{"id":2165,"date":"2012-09-17T21:18:02","date_gmt":"2012-09-17T20:18:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2165"},"modified":"2012-09-17T21:18:02","modified_gmt":"2012-09-17T20:18:02","slug":"grune-wegen-optik-gegen-fotovoltaik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/09\/grune-wegen-optik-gegen-fotovoltaik\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne wegen Optik gegen Fotovoltaik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 08.08.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachbarn seien aufgest\u00e4nderte Module in der Frauenl\u00e4nderstra\u00dfe nicht zuzumuten, sagt Andreas Stiene \/ CDU: \u201eIrritiert\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollten die Flachd\u00e4cher der geplanten Einfamilienh\u00e4user auf der Ponywiese in der Stettener Frauenl\u00e4nderstra\u00dfe mit aufgest\u00e4nderten Fotovoltaikmodulen besetzt werden, k\u00f6nne die OGL-Fraktion dem B-Plan nicht zustimmen, sagt Andreas Stiene. Auch Horst Schaal sieht einen Konflikt. Doch CDU und SPD h\u00e4ngen die Geschmacksfrage tiefer.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kernener Gemeinderat bef\u00fcrwortet mit breiter Mehrheit den st\u00e4dteplanerischen Entwurf f\u00fcr ein Wohnquartier mit zehn in den Hang gestaffelten Einfamilienh\u00e4usern, die aufgelockert um einen Quartierplatz mit Tiefgarage gruppiert sind. Das Gel\u00e4nde wird laut Entwurf der Stuttgarter \u201eFreien Planungsgruppe 7\u201c von einem parallel zur Frauenl\u00e4nderstra\u00dfe gef\u00fchrten Wohnweg erschlossen. Die Geb\u00e4ude r\u00fccken jeweils an die n\u00f6rdliche Grundst\u00fccksgrenze bzw. an den Wegesrand, so dass Raum f\u00fcr G\u00e4rten bleibt. Das Wohnquartier umschlie\u00dft den n\u00f6rdlichen Abschnitt des Bebauungsplangebiets, auf dessen s\u00fcdlich angrenzender Teilfl\u00e4che zwei mehrgeschossige Bl\u00f6cke der Diakonie f\u00fcr betreutes Wohnen geplant sind. Der Gro\u00dfteil der Ponywiese geh\u00f6rt ohnehin der Diakonie. Aber auch Privatleute und die Kommune sind Eigent\u00fcmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Basis der vom Gemeinderat im Grundsatz beschlossenen zweireihigen kubischen Flachbauten (Einfamilienh\u00e4user wie auch Seniorenwohnanlage) soll nun der Bebauungsplan entwickelt werden. Sinnvoll f\u00fcrs Wohnquartier w\u00e4re eine zentrale Nahw\u00e4rmeversorgung, sei es als BHKW oder angebunden ans Holzhackschnitzel-Kraftwerk der Diakonie, die ihr k\u00fcnftiges Seniorenwohnheim ohnehin umweltfreundlich nahversorgen wird. Beigeordneter Horst Schaal geht von einer einj\u00e4hrigen baurechtlichen Planungsphase aus. Sollten keine Stolpersteine in die Quere kommen, sei der Bebauungsplan locker zu bewerkstelligen, sagte er gestern. \u201eIm Herbst 2013 k\u00f6nnten Erschlie\u00dfung und Bauma\u00dfnahmen beginnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rall: \u201eVon oben runter ist das nicht zumutbar\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass sich in diesem Falle \u00d6kologie und \u00c4sthetik bei\u00dfen, bringt die OGL in die Zwickm\u00fchle. Bei der Beratung des st\u00e4dtebaulichen Entwurfs machten sich die Gr\u00fcnen im Gemeinderat \u00fcberraschend gegen aufgest\u00e4nderte Fotovoltaikanlagen auf den Flachd\u00e4chern stark. Aus gestalterischen Gr\u00fcnden, mit R\u00fccksicht auf die Anwohner in der Gartenstra\u00dfe \u201eVon oben runter ist das nicht zumutbar\u201c, wandte Walter Rall ein. OGL-Fraktionschef Andreas Stiene h\u00e4tte mit den zehn begr\u00fcnten Flachd\u00e4chern kein Problem, solange der Bebauungsplan auf ihnen steil geneigte Panels zur Stromgewinnung und Solarthermie ausschlie\u00dft. Es gebe l\u00e4ngst auch Fotovoltaikmodule, die sich fast flach legen lassen. Horst Schaal wei\u00df von energierezipierenden Dachfolien, doch deren Ausbeute sei gering. Die Frage sei: \u201eWollen wir Gr\u00fcndach, ja oder nein? Gr\u00fcndach und Fotovoltaik bringt aber Probleme. Mir t\u00e4t\u2019s im Auge weh, wenn hier Solar kommen w\u00fcrde. Energiewende ist eins \u2013 Gestaltung das andere.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWiderspruch\u201c, meldete sich Dieter Binder (UFW) zu Wort. \u201eIch bin gegen Verzicht auf Solar. Heute ist jeder froh um eine Solarzelle, die aufgebaut wird.\u201c Walter Zimmer (CDU) gab ihm recht: \u201eWenn man Windr\u00e4der baut, sollte man im Kleinen anfangen. Vielleicht sollten wir beim Aufst\u00e4ndern einen Winkel festlegen.\u201c Andreas Pf\u00e4nder (SPD) ist beim Thema Solar sogar gegen Restriktionen im Bebauungsplan: \u201eMan soll dem Bauherrn nicht den Weg verbauen. Das muss offenbleiben.\u201c Auch der Kernener CDU-Fraktionschef Andreas Wersch rieb sich ungl\u00e4ubig die Augen: \u201eIch wei\u00df nicht, ob ich irritiert sein soll\u201c, was die Haltung der OGL angeht. Er, Wersch, halte die geplante Bebauung aber auch f\u00fcr zu dicht: \u201eWenn ich die Ponywiese anguck\u2019, ist da mindestens ein Geb\u00e4ude zu viel drin. Das ist derma\u00dfen eng.\u201c Horst Schaal: \u201eEine gewisse Verdichtung wollen wir. Daf\u00fcr haben wir Grenzbebauung.\u201c<\/p>\n<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.08.2012 \/ Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 08.08.2012 Nachbarn seien aufgest\u00e4nderte Module in der Frauenl\u00e4nderstra\u00dfe nicht zuzumuten, sagt Andreas Stiene \/ CDU: \u201eIrritiert\u201c Sollten die Flachd\u00e4cher der geplanten Einfamilienh\u00e4user auf der Ponywiese in der Stettener Frauenl\u00e4nderstra\u00dfe mit aufgest\u00e4nderten Fotovoltaikmodulen besetzt werden, k\u00f6nne die OGL-Fraktion dem B-Plan nicht zustimmen, sagt Andreas Stiene. Auch Horst Schaal sieht einen Konflikt. 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