013<\/em> &#8211; Text: Hans-Joachim Schechinger,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 21.08.2013 Baukontrolle auf Ulrike Julie K\u00e4mpfs Gel\u00e4nde beweist Verst\u00f6\u00dfe gegen den Bebauungsplan\/K\u00e4mpf will ihn \u00e4ndern lassen Ulrike Julie K\u00e4mpfs terrassiertes, mit Holzschuppen bebautes Biotop im Harthau ist \u201enicht zul\u00e4ssig\u201c, wie Beigeordneter Horst Schaal auf Anfrage mitteilt. 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