{"id":2566,"date":"2013-04-21T21:10:43","date_gmt":"2013-04-21T20:10:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2566"},"modified":"2013-04-21T21:10:43","modified_gmt":"2013-04-21T20:10:43","slug":"projekt-schueler-helfen-schuelern-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/04\/projekt-schueler-helfen-schuelern-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Projekt \u201eSch\u00fcler helfen Sch\u00fclern\u201c geht weiter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 20.04.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeinderat beschlie\u00dft Ende der Nachmittagsbetreuung \/ Mobiles Jugendreferat f\u00fchrt \u201eVoll im Leben\u201c weiter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Projekte \u201eGo for it &#8211; Sch\u00fcler helfen Sch\u00fclern\u201c, Nachmittagsbetreuung und \u201eViL &#8211; Voll im Leben\u201c gehen die F\u00f6rdergelder zu Ende. Der Gemeinderat beschlie\u00dft, die Finanzierung der Projekte zu \u00fcbernehmen, die Nachmittagsbetreuung wird eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Projekte standen am Donnerstag auf der Tagesordnung, deren Finanzierung im M\u00e4rz ausgelaufen war: \u201eGo for it &#8211; Sch\u00fcler helfen Sch\u00fcler\u201c ein Projekt an der Rumold-Realschule, die Nachmittagsbetreuung und \u201eViL-Voll im Leben\u201c ein Projekt an der Karl-Mauch-Werkrealschule. Die Weiterfinanzierung beschlossen die Gemeinder\u00e4te aber nur f\u00fcr das Projekt \u201eSch\u00fcler helfen Sch\u00fclern\u201c, wof\u00fcr insgesamt 12 500 Euro bereitgestellt werden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachmittagsbetreuung wird es k\u00fcnftig nicht mehr geben, da es nicht gen\u00fcgend Sch\u00fcler gab, die sich daf\u00fcr interessierten. Das Projekt \u201eViL-Voll im Leben\u201c wird vom Mobilen Jugendreferat zum Teil weitergef\u00fchrt. Nicht alle Gemeinder\u00e4te waren mit diesem Beschluss einverstanden. \u201eIch pl\u00e4diere daf\u00fcr, dass das Projekt weitergef\u00fchrt wird\u201c, sagte der Fraktionsvorsitzende der OGL Andreas Stiene. Gerade an der Karl-Mauch-Werkrealschule sei es wichtig, dass es dort jemanden gebe, dem die Sch\u00fcler vertrauten, und der sie w\u00e4hrend der Ausbildungszeit betreue. Bisher war daf\u00fcr Monika Kr\u00fcger-Stahl als sozialp\u00e4dagogische Mitarbeiterin beim BBW besch\u00e4ftigt. Sie nahm regelm\u00e4\u00dfig Kontakt zu den Schulabg\u00e4ngern auf. Kr\u00fcger-Stahl arbeitete als Vermittlerin zwischen den Jugendlichen, ihren Belangen und Problemen und den Arbeitgebern. Nach zwei Jahren k\u00f6nne man noch nicht beurteilen, ob es sinnvoll sei, das Projekt weiterzuf\u00fchren oder nicht, so Stiene. Die Jugendlichen h\u00e4tten ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen. \u201eDie Bew\u00e4hrungsprobe kommt noch.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Andreas Stiene: \u201eDas Projekt Voll im Leben ist wichtig.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stiene selbst kennt zwei aus seinem Umfeld, die ihre Ausbildung abgebrochen und nie wieder weitergef\u00fchrt haben. \u201eDas ist zwar jetzt 30 Jahre her\u201c, sagte er. H\u00e4tte es aber ein solches Projekt damals schon gegeben, w\u00e4re das ganze anders f\u00fcr sie ausgegangen. Die Arbeit des Mobilen Jugendreferats sei in erster Linie freizeitorientiert. Dass die Mitarbeiter es zus\u00e4tzlich schaffen, sich um Belange von Jugendlichen w\u00e4hrend ihrer Ausbildung zu k\u00fcmmern, bezweifelt der OGL-Fraktionsvorsitzende. \u201eEs besteht kein Zweifel, dass das Projekt wichtig ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWelche Aufgaben sind das denn, die das Mobile Jugendreferat bereits \u00fcbernimmt\u201c, erkundigte sich Helmut Heissenberger (CDU). Kristina Bredow ist als Sozialp\u00e4dagogin an mehreren Tagen in der Woche an der Karl-Mauch-Schule. Sie griff Jugendlichen bereits mehrmals unter die Arme bei Fragen, wie etwa eine Bewerbung aussehen m\u00fcsste, oder bei Fragen zum Beruf oder der Berufswahl. \u201eDie Jugendlichen kennen uns alle\u201c, sagte die Mitarbeiterin des Mobilen Jugendreferats. Bredow ist in den Abschlussklassen pr\u00e4sent und macht den Sch\u00fclern deutlich, dass sie auch sp\u00e4ter noch f\u00fcr ihre Belange da sind, erkl\u00e4rte sie dem Kernener Gemeinderat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Vertrauensverh\u00e4ltnis zu den Jugendlichen ist wichtig\u201c, stimmte B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger Bredow zu. \u201eDas ist schon etwas anderes, wenn man das Verh\u00e4ltnis \u00fcber Jahre hinweg aufbaut.\u201c \u201eJedes Projekt hat einen Anfang und ein Ende\u201c, macht Ingrid M\u00f6hrle (SPD) deutlich. F\u00fcr die Kernener SPD-Fraktion spricht sie sich f\u00fcr das Projekt \u201eGo for it &#8211; Sch\u00fcler helfen Sch\u00fclern\u201c aus, das es an der Rumold-Realschule gibt. Bei dem Projekt helfen \u00e4ltere Sch\u00fcler den j\u00fcngeren. Sie unterst\u00fctzen sie, begleiten und beraten sie als Lerncoaches. Die Sch\u00fcler sind aus den Klassenstufen sieben bis zehn. F\u00fcr ihre Arbeit als Lerncoaches erhalten sie eine Verg\u00fctung von f\u00fcnf Euro pro Stunde. \u00c4ltere Sch\u00fcler \u00fcbernehmen Verantwortung f\u00fcr J\u00fcngere, J\u00fcngere werden verst\u00e4rkt in das Schulleben eingebunden. Auch f\u00fcr die Kernener CDU-Fraktion ist es keine Frage, dass das Projekt an der Rumold-Realschule weitergef\u00fchrt werden muss. Dass k\u00fcnftig die Berufsorientierende Woche im Lehrplan nicht mehr an allen weiterf\u00fchrenden Schulen vorhanden sein soll, schockierte den CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Wersch. Es sei wichtig, dass das Mobile Jugendreferat Sch\u00fcler nach ihrem Abschluss weiter betreue. Dass es keinen Sinn mache, die Nachmittagsbetreuung weiterzuf\u00fchren, weil es nicht ausreichend Interessenten gibt, waren sich alle Gemeinder\u00e4te einig.<\/p>\n<p>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 20.04.2013 \/ Text: Diana N\u00e4gele<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Anmerkung: Die im o.a. Bericht benutzte Bezeichnung \u201eBerufsorientierende Woche\u201c ist nicht richtig und wurde so auch nicht ge\u00e4u\u00dfert. Vielmehr handelt es sich dabei um das sogenannte \u201eThemenorientierte Projekt Berufsorientierung (TOP BORS)\u201c. Mit Einf\u00fchrung des neuen Bildungsplanes ab dem Jahr 2015 sollen die bislang bew\u00e4hrten Projekte an den Realschulen wegfallen bzw. in Unterrichtsf\u00e4cher integriert werden. Auch sonst ist das fragment\u00e4r abgedruckte Statement des CDU-Fraktionsvorsitzenden inhaltlich leider nicht richtig wiedergegeben worden. Andreas Wersch ist neben seiner hauptberuflichen T\u00e4tigkeit als Konrektor an einer Realschule als Fachberater f\u00fcr die Berufsorientierung beim Staatlichen Schulamt t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 20.04.2013 Gemeinderat beschlie\u00dft Ende der Nachmittagsbetreuung \/ Mobiles Jugendreferat f\u00fchrt \u201eVoll im Leben\u201c weiter F\u00fcr die Projekte \u201eGo for it &#8211; Sch\u00fcler helfen Sch\u00fclern\u201c, Nachmittagsbetreuung und \u201eViL &#8211; Voll im Leben\u201c gehen die F\u00f6rdergelder zu Ende. Der Gemeinderat beschlie\u00dft, die Finanzierung der Projekte zu \u00fcbernehmen, die Nachmittagsbetreuung wird eingestellt. 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