{"id":2369,"date":"2013-02-09T15:30:37","date_gmt":"2013-02-09T14:30:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2369"},"modified":"2013-02-09T17:00:39","modified_gmt":"2013-02-09T16:00:39","slug":"wir-werden-fuer-dieses-bauwerk-gepruegelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/02\/wir-werden-fuer-dieses-bauwerk-gepruegelt\/","title":{"rendered":"Wir werden f\u00fcr dieses Bauwerk gepr\u00fcgelt"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 09.02.2013<\/p>\n<p><strong>Im Gemeinderat entflammt Diskussion um das Hochwasserr\u00fcckhaltebecken Krebenweg.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stefan Altenberger war der Unmut deutlich anzumerken. Der Kernener B\u00fcrgermeister verstand nicht, warum im Gemeinderat erneut eine Grundsatzdiskussion um das Hochwasserr\u00fcckhaltebecken (HRB) Krebenweg in Stetten entflammte. Vor allem, aber nicht nur, Mitglieder der CDU kritisierten die Auswirkungen auf Landschaft und Kleinklima im Stettener Tal sowie die Kosten.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Thema sei mehrmals vorberaten worden, und er habe nie den Eindruck gehabt, dass das HRB nicht gew\u00fcnscht sei, sagte Altenberger. &#8218;Falls der Gemeinderat einen negativen Beschluss f\u00e4llt, m\u00fcsste ich fast widersprechen, um Schaden von Stetten abzuwenden.&#8216; Am Ende war dieser Schritt nicht n\u00f6tig. Nach einst\u00fcndiger Diskussion stimmten neun R\u00e4te zu, die Variante 3K als Grundlage f\u00fcr die weitere Planung anzuerkennen und einen Antrag auf F\u00f6rdermittel von bis zu 70 Prozent der Investitionssumme, also rund 2 Millionen Euro, beim Regierungspr\u00e4sidium zu stellen. Zwei Gemeinder\u00e4te lehnten den Beschluss ab, sieben enthielten sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vom beauftragten Ingenieurb\u00fcro in Absprache mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und Naturschutzverb\u00e4nden favorisierte Variante 3K kostet brutto rund 3,725 Millionen Euro. Daf\u00fcr bekommt die Gemeinde ein offenes Auslassbauwerk mit einer lichten Breite von zehn Metern, einer f\u00fcnf Meter breiten Krone und einen sieben Meter hohen Damm, von der Bachsohle aus gerechnet. Zur T\u00e4lesstra\u00dfe leicht \u00fcberh\u00f6ht wird ein Not\u00fcberlauf ausgebildet. Der Bach flie\u00dft frei und offen durch das Becken, das 120 000 Kubikmeter Wasser fasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das neue Hochwasserr\u00fcckhaltebecken werde die Landschaft ver\u00e4ndern, sagte Andreas Wersch, der Fraktionsvorsitzende der CDU: &#8218;Wir werden f\u00fcr dieses Bauwerk gepr\u00fcgelt werden.&#8216; Bauamtsleiter Horst Schaal kann die Sorgen verstehen. Er w\u00fcrde den Damm gerne &#8218;ein &#8218;bissle naturnah reinmodellieren&#8216;. Den Einwurf von CDU-Rat Jochen Alber, dass Kernen etwas schaffe, was der Nachbargemeinde zugute komme, die aber nichts dazu gebe, wollte Schaal nicht gelten lassen. Der Damm sch\u00fctze prim\u00e4r Stetten, sein Einfluss auf Weinstadt sei marginal. Das Kleinklima werde durch das Bauwerk kaum gest\u00f6rt, weil die Kaltluft \u00fcber den Damm hinweg streiche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gesetzliche Verpflichtung, sich auf ein Hochwasser, wie es alle hundert Jahre vorkommt (HQ100), einzustellen, gibt es nicht. &#8218;Es wird empfohlen, aber es ist kein Muss&#8216;, sagte Horst Schaal. Auf diese Diskussion wollte sich der B\u00fcrgermeister aber gar nicht einlassen, f\u00fcr ihn ist das HRB alternativlos. &#8218;So wie es jetzt ist, haben wir keinen ausreichenden Schutz.&#8216; Zu sagen, in den vergangenen zehn Jahren ist nichts passiert, also wird auch in den n\u00e4chsten zehn Jahren nichts passieren, gehe nicht. &#8218;Ich m\u00f6chte meinen Kopf nicht hinhalten m\u00fcssen.&#8216; Zumal sich ein HRB, ausgelegt auf HQ50, also ein Hochwasser, wie es alle 50 Jahre vorkommt, in der H\u00f6he des Dammes gerade mal mit 75 Zentimetern weniger auswirke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine solch teure freiwillige Investition sei nur machbar, wenn man es sich leisten kann, argumentierte Andreas Wersch. Zudem sei der Preis angestiegen, die F\u00f6rdermittel noch nicht sicher. Tats\u00e4chlich seien zu Beginn 2 Millionen Euro im Raum gestanden, nun habe sich die Summe fast verdoppelt, sagte Schaal. Der F\u00f6rdertopf des Landes sei seines Wissens nach voll, aber sicher k\u00f6nne man nicht sein, solange der Antrag nicht positiv beschieden sei. Was den k\u00fcnftigen Anblick anbelangt, so k\u00f6nnte sich auch Altenberger vorstellen, das HRB &#8218;vom Landschaftlichen her einzupflegen&#8216;.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Fellbacher-Zeitung-09.02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2370\" alt=\"Fellbacher Zeitung 09.02.2013\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Fellbacher-Zeitung-09.02-300x137.jpg\" width=\"300\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Fellbacher-Zeitung-09.02-300x137.jpg 300w, https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Fellbacher-Zeitung-09.02.jpg 668w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nUnauff\u00e4llig ist der bisherige, zu niedrige Damm des R\u00fcckhaltebeckens Krebenweg in die Landschaft eingepasst.<\/p>\n<p><em>Fellbacher Zeitung vom 09.02.2013, Eva Herschmann<\/em><br \/>\n<em> Foto: Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 09.02.2013 Im Gemeinderat entflammt Diskussion um das Hochwasserr\u00fcckhaltebecken Krebenweg. 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