{"id":2322,"date":"2013-01-13T22:56:26","date_gmt":"2013-01-13T21:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2322"},"modified":"2013-02-01T23:03:51","modified_gmt":"2013-02-01T22:03:51","slug":"y-burg-feiern-ohne-zu-stolpern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2013\/01\/y-burg-feiern-ohne-zu-stolpern\/","title":{"rendered":"Y-Burg: Feiern, ohne zu stolpern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 12.01.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der absch\u00fcssige Zuweg soll bis zum Sommer asphaltiert, die Festwiese eingeebnet und mit Schotterrasen befestigt werden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Theater, Trauungen, Weinfesten und dem Skulpturenpark ist die Stettener Y-Burg zu einer beliebten Location geworden. Besucher, die schlecht zu Fu\u00df sind oder mit festlichem Schuhwerk kommen, tun sich aber schwer auf dem abfallenden, holprigen Schotterweg. Dieser Zugang wird jetzt asphaltiert, die Festwiese unten zudem eingeebnet.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Weg ist ja kaputt. Wenn die Y-Burg durch ihre Veranstaltungen stark aufgewertet worden ist, m\u00fcssen wir jetzt auch den Zuweg aufwerten\u201c, sagt Hauptamtsleiter Bernhard B\u00fchler. Bis zum Stettener Kultursommer sollen die Arbeiten rund um die Ruine abgeschlossen sein. Das Reichenbacher Planungsb\u00fcro \u201eFischer und Partner\u201c legte dem Kernener Gemeinderat ein Konzept vor, das einschlie\u00dflich einer neuen Trockenmauer 58\u2005000 Euro kosten soll. Der f\u00fcr \u00e4ltere G\u00e4ste mit Rollator schwer \u00fcberbr\u00fcckbare Zuweg wird nun asphaltiert und von 2,30 auf drei Meter verbreitert, so dass k\u00fcnftig auch eine vern\u00fcnftige Andienung m\u00f6glich ist. Die mit Brombeergestr\u00fcpp \u00fcberzogene S\u00fcdseite des Wegs soll gerodet und von einer halbhohen Trockenmauer flankiert werden, die vor die alte Natursteinmauer gestellt wird. Zudem wird das Rathaus die Festwiese am Fu\u00dfe der Burgruine \u201ebesser nivellieren\u201c, so Landschaftsarchitekt Harald Fischer, und mit einem tragf\u00e4higen Schotterrasen befestigen, damit auch Wasser abflie\u00dfen kann. \u201eSieht dann aus wie ein begr\u00fcnter Feldweg.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das B\u00fcro sieht ferner vor, das prominent auf der Aussichtsfl\u00e4che bei der Burgruine aufgestellte Schild der Stettener Weing\u00e4rtner hinter das Geb\u00e4ude an die neue Trockenmauer zu versetzen, ein Vorschlag, der den CDU-R\u00e4ten Andreas Wersch und Walter Zimmer als Initiatoren des Stettener Weinwegs missf\u00e4llt. Das von der Gastronomie finanzierte Schild sei jetzt sinnvoll platziert, weil es auf den Ort ausgerichtet ist, so Wersch. Aus Sicht des Planers verdeckt die Tafel aber die Aussicht. Zudem halte er die Gestaltung f\u00fcr nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Harald Fischer sagt, passender f\u00e4nde er als Alternative eine flach gelegte Orientierungstafel, deren Material mit dem der Anlage korrespondieren sollte. Diese Frage ist, auch was die m\u00f6gliche Finanzierung betrifft, noch nicht zu Ende diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die absch\u00fcssige Asphaltstrecke zwischen dem Wirtschaftsweg der Weing\u00e4rtner und der Y-Burg st\u00f6\u00dft im Gemeinderat nicht auf ungeteilte Zustimmung. Dieter Binder (UFW) kann sich mit dem Belag nicht anfreunden. Eine Steindecke hielte er f\u00fcr besser. Andreas Stiene (OGL), der als Folge des Schwarzbelags mehr Verkehr bef\u00fcrchtet, empfahl, oben einen Poller anzubringen, eine Idee, die Schultes Altenberger gerne aufgriff. Eine wassergebundene Decke, sprich eine befestigte Deckschicht, die aus gebrochenem Natursteinmaterial besteht, w\u00fcrde bei der Steigung sehr schnell wieder Wasserrinnen zeigen, argumentierte Beigeordneter Schaal. \u201eUnd Natursteinpflaster kostet ein Wahnsinnsgeld, ist auch schlecht begehbar. Die werden schnell wieder rausgerissen an der Kuppe.\u201c Walter Zimmer ermahnte den Planer, beim Aufgraben und Nivellieren der Festwiese auf die Fundamente der Nuss-Skulpturen zu achten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eVon der Trockenmauer bin ich \u00fcberrascht\u201c, runzelte Hans-Peter Kirgis (SPD) die Stirn, \u201ewar das n\u00f6tig?\u201c Die Fu\u00dfmauer sei \u201eintegrativer Bestandteil des \u00f6kologischen Ausgleichs\u201c, beschied Horst Schaal. 69\u2005 000 Euro seien f\u00fcr diesen Zweck eingestellt worden. Dabei geht es um nichts anderes als das Sammeln von \u00d6kopunkten zum Ausgleich von Baulanderschlie\u00dfungen.<\/p>\n<p><em>Waiblinger Kreiszeitung vom 12.01.2013<\/em><br \/>\n<em>Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 12.01.2013 Der absch\u00fcssige Zuweg soll bis zum Sommer asphaltiert, die Festwiese eingeebnet und mit Schotterrasen befestigt werden Mit Theater, Trauungen, Weinfesten und dem Skulpturenpark ist die Stettener Y-Burg zu einer beliebten Location geworden. Besucher, die schlecht zu Fu\u00df sind oder mit festlichem Schuhwerk kommen, tun sich aber schwer auf dem abfallenden, holprigen Schotterweg. 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